DE59610C - Talg- und Wabenschmelzapparat - Google Patents

Talg- und Wabenschmelzapparat

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Publication number
DE59610C
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DE
Germany
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steam
boiler
kettle
sebum
honeycomb
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59610D
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English (en)
Original Assignee
A. SEIFFERT in Frankenstein i. Schi
Publication of DE59610C publication Critical patent/DE59610C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B1/00Production of fats or fatty oils from raw materials
    • C11B1/12Production of fats or fatty oils from raw materials by melting out
    • C11B1/16Production of fats or fatty oils from raw materials by melting out with steam

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)
  • General Preparation And Processing Of Foods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 23: Fettindustrie.
Um ein schnelleres Arbeiten als mit dem im Haupt-Patent (No. 56585) dargestellten Schmelzapparat zu erreichen, ist dieser in folgender Weise geändert.
Der freie Zutritt des Dampfes von dem äufseren in den inneren Kessel durch den mittleren hindurch ist dadurch eingeschränkt worden, dafs an Stelle der siebförmigen Durchlochung des mittleren Kessels b nur ein oder wenige Löcher vorhanden sind, welche verschlossen werden können. Diese Abänderung ermöglicht es, dem Dampf im äufseren Kessel c eine gewisse Spannung zu geben, bevor er zu der auszuschmelzenden Masse gelangt. Er ist somit im Stande, den Schmelzprocefs schneller als bei der alten Einrichtung (des Haupt-Patentes) zu vollenden, und tritt aufserdem als trockener Dampf in den inneren Kessel ein, was gleichfalls den Schmelzprocefs befördert.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Arten des erwähnten Dampfabschlusses dargestellt, welche der Vereinfachung halber gleichzeitig an einem Apparat veranschaulicht sind. Bei der in Fig. 1 im Querschnitt gezeichneten Kesselanordnung ist die Wand des mittleren Kessels b oben links mit einer Oeffnung versehen, durch welche der Dampf zum Siebkessel α Zutritt erhält, wenn eine Verschlufseinrichtung, z. B. ein Drehschieber /, die Oeffnung freigiebt. Liegt der Drehschieber mit seinem Verschlufstheil vor der Kesselwandöffnung, so erhält der im äufseren Kessel sich entwickelnde und dort abgeschlossene Dampf die nöthige Spannung, bevor er in den Siebkessel eingelassen wird.
Derselbe Zweck der zeitweiligen Absperrung des Dampfes vom inneren Siebkessel läfst sich durch Anbringung eines Rohres m erreichen, welches den äufseren und inneren Kessel mit einander verbindet und mit einem Absperrhahn η versehen ist. In Fig. 1 ist diese Anordnung rechts am Apparat dargestellt.
Andere als die hier gekennzeichneten Einrichtungen sind selbstverständlich nicht ausgeschlossen, wenn sie nur eine Unterbrechung des Dampfzuganges zum inneren Siebkessel und Einsperrung des sich entwickelnden Dampfes in einem geschlossenen Raum zum Zweck der Hervorrufung von Dampfspannung ermöglichen.
Es genügt entweder eine einzige derartige Vorrichtung an dem Apparat oder es können gleichzeitig auch mehrere vorhanden sein. Die beiden Einrichtungen, welche auf der Zeichnung dargestellt sind, ermöglichen es beispielsweise, den Dampf sowohl oberhalb, als auch unterhalb des Kolbens h eintreten zu lassen.
In enger Beziehung zu dieser verschliefsbaren Verbindung zwischen Dampfentwickler und Schmelzsiebkessel steht die weitere Abänderung des Gegenstandes des Haupt-Patentes dahin, dafs der ringförmige Zwischenraum zwischen dem äufseren und mittleren Kessel nach oben einen besonderen Abschlufsdeckel 0 erhalten hat. Man kann nun nach Entfernung
des Deckels des Apparates d den Schmelzkessel α füllen, während sich gleichzeitig der Dampf zu der erforderlichen Spannung entwickelt, so dafs nach der Füllung sofort der Dampfeinlafs zum inneren Kessel geöffnet werden kann. Für die Erzeugung der Dampfspannung ist somit besondere Zeit nicht nöthig. Infolge der hier getroffenen Vertauschung einer oder mehrerer Einzelöffnungen gegen die siebartige Durchlochung ist der äufsere Kessel als Umhüllungskörper für den Zwischenkessel nicht mehr dringend nöthig, und er wird entbehrlich, wenn der Dampf, wie Fig. 2 im Haupt-Patent zeigt, von einem besonderen Dampfentwickler durch Rohr k zugeleitet wird, welches sich in diesem Falle an die verschliefsbare Oeffnung des Kessels b anschliefsen müfste. Zweckmäfsig aber wird der Umhüllungskessel c immer deshalb sein, weil der zwischen ihm und dem Kessel b sich ansammelnde Dampf eine gleichmäfsige Erwärmung des Kessels b von aufsen bewirkt und somit der Arbeitsvorgang im Apparat auch in der Weise erfolgen kann, dafs man den heifsen Dampf im äufseren abgeschlossenen Kessel durch Wärmestrahlung auf die Masse im inneren Kessel einwirken läfst, wodurch diese bei genügender Dampf hitze zum Schmelzen gebracht wird. Zum Abschlufs des Schmelzprocesses kann dann der Dampf noch in das Innere des Apparates eingeleitet werden.
Zum Schmelzen gröfserer Massen in einem Apparat wird es zweckmäfsig sein, an Stelle des Kolbens h ein Rührwerk zu benutzen, um durch Umrühren der Masse dem Dampf überall Zugang zu derselben zu verschaffen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An dem Apparat des Patentes No. 56585 der Ersatz der siebartigen Durchlochung des Kessels (b) durch eine oder mehrere verschliefsbare Oeffnungen in der Kessel wand, durch welche der in einem abgeschlossenen Dampfentwickler unter Spannung gebrachte Dampf nach Erfordernifs in den inneren Siebkessel (a) eingeführt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59610D Talg- und Wabenschmelzapparat Expired - Lifetime DE59610C (de)

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