DE107481C - - Google Patents

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DE107481C
DE107481C DENDAT107481D DE107481DA DE107481C DE 107481 C DE107481 C DE 107481C DE NDAT107481 D DENDAT107481 D DE NDAT107481D DE 107481D A DE107481D A DE 107481DA DE 107481 C DE107481 C DE 107481C
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Germany
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piston
butter
disk
vessel
shaft
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J21/00Machines for forming slabs of butter, or the like
    • A01J21/02Machines for forming slabs of butter, or the like with extruding arrangements and cutting devices, with or without packing devices

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck der Vorrichtung ist, bestimmte Buttermengen nicht durch Verwiegen mit der Hand, sondern auf mechanischem Wege mit Hülfe eines Mefsgefäfses, in welches die Butter unter stets gleichem Druck hineingedrückt wird, abzutheilen.
Es kann zu diesem Zwecke ebensogut ein einzelnes Mefsgefäfs, wie auch eine ganze Reihe angeordnet werden. Letzten Falles können die verschiedenen Gefäfse von verschiedenen Gröfsen sein.
Die Butter wird mittels einer beliebigen Prefsvorrichtung, z. B. einer nach Art von Thonpressen wirkenden Schneckenwelle, in einen Rohrstrang f, Fig. 1, gedrückt. Diese Prefsvorrichtung, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist, kann bei jeder Benutzung der ganzen Einrichtung durch eine Kurbel, einen Fufshebel oder auch durch Auslösung eines Triebwerkes in Bewegung gesetzt werden.
Der Rohrstrang f, der also bei Benutzung der Vorrichtung mit Butter gefüllt' ist, die unter Druck steht, hat, je nach der Anzahl der benutzten Mefsgefäfse, einen rohrartigen Ansatz g oder deren mehrere, Fig. 1.
Die Ansätze münden in die eigentlichen Mefsgefäfse b, von denen in der Zeichnung nur eins dargestellt ist. Dieses besteht aus einem Cylinder, in dem sich ein unter Federdruck stehender Kolben / verschieben kann. Die Butter tritt in diesen Mefsraum b ein, treibt den Kolben zurück und füllt so unter Gegendruck, also unter Innehaltung einer bestimmten Dichtigkeit, den Mefsraum aus. Die verschiedenen Füllungsgrade werden dadurch erzielt, dafs im gegebenen Augenblick eine beliebige Abschlufsvorrichtung, die den Buttereintritt absperrt, in Bewegung gesetzt wird. Diese besteht bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel aus einem Cylinderschieber h, der, mit einem dem Querschnitt des Zuführungsrohres g entsprechenden Ausschnitte versehen, im Cylinder b gedreht werden kann und dadurch die Eintrittsöffnung absperrt oder freigiebt. Das rechtzeitige Absperren kann mit der Hand erfolgen, indem die aus dem Mefscylinder b herausragende Kolbenstange des Kolbens / mit einer Scala versehen wird, welche den der jeweiligen Kolbenstellung entsprechenden Inhalt des Mefscylinders anzeigt. Ist die der gewünschten Buttermenge entsprechende Stellung des Kolbens erreicht, so braucht man nur die weitere Zufuhr abzusperren und hat dann die entsprechende Menge im Gefäfse b eingeschlossen.
Es kann diese Absperrung aber auch selbstthätig erfolgen. Eine hierfür dienende Einrichtung ist in der Fig. 1 angedeutet, und zwar derart, dafs sie gleichzeitig mit der den Austritt der Butter aus dem Mefsgefä'fs b gestattenden Abschussvorrichtung in Bewegung gesetzt wird. Es hat der Cylinder b nämlich eine zweite Oeffnung (in der Zeichnung an seiner Stirnseite), durch welche der Kolben / die abgemessene Butter herauszudrücken vermag. Diese Oeffnung ist während der Füllung des Cylinders b naturgemäfs verschlossen und wird erst dann geöffnet, wenn die Zufuhröffnung sich schliefst. Natürlich kann diese Äbschlufsvorrichtung beliebig beschaffen sein, und ihre Bewegung kann ebenfalls mit der Hand geschehen. In der Zeichnung ist sie

Claims (4)

als eine von der Seite her sich vor den Cylinder legende bezw. sich in ihn einschiebende Scheibe k mit der Drehachse d (s. auch Grundrifs Fig. 2) dargestellt, und ihre Bewegung ist, gleichzeitig mit der des Rundschiebers h , auf folgende Weise herbeigeführt. An der festen Scala s ist ein Anschlag c verschiebbar, der je nach der gewünschten Buttermenge eingestellt wird. Trifft ihn das Ende der Kolbenstange des Kolbens /, so dreht er durch Hebel zug und durch die auf Feder verschiebare Hülse t die Welle u, die ihrerseits ein auf dem Rundschieber /2 befestigtes Zahnrad ^ dreht. Auch kann dieses Zahnrad ^. durch Gewicht oder Federdruck oder dergleichen unter ständigem Betriebsdruck ruhen und durch Auslösung der mit der Welle u verbundenen Sperrklinke i freigegeben werden. Es erfolgt dann eine Drehung des Rundschiebers h und durch beliebige Uebertragung (Welle x) auch ein Ausschwenken der Abschlufsscheibe k. Durch Drehen mit der Hand werden nach erfolgtem Austritt der abgetheilten Buttermenge die Theile wieder in ihre Anfangslage zurückgebracht. In Fig. 2 dient der Arm e der Welle x, der das ä'ufsere Ende des an der Scheibe k sitzenden Hebels trifft, zum Oeffnen, der Arm ν aber, der den jenseits der Drehachse d sitzenden Anschlag m erreicht, zum Schliefsen der Scheibe k. Wenn der Federdruck, unter welchem der Kolben / steht, nicht genügt, um die Butter aus dem Gefäfs b auszutreiben, kann man durch ein Hebelwerk α q r, das von Hand oder Fufs bewegt wird, einen Druck auf das obere Ende der Kolbenstange ausüben. Der Kolben / kann auf seiner inneren Seite zum Zwecke der Prägung der Butter entsprechende· Erhöhungen und Vertiefungen besitzen. Doch kann man auch eine besondere Formvorrichtung anwenden, die namentlich deshalb vortheilhaft ist, weil man mit ihrer Hülfe z. B. ein auf einmal abgemessenes Pfund in vier Viertelpfundstücke formen kann und weil sich die Form, was zu einer guten Prägung nöthig ist, vor der Benutzung in Wasser tauchen läfst. In der Zeichnung ist eine Vereinigung dieser Vorrichtung mit den bisher erläuterten Bewegungstheilen dargestellt. Auf der um eine waagrechte Achse drehbaren Scheibe oder dergleichen η ist ein derrrMefscylinder b ähnlicher Formcylinder 0 mit ebenfalls verschiebbarem Kolben angeordnet, der bei Nichtbenutzung in das Wassergefäfs ρ eintaucht, durch Drehung der Scheibe η aber vor die Mündung des Cylinders b gelegt wird. Diese Bewegung kann von der des Rundschiebers h oder des Zahnrades ^ in beliebiger Weise abhängig gemacht werden. Es läfst sich z. B. die Welle χ für diese Uebertragung benutzen'. Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c η ε :
1. Eine Vorrichtung zum Abtheilen bestimmter Mengen Butter, gekennzeichnet durch ein Mefsgefäfs (b) (oder deren mehrere), in welches die Buttermasse hineingeprefst wird und in welchem eine unter Gegendruck stehende Gefäfswand (Kolben /) derart beweglich ist, dafs sie von der eindringenden Butter verdrängt wird.
2. Eine Vorrichtung der unter 1. geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs nach Erreichung des gewünschten Füllungsgrades der zurückweichende Kolben eine Abstellung der weiteren Buttlerzufuhr herbei-· führt.
3. Eine Vorrichtung der unter 1. geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs der während der Füllung zurückweichende Kolben nachher behufs Entleerung des Mefsgefäfses vorwärts getrieben wird.
4. Eine AusfUhrungsform der unter 1. geschützten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs ein besonderes, abwechselnd in Wasser tauchendes und sich vor die Austrittsöffnung des Mefsgefäfses legendes Formgefäfs mit gleichfalls zurückweichendem Kolben vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063517B (de) * 1954-11-02 1959-08-13 Unilever Nv Vorrichtung zum selbsttaetigen Abfuellen abgemessener Mengen von unter Druck zugefuehrten fluessigen oder plastischen Stoffen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063517B (de) * 1954-11-02 1959-08-13 Unilever Nv Vorrichtung zum selbsttaetigen Abfuellen abgemessener Mengen von unter Druck zugefuehrten fluessigen oder plastischen Stoffen

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