DE1942200U - Krankenbett. - Google Patents
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Description
Krankenbett
Die Neuerung betrifft ein Krankenbett, bei welchem auf einem mit fixierbaren Laufrollen versehenen Fahrgestell der Matratzenrahmen
oder Bettrahmen um die Horizontalachse schwenkbeweglich und parallel zum Fußboden höhenverstellbar angeordnet ist, wobei
die im Bettrahmen gelagerten Liegeflächenteile für sich verschwenkbar gestaltet sind.
Es ist bekannt, daß an dem mit verstellbarer Rückenlehne versehenen
Matratzenrahmen im Bereich der Kopf- und Fußseite je ein Paar
gelenkig befestigte, Eingriffsmittel aufweisende Stützen angebracht sind, die mittels Handhaben von der Kopf- oder Fußseite
aus für die Höhenverstellung und wechselseitige Schrägstellung der Liegefläche zu betätigen sind. Als Stützen dienen dabei Zahnleisten
oder mit Rastbohrungen versehene Flachleisten, die in Führungsklauen am Untergestell bei der Höheneinstellung durch
eine mittels Bowdenzug zu betätigenden Stellvorrichtung gesteuert werden.
Derartig gestaltete Krankenbetten gewährleisten bereits eine gleichzeitige Verstellung der Höhen- und wechselseitigen Schräglage
der Lagerfläche in bestimmten Grenzen und können daher einer vielseitigen Verwendung zugeführt werden«
Zum Stande der Technik gehört ferner die Unterteilung der Lagerfläche
durch mehrteilige Ausführung des Matratzenrahmens selbst, wobei die einzelnen (Teile für sich verstellbar sind und die Beinstütze
außerdem auf zwei Zahnleisten zur Beinhochlagerung eingestellt werden kann.
Es ist weiter bei solchen Betten die Anordnung von Seitengittern für die Abschirmung mindestens des Kopf- bezw. Rückenlehnenbereiches
ebenso bekannt, wie die Anbringung von einstellbaren Fußstützen an seitlichen Gleitschienen der Beinstütze.
Die Aufgabe der Neuerung besteht gegenüber diesem Bekannten darin,
durch sinnvolle Kombinationen bekannter Merkmale und mit möglichst geringem, vorwiegend unkompliziertem, konstruktivem
und Kosten sparendem Aufwand, sowie durch weitere auf neuen Erkenntnissen beruhenden Verbesserungen ein weitgehend universell
gestaltetes Krankenbett für ein größeres Verwendungsgebiet zu schaffen, beispielsweise in der Orthopädie und Chirurgie, insbesondere
aber zum Einsatz in allen Abteilungen der inneren Medizin und hier vornehmlich für Herzkranke·
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die in der Mehrzahl bekannten Gestaltungsmerkmale vorgesehen, die darin bestehen, daß der mit
Seitengitter und einstellbarer Fußstütze versehene Bettrahmen mittels zwei angelenkter, durch kopf- oder fußseitige Handhaben
zu betätigende Stützenpaare auf dem Fahrgestell höhenverstellbar und in wechselseitige Schräglagen einstellbar befestigt ist, daß
weiter der Bettrahmen eine dreiteilige Lagerfläche aufweist, wobei die drei Liegeteile samt Einzelunterteilungen gegeneinander
und unabhängig voneinander, beispielsweise durch Klemm-Mechanismus
oder Fußteilkurbel verstellt werden und der einteilige, vorzugsweise aber zweiteilige Bein-Liegeteil über ein Zahnleistenpaar
für die Beinhochlagerung verstellbar ist, das einerseits mit zugehörigem Strebenpaar am Liegeteil angelenkt und am unteren
Ende in einer Rollenführung am Bettrahmen verschiebbar gelagert ist.
Der zur Betätigung der "Verstelleinrichtung der angelenkten Stützenpaare
des Bettrahmens mit gelochter Flachleiste dienende Bowdenzug ist nach einem Merkmal der Neuerung seitlich am Kopf- oder Fußteil
so angebracht, daß der Betätigungsgriff unterhalb des Querholmes am Bettrahmen mit diesem fluchtend gehalten wird und die
Bowdenzughüllen in Ösen unterhalb der Nasen des Bettrahmens aus Vierkantrohr verlaufen. Diese Anordnung gewährleistet eine Behinderungsfreiheit
und damit eine Betriebssicherheit. Das dadurch erleichterte Anheben und Absenken des Bettrahmens geschieht durch
die eine Hand mit der Erfassung des dafür vorgesehenen Handgriffes am Bettrahmen, während gleichzeitig durch die andere Hand
der Handgriff des Bowdenzuges zur Auslösung der den selbsttätigen Rasteneingriff sichernden verstelleinrichtung betätigt wird.
Die mittels Handhaben gesteuerten Stützen ermöglichen eine beliebige
Einstellung der Schräglagen des Bettes bis zu einer bisher nicht erreichten Bndstellung.
Das dem Liegeteil zur Beinhochlagerung zugeordnete Zahnleistenpaar
erfordert eine Führung am Bettrahmen in Längsrichtung des Bettes. Erfindungsgemäß erfolgt dies in funktionssicherer Weise vermittels
ge einer zwischen zwei Rundeisenstäben laufenden Formrolle, die
auf einem Zapfen an der Zahnleiste abrollt. Die Eundeisenstäbe liegen dabei innerhalb des Bettrahmens, so daß an demselben nunmehr
Spannkloben für Zusatzeinrichtungen behinderungsfrei befestigt werden können.
Die Höhenverstellbarkeit des nach der Neuerung gestalteten Bettes bewegt sich in der Mindestgrenze zwischen ca. 47 und 68 cm.
Innerhalb der Höhenverstellbarkeit und verschiedenen Schräglagen-Einstellungen wirkt sich nach einem weiteren Merkmal der Neuerung
die gleichzeitige und unabhängig voneinander mögliche Verstellung der Liegeflächenteile besonders vorteilhaft aus. Dadurch
können in einem bisher nicht erreichten Umfange gewünschte medizinische Lagen der Patienten erreicht werden, die den Einsatz der
Betten in den verschiedensten medizinischen Fachrichtungen ermöglichen. So läßt sich beispielsweise in Verbindung mit der
äußersten Hochstellung des Bettrahmens auf 68 cm, bei voller Absenkung um 18° zum Fußteil hin und bei gleichzeitiger Ankurbelung
des Liegeteils unter Beibehaltung der Knielage, eine in jeder Weise günstige Cardiaclage für Herzkranke erreichen.
Ein wesentliches Merkmal der Neuerung besteht in der Halbierung bezw. zweiteiligen Ausführung der Beinliegeteile des Krankenbettes.
Danach können die unteren Extremitäten je nach Erfordernis
gelagert werden. Beispielsweise kann ein Bein in waagerechter oder Hochlage und das andere Bein in Kniestützlage mit abwärts
gerichtetem Unterschenkel aufgelegt werden, und zwar wahlweise in Verbindung mit einer beliebigen Sitz- oder Liegestellung des
Patienten. Die Verstellung der beiden Beinliegeteile kann in der üblichen Weise durch je einen Spindeltrieb, oder durch je ein
Zahnleistenpaar oder Verstellstangenpaar erfolgen. Durch Koppelung
der Verstellvorrichtungen können beide Beinliegeteile auch gleichzeitig bewegt und in eine gleiche Einstellage gebracht werden.
Diese Ausbildung der Beinliegeteile erbringt neben den einschneidenden
Erleichterungen bei der Behandlung und Betreuung des Patienten - besonders in der Orthopädie und Chirurgie eine
wesentliche Kostenersparnis durch Fortfall der sonst notwendigen Extensionsvorrichtungen.
Um in extremen Lagen der Liegefläche - beispielsweise in der Cardiaclage - den Patienten vor einem seitlichen Herausfallen
aus dem Bett nach einem evtl. Einschlafen zu bewahren, sind bekanntlich an der Rückenlehne Seitengitter vorgesehen. Hach einem
Merkmal der Neuerung sind die Seitengitter am unteren Querholm mit Hülsen ausgestattet, die auf Zapfen des Rückenlehnenrahmens
gesteckt und mittels Flügelschrauben festgehalten werden. Die
Anordnung der Zapfen in der Ebene des Rückenlehnen-Handgriffes gewährleistet deren Behinderungsfreiheit. Das Aufbringen und Abnehmen
der Seitengitter erfolgt mühelos und in kürzester Zeit.
Es versteht sich, daß das gemäß der Neuerung gestaltete Bett alle üblichen Ausstattungen aufweist, die hier nicht im einzelnen beschrieben
sind. So sind in bekannter Weise die oberen Rohrbügel im Kopf- und Fußteil abnehmbar, um die verbleibenden Stutzen zur
Aufnahme von Extensionsgeräten, Lochstabgeräten u. dergleichen zu benutzen, für die Stiftbohrungen zur Feststellung vorhanden
sind. Weiter sind die Füllungen im Kopf- und Fußteil herausnehmbar, sowie Vorrichtungen zur Fixierung einer nachträglich ansetzbaren
Aufrichtevorrichtung u.a. angebracht.
Das in Verwirklichung des Erfindungsgedankens universell gestaltete
Krankenbett kann insbesondere wegen seiner Verwandlungsfähigkeit auf den Krankenstationen aller medizinischen Fachrichtungen
zum Einsatz kommen. Es vereinigt in sich das Normal-Krankenbett und mehrere Spezial-Krankenbetten.
Die nachfolgende Beschreibung des in der Zeichnung beispielhaft dargestellten Krankenbettes dient zur weiteren Erläuterung der
Erfindung.
Es zeigen:
Fig. 1 das Krankenbett in der Seitenansicht, Fig. 2 die Draufsicht auf das Bett,
Fig. 3 die Kopfansicht des Krankenbettes,
Fig. 4- die Rollenabstützung des Zahnleistenpaares
der Beinauflage im Detail, Fig. 5 die perspektivische Ansicht des Krankenbettes
mit geteilter (halbierter) Beinauflage, Fig. 6 bis 11 die verschiedenen Einstellagen des Bett-
und Liegerahmens.
Das Krankenbett bewegt sich auf einem Fahrgestell, bestehend aus dem horizontalen Gestellrahmen 1, den Fußstützen 2 und den Laufrollen
3 mit Feststellvorrichtung 4-. Am Bett- oder Matratzenrahmen
5 ist das Kopfteil 6 und das Fußteil 7 befestigt, die beide die oberen abnehmbaren Rohrbügel 6a und 7a und die Füllungen 6 ,
7 aufweisen. Unterhalb des Kopfteiles 6 und Fußteiles 7 sind beiderseits am Bettrahmen die aus elastischem Material bestehenden
Abweisrollen 8 und unterhalb vom Kopfteil 6 die Lenkgriffe mit Anschlagpuffer 9 am Bettrahmen 5 angebracht. Mit 10, 10a und 10b
sind die am Kopfteil 6 und Rahmen 5 angebrachten vorrichtungen zur Aufnahme von Zusatzgeräten bezeichnet.
Am Bettrahmen 5 sind fußseitig zu beiden Seiten die Zahnleisten
mit dem Führungsbügel 12 angelenkt, wobei die Zahnleisten an Zapfen 11a des Fahrgestellrahmens 1 federnd eingreifen und durch
ein am Fußholm des Bettrahmens 5 beweglich befestigtes und unter Federeinwirkung stehendes Zuggestänge 13» 14- ausgelöst werden.
Kopfseitig sind beiderseits am Bettrahmen 5 die mit Rastenbohrungen
16 versehenen Stützleisten 15 angelenkt, die in den durch
Laschen 17 am Fußgestellrahmen 1 befestigten Führungsklauen 18
der Stellvorrichtung 19 mittels des Doppel-Bowdenzuges 20, 21 gesteuert werden. Der zur Betätigung des Bowdenzuges 20 für die
Auslösung der Stützleisten 15 dienende Handgriff 21 ist rechtsseitig
unter dem kopfseitigen Querholm 1a des Bettrahmens angeordnet,
während linksseitig sich der Handgriff 22 für die Schwenkbewegung des Rahmens 5 befindet. Die Bowdenzughüllen 20
sind im Bereich a unterhalb des Bettrahmens 5 in Gleitösen
(nicht dargestellt) behinderungsfrei gehalten.
Innerhalb des Bettrahmens 5 sind die Rahmenteile der dreiteiligen
Liegeflache schwenkbar gelagert. Kopfseitig befindet sich die
beiderseits mit Handgriffen 24 versehene Rückenlehne 23, die in den Lagerstellen 25 am Bettrahmen 5 angelenkt ist. Für die Verstellung
dient bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Klemmbügelstütze 26, die in der durch das Betätigungsgestänge 27
gesteuerten, am Bett-Querholm y\ befestigten Klemmplatte 28 geführt
ist und über die am Querholm 29 befestigten Lenklaschen JQ
auf die Rückenlehne 23 einwirkt. An Stelle des Klemm-Mechanismus
kann aber auch für die Verstellung der Rückenlehne 23 ein vom
Fußteil aus zu bedienender Kurbeltrieb eingebaut werden. Zu beiden Seiten der Rückenlehne sind die Aufsteckzapfen 40 für die
mittels Hülsen 41 aufsteckbaren Seitengitter 42 angebracht.
Das Hittelteil 32 des Liegerahmens mit den beiden Querholmen 36
ist in den Gelenkstellen 33 mit dem Beinliegeteil 34· verbunden,
wobei die Anlenkung am Bettrahmen 5 in den Lagerstellen 35 erfolgt· Die Schwenk-Bewegung des Mittelteiles 32, 36 erfolgt samt
angelenkter Beinstütze 34· über das Lenkgestänge 37 und Spindel 38
durch die fußseitig am Bettrahmen angeordnete Handkurbel 39·
Am Beinliegeteil 34 sind in den Gelenkpunkten 43 die beiderseitigen,
durch Querholm 47 verbundenen Zahnleisten 44 angebracht, die am freien Ende die Zapfen 45 mit den am Bettrahmen geführten
Formrollen 46 aufweisen» Weiter ist am Beinliegeteil 34 das Strebenpaar
48 in den Gelenkpunkten 49 angebracht, das mit dem sie verbindenden Querholm 50 sich beim Hochstellen der Beinliege 34-in
den Rasten der Zahnleisten 44 abstützt und durch die seitlichen Griffe 5I eingestellt wird. Die beiderseitigen Handgriffe 52
am Beinliegeteil 34 dienen zum Anheben.
In Fig. 4 ist die seitlich innen und unterhalb des Bettrahmens 5 angebrachte Führung der Form-Stützrollen 46 der Zahnleisten 44
dargestellt, die aus den zwei Rundstangen 53 und den sie tragenden
Kopf laschen 54· besteht, wobei diese seitlich am Bettrahmen
befestigt sind.
In Fig. 1 sind zwei Knielage-Stellungen der Beinliege 34· samt
Mittelteil 32 strichliert und strichpunktiert dargestellt. In der
strichlierten Hochstellung der Beinliege 34- ist auch die Wirksamkeit
der Zahnleisten 44 samt Strebenpaar 48, 50 zu erkennen.
Strichpunktiert ist auch die Anordnung der Fußstütze 55 gezeigt.
— Γ? —
Die geteilte Ausführung (Halbierung) der Beinliege ist in Fig. 2 samt Betätigungsvorrichtung strichpunktiert eingezeichnet durch
Darstellung der mittleren Ergänzungsholme J2a (Mittelteil) und
34-a (Beinliege), sowie des zweiten Kurbeltriebes 37a>
39a» das
für die Einzel- und gleichzeitige verstellung der beiden Beinliegeteile auslösbar mit dem Kurbel-Lenkbetrieb 37» 39 gekoppelt
ist.
Eine durch die zweiteilige Gestaltung der Beinliege mögliche verschiedenartige Auflage beider Beine in Sitz-Liegestellung des
Patienten zeigt E1Ig. 5· Die durchlaufende Schaumgummi-Polsterung
aller Liegeteile erweist sich dabei als besonders vorteilhaft. In diesem Falle genügt an Stelle des Matratzen-Netzes eine gelochte
Metallplatte.
Eine beispielhafte Möglichkeit der verschiedensten Lageeinstellungen
des Krankenbettes gemäß der Erfindung veranschaulichen die Fig. 6 bis 11.
Hierbei zeigen: Fig. 6 die Normallage in einer Höheneinstellung von ca. 4-7 cm, Fig. 7 die Normallage in einer Höheneinstellung
von ca. 68 cm, Fig. 3 die extreme Trendelenburglage zum Kopfteil,
Fig. 4 die extreme Trendelenburglage zum Fußteil, Fig. 5 die
Normallage mit Beinhochlagerung, Fig. 6 die extreme Cardiaclage. Die Vielfältigkeit der Zwischenlage-Einstellungen gewährleistet
weitgehende individuelle Behandlungsmöglichkeiten.
Claims (7)
- Krankenbett, bei welchem auf einem mit fixierbaren Laufrollen versehenen Fahrgestell der Matratzen- oder Bettrahmen um die Horizontalachse schwenkbeweglich und parallel zum Fußboden höhenverstellbar angeordnet ist, wobei die im Bettrahmen gelagerten Liegeflächenteile für sieh verschwenkbar gestaltet sind, gekennzeichnet durch die in der Mehrzahl bekannten Gestaltungsmerkmale, die darin bestehen, daß der mit Seitengitter (4-2) und einstellbarer Fußstütze (55) versehene Bettrahmen (5) mittels zwei angelenkter, durch kopf- oder fußseitige Handhaben (14-, 21) zu betätigende Stützenpaare (11, 15) auf dem Fahrgestell (1) höhenverstellbar und in \tfechselseitige Schräglagen einstellbar befestigt ist, daß weiter der Bettrahmen (5) eine dreiteilige Lagerfläche (25, 52, 54-) aufweist, wobei die drei Liegeteile samt Einzel-Unterteilungen gegeneinander und unabhängig voneinander, beispielsweise durch einen an sich bekannten ICLemm-Mechanismus (26, 28) oder eine Fußteilkurbel (59) verstellt werden und der einteilige, vorzugsweise aber zweiteilige Beinliegeteil (54-, 54-a) über ein Zahnleistenpaar (44·) für die Beinhochlagerung verstellbar ist, das einerseits mit zugehörigem Strebenpaar (4-8, 50) am Beinliegeteil (54-) angelenkt und am unteren Ende in einer Rollenführung (4-6, 55) innenseitig am Bettrahmen (5) horizontal verschiebbar gelagert ist«
- Krankenbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der an sich bekannten Auslöseeinrichtung für das Stützenpaar (15), bestehend aus den beiderseits am Fahrgestellrahmen (1) angeordneten Yerstellvorrichtungen (19) mit Führungsklauen (18) für die Stützen (15), der Betätigungsgriff (21) des zugehörigen Bowdenzugpaares (20) seitlich unterhalb des Querholmes (1 ) am Kopf- oder Fußende des Bettrahmens (5) mit diesem fluchtend angebracht ist und die Bowdenzughüllen (20) in Ösen unterhalb der Seitennasen im Bereich a des Vierkantprofiles vom Bettrahmen beweglich gehalten sind, wobei gleichzeitig an der entgegengesetzten Seite des Querholmes (a 1a) ein Handgriff (22) für die Schwenkbewegung der Liegefläche angeordnet ist.
- 3. Krankenbett nach Anspruch 1 und oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnleisten (44-) jeweils an ihrem unteren Ende . mit einem Zapfen (51) zur Aufnahme der Form-Stützrolle (4-6) versehen sind, die zwischen zwei Rundstäben (53) geführt ist, welche mittels Kopflaschen 54) an der Innenseite des Bettrahmens (5) befestigt sind.
- 4· Krankenbett nach Anspruch 1 und oder den folgenden, gekennzeichnet durch die Längsteilung oder Halbierung der Beinliegeteile (32, 340 dergestalt, daß jede Hälfte für sich, beispielsweise durch einen Spindel trieb (37» 38, 39) uncl (37a» 39a)> sowie durch ein Zahnleistenpaar (44) samt Verstellstützenpaar (48) verstellbar und durch Koppelung der verstellmittel gleichzeitig verstellbar im Bettrahmen (5) schwenkbar gelagert sind.
- 5. Krankenbett nach Anspruch 1 und oder den folgenden, gekennzeichnet durch eine durchlaufende Polsterauflage, beispielsweise eine Schaumgummiauflage bei allen Liegeteilen (23, 32, 34), vorzugsweise jedoch bei den Beinliegeteilen (32, 34-).
- 6. Krankenbett na£h Anspruch 1 und oder den folgenden, gekennzeichnet durch die Anordnung von Aufsteckzapfen (40) am Rückenlehnenrahmen (23) für die mit Aufsteckhülsen (4-1) versehenen Seitengitter (42).
- 7. Krankenbett nach Anspruch 1 und oder den folgenden, gekennzeichnet durch folgende zusätzliche, an sich bekannte Maßnahmen zur Gestaltung und Ausstattung des Bettes, abnehmbare Rohrbügel (6a, 7a) am Kopfteil (6) und Fußteil (7); Bohrungen für Feststellstifte in den verbleibenden Kopf- und Fußteil-Stumpen; abnehmbare Füllungen (6 , 7 ) im Kopf- und Fußteil (6, 7)> Vorrichtungen (10, 10a, 10 ) und weiterer zur Fixierung von nachträglich ansetzbaren Geräten, Aufrichtevorrichtung u. dergl.; Fußbügel (4) samt Lenkgestänge (4a, 4 ) zur zentralen Fixierung der Laufrollen (3) am Fahrgestell (1, 2); Äbweisrollen (8) beiderseits am Kopf- und Fußende; Handgriffe mit Abweispuffer (9) an der Kopfseite des Bettrahmens (5)·Joh. Stiegelmeyer & Co. G.m.b.H.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEST19800U DE1942200U (de) | 1966-03-24 | 1966-03-24 | Krankenbett. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEST19800U DE1942200U (de) | 1966-03-24 | 1966-03-24 | Krankenbett. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1942200U true DE1942200U (de) | 1966-07-14 |
Family
ID=33377471
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEST19800U Expired DE1942200U (de) | 1966-03-24 | 1966-03-24 | Krankenbett. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1942200U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE8813835U1 (de) * | 1988-11-04 | 1988-12-29 | L. & C. Arnold Gmbh, 7060 Schorndorf | Krankenbett |
-
1966
- 1966-03-24 DE DEST19800U patent/DE1942200U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE8813835U1 (de) * | 1988-11-04 | 1988-12-29 | L. & C. Arnold Gmbh, 7060 Schorndorf | Krankenbett |
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