DE1925392U - Vorrichtung zum ausrissfreien trennen von werkstuecken aus holz. - Google Patents
Vorrichtung zum ausrissfreien trennen von werkstuecken aus holz.Info
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Landscapes
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Description
U. 392 051*28.7.65
Dr. Otto Loesenbeck
DipUlng. Stracke
48 Bielefeld, Herforder Strafte 17
48 Bielefeld, Herforder Strafte 17
Möbelfabrik Theodor Holtkamp QfflbHi. , 4?2 Beckum/Westf. , Wilhelmstr.
Vorrichtung zum ausrißfreien !rennen von Werkstücken aus Holz
Bei der Herstellung kleinerer Möbelteile, wie beispielsweise ochübladenvorderstücken, Kommodenklappen u.dgl. ist es üblich,
diese Teile aus Gründen der Material- und Zeiteinsparung in Vielfachlängen zuzuschneiden und die mehrere Einzelteile beinhaltenden
Platten dann zu furnieren, seitlich zu besäumen und beidseitig Kanten zu furnieren bzw. mit Kunststoff zu kaschieren.
Danach werden diese vorgefertigten Platten in Einzelteile aufgetrennt,
was üblicherweise auf mit einer mechanischen Vorschubeinrichtung versehenen Tisch-Kreissägen oder Tisch-Fräsmaschinen
geschieht. Bei diesem Auftrennen ,der Platten kommt es immer
wieder vor, insbesondere beim Schneiden quer zur Holzfaserrichtung,
daß an der bereits furnierten oder mit einem spröden, duroplastischen Kunststoff kaschierten Schneldeaustrittskante der
Werkstücke Material aussplittert oder ausreißt. So ist entweder eine kostspielige Nachbearbeitung der. abgetrennten Einzelteile
erforderlich oder man muß die Qualitätminderung in Kauf nehmen.
Man hat bislang versucht, diesen Übelstand durch Erhöhung der
Schnittgeschwindigkeit, Verwendung von besondere gezahnten Werkzeugen und einer erheblichen Drosselung der Yorschubgeschwindigkeit
zu beseitigen, jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Man ist
ferner dazu übergegangen, die Schneidenaustrittskanten der Werkstücke durch Bekleben mit kräftigen Papierstreifen, die den Holzfasern
einen Halt geben sollen, zu schützen, jedoch bedeutet dies wiederum einen erheblichen Zeit- und Kostenaufwand.
Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Torrichtung
zu schaffen, mit der derartige, vorgefertigte Werkstücke aus Holz ohne ein Ausreißen an der Schneidenaustrittskante getrennt
werden können.
Die Lösung besteht darin, daß. vor und--hinter dem !Brennwerkzeug
Eührungskörper für die in kontinuierlicher Folge durchlaufenden
Werkstücke angeordnet sind, die derart bewegbar sind, daß zwischen
ihnen die Schneidenaustritts- und' Schneideneintrittskante benachbarter
Werkstücke gegeneinander gepreßt sind.
Das Material an der Schneidenaustrittskante eines Werkstückes wird
dadurch gegenüber dem Schnittdruck der austretenden Schneide des Trennwerkzeuges von dem nachfplgenden. /Werkstück wirksam abgestützt,
so daß ein Ausreißen oder Aussplittern von Material nicht mehr möglich ist.
Gemäß eines besonders vorteilhaften, da:':konstrufctiv einfachen
Ausführungsbeispieles der Neuerung dst eine Werkstück-Vorschubeinrichtung
mit vor und hinter dem Irennwerkzeug angeordneten
Vo rs chub ro Ilen vorgesehen, wobei die in Vorscliubriehtung vor dem
brennwerkzeug liegenden Vorschübrollen eine größere Umfangsgeschwindigkeit
haben als die hinter dem Trennwerkzeug befindlichen YorschubroIlen. Durch diese unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten
?/erden die- durchlaufenden Werkstücke im Bereich
des Trennwerkzeuges kontinuierlich gegeneinander gepreßt.
Weitere Merkmale und Besonderheiten ergeben sich aus den Unteransprüchen
sowie der nachfolgenden Beschreibung. In den beigefügten Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Neuerung
dargestellt. Die Zeichnungen zeigen in:
I1Ig. 1 eine Vorrichtung gemäß der Feuerung in schemata scher
Darstellung;
Fig. 2 ein Antriebsgetriebe für die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in schematischer Darstellung;
Mg. 3 die Lagerung der Vorschubrollen der Vorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 4 eine weitere Vorrichtung gemäß der Neuerung-in schematischer
Darstellung;
Fig. 5 ei£- Antriebsgetriebe für die Vorrichtung gemäß Fig.
Das Wesen der Neuerung besteht darin, daß durch eine geeignete Vorrichtung die in kontinuierlicher Folge an dem !Brennwerkzeug,
vorbeilaufenden Werkstücke aus Holz im Bereich des. Trennwerkzeuges
derart aneinander gepreßt werden," daß die Schneidenaustrittskante
des einen Werkstückes durch'die Schneideneintrittskante
des benachbarten Werkstückes gegenüber dem Schnittdruck der austretenden Schneide abgestützt ist.
_ 4- —
In den "beiden dargestellten Ausführungsbeispielen ist dies bei
einer Tisch-Kreissäge durch eine Werkstück-Vorschubeinrichtung
mit vor und hinter der Kreissäge 1 angeordneten Vorschubrollen erreicht, von denen die in Vorschubrichtung vor. der Kreissäge
liegenden Vorschubro11en eine größere Umfangsgeschwindigkeit
haben als die hinter der Kreissäge befindlichen Vorschubrollen. Die in kontinuierlicher Folge über den Tisch 2 und unter den
Vorschubrollen hindurchlaufenden Werkstücke 3 werden hierdurch im Bereich der Kreissäge 1 mit ihren Kanten gegeneinander gepreßt.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß !ig. 1 haben neuerungsgemäß
die in Vorschubrichtung vor dea?; Kreissäge angeordneten Vorschubrollen
4a einen größeren Durchmesser als die hinter der Kreissäge befindlichen Vorschubrollen 4bi Alle Vorschubrollen- 4a und 4b
werden dabei mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit angetrieben. Hierzu dient der in S1Xg. 2 dargestellte Riementrieb, bei dem von
einer Eiemenscheibe 5 auf der Welle des gemeinsamen Motors die
auf den Vorschubrollenachsen angeordneten Riemenscheiben 6, die unter sich alle den gleichen Durchmesser haben, angetrieben
werden.
Um bezüglich der Anpressung der Vorschubrollen an die Werkstücke die Durchmesserdifferenzen der Vorschubrollen ausgleichen
und einen gleichmäßigen Anpreßdruck einstellen zu können, sind neuerungsgemäß die Vorschubrollen einzeln und federnd gelagert,
wie in Fig. 3 dargestellt.' An dem Tisch 2 sind Ständer 7 "befestigt,
die mit Führungen 8 versehen sind, in denen die Lagergehäuse 9 der Eollenaehsen-auf "Stellspindeln 10 abgestützt geführt
sind. In der anderen Sichtung sind die Lagergehäuse 9
durch Federn 11 und auf die Federn einwirkende Stellspindeln 12
federnd festgesetzt. Das Antriebsgetriebe ist dadurch vor
Schaden geschützt, daß die Vorsöhubrollen 4-a und 4b mit einem
Belag 13 aus elastischem Material versehen sind, der bei zu großer Belastung einen ausgleichenden Schlupf gewährleistet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach I1Ig. 4 ist eine Vorschubeinrichtung
vorgesehen, in der die- vor und hinter der Kreissäge angeordneten Vorschubrollen 4c alle.'den gleichen Durchmesser
haben, wobei jedoch die in Vorschubrichtung vor der Kreissäge
angeordneten Vorschubrollen mit einer größeren Winkelgeschwindigkeit
antreibbar sind als die- hinter der Kreissäge befindlichen Vorschubrollen. Zum Antrieb· mit den unterschiedlichen
Winkelgeschwindigkeiten dient das in Jig. 5 dargestellte
Zahnradgetriebe, bei dem auf den Achsen der in Vorschubrichtung vor der Kreissäge liegenden Vorsehubrollen kleinere Zahnräder
angeordnet sind, während auf den Achsen der hinter der-Kreissäge
liegenden Vorsehubrollen größere Zähnräder 15 befestigt
sind. Der Antrieb aller Zahnräder erfolgt über* das gemeinsame Ritzel 16 auf der Motorwelle.
Auch in diesem Ausführungsbeispiel sind die Vorsehubrollen 4c
wieder mit einem Belag I3 aus elastischem Material versehen.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum ausrißfreien-Tremi.en τοπ Werkstücken aus
Holz, dadurch gekennzeichnet,: daß vor und hinter dem Trennwerkzeug
Führungskörper für die in kontinuierlicher Folge durchlaufenden Werkstücke angeordnet sind, die derart bewegbar
sind, daß zwischen ihnen die Schneidenaustritts- und Schneideneintrittskante benachbarter Werkstücke gegeneinander
gepreßt sind. ~::r-~
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Werkstückvorschubeinrichtung
mit vor und hinter dem Trennwerkzeug angeordneten Vorschubrollen, von denen die in Vorschübrichtung
vor dem Trennwerkzeug (1) liegenden Vorschubrollen (4a) einen größeren Durchmesser als die hinter dem Trennwerkzeug (1)
liegenden Vorschubrollen (4b.) aufweisen und alle Vorschubrollen
(4a,4b) mit der gleichen v'/inkelgeschwindigkeit antreibbar
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Werkstückvorschubeinrichtung
mit "vor und hinter dem Trennwerkzeug angeordneten Vor-sehubrollen (4c), die alle den gleichen Durchmesser
aufweisen und von denen-die in Vorschubrichtung vor dem Trennwerkzeug (1) liegenden Vorschubrollen,.mit einer
größeren Winkelgeschwindigkeit antreibbar sind als die hinter dem Trennwerkzeug (1) befindlichen Vorschubrollen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubrollen (4a,4b) getrennt und federnd gelagert sind.
5· Vorrichtung nach. Anspruch 2 "bis 3, dadurch, gekennzeichnet,
daß die Vorschubrollen (4a,4b,4c) einen Belag (13) aus
elastischem Material aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965H0052712 DE1925392U (de) | 1965-07-28 | 1965-07-28 | Vorrichtung zum ausrissfreien trennen von werkstuecken aus holz. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1965H0052712 DE1925392U (de) | 1965-07-28 | 1965-07-28 | Vorrichtung zum ausrissfreien trennen von werkstuecken aus holz. |
Publications (1)
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| DE1925392U true DE1925392U (de) | 1965-10-14 |
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Family Applications (1)
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| DE1965H0052712 Expired DE1925392U (de) | 1965-07-28 | 1965-07-28 | Vorrichtung zum ausrissfreien trennen von werkstuecken aus holz. |
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1965
- 1965-07-28 DE DE1965H0052712 patent/DE1925392U/de not_active Expired
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