DE36817C - Schütteleinrichtungen für Plattenknotenfänger mit selbstthätiger Reinigung - Google Patents

Schütteleinrichtungen für Plattenknotenfänger mit selbstthätiger Reinigung

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DE36817C
DE36817C DENDAT36817D DE36817DA DE36817C DE 36817 C DE36817 C DE 36817C DE NDAT36817 D DENDAT36817 D DE NDAT36817D DE 36817D A DE36817D A DE 36817DA DE 36817 C DE36817 C DE 36817C
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Germany
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shaking
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automatic cleaning
movement
catchers
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DENDAT36817D
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Societe Anonyme des Ateliers de Constructions Mecaniques Escher Wyss et Cie SA
Original Assignee
Societe Anonyme des Ateliers de Constructions Mecaniques Escher Wyss et Cie SA
Publication of DE36817C publication Critical patent/DE36817C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE S5: Papierfabrikation.
Die Einrichtuug des gezeichneten Plattenknotensiebes beruht auf demselben Princip continuirlicher Reinigung durch Entfernung der aussortirten Unreinigkeiten aus einer Sammelrinne, wie die unter No. 31390 und 32456 patentirten, wobei ebenfalls die Möglichkeit vorliegt, die. Reinigung während des Betriebes vor sich gehen zu lassen.
Statt dafs aber die Schüttelorgane durch »äufsere«, elastisch abgedichtete Wände gebildet werden, wird hier die Scheidewand in der Kastenabtheilung K weggelassen und an deren Stelle (also in die Kastenabtheilung K) das Schüttelorgan D, Fig. 1 und 3, gesetzt, welches von der Seitenwand aus in Bewegung gesetzt wird.
Der Plattenknotenfänger, Fig. 1 bis 3, besitzt einen Kasten K° mit starren Seitenwänden als Gestell; die Abtheilungen K und K1 sind durch die Siebplatten P getrennt. Im Raum K befindet sich in verticaler Stellung die Schüttelwand D, welche durch die mit ihr starr verbundene Achse d (es können ebensogut Zapfen sein) in ihrer Lage gehalten wird und ganz oder theilweise in die flüssige Masse eintaucht. Die Schüttelwand kann hohl sein; es ermöglicht dies, das Gewicht durch den Auftrieb auszugleichen. Die Achse d wird durch die seitlichen Nabenlöcher 0 nach aufsen geführt, um von hier aus die Schüttelbewegung zu empfangen. Zur Abdichtung des Kasteninnern nach aufsen dient die Manschette m aus Leder, Kautschuk oder dergleichen passendem Material.
Die Schüttelbewegung geht von Excentern E auf der Antriebwelle e aus; die Excenterstange el überträgt die Bewegung auf den vertical ' stehenden Hebel h, welcher am Zapfen Z aufgehängt ist. Auf der anderen Seite des Kastens ist ein Stützhebel hl an einem Zapfen ^ drehbar angebracht; die beiden Hebel h und h1 sind durch die Lenkstange Z verbunden, welche die Zapfen d der Schüttelwand fassen. Die Führung der letzteren ist daher eine Parallelführung. Während des Schüttelprocesses ist der Drehschieber S geöffnet und der Schieber s1 des Ablaufrohres für die Unreinigkeiten geschlossen. Behufs Wegschaffang der unreinen Niederschläge wird Schieber S vermittelst des Hebels s geschlossen und durch Rohr W Wasser eingespritzt, so dafs die Reinigung während des Ganges der Maschine vor sich gehen kann. L1 dient als Reserve-Ablauf.
Es könnte auch ebensogut die Anordnung so getroffen werden, dafs in die Kastenabtheilung K der gesiebte Stoff tritt, so dafs also die Schüttelwand den guten Stoff durch die Platten ansaugt statt drückt. In diesem Falle müfste natürlich die Sammelrinne unterhalb der Kastenabtheilung ·Κι angebracht sein.
Der Antrieb der Schüttelbewegung (der Ausschlag ist ein ganz minimaler) ist natürlich nicht an die in Fig. 2 gezeichnete Construction gebunden; principiell ist blos auf eine sichere, möglichst parallele Führung zu sehen. Fig. 4 zeigt beispielsweise eine directe Gleitschüttelung von einem Excenter aus, Fig. 5 eine Parallelführung der Schüttelwand mit zwei Angriffsachsen (also sind vier Manschetten für vier Zapfen vorhanden). Die Schüttelbewegung geht vom Excenter z. B. an die oberen Zapfen d, die mittelst mit Stange Z1 verbundener und in
den Bolzen % drehbarer Winkelhebel /?2 dieselbe Bewegung nach Richtung und Gröfse auf die unteren Manschettenzapfen d übertragen. Die Schüttelwand D ist dadurch an den Bolzen \ aufgehängt.
Die vertical angeordnete Schüttelwand kann auch eine Schüttelung in verticaler Richtung empfangen, wie Fig. 6 solches zeigt. In diesem Falle empfiehlt es sich, die Schüttelwand D konisch zu gestalten, um gleichzeitig auch eine seitliche Bewegung der Flüssigkeit zu bewirken.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Bei im Innern von Plattenknotenfängern angebrachten, in die Flüssigkeit theilweise oder auch ganz eintauchenden Schüttelorganen die Anordnung einer Manschettendichtung nach Fig. ι für die Schüttel-Zapfen d.
    Die Parallelschüttelbewegungsmechanismen, Fig. 2 und 5, bestehend aus einem durch Lenkstange I oder I1 verbundenen Paar Hebel h hl oder /z2, welche zugleich die Aufhängung des Schüttelorganes D in den Zapfen \ ermöglichen.
    Bei senkrechter Schüttelbewegung die Anwendung eines Schüttelorganes (D) mit nach unten convergirenden Seitenwänden, um dem Papierstoff eine waagrechte Bewegung zu ertheilen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36817D Schütteleinrichtungen für Plattenknotenfänger mit selbstthätiger Reinigung Expired - Lifetime DE36817C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039826B (de) * 1953-01-27 1958-09-25 Doerries A G Vorm Maschinenfab Vorrichtung zum fortlaufenden Eindicken von Faserstoffaufschwemmungen fuer die Papierherstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1039826B (de) * 1953-01-27 1958-09-25 Doerries A G Vorm Maschinenfab Vorrichtung zum fortlaufenden Eindicken von Faserstoffaufschwemmungen fuer die Papierherstellung

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