DE1934603B2 - Permutationsverstellvornchtung in einem Permutationsschloß - Google Patents

Permutationsverstellvornchtung in einem Permutationsschloß

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/02Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others

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  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

In Förderanlagen besteht bisweilen der Wunsch, das von einem Absender an einen Empfänger abgesandte Fördergut vor dem unberechtigten Zugriff dritter Personen zu schützen. Bei diesen Fördergütern kann es sich z. B. um geheimzuhaltende Akten oder aber bei in Krankenhäusern und Kliniken vorhandenen Anlagen um Narkotika, Gifte oder ähnliche Mittel handeln, die nicht jedem zugänglich sein sollen. In den beschriebenen Fällen besieht daher die Notwendigkeit, die Förderbehälter durch verschließbare Verrieaelungen abzusichern. Eine Verriegeluna, deren Verschluß mittels eines Schlüssels zu öffnen ist. ist für solche Zwecke nicht anwendbar, da sie das Vorhandensein von einem zu dem Verschluß passenden Schlüssel bei allen in Frage kommenden Absendern und Empfängern voraussetzt. Die dadurch be-
dingte große Zahl von Schlüsseln würde aber die Gefahr erhöhen, daß einer der Schlüssel in unberechtigte Hände fällt und damit der Austausch des Schlosses und sämtlicher ihm angepaßter Schlüssel notwendig wird. Diese Nachteile können bekanntlich
dadurch beseitigt werden, daß eines der bekannten Permutationsschlösser verwendet wird, die eine mehrstellige Anzahl von möglichen Kombinationen aufweisen und die Öffnung eines derartigen PermuLitionsschlosses durch Unbefugte nahezu ausschließen.
In u'em besonderen Fall, daß dermaßen verschlossene Förderbehälter verhältnismäßig häufig in einer Förderanlage befördert werden, besteht nun aber tue Gefahr, daß Unbefugte die entsprechenden Förderbehälter kurzfristig an sich nehmen können und in
mehreren systematischen Versuchen die Öffnungskombination des Permutationsschlosses ermitteln, dessen Wirkung damit für alle Zeiten aufgehoben wäre.
Die Erfinduni; betrifft eine Pcrmutationsverstellvorrichtung in einem Permutationsschloß mit auf einer Achse angeordneten Zuhaltungr.ringen. die jeweils unabhängig voneinander verstellbar sind und eine der Anzahl der Atißenmarkicrungen entsprechende Zahl von Mitnehmervertiefungen zur Aufnähme eines kugelförmigen Sperrteils aufweisen, das im verriegelten Zustand des Permutationsschlosses auf einer Ringnut der Achse und bei richtig eingestellter Permutation innerhalb einer Längsnut der Achse aufliegt.
Eine derartige Pcrmutationsverstellvorrichtung ist bekannt, wobei jedoch die Verstellung der Permutation nur nach einer Teildemontage und durch Abziehen des eigentlichen Schlosses von der den Verschluß bewerkstelligenden Achse erfolgen kann. Auf Grund dieser Bedienungsweise müssen zusätzliche konstruktive Maßnahmen getroffen werden, um das Auseinanderfallen des Schlosses beim Abziehen zu verhindern.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Permutationsverstellvorrichtung in einem Permutationsschloß der vorausgesetzten Gattung zu schaffen, welche die Verstellung der Permutation ohne gesondert und ausschließlich dafür vorgesehene, zusätzliche Schloßteile erlaubt und wobei die Verstellung keine auch nur teilweise Demontage des Permutationsschlosses erfordert. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in einer Seitenfläche der Ringnut jeweils ein um einen — der Teilung der Mitnehmervertiefungen oder einem Vielfachen davon entsprechenden — Winkel gegenüber der Längsnut versetzter Einstich mit einer derart bemessenen Tiefe angebracht ist, daß die jeweiligen Sperrteile bei durch Verschieben der Achse um die Strecke »ft« bewirktem Einfallen in die Einstiche nicht mehr im Eingriff mit den Mitnehmervertiefungen der entsprechenden Zuhaltungsringe stehen, so daß diese zur Einstellung einer neuen Permutation beliebig verstellbar sind, während bei Rückstellung der Achse
eint· zwangsweise Einführung der Sperrteile in die Ringnut erfolgt.
Das erfindungsgemäße Permutationsschloß ermöglicht also in geöffneter Lage ebenso wie das bekannte Permutationsschloß die Einstellung jeder möglichen neuen Öffnungskombination. Im wesentlichen wird dies dadurch erreich'., daß die Sperrteile nach Verdrehen d?r die Achse umgebenden Zuhaltungsringe um einen bestimmten Winkel in Einstiche der Achse eingreifen und dadurch nicht mehr in Eingriff mit den Zuhaltungsringen stehen, die daraufhin frei verstellbar sind.
Ferner kann die Achse mittels eines an einem Lagerblock des Permutationsschlosses befestigten, in die Längsnut der Adue eingreifenden Bolzens gegen Verdrehung blockiert werden. Auch kann ein Anschlag des Gehäuses des PermutaticmsscMosses die axiale Verschiebung der Achse begrenzen.
Eine Bedienungsvereinlachung, insbesondere bei U-inen Förderbehältern, kann gemäß weiterer Ausu.-ialtung der Erfindung dadurch erzii.it werden, daß eine im Gehäuse des Permutationsschlosses geführte feder an einem Ansatz der Achse angreift und die /um Öffnen des Permutationsschlosses notwendige axiale Verschiebung der Achse bewirkt.
Außerdem können an der Umfangsfläche eines Zuhalteringes Rastvertiefungen zur Aufnahme einer im Lagerblock angeordneten Kugelrastvorrichtung vorgesehen sein, deren Abstand voneinander de Teilung der Mitnehmervertiefungen entspricht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Die F i g. 1 bis 3 zeigen jeweils einen l.ängs- und einen Querschnitt durch das Permutationsschloß in den drei Stellungen »Geöffnet«, »Verschlossen« und »Verstellung der Öffnungspermutation«.
Bei der in der F i g. 1 dargestellten Lage der Achse 1 befindet sich das vordere Ende 1 η derselben nicht im Eingriff mit der Bohrung 2 a des Gehäuses 2 des Permutationsschlosses. Der Lagerblock 3 läßt sich somit liber eine nicht dargestellte Drehlagerung gegenüber dem Gehäuse 2, beispielsweise aus der Zeichenebene heraus, verschwenken. Von den Zuhaltungsringen ist nur ein Zuhaltungsring4 im Schnitt dargestellt, ein weiterer 5 lediglich strichpunktiert angedeutet. Sämtliche Sperrteile, also auch das dargestellte kugelförmige Sperrteil 4u, befinden sich in der Öffnungsstellung des Permutationsschlosses einerseits innerhalb der durchgehenden Längsnut I b der Achse 1 und andererseits im Eingriff mit den an der Innenringnut 4 b angeordneten Mitnehmervertiefungen 4 c, so daß eine Verdrehung der Zuhaltungsringe 4, 5 nicht mehr möglich ist. Die Ringnuten 1 c sowie die Einstiche 1 d der Achse 1 weisen also im geöffneten Zustand des Permulationsschlosses keine Verbindung zu den kugelförmigen Spcrrteilen 4λ auf. Weiterhin ist der Fig. 1 die Lage des drehblockierenden Bolzens 6 sowie die Ausbildung der Kugelrastvorrichtung 7 zu entnehmen.
Zum Verschließen des Permutationsschlosses wird die Achse 1 um Jic Strecke »λ« in Richtung des Gehäuses 2 des Permutationsschlosses verschoben, so daß das vordere Ende 1 α der Achse 1 in die BoIirung 2<7 des Gehäuses 2 eingreift. Die kugelförmigen Sperrteile 4« befinden sich nun innerhalb der Ringnuten 1 c, so daß die Zuhaltungsringe 4, 5 beliebig verdreht werden können. Bei Verdrehung aus der Aitsgangslage verlassen dabei die kugelförmigen
Sperrteile 4 η ihre Lage gegenüber der durchgehenden Längsnut Ib der Achsel, so daß die Seitenflächen IcI vine! 1 c 2 der Ringnuten 1 c ein Verschieben der Achse 1 verhindern. Die Lage des kugelförmigen Sperrteils 4 a nach W-Jrehen des Zuhaltimg--
ringes 4 um den Winkel λ ist dabei der Querschnittsdarstellung durch das Permutationsschloß im Bereich des Zuhaltungsringes 4 der F i g. 2 zu entnehmen.
Die Verstellung der Öffnungspermutation erfolgt in. ausgeschwenkten Zustand des Lagerblockes 3 bei geöffnetem Zustand des Permutationsschlosses, wobei nach Einstellung der neuen Öl'inungspermutation und Verdrehen der Zuhaltungsringe 4,5 um den Winkel/,' (s. Fig. 3) eine derartige Lage der kugelförmigen Sperrteile 4 a bezüglich der Achsel hergestellt ist, daß die kugelförmigen Sperrteile 4« sich direkt in Höhe von in den Seitenflächen IcI der Ringnuten 1 c vorgesehenen Einstichen 1 d befinden. Dadurch wird eine weitere Verschiebung der Achse um die Strecke »ft« möglich, was zum Einfallen der kugelförmigen Sperrteile Aa in die Einstiche Id führt. Die kugelförmigen Sperrteile 4 a sinken dabei so tief in die Einstiche 1 d hinab, daß sie außer Eingriff mit den Mitnehmervertiefungen 4 c geraten. In dieser Stellung ist nunmehr eine beliebige Verdrehung der Zuhaltungsringe 4, 5 möglich, die zur Einstellung jeder möglichen Ziffernpermutation verwendet werden kann. Wenn die der neu eingestellten Ziffernpermutation entsprechenden Mitnehmerveniefungen 4 c den entsprechenden kugelförmigen Sperrteilcn 4 a gegenüberstehen, dann werden beim Zurückstellen der Achse 1 um die Strecke »/j« die kugelförmigen Sperrteile 4 a durch die Innenringnuten 4 b zwangsläufig mitgenommen.
In verschlossenem Zustand des Permutations-Schlosses (Fig. 2) ist das Verschieben der Achsel um die Strecke »i>« durch das Gehäuse 2 verhindert, so daß kei/ie Verstellung der öffnungspermutation durch Unbefugte erfolgen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Pcrmutationsver.stellvorrieh'ung in einem Permutationsschloß mii auf eiii~r Achse angeoidneten Zuhaitungsringen, die jeweils unabhängig voneinander verstellbar sind und eine der Anzahl der Außenmarkierungen entsprechende Zahl von Mitnehmervertiefungen zur Aufnahme eines kugelförmigen Spcrrteils aufweisen, das im verriegelten Zustand des Permutationsschlosses auf einer Ringnut der Achse und bei richtig eingestellter Permutation innerhalb einer Längsnut der Achse aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Seitenfläche (IcI) der Ringnut (Ic) jeweils ein um einen — der Teilung der Mitnehmei Vertiefungen (4 c) oder einem Vielfachen davon entsprechenden — Winkel gegenüber der I.ängsnut 11 b) versetzter Einstich (Ii/) mit einer derart K',nesse:ien Tiefe angebracht ist. daß die jeweiligen Sperrteile (4c/) bei durch Verschieben der Achse (I) um die Strecke (h) bewirktem Hinfallen in die Einstiche (!</) nicht mehr im F-ingritf mit den Mimehr.iuvertiefungen (4c) der entsprechenden Zuhaitungsringe (4) stehen, so daß diese zur Einstellung einer neuen Permutation beliebig verstellbar sind, während bei Rückstellung der Achse (1) eine zwangsweise Einführung der Sperrteile (4«) in die Ringnut (Ic) erfolgt.
2. Permu[ationsverstellvorri''htung nach Anspruch !, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (1) mittels eines an einem La4,vblock (3) des Permutationsschlosscs befestigten, in die Längsnut (I b) der Achse (1) eingieifenden Bolzens (6) gegen Verdrehung blockiert ist.
3. Permutationsvcrstellvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag des Gehäuses (2) des Permutationsschlosses die axiale Verschiebung der Achse (1) begrenzt.
4. Permutationsvcrstcllvorrichtimg nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse des Permutationsschlosscs eine Feder geführt ist, die an einem Ansatz der Achse angreift und die zum Öffnen des Permutationsschlosscs notwendige axiale Verschiebung der Achse bewirkt.
5. Permutationsverstellvorrichtunj, nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Umfangsfläche eines jeden Zuhaltungsringes (4, 5) Rastvertiefungen zur Aufnahme einer im Lagerblock (3) angeordneten Kugelrastvorrichtung (7) vorgesehen sind, deren Abstand voneinander der Teilung der Mitnehmervertiefungen (4 c) entspricht.
DE19691934603 1969-07-08 1969-07-08 Permutationsverstell vorrichtung in einem Permutationsschloß Expired DE1934603C3 (de)

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DE1934603A1 DE1934603A1 (de) 1971-01-14
DE1934603B2 true DE1934603B2 (de) 1973-12-13
DE1934603C3 DE1934603C3 (de) 1974-07-11

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