DE1928362C - Vorrichtung zum Ausrichten und Befestigen von Modellplatten bei Gießerei-Formmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Ausrichten und Befestigen von Modellplatten bei Gießerei-FormmaschinenInfo
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Description
schnitte (8) hindurchgreift. 35 und die deutsche Patentschrift 1281 113 ist es be-
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- kannt, zum Ausrichten von Modellplatten Führungskennzeichnet,
daß die korrespondierende Schrau- bolzen bzw. -kolben zu verwenden, in denen aus der
benfläche (11) durch jeweils eine Flanke (22) der Mantelfläche herausschwenkbare Haken gelagert
im Führungsstift (3) vorgesehenen Einschnitte (8) sind. Die beschriebenen Vorrichtungen sind auf wen gebildetist.
40 dig und störanfällig.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, da- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
durch gekennzeichnet, daß das aus dem freien Vorrichtung zum Ausrichten und Befestigen von Mo-Ende
(13) des Führungsstiftes (3) herausragende dellplatten zu schaffen, die konstruktiv einfach ist,
Ende (12) des Lagerzapfens (9) in Form eines trotzdem aber sicher und schnell betätigbar ist.
Schraubenkopfes ausgebildet ist. 45 Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß das
Schraubenkopfes ausgebildet ist. 45 Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß das
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeich- Gewindestück ein Teilgewindestück in Form eines
net durch eineni Absatz (14) am Lagerzapfenende den Führungsstift senkrecht zu dessen Längsachse
(12), der den gleichen Außendurchmesser wie der durchsetzenden und aus der Mantelfläche des Füh-Führungsstift
(Ά) aufweist. rungsstiftes herausragenden Bolzens ist, der nach
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 5° Einführen des Führungsstiftes in die Führung mit der
- kennzeichnet, daß die korrespondierende Schrau- korrespondierenden Schraubenfläche in Kontakt ver-
benfläche (11) an einer in der Modellplatte befe- bringbar ist, wobei er mit seinen Enden in Achsrichstigten
Führungsbüchse (5) angeordnet und diese tung der Führung an dieser abstützbar ist. Die Vergegenüber
dem feststehenden Bolzen (6) verdreh- schraubung der beiden Elemente, Bolzen und korrebar
ist. 55 spondierende Schraubenfläche, erfolgt durch ein rela
tives Verdrehen des Bolzens gegenüber der Schrau-
benfläche um die Längsachse des Führungsstiftes, die
gleichzeitig die Schraubachse ist, wobei zwischen dem die Schraubenfläche tragenden Teil und dem Bolzen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung 60 eine Relativbewegung in Achsrichtung erfolgt, die
zum Ausrichten und Befestigen einer Modellplatte das gewünschte Aufeinanderbewegen von Modellauf
dem Tisch oder an dem Formkasten einer Gieße- platte und Tisch bzw. Modellplatte und Formkasten
rei-Förmmaschine mit mindestens einem senkrecht zum gegenseitigen Verspannen hervorruft. Mit gleizur
Tischfläche angeordneten Führungsstift, der je- eher Wirkung kann der Bolzen oder der die Schrauweils
mit einer entsprechenden koaxialen Führung in 65 benfläche tragende Teil verdreht werden. Selbstverder
Modellplatte zusammenwirkt, und mit einer ko- ständlich ist in jedem Falle dler Steigungswinkel der
axial zum Führungsstift angeordneten Verschrau- Schraubenfläche so gering zu halten, daß Selbsthembung,
durch welche mittels eines sich am Führungs- mung garantiert ist. Durch einfachste konstruktive
1 S28
Maßnahmen wird eine sichere und insbesondere einfach und ,schnell betätigbare Ausrichtung und Befestigung
einer Modellplatte erzielt Die Bergung der
Vorrichtung — Verdrehen beispielsweise des Bolzens um etwa 30° Verdrehwinkel — ist denkbar einfach
und zeitsparend.
Zweckmäßig ist der Führungsstift an einem Ende mit dem Tisch bzw. dem Formkasten fest verbunden
und weist Einschnitte am Umfang auf, wobei der Bolzen mittels eines koaxial innerhalb des Führungssäftes
gelagerten und aus dessen freiem Ende herausragenden Lagerzapfens um dessen Achse drehbar gelagert
ist und mit seinen Enden durch die Einschnitte hindurchgreift Damit ist eine Verdrehung des Boi-
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nd ragt aut seinen linden ν aus
„xungsstiftes 3 vorgesehenen Einh"eraus.
Der Bolzen 6 ist durch einen
Γ UllgSÄlllL AU UlWlK UUlVlI VAkW Λ ll/IUVtMUllgVU UW. r -■ .
schnitte festgelegten Grenzen möglich. Die feste Anordnung
des Führungsstiftes verbessert die Führungseigenschaft erheblich und gewährleistet vor allem
eine sichere Führung auch noch nach längerer Betriebszeit.
__^__
In Ausgestaltung der Erfindung wird die korrespondierende Schraubenfläche durch jeweils eine
Flanke der im Führungsstift vorgesehenen Einschnitte gebildet. "5
In weiterer Ausgestaltung ist das aus dem freien Ende des Führungsstiftes herausragende Ende des
Lagerzapfens in Form eines Schraubenkopfes ausgebildet. Damit ist eine besonders günstige Möglichkeit
gegeben, den Bolzen mit Hilfe eines dem Schraubenkopf angepaßten Schraubenschlüssels zu verdrehen.
Am Lagerzapfenende kann ein Absatz vorgesehen werden, der den gleichen Außendurchmesser wie der
Führungsstift aufweist. Dieser Absatz ist also als
Die Modellplatte 1 wird gemäß Fi g. 1 und 2 von
oben auf den Tisch 2 der Formmaschine aufgesetzt, wobei der Führungsstift 3 in die Führungsbohrung 4
eingeführt und die Modellplatte 1 damit auf dem
hindurchgreift Damit ist eine Verdrehung des Boi- TUch 2 ausgerichtet wird. Der Bolzen 6 tritt dabei in
zens bei mit dem Formtisch fest verschraubtem Füh- 1S einen in der Führungsbüchse 5 vorgesehenen Schlitz
ruiigsstift in den durch die Abmessungen der Ein- W ein (s. auch Fig. 5) und kommt im Falle einer
- - · - " ......... ^t- c..,. a_ Verdrehung um die Achse des Führungsstiftes3 mit
einer ebenfalls in der Führungsbüchse S eingearbeiteten Schraubenfläche 11 in Berührung. Der mit dem
Bolzen 6 verbundene Zapfen 9 ragt mit seinem einen Ende 12 aus dem freien Ende 13 des Führungsstiftes
3 heraus und erweitert sich gleichzeitig zu einem schraubenkopfartigen Absatz 14, der mit einem einfachen
Schraubenschlüssel gefaßt und der Bolzen 6 damit leicht verdreht werden kann. Eine zwischen
Absatz 14 und Ende 13 des Führungsstiftes 3 angeordnete
Dichtung 15 verhindert das Eindringen von Formsand in die Lagerstelle des Bolzens 6.
F i g. 3 zeigt ein vereinfachtes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der Bolzen 6 unmittelbar mit
dem Führungsstift 3 fest verbunden ist und dieser deshalb im Tisch 2 oder Kasten der Formmaschine
drehbar gelagert ist, wobei eine Bewegung des Stiftes
, u„,„„6. in Achsrichtung durch einen Kopf 16 und einen mit
Fortsatz des Führungsstiftes anzusehen und schützt 35 einer Schraube 17 am Stift 3 befestigten Stellring 18
gleichzeitig die Lagerstelle des Bolzens vor dem Ein- verhindert ist. Schraubenfläche 11 und Schlitz 10 für
dringen von Verunreinigungen; er ermöglicht es auch de" Bolzen 6 sind in diesem Falle unmittelbar in die
zwischen Führungsstift und Absatz eine Dichtung an- Modellplatte 1 eingearbeitet Zur fertigungstechnizuordnen.
sehen Vereinfachung ist die Schraubenfläche 11 nicht
Bei einer weiteren Ausführungsmöglichkeit der Er- 4° innerhalb der Modellplatte 1, sondern auf ihrer Oberfindung
ist die Schraubenfläche an einer in der Mo- fläche angebracht, weshalb der Schlitz 10 durchgedellplatte
befestigten Führungsbüchse angeordnet führt werden muß (s. auch F ι g. 5). Da in diesem Fall
und diese gegenüber dem feststehenden Bolzen ver- der Führungsstift 3 selbst verdreht werden muß, ist
drehbar. Das Verdrehen erfolgt hierbei mittels öff- das frele Ende I3 des Führungsstiftes 3 selbst schraunungen
oder Ansätze an der Büchse, in die ein geeig- 43 benkopfartig ausgebildet netes Werkzeug eingreifen kann. Bei dieser Anord- Ein weiteres vereinf
nung ist es möglich, Führungsstift und Bolzen als ein einziges Teil auszuführen und trotzdem fest am
Formtisch anzuordnen.
Einige beispielsweise Ausführungsformen der Er- 5»
findung sind schematisch in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorrichtung gemäß der Erfindung im
Schnitt gezeichnet, IM- ts ι»««.ι <*"" —·— „
Fig.2 eine Ansicht der Vorrichtung gemäß 55 fläche 11 gegenüber dem stillstehenden Bolzen6
Fig. 1, teilweise im Schnitt, in Richtung des Pfeiles statt, öffnungen 20 in der verdrehbaren Büchse 19
II gesehen, gestatten die Verwendung eines geeigneten Verdreh-
Fi g. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfin- Werkzeugs. Die Büchse 19 ist ihrerseits in einer fest in
dung im Schnitt gezeichnet, der Modellplatte 1 angeordneten Lagerbüchse 21
F i g. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel im Schnitt 6o verdrehbar gelagert.
gezeichnet und Eine Anordnung der Schraubenfläche 11 in F i g. 1
F i g. 5 eine Draufsicht der Vorrichtung gemäß und 2 am Führungsstift 3 anstatt an der Führungs-Fig.
3. büchse5, d.h. an der oberen Flanke 22 der Ein-
Eine Modellplatte 1 soll auf dem Tisch 2 einer schnitte 8 verändert in der Funktion die Vorrichtung
Gießerei-Formmaschine ausgerichtet und befestigt 65 nicht. Es tirtt auch hier in Richtung der Achse des
werden. Für dieses Ausrichten ist ein Führungsstift 3 Führungsstiftes 3 eine Relativbewegung zwischen dem
in den Tisch 2 fest eingeschraubt, der mit einer in der Bolzen 6 einschließlich seines Lagerzapfens 9 einer-Modellplatte
1 vorgesehenen Führungsbohrung 4 zu- seits und dem Führungsstift 3 ein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
cm wcin.1^3 vereinfachtes Ausführungsbeispiel
zeigt F i g. 4, bei dem der Führungsstift 3 wieder fest in den Tisch 2 eingeschraubt ist, der Bolzen 6 trotzdem
aber fest mit dem Stift 3 verbunden ist. Die Schraubenfläche 11 ist in diesem Fall in einer
Büchse 19 angeordnet, die aber im Gegensatz zu der im Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 verwendeten
Büchse 5 gegenüber der Modellplatte 1 verdrehbar ist. Es findet also eine Verdrehung der Schrauben-
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Ausrichten und Befestigen Eine Modellplatte muß in genau fixierter Lage und
einer Modellplatte auf dem Tisch oder an dem 5 mit großer Sicherheit gegen Lösen auf dem Formtisch
Formkasten einer Gießerei-Formmaschine mit oder einem Formkasten gehalten werden. Ubhchermindestens
einem senkrecht zur Tischfläche an- weise werden zur Fixierung Fuhrungsstifte und zui
geordneten Führungsstift, der jeweils nut einer Befestigung zusätzlich angeordnete konventionelle
entsprechenden, koaxialen Führung in der Mo- Verschraubungen verwendet Diese tonnen die grodellplatte
zusammenwirkt, und mit einer koaxial ic ßen Kräfte aufnehmen, die insbesondere bei Preßzutn
Führungsstift angeordneten Verschraubung, formmaschinen auftreten. Das Lösen dieser Verdurch
welche mittels eines sich am Führungsstift schraubungen zum Zwecke eines Modellplattenwechabstützenden
Gewindestücks Modellplatte und sels dauert aber verhältnismäßig lange, weshalb häu-Tisch
bzw. Modellplatte und Formkasten gegen- fige Wechsel bei kleineren Stückzahlen hohe Kosten
seitig verspannbar sind, dadurch gekenn- 15 verursachen.
zeichnet, daß das Gewindestück ein Teilge- Die Verwendung von magnetisch wirkenden Befe-
windestück in Form eines den Führungsstift (3) stigungsvorrichtungen, die leichter und schneller zu
senkrecht zu dessen Längsachse durchsetzenden bedienen sind, scheitert meistens aus Platzgründen,
und aus der Mantelfläche des Führungsstiftes (3) Durch die belgische Patentschrift 657 064 ist es be-
und aus der Mantelfläche des Führungsstiftes (3) Durch die belgische Patentschrift 657 064 ist es be-
herausragenden Bolzens (6) ist, der nach Einiüh- ao kannt, ModeUe auf einer Platte durch Büchsen auizuren
des Führungsstiftes (3) in die Führung (4) mit richten und durch innerhalb der Büchsen angeo J-der
korrespondierenden Schraubenfläche (11) in nete Schraubverbindungen zu befestigen. Eine derar-Kontakt
verbringbar ist, wobei er mit seinen En- tige Vorrichtung ist umständlich zu bdienen und für
den (7) in Achsrichtung der Führung (4) an dieser einen schneiten Wechsel der Modelle nicht geeignet.
abstützbar ist. 25 Weiterhin ist es durch die belgische Patentschrift
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 497 716 und die deutsche Patentschrift 154 415 bekennzeichnet,
daß der Führungsstift (3) an einem kannt, Modellplatten auf Formkästen durch Füh-Ende
mit dem Tisch (2) bzw. dem Formkasten rungsstifte auszurichten und mit Schrauben zu befefest
verbunden ist und Einschnitte (8) am Umfang stigen.
aufweist und daß der Bolzen (6) mittels eines ko- 30 Durch die deutsche Patentschrift 816 122 ist ein.
axial innerhalb des Führungsstiftes (3) gelagerten Reliefplatte bekannt, die aus einem Halterahmen be-
und aus dessen freiem Ende herausragenden steht, der für das wahlweise Einsetzen Modelle ir.
Lagerzapfen (9) um dessen Achse drehbar gela- gender Finzelpatten ausgebildet ist.
gert ist und mit seinen Enden (7) durch die Ein- Durch die schweizerische Patentschrift 305 778
gert ist und mit seinen Enden (7) durch die Ein- Durch die schweizerische Patentschrift 305 778
Priority Applications (2)
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| DE19691928362 DE1928362C (de) | 1969-06-04 | Vorrichtung zum Ausrichten und Befestigen von Modellplatten bei Gießerei-Formmaschinen | |
| US42842A US3664408A (en) | 1969-06-04 | 1970-06-02 | Device for fastening a pattern plate to a mold table or box |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691928362 DE1928362C (de) | 1969-06-04 | Vorrichtung zum Ausrichten und Befestigen von Modellplatten bei Gießerei-Formmaschinen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1928362A1 DE1928362A1 (de) | 1971-02-04 |
| DE1928362C true DE1928362C (de) | 1973-03-01 |
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