DE193231C - - Google Patents

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DE193231C
DE193231C DENDAT193231D DE193231DA DE193231C DE 193231 C DE193231 C DE 193231C DE NDAT193231 D DENDAT193231 D DE NDAT193231D DE 193231D A DE193231D A DE 193231DA DE 193231 C DE193231 C DE 193231C
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steam
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N17/00Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs
    • A23N17/004Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs for treating by application of heat, e.g. by means of potato cookers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 193231 -V KLASSE 53 g. GRUPPE
CARL REISZEiN EGELN β. STASZFURT.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1906 ab.
Um rohe Materialien, wie Rüben, Hülsenfrüchte, Reis, Kartoffeln u. dgl., zu dämpfen, verwendete man bisher meist Gefäße, die mit einer bestimmten Menge der zu dämpfenden Masse gefüllt, während einer bestimmten Zeit unter Dampf gesetzt und darauf entleert wurden. Es war dies ein periodischer Betrieb, indem jedesmal erst der gefüllte Dämpfer gekocht und entleert werden mußte, bevor
ίο mit einer neuen Füllung begonnen werden konnte. Naturgemäß kühlte sich bei der Entleerung das Gefäß außerordentlich ab, so daß bei jeder neuen Füllung neue Dampfmengen zum Anwärmen des Gefäßes erforderlich wurden.
Vorliegende Erfindung betrifft nun einen Dämpfer, bei welchem das Füllen, Dämpfen und Entleeren der Materialien kontinuierlich geschieht.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand, und zwar in Vorderansicht und teilweisem Längsschnitt (Fig. 1) und im Querschnitt (Fig. 2) zur Veranschaulichung gebracht.
Unterhalb eines Füllschachtes α befindet sich eine in einen Mantel g eingeschlossene rotierende Trommel b, die an einer Seite maschinell angetrieben wird. Diese Trommel ist durch eine Anzahl Blechschaufeln in ein-, zelne Abschnitte c geteilt. Auf dem Füllschacht α befindet sich eine Klappe d, durch welche "die zu dämpfenden Materialien in den . Schacht α eingefüllt werden. Die Materialien fallen in die einzelnen Abteilungen c der Trommel b und werden mit der letzteren in der Pfeilrichtung langsam an dem Stutzen e vorüber gedreht, durch welchen ständig Dampf einströmt. In der Zeit, während welcher die Materialien langsam durch den einströmenden Dampf hindurchbewegt werden, werden sie gargedämpft. Das während des Dämpfens entweichende Fruchtwasser sinkt an den Wänden des Gehäuses g herab und sammelt sich an der tiefsten Stelle an, wo es durch den Stutzen f abgeleitet wird. Die Trommel dreht sich fortgesetzt langsam weiter, schiebt die gedämpfte Masse an dem Stutzen / vorbei bis zur öffnung i des Mantels, wo die Früchte durch eigene Schwere aus der Trommel herausfallen. Die entleerten Trommelabschnitte c bewegen sich weiter, bis sie wieder unter den Füllschacht a gelangen und sich selbsttätig wieder mit rohen Materialien füllen.
Der Betrieb ist, wie aus vorstehendem ersichtlich, ein kontinuierlicher. Es ist nur nötig, den Schacht a mit einem genügenden Vorrat an rohen Materialien zu füllen. Der durch den Stutzen e eingeführte Dampf verteilt sich in den Abteilungen c und steigt in dem zwischen Wand und Segmenten bestehenden Zwischenraum k nach oben, dämpft die im oberen Kasten vorhandenen Materialien vor und entweicht schließlich durch das Abzugsrohr h.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Vorrichtung zum kontinuierlichen y. Dämpfen und Entleeren von rohen Ma-.. terialien, wie Kartoffeln, Hülsenfrüchten
    55
    60
    u. dgl., wobei das zu dämpfende Gut der Dampfquelle entgegengeführt wird, gekennzeichnet durch eine durch Schaufeln in eine verhältnismäßig große Anzahl, einzelner Abteilungen (c) geteilte Trommel ~(b), die unter einem Füllschacht (a) rotiert, hier die zu dämpfenden Materialien aufnimmt, alsdann ihre einzelnen Abteilungen nacheinander an einer Dampfquelle (e) vorbeiführt und das Material endlich nach erfolgtem Gardämpfen selbsttätig (bei i) ins Freie auswirft, wobei das Kondenswasser durch einen Stutzen (f) abgeleitet werden kann.
  2. 2. Ausführungsform des Dämpfers nach Anspruch ι mit Vorrichtung zum Vordämpfen, dadurch gekennzeichnet, daß der die Trommel (b) umhüllende Mantel (g) auf der Strecke zwischen Dampfeinlaß (e) und Füllschacht (a) erweitert ist, so daß ein gegebenenfalls nach oben weiter werdender Zwischenraum (k) entsteht, durch den ein Teil des Dampfes nach dem Füllschacht (a) strömen kann.
    Hierzu ί Blatt Zeichnungen.
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