DE19419C - Plombenzange - Google Patents
PlombenzangeInfo
- Publication number
- DE19419C DE19419C DENDAT19419D DE19419DA DE19419C DE 19419 C DE19419 C DE 19419C DE NDAT19419 D DENDAT19419 D DE NDAT19419D DE 19419D A DE19419D A DE 19419DA DE 19419 C DE19419 C DE 19419C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sleeve
- seal
- lever
- pin
- lead
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000007789 sealing Methods 0.000 title claims description 4
- 238000004049 embossing Methods 0.000 description 3
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B7/00—Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
- B25B7/20—Pliers for sealing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT^
Der Hebel A, Fig. 1, zeigt den Obertheil der
Zange, welcher durch den Stift α mit dem Untertheil B verbunden ist. Der Hebel A hat
am Kopf zwei verschieden excentrische Theile b und c. Das Excenter b drückt auf die Hülse d
mit der Obermatrize, welche im Untertheil B geradlinig geführt wird. Die Hülse d hat am
oberen Theil ein Schwanzende b, woran ein Stift e mit einer Schraubenfeder / befestigt ist.
Die Feder f dient zur selbsttätigen Hebung der Hülse d nebst Präge- und Verschlufsstift g
und des Hebels A. Das Excenter c am· Hebel
A drückt auf den Präge- und Verschlufsstift^·,
welcher eine Geradführung in der Hülse d hat und durch eine am Stift e befestigte Blattfeder
h noch besonders gehoben wird. Im Kopfende des Untertheiles B befindet sich die
Untermatrize i mit der Stellschraube k und der Halteschraube /.
Die Stellschraube m ist am Untertheil B befestigt
und bezweckt, die erforderliche Grenze bei der Pressung der Plombe festzustellen. In
Fig. 2 sind in der Seitenansicht die bezüglichen Theile mit den entsprechenden Buchstaben und
einem Strich versehen. In Fig. 3 haben die Theile der Zange im Grundrifs an den zusammengehörigen
Buchstaben zwei Striche.
Durch die beiden verschieden excentrischen Theile b und c am Hebel A wird der erforderliche
Druck in der Weise getheilt, dafs zuerst die Plombenhülse durch die Hülse d mit
der Obermatrize in die Untermatrize geprefst wird und danach der Prägestift g den Verschlufsdeckel
dicht mit der Plombenhülse zusammenpresst und derselben die erforderliche Prägung
giebt. Der Hebel C hat nur einen excentrischen Theil und ist mit dem Untertheil D
durch den Stift η verbunden. Der Stempel 0 ist viereckig, enthält die Obermatrize, wird durch
die Schraubenfeder p selbsttätig gehoben und hält infolge dessen auch den Hebel C in aufrecht
stehender Lage und hat endlich eine Geradführung zwischen den Backen q und r. Die
Untermatrize ί ist durch die Stellschraube t
senkrecht verstellbar, und der Haltestift u verhindert eine Drehung der Matrize s. Fig. 5
zeigt den Grundrifs. Die zusammengehörigen Buchstaben sind mit einem Strich versehen.
Fig. 6 zeigt eine Plombe, bei welcher der aufrecht stehende Verschlufsdeckel ν mit der
unten geschlossenen Hülse w und dem Ansatz x, sowie mit den Schnurlöcherny und ζ zusammengegossen
ist. Der Ansatz χ an der Plombe verhindert eine Drehung derselben in der Plombenzange.
Durch die Löcher y und ζ werden die Schnurenden gezogen, in der Hülse w zusammengeknotet;
danach wird der Verschlufsdeckel υ umgebogen, und die Plombenhülse ist
geschlossen. Die in der Plombenhülse befindlichen Verstärkungen α und A1 verhindern eine
Verschiebung der Schnur. Die Fig. 7 und 8 zeigen die Plombe im Grundrifs und in der
Seitenansicht; die entsprechenden Buchstaben haben einen Strich.
Claims (1)
- Patent-AnSprüche:Eine Plombenzange, deren Hebel A mit den excentrischen Theilen b b ^ und c versehen ist und eine getheilte Prägung hat, indem die Hülse d mit der Obermatrize zuerst den Plombenrand prägt und dann mit dem Präge- und Verschlufsstift g die Plombe prägt und schliefst, und deren Untermatrize i im Untertheil B verstellbar ist.
Eine Weichbleiplombe, bei welcher der Verschlufsdeckel mit der mit Schnurlöchern und Ansatz versehenen Hülse zusammengegossen ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19419C true DE19419C (de) |
Family
ID=296232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT19419D Active DE19419C (de) | Plombenzange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19419C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3033612A1 (de) * | 1980-09-06 | 1982-04-08 | Armin Dommer | Blechprofilierzange |
| DE3234898A1 (de) * | 1982-09-21 | 1984-03-22 | C.A. Weidmüller GmbH & Co, 4930 Detmold | Presswerkzeug vom zangentyp |
-
0
- DE DENDAT19419D patent/DE19419C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3033612A1 (de) * | 1980-09-06 | 1982-04-08 | Armin Dommer | Blechprofilierzange |
| DE3234898A1 (de) * | 1982-09-21 | 1984-03-22 | C.A. Weidmüller GmbH & Co, 4930 Detmold | Presswerkzeug vom zangentyp |
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