DE192980C - - Google Patents

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DE192980C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H49/00Unwinding or paying-out filamentary material; Supporting, storing or transporting packages from which filamentary material is to be withdrawn or paid-out
    • B65H49/18Methods or apparatus in which packages rotate
    • B65H49/20Package-supporting devices
    • B65H49/30Swifts or skein holders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
ATENTSCHRIFT
~ M 192980"-KLASSE 76«?. GRUPPE
ANDREAS FÄSZLER in IMMENSTADT, Bayern.
Weifkrone mit veränderlichem Umfange. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1907 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Weifkrone mit veränderlichem Umfange, bei welcher die gleichzeitige radiale Verschiebung der Tragstangen aller Holme durch besondere auf der hohlen Weifkronenwelle verschiebbar angeordnete Muttern erfolgt, welche mittels einer in der Welle drehbar, axial aber unverschiebbar angeordneten Schraubenspindel bewegt . werden und ihre Hin- und Herbewegung durch geeignete Mittel auf die Tragstangen der Holme übertragen. Dabei er-r folgte bisher die Umsetzung der axialen Bewegung der Muttern auf der hohlen Haspel-' welle in die radiale Bewegung der Tragstangen entweder durch fest mit den Muttern verbundene Kegelstumpfe, gegen deren Umfang die Tragstangen mit den unteren Enden angepreßt wurden, oder vermittels Kniehebel oder andere Übertragungshebel, welche zwisehen den Muttern und Tragstangen entsprechend angeordnet waren.
' Bei diesen bekannten Übertragungsmitteln wurden die Tragstangen aber nicht nur in der Längsrichtung auf Druck oder Zug, sondem auch quer zur Achse auf Biegung beansprucht, und diese Beanspruchung führte gleichzeitig-Klemmung und Reibung der Stangen in den Führungen herbei, so daß die Einstellung der Stangen erschwert wurde.
Dieser Übelstand soll nach vorliegender Erfindung dadurch beseitigt werden, daß die inneren Enden der radial beweglichen und durch Federn einwärts gedrängten Tragstangen durch Zugglieder, die über feste Rollen an den Führungen der Tragstangen geleitet sind, mit den Stellmuttern auf der Weifkronenwelle verbunden werden. Dadurch, daß die Enden der Zugglieder, welche die unteren Enden der Tragstangen erfassen, parallel den Tragstangen verlaufen, fällt jeder Druck oder Zug fort, der quer zu der Achse der Tragstangen gerichtet ist, und es können schädliche Klemmungen und Reibungen in den Führungen der Tragstangen nicht mehr auftreten.
In der zugehörigen Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch im Längsschnitt dargestellt.
Auf der hohlen Weifkronenwelle α sitzen Drehsterne b fest, welche die Führungen c für die radial beweglichen Tragstangen d der Holme e tragen. Die Tragstangen d werden durch Federn f, welche sich oben gegen die Stangen führung und unten gegen Ansätze g an den Enden der Tragstangen stützen, beständig einwärts gedrängt.
Im Innern der hohlen Kronenwelle α ist eine Schraubenspindel h drehbar aber unverschiebbar. Diese besitzt ein Rechtsgewinde i und ein Linksgewinde i1. In diese Gewinde greifen Zapfen k und k1 an Muffen / und Z1, welche auf der Hohlwelle α verschiebbar sind und deren Drehung auf der Welle α dadurch verhindert wird, daß die Zapfen k durch entsprechende Längsschlitze m, m1 der Hohlwelle hindurchtreten, um mit den Gewinden i und i1 in Eingriff zu gelangen. An den Muffen Z, Z1 sind, den Armen der Sterne b entsprechend,
Arme η angeordnet, an welchen Zugglieder ο befestigt sind; Letztere sind über feste Leitrollen ρ an den Führungen c der Tragstangen geleitet und tragen die an ihnen aufgehängten Tragstangen d.
Erhält nun die Schraubenspindel h. eine Drehung im entsprechenden Sinne, so werden die Muffen / mit den Armen η aus der punktierten Stellung in die ausgezogene übergeführt, wodurch die Tragstangen d mit den Holmen e, entgegen der Wirkung der Federn f, sämtlich gleichzeitig und gleichmäßig nach außen gedrängt werden, um den Umfang der Weifkrone zu vergrößern. Dreht man die Schraubenspindel h im entgegengesetzten Sinne, so werden die Muffen / mit den Armen η nach den punktierten Stellungen hin verschoben, so daß die Federn f zur Wirkung gelangen und die Tragstangen d mit den Holmen e wieder einwärts ziehen können, um den Umfang der Weifkrone zu vermindern.
Als Zugglieder α sind möglichst undehnbare zu verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Weifkrone mit veränderlichem Umfange, bei welcher die gleichzeitige radiale Verschiebung der Tragstangen der Holme durch besondere auf der hohlen Weifkronenwelle verschiebbare Muttern erfolgt, welche mittels einer in der Welle drehbar, axial aber unverschiebbar angeordneten Schraubenspindeln bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die radial beweglichen, durch Federn (f) einwärts gedrängten Tragstangen (d) mit den Muttern (I) durch Zugglieder verbunden sind, die über feste Rollen (p) an den Führungen (c) der Tragstangen (d) laufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT192980D Active DE192980C (de)

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