DE193145C - - Google Patents

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DE193145C
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wheel tire
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00—Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10—Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/102—Tyres built-up with separate rubber parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 193145 -KLASSE 63 e. GRUPPE
MARCEL LAMY in PARIS.
Gegenstand der Erfindung bildet ein Radreifen mit einer nach der Laufseite offenen rinnenförmigen Felge. In diese Felge werden einzelne Reifenstücke aus Gummi oder anderem elastischen Material eingelegt, deren Fuß durch Stäbe starr gemacht wird. Die Einführung der Gummistücke in die Felge geschieht durch in dieser vorgesehene seitliche Öffnungen. *■
Diese Einzelelemente der Erfindung sind zwar an sich bekannt, doch wird in ihrer Kombination das Neue darin erblickt, daß bei Verwendung einer an sich bekannten Felge einfachster Art ein Gummilaufreifen in ebenfalls bekannter Weise aus einzelnen in den Füßen durch bekannte Stäbe starr gemachten Stücken gebildet wird, der nach Schließen der in der Felge zum Einführen der Stücke vorhandenen Öffnung so fest auf der Felge sitzt, daß ein Abreißen durch die beim Fahren auftretenden und auf Lösung des Laufreifens von der Felge wirkenden Stöße nicht möglich ist. Durch die neue Kombination von an sich bekannten Einzelelementen wird somit ein an sich billiges, ebenso leicht und billig in Stand zu setzendes Laufrad mit vollkommen festsitzender Gummibereifung geschaffen. In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 ist eine schaubildliche Ansicht eines Teiles des neuen Radreifens, während Fig. 2 und 3 Querschnitte durch zwei verschiedene Ausführungsformen. des Reifens nach Fig. 1 darstellen. Fig. 4 ist eine Ansicht eines Radreifens, der sich aus einzelnen Scheiben oder Platten zusammensetzt.
Die Ränder b einer Radfelge α sind in gebräuchlicher Weise nach innen umgebördelt, wobei an der einen Seite der Radfelge eine oder mehrere Öffnungen c vorgesehen ' sind (Fig. 1), durch welche nacheinander die Radreifenteile in die Felge eingeführt werden. Der Radreifen kann sich aus einer beliebigen Anzahl Teilen d zusammensetzen, welche mit der Breite der Radfelge entsprechend langen Stäben e versehen sind, die an der Berührungsstelle des Radreifens mit der Radfelge liegen.
Um die Radreifenstücke d in die Radfelge α einzuführen, werden diese in die Öffnung c eingesetzt und in der Felge zwischen deren Seitenwandungen verschoben, wobei sich die Halterstäbe e unter die umgebördelten Ränder der Radfelge legen. Ist die Radfelge ringsherum mit Radreifenstücken d angefüllt, so preßt man mit Hilfe eines geeigneten Instrumentes sämtliche Radreifenstücke gegeneinander und füllt die so entstehende Lücke dann wieder mit einem oder mehreren neuen Radreifenstücken aus. Dann wird die Radfelge geschlossen und der Radreifen bildet nun ein festes Ganzes. Zum Schließen der Öffnung c dient eine PIaWe1/, die in irgend-
welcher Weise an der Radfelge j befestigt wird. Zur Herstellung der Radreifenstücke d kann man irgendwelches Material, wie beispielsweise Kautschuk, Leder, einen Faserstoff ο. dgl., verwenden. Selbstverständlich kann auch die Form der Radreifenstücke und der Radfelge beliebig gewählt werden, wie beispielsweise aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht.
Nach Fig. 4 bestehen die Reifenstücke aus Lederplatten, wobei die Halterstäbe e jedesmal in der Falte einer größeren. Lederplatte g liegen. Zwischen je zwei solchen mit Stäben e versehenen Lederplatten werden die einfachen Platten h gehalten. Sämtliche Lamellen oder Streifen werden mit -Hilfe von Nieten o. dgl. in einem Rahmen i zusammengehalten. Natürlich könnten diese Radreifenstücke auch in anderer Weise zusammengesetzt sein.
Bei einem in der oben beschriebenen Weise hergestellten Radreifen ist es leicht, ein oder mehrere Radreifenstücke durch neue zu ersetzen, falls der Radreifen an einzelnen Stellen, beispielsweise durch allzu festes Anziehen der Bremse, beschädigt sein sollte. Dadurch, daß die Radreifenstücke zusammengestaucht werden, werden sich die einzelnen Fugen zwischen den Stücken vollkommen schließen, so daß Fremdkörper sich nicht zwischen den Stücken festsetzen können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Radreifen mit einer nach der Laufseite offenen rinnenförmigen Felge, dadurch gekennzeichnet, daß diese Felge mit Reifenstücken aus Gummi oder irgendeinem elastischen Material gefüllt ist, deren Fuß in irgendeiner bekannten . Weise, z. B. durch parallel zur Radachse gelegte Stäbe, starr gemacht ist, und daß für die Einführung der Gumrnistücke in die Felge an dieser eine oder mehrere seitliche Öffnungen vorgesehen sindf
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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