DE1925985U - Hebelgetriebe mit einstellbarem uebersetzungsverhaeltnis fuer druckmittelmess- oder -regelgeraete. - Google Patents

Hebelgetriebe mit einstellbarem uebersetzungsverhaeltnis fuer druckmittelmess- oder -regelgeraete.

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DE1925985U
DE1925985U DE1963C0010222 DEC0010222U DE1925985U DE 1925985 U DE1925985 U DE 1925985U DE 1963C0010222 DE1963C0010222 DE 1963C0010222 DE C0010222 U DEC0010222 U DE C0010222U DE 1925985 U DE1925985 U DE 1925985U
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Description

RA.-B0651 G5s14 8.65
CONTINENTAL ELEKTROINDUSTRIE AKTIENGESELLSCHAFT
ASKANIA-WERKE P^ BERLIN-MARIENDORF·
C 10 222/47i Gbm TX Heim/Re.
L int.Hr.59791 10.8.1965
Hebelgetriebe mit einstellbarem Übersetzungsverhäljnis für Druckmittelmeß- oder -regelgeräte
Die !Teuerung "betrifft ein aus einem zweiarmigen Hebel bestehendes Getriebe für druckmittelbetriebene Meß-, Regel-· oder Steuerungsgeräte mit durch Verschieben der Hebeldrehachse entlang der Hebellängsachse einstellbarem Übersetzungsverhältnis und an den Hebelarmen angreifenden Kraftgebern zur Erzeugung gegeneinander wirkender Momente, bei dem der Hebel unter der Wirkung der an den beiden Hebelarmen wirksamen Kräfte im Kraftschluß gegen eine entlang der Hebellängsachse verstellbare und die Drehachse definierende Anlage gedrückt ist. : .' : \
übersetzungsgetriebe dieser Art werden an pneumatischen Meßwertumformern zur Anpassung des jeweiligen Geräts an veränderte Meßbereiche oder an pneumatischen Reglern zur Jäinstellung desProportionalbereiches oder anderer Reglerkennwerte benötigt, wobei für solche Getriebe zahlreiche Ausführungsformen bekannt sind. Die bekannten Vorrichtungen erfordern im allgemeinen die Verwendung mehrgliedrlger Hebelgetriebe oder aber die Verwendung drehbar gelagerter scheibenförmiger Getriebeanordnungen, die einen relativ großen Raumbedarf aufweisen. .",■"'"'."■"""
Der Neuerung entsprechend wird deshalb ein Hebelgetriebe der oben näher bezeichneten Art vorgeschlagen, das sich
— 2 — f*! Des«* Unterlage {Beschreibung und Sdtotzcmspr.)isf cHe.-zulefzt eingereichte; sie weicht von derWo#t-
<3er «rsptöngücfi eingereichten Unterlagen ab. Die rechtliche Bedeutung der Abweichung ist nicht gepröi*. Dte tasprünglfch eingereichten Unterlagen beenden sich in den Amisakten. Sie können jederzeit ohne Nachweis eines rechiüäisn Ini.irssies gebührenfrei eingesehen werden. Auf Anfrag werden hiervon auch Foiakapten odec filttineeaiive zu den üblichen Preisen geliefert, Deutsches Patentamt, Gebrauchsmustersteife,
dadurch kennzelehnet, daß der Hebel mit seinem einen Hebelarm an dem einen Ende zweier sich entlang der Hebellängsachse beiderseits des Hebels erstreckender richtkraftarmer Blattfedern, deren länge mit der Länge des Hebels vergleichbar ist und die mit ihrem anderen Ende ortsfest gelagert sind, angelenkt ist.
JCs sind zwar bereits einarmige Hebelübersetzungsgetriebe mit einstellbarem Übersetzungsverhältnis bekannt, bei denen ein Hebelarm einseitig mittels 'iorsionslager od. dgl. drehbar gelagert ist. Die Änderung des Übersetzungsverhältnisses erfolgt dabei durch Abstandsänderung der an diesem einarmigen Hebel wirksamen Kraftgeber, wodurch umständliche konstruktive Maßnahmen an den jeweiligen Geräten erforderlich werden. Die neuerungsgemäße Anordnung zeichnet sich wesentlich dadurch aus, daß bei drehbeweglicher aber ansonsten raumfester Anordnung des Übersetzungshebels auch die Kraftgeber raumfest angeordnet sind, während lediglich die Drehachse des freibeweglichen Hebels in ihrer räumlichen Lage am Hebel geändert wird. Die Anordnung nach der Neuerung ist dabei derart getroffen, daß die vorgesehenen Blattfedern auf den Übersetzungshebel keinerlei Hichtkräfte bzw. lediglich solche ßichtkräfte ausüben, die klein sind im "Vergleich zu den am Hebel angreifenden Kräften.
Die anliegenden figuren erläutern ein Ausführungsbeispiel. Die Figur 1 zeigt eine der Neuerung entsprechende Anordnung in einer Seiten-ansicht, während die Figur 2 die gleiche Anordnung in einer Draufsicht wiedergibt. In I1IgUr 1 bezeichnet 1 ein Schneidenlager, das in Sichtung des Pfeils 2 verschiebbar und in seiner jeweiligen Lage fixierbar angeordnet ist. Mit 3 ist der zweiarmige Übersetzungshebel bezeichnet, an dessen einen Hebelarm ein pneumatischer
Kraftgeber in. Form eines Wellrohrs 4 angreift, während der andere Hebelarm mit einem Bourdonrohr 5 kraftSchlussig in Verbindung steht. Das Bourdonrohr übt eine in Hichtung des Pfeils 6 wirksame Kraft auf den Hebel aus, während das Wellrohr 4 auf den Hebel 3 eine in B-ichtung des Pfeils 7 wirksame Kraft auf den Hebel 3 überträgt.Dureh beide Kräfte ist der Hebel 3 gegen die Schneide 1 gedruckt. Der eine Hebelarm des Hebels 3 ist - wie aus Figur 2 ersichtlich mittels zweier Blattfedern 10 und 11, die über Spannschrauben und ein entsprechendes Befestigungsstück 13 mit dem Hebel 3 in Verbindung stehen, an einem mit der Grundplatte des Gerätes in Verbindung stehenden Befestigungsteil 12 befestigt. Die Blattfedern 10 und 11 sind im wesentlichen inxiichtung der Längsachse des Hebels 3 angeordnet und weisen eine Länge auf, die mit der des Hebels vergleichbar ist. Sie sind iHiisrsxKH vorzugsweise etwa halb so lang wie der Hebel; sie können indessen auch die Länge des Hebels aufweisen oder sogar langer sein. Die Federn weisen geringe ■iiückstellkräfte auf, so daß das durch sie auf den Hebel 3 ausgeübte Drehmoment klein gegen das dureh die Kraftgeber erzeugte Drehmoment ist. Durch Verschieben der Schneide 1, die auch durch Hollen oder durch entsprechende Andruckstücke mit - punktförmiger Auflage, die eine Drehachse definieren, ersetzbar ist, ist das Übersetzungsverhältnis am Hebel 3 verstellbar. Zweckmäßig ist die Anordnung derart getroffen, daß zur Vermeidung von Übersetzungsänderungen bei fest eingestelltem übersetzungsverhältnis der Angriffspunkt der durch den Kraftgeber 4 erzeugten Kraft am Hebel 3 mittels einer entsprechenden auf 4 einwirkenden Geradführung konstant gehalten ist. Gleichartige Maßnahmen sind an dem Kraftgeber 5 zweckmäßig, so daß Störungen des Übersetzungsverhältnisses lediglich durch Instabilitäten der Lage der Drehachse eintreten können.
In Ausgestaltung von Vorrichtungen nach der Neuerung wird in solchen Fällen, wo die in Richtung der Drehachse wirksamen Ändruckkräfte ihre Richtung im Raum umkehren können, vorgeschlagen, den Hebel 3 durch ein zweiseitig wirksames Drehlager drehbar zu lagern. Dieses kann etwa dadurch erfolgen, daß die Schneide 1 durch eine zweite Schneide ergänzt ist, die auf der anderen Seite des HeteLs 5 der Schneide 1 gegenüberliegend angeordnet den Hebel im Bedarfsfall auf der der Schneide 1 abgewandten Hebelseite unterstützt. Beide Schneiden oder die äquivalenten Magerungsmittel können an einem gemeinsamen lagerungsstück befestigt sein, das in Sichtung der Längsachse des Hebels verschiebbar ist.
Schutzanspruch:

Claims (1)

  1. PÄ.-ß0651G5«14
    Schutzanspruch
    Aus einem zweiarmigen Hebel bestellendes Getriebe für druckmittelbetriebene Meß-, Regel- oder Steuerungsgeräte mit durch Verschieben der Hebeldrehachse entlang der Hebellängsachse einstellbarem Übersetzungsverhältnis und an den Hebelarmen angreifenden Kraftgebern zur Erzeugung gegeneinander wirkender Momente, bei dem der Hebel unter der Wirkung der an den beiden Hebelarmen wirksamen Kräfte im Kraftschluß gegen eine entlang der Hebellängsachse Terstellbare und die Drehachse definierende Anlage gedruckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel mit seinem einen Hebelarm an dem einen Ende zweier sieh entlang der Hebellängsachse beiderseits des Hebels erstreckender richtkraftarmer Blattfedern, deren Länge mit der Länge des Hebels vergleichbar ist und die mit ihrem anderen Ende ortsfest gelagert sind, angelenkt ist.
    Coatiaefliai Elektroindustrie
DE1963C0010222 1963-02-19 1963-02-19 Hebelgetriebe mit einstellbarem uebersetzungsverhaeltnis fuer druckmittelmess- oder -regelgeraete. Expired DE1925985U (de)

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