DE194373C - - Google Patents

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DE194373C
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drum
piston
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housing
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/06Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus for shaft-type furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

efaicixΙ'α mis.
C&VMWVUHHICjf
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl94373 KLASSE 24 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Beschickungsvorrichtung für Gaserzeuger, durch welche Gasverlust vermieden wird. Dieselbe zeichnet sich durch ihre besondere Eihfachheit und leichte und rasche Handhabung aus. Die Zeichnung veranschaulicht die Beschickungsvorrichtung in Fig. ι in einer Seiten-■ansicht, in Fig. 2 in einem Vertikalschnitt nach Linie A-A der Fig. i.
ίο In einem Gehäuse α ist drehbar eine an den Enden geschlossene Trommel b gelagert, welche mit einer radial durchgehenden schachtartigen Durchbrechung c von beliebigem, zweckmäßig aber, wie gezeichnet, von kreisrundem Querschnitt zur Aufnahme des Beschickungsstoffes, wie Kohle o. dgl., versehen ist. Das Gehäuse a, welches mit zwei der lichten Weite des Beschickungsschachtes c entsprechenden Ein- und Auswurfgossen d bzw. e ausgestattet ist, wird durch zwei Scheibendeckel f, g, welche aufgeschraubt oder sonstwie mit dem Gehäuse verbunden werden, gasdicht verschlossen. Auf die obere Gosse d kann ein Einfülltrichter aufgesetzt werden, während die untere Gosse e in den Gaserzeugerraum ragt. Die Vorrichtung ruht mittels Flanschen h auf dem Gaserzeuger gasdicht auf. Die Trommel b ist mittels der beiden Wellenenden *', i' in den Naben der Deckelscheiben /, g gelagert. An dem verlängerten Wellenstück i' ist ein Handgriff ■/ oder eine Kurbel oder ein Handrad aufgesteckt und befestigt, um die Trommel vor- und zurückdrehen zu können. In dem Schacht c der Trommel b ist ein aus Metall gefertigter, schwerer bikonvexer Kolben k frei beweglich geführt, der nach Art der Kraftmaschinen-. kolben an der Lauffläche mit Selbstdichtung ausgestattet werden kann und vermöge seiner , Schwere immer die tiefste Lage im Schacht c einzunehmen trachtet. Die bikonvexen Kolbenflächen haben dieselbe Krümmung wie die Trommel, so daß deren unterbrochener Umfang durch den Kolben in seinen Endlagen ergänzt wird.
Der Kolben k liegt auf dem inneren Rand der Gossenöffnung auf, wodurch dieselbe dicht abgeschlossen wird. Die . Beschickungsmasse wird in den nach oben offenen Schacht c eingefüllt. Soll der Gaserzeuger beschickt werden, so wird die Trommel b mittels des Hebels /. um 180 ° gedreht, so daß sich nunmehr der Kolben k, wie punktiert angedeutet, oben und die offene Seite des Schachtes oberhalb der unteren Gossenöffnung e befindet. Die Füllmasse fällt in den Gaserzeuger, während der Kolben k infolge seines Gewichtes abwärts gleitet und bei Verspreizung der Materialstücke dieselben nachschiebt und dadurch Störungen in der Beschickung vermeidet. Ist der. Schacht entleert, dann kommt der Kolben wieder auf den Gossenränd zu sitzen und stellt somit den vollständigen 'Abschluß her. Sollte der Kolben k infolge Verunreinigung einmal nicht selbsttätig abwärts gleiten, so kann er leicht durch eine Stange oder durch Aufschütten von neuem Füllstoff abwärts gedrückt werden. Das aufgeschüttete neue
Material preßt durch sein Gewicht den Kolben k fest auf seinen Sitz, so daß hierdurch ein dichter Abschluß gewährleistet wird. Ist der Schacht mit Masse gefüllt, so wird für gewöhnlich bis zur nächsten Beschickung die Trommel um 90 ° verdreht, wodurch ihre Mantelfläche beide Gossenöffnungen verdeckt. Ist das Zuführen von Brennstoff in den Gaserzeuger erforderlich, so braucht also dann die Trommel nur um 90 ° im gleichen Sinne wie zuvor weitergedreht zu werden. Zur Begrenzung der Trommeldrehung bzw. zur Fixierung derselben in den gewünschten Stellungen ihres Schachtes können Mittel bekannter Art, wie z. B. in die Bahn der Bewegungsvorrichtung ragende Anschläge o. dgl., vorgesehen sein. Die einzelnen Elemente der Vorrichtung können, den örtlichen Verhältnissen entsprechend, mannigfache Abänderung in der Form und in ihrer Anordnung erfahren, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen. So kann beispielsweise die Trommel auch kegelig hergestellt werden, um ein Abdichten und Nachziehen nach Art eines Hahnkükens zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch :
    Beschickungsvorrichtung für Gaserzeuger mit einer in einem Gehäuse drehbar gelagerten Trommel, deren Aufnahmeraum mit einem beweglichen Boden versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Aufnahmeraum (c), der die ganze Trommel durchsetzt, ein mit bikonvexen Flächen versehener Kolbenkörper (k) frei beweglich gelagert ist, der beim Umdrehen der Trommel behufs Ausschüttens des Füllstoffes an das untere Ende des Aufnahmeraumes (c) sinkt und die Trommel dadurch wieder aufnahmefähig macht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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