DE1928362B - - Google Patents
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Description
Maßnahmen wird eine sichere und insbesondere einfach und schnell betätigbare Ausrichtung und Befestigung
einer Modellplatte erzielt. Die Betätigung der Vorrichtung — Verdrehen beispielsweise des Bolzens
um etwa 30° Verdrehwinkel — ist denkbar einfach und zeitsparend.
Zweckmäßig ist der Führungsstift an einem Ende mit dem Tisch bzw. dem Formkasten fest verbunden
und weist Einschnitte am Umfang auf, wobei der Bolzen mittels eines koaxial innerhalb des Führungsstiftes
gelagerten und. aus dessen freiem Ende herausragenden Lagerzapfens um dessen Achse drehbar gelagert
ist und mit seinen Enden durch die Einschnitte hindurchgreift. Damit ist eine Verdrehung des Bolzens
bei mit dem Formtisch fest verschraubtem Führungsstift in den durch die Abmessungen der Einschnitte
festgelegten Grenzen möglich. Die feste Anordnung des Führungsstiftes verbessert die Führungseigenschaft erheblich und gewähr'eistet vor allem
eine sichere Führung auch noch nech längerer Betriebszeit.
In Ausgestaltung der Erfindung wird die korrespondierende Schraubenfläche durch jeweils eine
Flanke der im Führungsstift vorgesehenen Einschnitte gebildet.
In weiterer Ausgestaltung ist das aus dem freien Ende des Führungsstiftes herausragende Ende des
Lagerzapfens in Form eines Schraubenkopfes ausgebildet. Damit ist eine besonders günstige Möglichkeit
gegeben, den Bolzen mit Hilfe eines dem Schraubenkopf angepaßten Schraubenschlüssels zu verdrehen.
Am Lagerzapfenende kann ein Absatz vorgesehen werden, der den gleichen Außendurchmesser wie der
Führungsstift aufweist. Dieser Absatz ist also als Fortsatz des Führungsstiftes anzusehen und schützt
gleichzeitig die Lagerstelle des Bolzens vor dem Eindringen von Verunreinigungen; er ermöglicht es auch
zwischen Führungsstift und Absatz eine Dichtung anzuordnen.
Bei einer weiteren Ausführunfesmöglichkeit der Erfindung
ist die Schraubenfläche an einer in der Modellplatte befestigten Führungsbüchse angeordnet
und diese gegenüber dem feststehenden Bolzen verdrehbar. Das Verdrehen erfolgt hierbei mittels Öffnungen
oder Ansätze an der Büchse, in die ein geeignetes Werkzeug eingreifen kann. Bei dieser Anordnung
ist es möglich, Führungsstift und Bolzen als ein einziges Teil auszuführen und trotzdem fest am
Formtisch anzuordnen.
Einige beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sind schematisch in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 eine Vorrichtung gemäß der Erfindung im
Schnitt gezeichnet,
F i g. 2 eine Ansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1, teilweise im Schnitt, in Richtung des Pfeiles
II gesehen,
F i g. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt gezeichnet,
F i g. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel im Schnitt
gezeichnet und
F i g. 5 eine Draufsicht der Vorrichtung gemäß Fig. 3.
Eine Modellplatte 1 soll auf dem Tisch 2 einer Gießerei-Formniaschine ausgerichtet und befestigt
werden. Für dieses Ausrichten ist ein Führungsstift .1 in den Tisch 2 fest eingeschraubt, der mit einer in der
Modellplatte 1 vorgesehenen Führungsbohrung 4 zusammenwirkt. Die Führungsbohrung 4 befindet sich
in einer Führungsbüchse 5, die mit der Modellplatte 1 durch Schrauben fest verbunden ist. Ein Bolzen
6 durchdringt den Führungsstift 3 senkrecht zu
dessen Längsachse und ragt mit seinen Enden 7 aus im Mantel des Führungsstiftes 3 vorgesehenen Einschnitten
8 heraus. Der Bolzen 6 ist durch einen Lagerzapfen 9, der fest mit dem Bolzen 6 verbunden
ist, innerhalb des Führungsstiftes 3 drehbar gelagert.
to Die Modellplatte I wird gemäß Fig. 1 und 2 von
oben auf den Tisch 2 der Formmaschine aufgesetzt, wobei der Führungsstift 3 in die Führungsbohrung 4
eingeführt und die Modellplatte 1 damit auf dem Tisch 2 ausgerichtet wird. Der Bolzen 6 tritt dabei in
einen in der Führungsbüchse 5 vorgesehenen Schlitz 10 ein (s. auch F i g. 5) und kommt im Falle einer
Verdrehung um die Achse des Führungsstiftes 3 mit einer ebenfalls in der Fühi.mgsbüchse 5 eingearbeiteten
Schraubenfläche 11 in Berührung. Der mit dem Bolzen 6 verbundene Zapfen 9 ragt mit seinem einen
Ende 12 aus dem freien Ende 13 des Führungsstiftes 3 heraus und erweitert sich gleichzeitig zu einem
schraubenkopfartigen Absatz 14, der mit einem einfachen Schraubenschlüssel gefaßt und der Bolzen 6
damit leicht verdreht werden kann. Eine zwischen Absatz 14 und Ende 13 des Führungsstiftes 3 angeordnete
Dichtung 15 verhindert das Eindringen von Formsand in die Lagerstelle des Bolzens 6.
F i g. 3 zeigt ein vereinfachtes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der Bolzen 6 unmittelbar mit
dem Führungsstift 3 fest verbunden ist und dieser deshalb im Tisch 2 oder Kasten der Formmaschine
drehbar gelagert ist, wobei eine Bewegung des Stiftes in Achsrichtung durch einen Kopf 16 und einen mit
riner Schraube 17 am Stift 3 befestigen Stellring 18 verhindert ist. Schraubenfläche 11 und Schlitz 10 für
den Bolzen 6 sind in diesem Falle unmittelbar in die Modellplatte 1 eingearbeitet. Zur fertigungstechnischen
Vereinfachung ist die Schraubenfläche 11 nicht innerhalb der Modellplatte 1, sondern auf ihrer Oberfläche
angebracht, weshalb der Schlitz 10 durchgeführt werden muß (s. auch F i g. 5). Da in diesem Fall
der Führungsstift 3 selbst verdreht werden muß. ist das freie Ende 13 des Führungsstiftes 3 sdbst schraubenkopfartig
ausgebildet.
Ein weiteres vereinfachtes Ausführungsbeispiel zeigt F i g. 4. bei dem der Führungsstift 3 wieder fest
in den Tisch 2 eingeschraubt ist, der Bolzen 6 trotzdem aber fest mit dem Stift 3 verbunden ist. Die
Schraubenfläche 11 ist in diesem Fall in einer Büchse 1? angeordnet, die aber im Gegensatz zu der
im Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 verwendeten Büchse 5 gegenüber der Modellplatte 1 verdrehbai
ist. Es findet also eine Verdrehung der Schraubenfläche Il gegenüber dem stillstehenden Bolzen 6
statt. Öffnungen 20 in der verdrehbaren Büchse 19 gestatten die Verwendung eines geeigneten Verdrehwerkzeugs.
Die Büchse 19 ist ihrerseits in einer fest in der Modellplatte 1 angeordneten Lagerbuchse 21
verdrehbar gelagert.
Eine Anordnung der Schraubenfläche 11 in F i g. 1 und 2 am Führungsstift 3 anstatt an der Führungsbüchse 5, d. h. an der oberen Flanke 22 der Einschnitte
8 verändert in der Funktion die Vorrichtung 6s nicht. Es tirtt auch hier in Richtung der Achse des
Führungsstiftes 3 eine Relativbewegung zwischen dem Bolzen 6 einschließlich seines Lagerzapfens 9 einerseits
und dem Führungsstift 3 ein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Ausrichten und Befestigen Eine Modellplatte muß in genau fixierter Lage und
einer Modellplatte auf dem Tisch oder an dem 5 mit großer Sicherheit gegen Lösen auf dem Formtisch
Formkasten einer Gießerei-Formmaschine mit oder einem Formkasten gehalten werden. Üblichermindesiens
einem senkrecht zur Tischfläche an- weise werden zur Fixierung Führungsstifte und zur
geordneten Führungsstift, der jeweils mit einer Befestigung zusätzlich angeordnete konventionelle
entsprechenden, koaxialen Führung in der Mo- Verschraubungen verwendet. Diese können die grodellplatte
zusammenwirkt, und mit einer koaxial io ßen Kräfte aufnehmen, die insbesondere bei Preßzum
Führungsstift angeordneten Verschraubung, formmaschinen auftreten. Das Lösen dieser Verdurch
welche mittels eines sich am Führungssiifi schraubungen zum Zwecke eines Modellplattenwechabstützenden
Gewindestücks Modellplatte und sels dauert aber verhältnismäßig lange, weshalb häu-Tisch
bzw. Modellplatte und Formkasten gegen- fige Wechsel bei kleineren Stückzahlen hohe Kosten
seitig verspannbar sind, dadurch gekenn- 15 verursachen.
zeichnet, daß das Gewindestück ein Teilge- Die Verwendung von magnetisch wirkenden Befe-
windestück in Form eines den Führungsstift (3) stigungsvorrichtungen, die leichter und schneller zu
senkrecht zu dessen Längsachse durchsetzenden bedienen sind, scheitert meistens aus Platzgründen,
und aus der Mantelfläche des Führungsstiftes (3) Durch die belgische Patentschrift 657 064 ist es be-
herausragenden Bolzens (6) ist, der nach Einfüh- 20 kannt, Modelle auf einer Platte durch Büchsen auszu-
ren des Führungss'.iftes (3) in die Führung (4) mit richten und durch innerhalb der Büchsen angeord-
der korrespondierenden Schraubenfläche (11) in riete Schraubverbindungen zu befestigen. Eine derar-
Kontakt verbringbar ist, wobei er mit seinen En- tige Vorrichtung .'st umständlich zu bdienen und für
den (7) in Achsrichtung der Führung (4) an dieser einen schnellen Wechsel der Modelle nicht geeignet,
abstützbar ist. 25 Weiterhin ist es durch die belgische Patentschrift
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 497 716 und die deutsche Patentschrift 154 415 bekennzeichne
daß der Führungsstift (3) an einem kannt, Modellplatten auf Formkästen durch Füh-·
Ende mit dem Tisch (2) bzw. dem Formkasten rungsstifte auszurichten und mit Schrauben zu befefest
verbunden ist unci Einscnnitte (8) am Umfang stigen.
aufweist und daß der bolzen (6) mittels eines ko- 30 Durch die deutsche Patentschrift 816 122 ist eine
axial innerhalb des Führungsstiftes (3) gelagerten Reliefplatte bekannt, die aus einem Halterahmen be-
und aus dessen freiem Ende herausragenden steht, der für das wahlweise Einsetzen Modelle tra-
Lagerzapfen (9) um dessen Achse drehbar gela- sender Einzelpatten ausgebildet ist.
gert ist und mit seinen Enden (7) durch die "Ein- " Durch die schweizerische Patentschrift 305 778
schnitte (8) hindurchgreift. 35 und die deutsche Patentschrift 1281 113 ist es be-
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- kannt. zum Ausrichten von Modellplatten Führungskennzeichnet,
daß die korrespondierende Schrau- bolzen bzw. -kolben zu verwenden, in denen aus der
benfläche (11) durch jeweils eine Flanke (22) der Mantelfläche herausschwenkbare Haken gelagert
im Führungsstift (3) vorgesehenen Einschnitte (8) sind. Die beschriebenen Vorrichtungen sind aufwengebildet
ist. 40 dig und störanfällig.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3. da- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
durch gekennzeichnet, daß das aus dem freien Vorrichtung zum Ausrichten und Befestigen von Mo-Ende
(13) des Führungsstiftes (3) herausragende dellplatten zu schaffen, die konstruktiv" einfach ist.
Ende (12) des Lagerzapfens (9) in Form eines trotzdem aber sicher und schnell betätigbar ist.
Schraubenkopfes ausgebildet ist. 45 Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß das
Schraubenkopfes ausgebildet ist. 45 Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß das
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeich- Gewindestück ein Teilgewindestück in Form eines
net durch einen Absatz (14) am Lagerzapfenende den Führungsstift senkrecht zu dessen Längsachse
(12), der den gleichen Außendurchmesser wie der durchsetzenden und aus der Mantelfläche des Füh-Führungsstift
(3) aufweist. rungsstiftes herausragenden Bolzens ist, der nach
6. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch ge- 50 Einführen des Führungsstiftes in die Führung mit der
kennzeichnet, daß die korrespondierende Schrau- korrespondierenden Schraubenfläche in Kontakt verbenfläche
(11) an einer in der Modellplatte befe- bringbar ist. wobei er mit seinen Enden in Achsrichstigten
Führungsbüchse (5) angeordnet und diese tung der Führung an dieser abstützbar ist. Die Vergegenübcr
dem feststehenden Bolzen (6) verdreh- schraubung der beiden Elemente, Bolzen und korrebar
ist. 55 spondierende Schraubenfläche, erfolgt durch ein relatives Verdrehen des Bolzens gegenüber der Schraubenfläche
um die Längsachse des Führungsstiftes, die gleichzeitig die Schraubachse ist, wobei zwischen dem
die Schraubenfläche tragenden Teil und dem Bolzen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung «° eine Relativbewegung in Achsrichtung erfolgt, die
zum Ausrichten und Befestigen einer Modellplatte das gewünschte Aufeinanderbewegen von Modellauf
dem Tisch oder an dem Formkasten einer Gieße- platte und Tisch bzw. Modellplatte und Formkasten
rei-Formmaschine mit mindestens einem senkrecht zum gegenseitigen Verspannen hervorruft. Mit gleizur
Tischfläche angeordneten Führungsstift, der je- eher Wirkung kann der Bolzen oder der die Schrauweils
mit einer entsprechenden koaxialen Führung in 65 benfläche tragende Teil verdreht werden. Selbstverder
Modellplatte zusammenwirkt, und mit einer ko- ständlich ist in jedem Falle der Steigungswinkel der
axial zum Führungsstift angeordneten Verschrau- Schraubenfläche so gering zu halten, daß Selbsthembrng,
durch welche mittels eines sich am FUhrungs- mung garantiert ist. Durch einfachste konstruktive
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