DE745542C - Hilfsgeraet zur Nagelung von Schenkelhalsbruechen - Google Patents

Hilfsgeraet zur Nagelung von Schenkelhalsbruechen

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Publication number
DE745542C
DE745542C DEM137034D DEM0137034D DE745542C DE 745542 C DE745542 C DE 745542C DE M137034 D DEM137034 D DE M137034D DE M0137034 D DEM0137034 D DE M0137034D DE 745542 C DE745542 C DE 745542C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nail
nailing
femoral neck
guide
auxiliary device
Prior art date
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Expired
Application number
DEM137034D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Jose Valls
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO MUELLER DR
Original Assignee
OTTO MUELLER DR
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Filing date
Publication date
Application filed by OTTO MUELLER DR filed Critical OTTO MUELLER DR
Application granted granted Critical
Publication of DE745542C publication Critical patent/DE745542C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/16Instruments for performing osteoclasis; Drills or chisels for bones; Trepans
    • A61B17/17Guides or aligning means for drills, mills, pins or wires
    • A61B17/1721Guides or aligning means for drills, mills, pins or wires for applying pins along or parallel to the axis of the femoral neck

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
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  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

  • Hilfsgerät zur Nagelung von Schenkelhalsbrüchen Die Erfindung betrifft ein Gerät, das-den Zweck hat, bei der Nagelung von Schenkelhalsbrüchen die Richtung des einzutreibenden Nagels in exakter Weise zu bestimmen und jede Abweichung von dieser Richtung bei der Nagelung zu vermeiden.
  • Solche Geräte sind bereits in verschiedener Ausführung bekannt. Es : s gibt z. B. Visierapparate in Gestalt von parallelogrammförmigen Rahmen mit einstellbarem Winkel zwischen den Seiten des Rahmens. Diese Apparate werden auf die Weichteile aufgesetzt und dienen dazu, eine richtig verlaufende Bohrung im Schenkelhalsknochen herzustellen, in die ein Draht eingebracht wird, der dem Nagel beim Einschlagen als Fiihrung dient. Das Verfahren der Schenkelhalsnagelung, bei dem diese Apparate verwendet werden, ist sehr umständlich und zeitraubend. Man hat daher bereits ein Verfahren der Schenkelhalsnagelung ausgebildet, bei dem sich das Anbohren des Knochens und das Einbringen eines Führungsdrahtes erübrigt. Bei diesem Verfahren hat man bisher ein Gerät in Gestalt eines rechteckigen Rahmens verwendet, bei dem der Nagel und ein mit einem kurzen spitzen Ansatz versehenes Richtungsglied zwei aneinanderstoßende Seiten des rechteckigen Rahmens bilden. Die beiden anderen Seiten des rechteckigen Rahmens werden von einem Winkel gebildet, der am Ende eines seiner Schenkel einen zur Führung des Nagels dienenden Ansatz aufweist und mit seinem anderen Schenkel einen in seiner Länge einstellbaren Träger für das Richtungsglied bildet. Dieses bekannte rechteckige Führungsgerät läßt sich nur bei der sogenannten intraartikulärell WIethode der Schenkelhalsnagelung verwenden, bei der die Hüftgelenkkapsel nach Freilegung der Artikulation von den umgebenden Muskeln eröfiilet wird; denn der kurze spitze Ansatz muß umnittelbar in den freigelegten Femurkopf eingestochen werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Gerät, das diesen schweren chirurgischen Eingriff entbehrlich macht und die Anwendung der sogenannten extraartiliulären Methode der Schenkelbalsuagelung gestattet, bei der nur eine subtrochantere Inzision und ein Einstich in die das Hüftgelenk bedeckenden Weichteile bis zum Femurkopf notwendig sind.
  • Bei dem erfindungsgemäßen, ebenfalls aus einem viereckigen Rahmen mit paarweise einander parallelen Seiten bestehenden Gerät stoßen das Richtungsglied und der Nagel nicht mehr wie bei dem bekannten Gerät im rechten Winkel aufeinander; die beiden Teile schließen vielmehr einen spitzen Winkel von etwa 530 ein; außerdem ist das Richtungsglied auf mehr als der Hälfte seiner Länge nadelartig ausgebildet, so daß es zum Einstoßen in die Weichteile bis zum Femurkopf geeignet ist.
  • Der Winkel von etwa 530 zwischen Richtungsglied und Nagel bewirkt, daß beim Einschlagen des Nagels auf das Richtungsglied eine Kraftkomponente einwirkt, die es in den Femurkopf hineindrückt und ein Verschieben seiner Spitze verhindert.
  • Bei dem bekannten Gerät in Gestalt eines rechteckigen Rahmens werden auf die in den Femurkopf eingestochene Spitze beim Ein schlagen des Nagels nur Kräfte ausgeübt, die ein Verschieben der Spitze hervorrufen können.
  • Ein Absatz am Endteil des Richtung gliedes begrenzt wie auch schon bei dem bekannten rechteckigen Gerät die Eindringungstiefe der Spitze. Wäre er nicht vorhanden, würde das Richtungsglied weiter als erwiinscht in den Femurkopf eindringen, da es nach Durchstoßen der äußeren harten Knocflenschicht keinen hinreichenden Widerstand mehr finden würde.
  • Wie bei dem bekannten Gerät werden im übrigen bei dem erfindungsgemäßen Gerät zweckmäßig die beiden anderen Seiten des rhomboidförmigen Rahmens von einem mit zwei Führungsteilen versehenen Winkel gebildet, deren eines die Richtung des Nagels bestimmt, deren anderes das mit einem gekrümmten Führungsansatz ausgestattete Richtungsglied verschiebbar und mittels Schrauben o. dgl. feststellbar führt. Der Führungsansatz des Richtungsgliedes ist dabei mit einer Teilung ausgestattet, an der die Länge der gegenüberliegenden Rhomboidseite abgelesen und zugleich die erforderliche Nagellänge abgelesen werden kann. Die Führung für den Nagel wird mittels Feder und bzw. oder Schraube geöffnet bzw. geschlossen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch veranschaulicht. Fig. I zeigt eine Ansicht des Erfindungsgegenstandes in Draufsicht, Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung.
  • I ist eine Strebe mit einer Führungshülse 2 für den abgebogenen Führungsansatz 5 des Richtungsgliedes 4 und einer Führungshülse 3 für den Nagel 6. Die Strebe I, die Führungshülse 2 bzw. der Führungsansatz 5, das Richttingsglied 4 und der Nagel 6 bilden die vier Seiten des Rhomboides, dessen spitzer Winkel etwa 530 beträgt. Die Stellung des Richtungsgliedes wird durch die Schraube 7 fixiert; 8 ist die Teilung, an der die Länge der Parallelseite, die durch Verschieben des Führungsansatzes 5 in der Führungshülse 2 geändert werden kann, und. zugleich die Nagellänge abgelesen wird. Der Nagel 6 wird durch die Führungshülse 3, deren Maul der Nagelform entspricht, geführt.
  • Die Handhabung des Gerätes geschieht in folgender Weise: Das Richtungsglied 4 wird bei entferntem Nagel 6 in der Richtung des Schenkelhalses subkutan gegen den Femurkopf in die Weichteile eingestoßen. In dieser Stellung wird eine gewöhnliche anterio-posteriore Röntgenaufnahme gemacht, um sich von dem richtigen Sitz des Richtungsgliedes überzeugen zu können. Hierauf wird durch einen lateralen Schnitt unterhalb des großen Oberschenkelhöckers der Knochen freigelegt und das Gerät mit der Strebe I bzw. der Führungshülse 3 an den Knochen angesetzt; im übrigen wird wie bei dem bekannten Gerät verfahren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hilfsgerät zur Nagelung von Schenkelhalsbrüchen, bei dem der Nagel und ein mit einer abgesetzten Spitze versehenes Richtungsglied zwei aneinanderstoßende Seiten eines viereckigen Rahmens, dessen gegenüberliegende Seiten parallel sind, bilden, während die anderen beiden Seiten des Rahmens von einem in seiner Länge verstellbaren Träger und einem mit Führungsansatz für den Nagel versehenen Schenkel gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Richtungsglied (4) mit dem Nagel (6) einen Winkel von etwa 530 einschließt und auf mehr als der Hälfte seiner Länge nadelartig ausgebildet und daher zum Einstoßen in die Weichteile bis zum Femurkopf geeignet ist.
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift Nr. 587 317; »Der Chirurg« vom 1. 4. I936, S. 264 bis 268; »Chirurgisch-Technisches Korrespondenzblatt« vom 17. 8. 1935, S. 317; Prospekt der Firma Collin & Cie, Paris, zum 44. Congres de Chirurgie, 7. bis I2.
    10. I935, Fig. 24 ; Katalog der Firma P. Gentile & Cie, suce., Paris, vom Oktober 1936, Fig.
    2997.
DEM137034D 1936-12-02 1937-01-30 Hilfsgeraet zur Nagelung von Schenkelhalsbruechen Expired DE745542C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT745542X 1936-12-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE745542C true DE745542C (de) 1944-05-05

Family

ID=3680299

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM137034D Expired DE745542C (de) 1936-12-02 1937-01-30 Hilfsgeraet zur Nagelung von Schenkelhalsbruechen

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DE (1) DE745542C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE587317C (de) * 1932-02-13 1933-11-02 Ernst Axel Johan Ericsson Nagel zur Behandlung von Knochenbruechen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE587317C (de) * 1932-02-13 1933-11-02 Ernst Axel Johan Ericsson Nagel zur Behandlung von Knochenbruechen

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