DE1925574U - Instrumentensatz zur durchfuehrung einer schultergelenkplastik. - Google Patents

Instrumentensatz zur durchfuehrung einer schultergelenkplastik.

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DE1925574U DE1965M0052447 DEM0052447U DE1925574U DE 1925574 U DE1925574 U DE 1925574U DE 1965M0052447 DE1965M0052447 DE 1965M0052447 DE M0052447 U DEM0052447 U DE M0052447U DE 1925574 U DE1925574 U DE 1925574U
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Spaneinsehlaggerät zur Sehultergelenkplastik
Die Erfindung betrifft ein aus 4 Teilen bestehendes Instrumentarium, das dazu dient, das Einfalzen τοη Khoehenspänen bei der Sehultergelenkplastik reibungslos vorzunehmen.
Obwohl die Schultergelenkplastik für den geschulten und erfahrenen Spezialisten keinerlei Schwierigkeiten bieten, können in der Praxis doch mancherlei Komplikationen auftreten, z.B.:
!Durch. Hut oder durch Kapselgewebe, das nach Entfernen des Meisseis über die Spaltöffnung gleitet, wird diese nioht mehr sichtbar,
Beim Eintreiben des Spans besteht die Gefahr des Kantens, wenn die Yorschlagsäule nicht genau in lichtung des Spans gehalten wird oder
Sie Einschlagtiefe des Spans bzw. die Höhe des herausragenden Teils lässt sich nicht genau bestimmen und kann nur annähernd durch Nach — tasten geschätzt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, dme genannten Schwierigkeiten zu überwinden und ein Instrumentarium zu schaffen, das das ISinfalzen der Knoohenspäne ohne Komplikationen garantiert.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch das von Herrn Oberarzt Dr. Barucha, Hellersen b/Lüdenscheid, entwickelte, nachstehend im einzelnen beschriebene Instrumentarium gelöst, das sich aus 4 Teilen zusammen setzt (siehe Zeichnungen fig. a *· ά}ί
fig. a « Meissel
fig. b • Führungshülle
fig. 0 » Hebel
fig. d « Einsohlagsäule.
Der Meissel a ist am oberen land mit Einkerbungen versehen, die den Hebel c zwecks Heraushebeins aufnehmen* Me Führungshülle b, die der Aufnahme und Führung des Meisseis a wie auch der linschlagsäule d dient, ist am unteren Ende mit 2 zahnartigen Torsprüngen v©rsehen| der sehlaufenförmige Hing am entgegengesetzten Ende der Hülle b dient zur Aufnahme des Hebels c. Me ünschlagsäule d ermöglicht das Einfalzen des vorbereiteten Knochenspans·
Die Anwendung des Instrumentariums ist denkbar einfach: Der in der Führungshülle b steckende Meissel a wird zusammen mit dieser direkt neben den unteren vorderen Pfannenrand zunächst parallel zur Pfannenfläche eingeschlagen. Beim Eintreten der ersten aa oberen Band des Meisseis a angebrachten Kerbe wird das Gerät um ca. 3o zum Operateur angehoben. Dadurch wird der Pfannenrand aufgebogen. Durch weiteres kräftiges Vorschlagen wird der Meissel a jetzt schräg in den Schulterblatthals vorgetrieben. Er nimmt dabei die Führungshülle b durch Anschlag der letzten Kerbe mit und fixiert die Hülle b durch die am unteren Ende zweiseitig angebrachten Zähne fest an der
-2-

Claims (1)

  1. Blatt 2
    MEDIC ON EO η η H
    öpaneinsohlaggerät zur Sohultergelenkplastik
    Einschlagstelle. Wenn der Meissel a ansohliessend mit dem Hebel ο aus der Hülle entfernt wird (s. Abb.J, bleibt diese an der Einschlagstelle stecken, so dass der vorbereitete Span du#eh die Führungshülle b direkt in sein Bett fallen gelassen werden kann. Die ifiinsohlagsäule d wird nun in die Führungshülle b gesteckt und bis zu ihrem Anschlag eingetrieben* Nach Heraushebeln der Führungshülle b Über der üinsohlagsäule d (3.Abb.) ist der Span sioher fest eingefalzt und überragt den Pfannenrand exakt um 1,5 om«
    Mit dem Gerät können 4 om lange, 1 cm breite und 0,5 om starke Späne eingefalzt werden.
    Das Gerät gemäss Erfindung ist selbstverständlich nioht auf die hier beschriebene Form, Ausführung oder Grosse beschränkt. So könnten z.B» die flachen Oberteile des Meisseis a und der Jinsohlagsäule d in Bundform ausgebildet sein, um dem Hammer eine grossere Angriffsfläche zu bieten, oder die Seiten des Meisseis a oder der Einschlagsäule d könnten mit einer Graduierung versehen sein, die eine Kontrolle der Jüinfalztiefe ermöglichst.
    Sohutzanaprüohe:
    Anspruch 1t Spaneinsohlaggerät, dadurch gekennzeichnet, dass es aus 4 (vier) Teilen besteht: Meissel a, Führungshülle b, Hebel 0 und Einsohlagsäüle· d.
    Anspruch 2s Gerät naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Einfalzen des Spans dienende Meissel a durch eine Führungshülle b geführt wird und darin läuft*
    Anspruch 3: Gerät naoh Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülle b sowohl zur Aufnahme des Meisseis a als aubh der Binsohlagsäule d dient.
    Anspruch 4» Gerät nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass
    die Führungshülle b an ihrem distalen Ende zwei zahnförmige Yorsprünge aufweist, die der leichteren und festeren Verankerung der Hülle b an der Einschlagstelle dienen, während sie an ihrek proximalen Ende einen sohlaufenförmigen Hing zur Aufnahme des Hebels 0 besitzt·
    Anspruoh 5* Gerät naoh Anspruch 1-4» dadurch gekennzeichnet« dass Meissel a und äinsohlagsäule d Einkerbungen aufweisen, die dazu dienen, dem Hebel genügend Halt zu geben, wenn mit dessen Hilfie der Meissel a aus der in situ befindlichen Führungshülle b entfernt bzw. mit- der in die Hülle b eingeführten Binsohlagsäule d der Knochenspan kräftiger vorangetrieben und verankert werden soll.
    till. §Pi·. I
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