DE74936C - Ein die unbeabsichtigte Wiederbenutzung der Flasche verhindernder Verschlufs - Google Patents

Ein die unbeabsichtigte Wiederbenutzung der Flasche verhindernder Verschlufs

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DE74936C
DE74936C DENDAT74936D DE74936DA DE74936C DE 74936 C DE74936 C DE 74936C DE NDAT74936 D DENDAT74936 D DE NDAT74936D DE 74936D A DE74936D A DE 74936DA DE 74936 C DE74936 C DE 74936C
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DE
Germany
Prior art keywords
bottle
closure
prevent accidental
recesses
neck
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74936D
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English (en)
Original Assignee
L. THIMUS in 9 rue de l'Equateur, Saint-Josse - ten - Noode
Publication of DE74936C publication Critical patent/DE74936C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
    • B65D55/04Spring clips, e.g. of wire or of sheet metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende. Erfindung betrifft einen Flaschenverschluss, welcher ein Oeffnen der Flasche nur nach vorhergehendem Abbrechen eines mit derselben aus einem Stück bestehenden Ansatzes ermöglicht.
Jede mit einem derartigen Kopf ausgerüstete Flasche ist für eine Wiederbenutzung zwecks etwaiger Fälschung nicht mehr verwendbar und gewährt somit einen sicheren Schutz gegen Nachahmungen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht in:
Fig. ι einen Grundrifs der Flasche, Fig. 2 einen mittleren Verticalschnitt durch dieselbe, Fig. 3 einen gleichen rechtwinklig dagegen geführten Schnitt, Fig. 4 und 5 sind entsprechende Schnitte des Flaschenkopfes in vergröfsertem . Mafsstabe, Fig. 6 ist ein Schnitt nach X- Y der Fig. 4 und Fig. 7 die Ansicht einer geschlossenen Flasche.
Die Verschlufsvorrichtung besteht aus einem konisch verlaufenden Ansatz a, welcher mit dem Kopf der Flasche ein Ganzes bildet. Dieser Halsansatz besitzt vier oder eine gröfsere Anzahl Rinnen, welche nach unten hin sich vereinigen und in einen dünnen Ring auslaufen, so dafs man durch einen Druck auf die innere Wand des Ansatzes a den dünnwandigen Ringtheil zerbricht und den Ansatz des Flaschenkopfes entfernt.
Unterhalb der Bruchstelle schliefst, wie die Zeichnung veranschaulicht, ein zweiter Hals an den Flaschenkopf an, welcher einen Schutzrand if für den Ansatz α bildet und verhindert, dafs man sich an der Bruchstelle verletzt; unterhalb dieses Randes d sind im Flascheninnern zwei Aussparungen ρ vorgesehen, deren Zweck weiter unten Erläuterung findet.
Innerhalb des Flaschenansatzes α findet nach Verschiufs der Flasche mittelst eines Korkens E ein Verschlufsstöpsel G von der aus der Zeichnung ersichtlichen Form Platz, welcher .aus Glas, Porcellan oder anderem geeigneten Material hergestellt ist. Dieser in den Fig. 4 und 5 in gröfserem Mafsstabe im Schnitt dargestellte Verschlufsstöpsel ist mit einer Oeffnung K versehen, in welche eine metallene Feder /, welche mittelst eines Holzkeiles m festgelegt wird, eingeführt wird, die an ihren Enden bei 0 umgebogen ist. Diese umgebogenen Enden treten in die Aussparungen ρ des Flaschenhalses. Die Feder hat vorher die punktirt angedeutete Lage und wird bei ihrer Einführung in die Flasche zusammengedrückt, so dafs sie durch ihre Federkraft die umgebogenen Enden fest in die Aussparungen ρ eindrückt.
Nachdem die Flasche mittelst einer Korkmaschine oder dergl. mit einem Korken E geschlossen ist, setzt man den Verschiufs G in den Ansatz α ein, wobei die Hakenenden 0 der Feder an den Innenwänden entlanggleiten. Dies wird von Hand oder mit Hülfe eines geeigneten Werkzeuges bewerkstelligt. Indem man nun leicht auf den Verschiufs G drückt, gleitet derselbe herab, bis die Hakenenden 0 in die Aussparungen ρ einschnappen. Der Verschiufs nimmt nunmehr die Schliefslage ein, und es ist nicht mehr möglich, ihn zu entfernen, da die Haken 0 ein Abnehmen desselben nicht zulassen.
Um die Flasche öffnen zu können, stöfst man leicht gegen den Verschluss G, der, um ein Geringes vorwärts gleitend, den Ansatz α an der Bruchlinie von der Flasche abbricht, worauf mühelos die Verschlufskappe, deren Feder sowie der Kork in der gewöhnlichen Weise entfernt werden kann. Da die Flasche nicht geöffnet werden kann, ohne dafs das Ansatzstück α abgebrochen wird, so ist es nicht mehr möglich, die Flasche ein zweites Mal zu verwenden, um den Inhalt durch eine Nachahmung zu ersetzen.
Die Flasche kann dagegen zu beliebigen anderen Zwecken weitere Verwendung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein die unbeabsichtigte Wiederbenutzung der Flasche verhindernder Verschlufs, gekennzeichnet durch die Anordnung eines konischen, in einem dünnwandigen Ring in den Flaschenkopf übergehenden Ansatzes a, in welchen ein Verschlufsstöpsel (G) vermittelst der in einer Oeffnung (K) des Stöpsels steckenden Federn (I), deren hakenartige Enden (o) in Aussparungen (p) des Flaschenhalses greifen, derart befestigt wird, dafs ein Lösen dieser Federn und das Oeffnen der Flasche nur nach dem Abbrechen des Ansatzes (a) erfolgen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT74936D Ein die unbeabsichtigte Wiederbenutzung der Flasche verhindernder Verschlufs Expired - Lifetime DE74936C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20040222116A1 (en) * 2002-07-18 2004-11-11 Witold Bauer Sterilization container filter system

Cited By (1)

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