DE1936331U - Selbstklebende folientype. - Google Patents

Selbstklebende folientype.

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DE1936331U
DE1936331U DEB50069U DEB0050069U DE1936331U DE 1936331 U DE1936331 U DE 1936331U DE B50069 U DEB50069 U DE B50069U DE B0050069 U DEB0050069 U DE B0050069U DE 1936331 U DE1936331 U DE 1936331U
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CONRAD LECHMANN SCHILDERFABRIK
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CONRAD LECHMANN SCHILDERFABRIK
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

Dipl. Ing.Fr. Thalrnann
, Dipl. Ing. H. Schmitt
Patentanwälte
78 Frei burg i. Brsg,
Karlstraße 23, Tel. 3 21 99
Conrad Leehmann, Schilderfabrik GmbH S/B
Berlin 61 Akte 64 432
/ V7
Selbstklebende Folientypjg /
Die Neuerung betrifft eine selbstklebende Folientype, insbes. Metallfolientype, oder Typengruppe zur Anbringung von Schildern, Schriftzeichen, Figuren od. dgl. auf einen zu beklebenden Untergrund .
Nach dem Stande der Technik bekannte selbstklebende Folientypen, beispielsweise Umlaute mit aufgesetzten Punkten oder Typengruppen in Form von Worten mussten bisher in einem Stück hergestellt werden, indem die einzelnen Bestandteile der Type (beispielsweise aufgesetzte Punkte) oder die einzelnen Typen selbst miteinander dureh Yerbindungsstege verbunden wurden. Bs sind auch bereits selbstklebende Schilder od. dgl., insbes. aus Aluminiumfolien hergestellte Schilder, Schriftzeichen oder Figuren bekannt, die auf ihrer Rückseite eine Klebeschicht aufweisen, mit der die Schilder usw. auf einen Untergrund befestigt werden können. Diese weisen jedoch insbes. bei der Herstellung, aber auch bei der Anbringung erhebliche Nachteile auf. In der Druckerei und beim Galvanisieren werden nämlich in der Regel zahlreiche Einzelschilder auf einer Folie gedruckt und galvanisch behandelt. Man sagt dann in der Fachsprache, daß eine Folie eine größere Anzahl von "Nutzen" aufweist. Das bedeutet, daß
Diese Ifetetegs iZmä-vibum und SeNifc·«!*.) fet «t zufetif «frtjsreteh**; sto weiefc» «en te Wert- aet titspttingüah eingss-Sferjisrj ■ irmiaq** o». Oje reohiücha S^hu'ang dsr Abweichung (st nicht pw8i$!eh e«S8S*äie!iiei; ■ .-,ttana^aP ^ifmöeti sich in <kn itenisakfr.n. Sie Kroö»i jwleraelt ohr»?* *!„..,,„ sä 858OhiM«fi Interesses gebührenfrei airsgasäaseä? «aräan. Auf AnMg werde« hiswon ouch FfohjkoaJen ode* ΠΙ
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—2—
eine größere Anzahl gleicher Figuren auf einer zu druckenden bzw. zu stanzenden Folie vorhanden ist. Das anschließende Ausstanzen erfordert aber einerseits sehr großen Arbeitsaufwand, da es in der Regel in Einzelfertigung erfolgt. Außerdem sind dort der Genauigkeit vergleichsweise enge Grenzen gesetzt, da bei einer Person, welche die Justierarbeiten vorzunehmen hat, bei längerem Arbeiten eine Augenermüdung nicht zu vermeiden ist.
Die Verwendung von Stanzwerkzeugen, die ganze, mit zahlreichen Einzelsehildern versehene Folien gleichzeitig ausstanzen, sind unverhältnismäßig teuer, wenn Schilder eines bestimmten Musters nur in mittleren oder kleineren Stückzahlen anzufertigen sind. Das gilt insbes. auch dann, wenn die Außenkontur eines Schildes und damit das zugehörige Schnittwerkzeug verhältnismäßig kompliziert ist oder aber, wenn das Schild zahlreiche verschiedene Durchbrüche aufweisen soll.
Die genaue Konturierung der lypenfolie, Schilder od. dgl. ist insbes. dann wichtig, wenn seine Torderseite unterschiedliche Farben aufweist, z.B. ein schmaler Rand am Rande eines Buchstabens vorgesehen .ist. Schon kleinere Ungenauigkeiten an der Umrissform des Buchstabens treten dann augenfällig und unschön in Erseheinigung, weil der schmale, farblich abgesetzte Rand dies deutlich werden läßt.
Wesentlich für ein einfaches Anbringen und ein sauberes Schriftbild nach der Anbringung ist auch, daß die selbstklebende Folientype keine Leimschicht oder dergleichen in Aussparungen, Zwischenräume od. dgl. bei den Typen aufweist. Das Herauswasehen des Leims nach dem Anbringen der Folientype bzw. des selbstklebenden Schildes erfordert einen zusätzlichen Arbeitsgang«
-3-
Oft ist es auch nicht mit der gewünschten Exaktheit und Sauberkeit auszuführen.
Es besteht also die Aufgabe, eine selbstklebende !Folientype, 2ypengruppe odär selbstklebende Schilder od. dgl. zu schaffen, bei welcher die vorbeschriebenen laehteile vermieden werden. !Ferner ist ein Zweck der Neuerung die Schaffung einer selbstklebenden !Folientype oder Typengruppe, bei welcher die einzelnen Typenbestandteile oder Typen auf der zu beklebenden Unterlagfläche ohne zusätzliche Verbindungsstege freistehend sowie in exakter Ausrichtung zueinander angebracht werden können und zur Durchführung des Klebevorgangs lediglich ein einziger Arbeitsgang erforderlich ist. Erreicht wird dies im wesentlichen durch eine zweckmäßig aus Kunststoff bestehende, auf die Vorderseite kaschierte, nach Beklebung der Unterlageflache abzuziehende Haltefolie. Dabei- ist bei „der neuerungsgemäßen !Folientype ausschließlich die Rückseite des Typenmaterials selbst ohne dazwischen befindliche Aussparungen (beispielsweise bei dem Buchstaben "0"), Zwischenräume u. dgl. mit einem Kleber beschichtet.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung sind die Begrenzungskanten der lolientype jeweils durch Ausätzung mit einem auf das üOlienmaterial ansprechenden Lösungsmittel hergestellt.
Weitere Einzelheiten der Neuerung insbes. auch hinsichtlich seiner Herstellungsweise und seiner Anbringung auf einem Untergrund ergeben sich aus der folgenden Beschreibung im Zusammenhang
-4-
mit der Zeichnung. Es zeigt;
Fig. 1 eine Aufsicht auf einen Heil einer Aluminiumfolie, die Fig. 2 bis 4 die Herstellung der wesentlichen Verfahreneschiitte
der neuerungsgemäßen !Folientype od. dgl., Figo 5 und 6 die Herstellung freistehender Schriftzüge, Fig. 7 die Anbringung eines freistehenden Schriftzuges
auf einem Untergrund, die
Fig. 8 und 9 Einzelheiten der Schriftzüge oder Figuren, die sich auf derFolie befinden.
Fig. 1 zeigt einen Teil einer Aluminiumfolie 1 in Draufsicht, wobei die einzelnen Schilder S bzw. die Buchstaben B oder Figuren F auf der Folie 1 aufgedruckt und mit einer Ätzschutzschicht 2 abgedeckt sind.
Figur 2 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch die Folie entsprechend der linie H-II in Fig. 1. Aus diesem Längsschnitt ist zu erkennen, daß sich auf der Folie 1 oberhalb der Aufdrucke B, F und S eine Ätzschutzschicht 2 befindet. Außerdem erkennt man im Schnitt auf der Folienrückseite die von dem Reaktivierungskleber 3 gebildete Schicht, an die sich noch eine Kunststoffolie 4 anschließt. Diese Kunststoffolie 4 haftet vergleichsweise leicht auf dem Reaktivierungskleber 3? der gegenüber der Ätzflüssigkeit widerstandsfähig sein soll. Die in Fig.2 abgebildete Anordnung stellt nun den im ganzen mit R bezeichneten Rohling dar, wie er der Ätzflüssigkeit auszusetzen ist.
-5-
In Fig. 3 ist nun der Rohling Rf abgebildet, der genügend lange einer geeigneten Ätzflüssigkeit ausgesetzt wurde«, Dort, wo die Vorderseite der Folie 1 nicht mit der Ätzschutzschicht 2 abgedeckt ist, wurde das Aluminium vollständig abgebaut. Hier ist bereits die endgültige form derlluminiumschilder bzw. Schriftzeichen vorhanden, die allerdings noch durch den Kleber 3 zusammenhängen. Nun wird der Rohling R! einem geeigneten Lösungsmittel5 z.B. Aceton, ausgesetzt. Dieses wäscht einerseits die Ätzschutzschicht 2 von der Vorderseite der Folie 1 ab und entfernt den Reaktivierungskieber 3 in den Schild-, Figurenbzw. Buchstabenzwischenräumen.
Nunmehr liegen die fertigen Schilder, Schriftzüge oder Buchstaben vor, die auf ihrer Rückseite eine Schicht mit Reaktivierungskleber 3 aufweisen und noch durch die durchgehende Rückenfolie 4 zusammengehalten werden.
Es sei darauf hingewiesen, daß die aus dem Reaktivierungskleber bestehende Schicht 3 sich nurjnoch unterhalb der Berührungsflächen der Schilder bzw. Zeichen befindet. Nach dem Anbringen derartiger Schilder oder Buchstaben braucht die Klebeschicht 3 also nicht mehr aus irgendwelchen Zwischenräumen herausgewaschen zu werden.
Wenn freistehende Schriftzüge od.dgl. hergestellt werden sollen, wird die Herstellung folgendermaßen fortgesetzt;
Auf die Vorderseite der freistehenden Schriftzüge wird eine Haltefolie 5 aufkaschiert. Die Haftfähigkeit dieser Folie 5 auf den Schriftzügen wählt man vorzugsweise derart, daß sie größer ist als die der Rückenfolie 4. Diese wird anschließend abgezogen,
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wie dies in den Fig. 5 und 6 angedeutet ist. Die freistehenden Schriftzüge werden dann von der Haltefolie 5 in der gewünschten Lage gehalten. Fanmehr kann man die Klebeschicht 3 reaktivieren und den gesamten Schriftzug auf einen Untergrund 6 (Fig. 7) aufkleben und anschließend die Haltefolie 5 abziehen.
In der Fig. 8 ist noch in vergrößertem Maßstab ein Buchstabe "1" dargestellt, der in zwei verschiedenen Farben gehalten ist. Sein schraffierter Kern 7 kann beispielsweise in Eotjund seine sehmale Umrandung 8 in Gold ausgeführt sein. Das verschiedenfarbige Bedrucken bzw. Einfärben des Aluminiums und das Aufbringen der Ätzschutzschicht kann hier im normalen Druckverfahren und auf ein und derselben Seite der Folie 1 vorgenommen werden.
Die Fig. 9 zeigt als weiteres Anwendungsbeispiel der Neuerung die mehrfarbige Ausgestaltung einer Skala, bei der einzelne Markierungen in verschiedenen Farben, z.B. in Schwarz (9)» Rot (7) oder Silber (10), gehalten sind.
Insbesondere aus den Fig. 1 und 7 ist gut zu ersehen, daß sich ein völlig freistehendes Schriftbild in exakterAusriehtung auf einen Untergrund 6 aufkleben läßt, ohne daß die einzelnen Folientypen bzw. Teile davon durch Verbindungsstege miteinander verbunden sein müssten. Ferner geht daraus hervor, daß in den Aussparungen sich schon vor dem Aufkleben kein Kleber 3 mehr befindet, der später entfernt werden müsste. Es entfällt daher die Notwendigkeit, beispielsweise bei der Typengruppe Jt von Fig. 1 nach dem Aufkleben auf den Untergrund 6 in den zentralen
-7- U
Kreisflächen den Kleber 3 durch ein geeignetes Lösungsmittel auszuwaschen.
Entsprechende Vorteile ergeben sich, wenn ganze Schilder S in zahlreichen Nutzen auf einer Folie 1 hergestellt worden sind. An den Rändern oder (in nicht gezeichneten) Ausnehmungen dieser SchilderS befindet sich kein unerwünschter Kleber 3·
Die Herstellung von selbstklebenden Folientypen, Typengruppen, Schilder od. dgl. und ihre Zusammenfassung auf der Folie 1 bringt auch noch den Vorteil einer vereinfachten Kontrolle; denn nun brauchtman nicht mehr jedes Schild zur Prüfung einzeln in die Hand zu nehmen, sondern kann alle aus einer Folie 1 hergestellten, aber über die Folie 4 noeh zusammenhängenden Schilder gleichzeitig erfassen und dann überprüfen.
In der vorliegenden Anmeldung werden unter Folientypen also auch Schilder verstanden, welche ihrerseits Sehriftzüge, Bildzeichen od. dgl. aufweisen, die z.B. aueh in Form von Aussparungen an der Folie gebildet sein können.
Vorzugsweise kann die Folie 1 aus Aluminium bestehen.

Claims (1)

sur ß-Tbm^itoeldumg B 5@ Θ69/54& Sm ■?! Anlage zur MiedeataeJarifi; über die mündliche Yerhäncpja&g vom 9* Itezember 1955/ :: Jutstizoberinapektor als Urkundsbeamter der G-eacMftsstell© des Bundespa"fcentgeriGli"t;s S 1111 s a a ®_ψ-0--& β".Ja: β
1.. Sellsstlslelsenae lOXieatype» iaslDesondere Hetallfolientype oder Sypengrappe zur Anbringung auf eixiem tJiitergruad, dadurch. gefeemizeiGinaet,. daß "bei der IPoiientype od.dgl. (1) eine zweckmäßig aus Kunststoff bestehende, auf deren Torderseite kaschierte Haltefolie (5) vorgesehen %$$ imd aussciilieSlicli älQ Eüekseite des ^yperunaterials (1) mit einem Kleber (3) be0chiehtet ist.
2*\2ype ot*dgl. saeli tesgrmek .1,-äaturöla. gekefimsreictonet, daß
ihre- B - " stellt
si©
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