DE1925362U - Verladebruecke mit ferntriebkatze. - Google Patents

Verladebruecke mit ferntriebkatze.

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DE1925362U DE1964D0028583 DED0028583U DE1925362U DE 1925362 U DE1925362 U DE 1925362U DE 1964D0028583 DE1964D0028583 DE 1964D0028583 DE D0028583 U DED0028583 U DE D0028583U DE 1925362 U DE1925362 U DE 1925362U
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Description

DEMAG Aktiengesellschaft, Duisburg 19. 7. 1965 Aktenz.: D 28 583/35b Gbm Kai/Me - Gbm 14/65
(4901) -
Verladebrücke mit Ferntriebkatze
Es ist eine Verladebrücke mit gegenüber dem Brückenträger hochklappbarem Ausleger, einer entlang des Brückenträgers und des Auslegers verfahrbaren Ferntriebkatze und einem über die Auslegerlänge verschiebbaren oder mittels einer Hilfskatze verfahrbaren, wahlweise mit dem freien Ende des Auslegers oder mit dem an den Ausleger anschließenden Ende des Brückenträgers verriegelbarem Umlenkrollensatz bekannt.
Durch die Verriegelbarkeit des ümlenkrollensatzes wird mit geringem Aufwand erreicht, daß auch bei hochgeklapptem Ausleger mit der Ferntriebkatze gearbeitet werden kann, ohne daß ein zusätzlicher Seilverschleiß in Kauf genommen werden muß.
Bei dieser bekannten Anordnung besteht der verschieb- und verriegelbare Seilrollensätz aus Umlenkrollen für die Fahrseile, die zur Ferntriebkatze geführt sind, während die Hubseile ohne eine zum Ausleger gehörende Umlenkung zur Ferntriebkatze hingeführt sind.
Die Neuerung wandelt diese Anordnung ab und schlägt vor, den verriegelbaren Seilrollensatz aus Ümlenkrollen für die zur Ferntriebkatze hinführenden Hubseile zu bilden, während die Fahrseile ohne eine zum Ausleger gehörende Umlenkung zur Ferntriebkatze hingeführt und mit dieser verbunden sind.
- 2 - 19. 7. 95
Kai/Me - Gbm
Mit dieser Neuerung wird erreicht, daß der Motor für die Hubwinde erheblich kleiner als bei der üblichen Seilführung sein kann. Das gilt besonders für Schiffsentlader, bei denen die Winden am landseitigen Trägerende angeordnet sind. Bei einem solchen Entlader, beispielsweise für den Umschlag im Greiferbetrieb, muß bei der üblichen Seilführung der Hubmotor für die Summe der Hubgeschwindigkeit und der Fahrgeschwindigkeit ausgelegt werden. Wird z. B. die Last bei einer Katzfahrgeschwindigkeit von 100 Meter in der Minute unter einem Winkel von 45° angehoben, dann muß der Motor mit einer Leistung ausgelegt werden, die sich aus der Last und einer Geschwindigkeit von 200 Meter pro Minute errechnet. Es ist also notwendig, den Hubmotor für eine relativ große Leistung auszulegen.
Bei der durch die Neuerung ermöglichten Seilführung ist diese Überdimensionierung nicht erforderlich, da z. B. ein Lastanstieg unter 45° dadurch erreicht wird, daß bei Stillstand der Hubseile und Fahren der Katze zu den Winden hin gleichzeitig ein Anheben der Last mit Fahrgeschwindigkeit erfolgt.
In der Zeichnung ist eine Verladebrücke mit einem verschieb- und verriegelbaren Umlenkröllensatz dargestellt, über den die Hubseile geführt sind.
Der Brückenträger 1 der Verladebrücke, beispielsweise eines Schiffsentladers, ist an seiner kaiseitigen Stütze 2 durch einen Ausleger 5 verlängerbar, der um eine waagerechte Achse 4 schwenkbar ist. Die Stütze 2 trägt hierfür eine Umlenkrolle 5 für das Einziehseil 6 eines auf dem Brückenträger 1 angeordneten Einziehwerkes 7. Während von dem auf den nicht dargestellten landseitigen Ende des Brückenträgers angeordneten Triebwerk für die Fern-
- 3 -■""■- 19. 7. 1965
Kai/Me - Gbm 14/65 -
triebkatze 8 die Fahrseile 9 ohne eine zum Ausleger jj gehörende Umlenkung zur Ferntriebskatze hingeführt sind, sind die Hubseile 10, bei Greiferbetrieb also die Halteseile und die Schließseile, Über den längs des Auslegers 3 verschiebbaren Umlenkrollensatz 11 zur Ferntriebkatze hingeführt.
Der verschiebbare UmTenkrollensatz 11 ist zu einer auf der Katzfahrbahn verfahrbaren Seilzugkatze 12 ausgebildet. Diese Katze 12 ist mittels der Fahrseile 9 und/oder der Hubseile 10 auf den Brückenträger 2 überfährbar, wo sie verriegelt wird. In umgekehrter Richtung ist sie mittels einer am Auslegerende angeordneten Winde 13 verfahrbar, deren Seilende bei 14 angeschlossen ist. Beim Verfahren der Seilzugkatze 12 in diese Ausgangsstellung wird die Winde 13 im Hubsinne eingeschaltet bei gleichzeitigem Freilauf der Fahrwerkstrommel und/oder der Hub- und Schließtrommeln. Nach der Verriegelung der den Umlenkrollensatz tragenden Seilzugkatze 12 Inder Auslegerspitze ist die Ausgangsposition wieder hergestellt.
Die Neuerung ist besonders bei Schiffsentladebrücken mit auf dem landseitigen Brückenträgerende angeordneten Winden mit Vorteil anwendbar,

Claims (1)

  1. RA. 381 366*22.7.65
    DEMAG Aktiengesellschaft, Duisburg 19. J. 1965 Aktenz.: D 28 58V35b Gbm ßKal/Me - Gbm 14/65
    ^ (4901) -
    Schutzansprueh
    Verladebrücke mit gegenüber dem Brückenträger hochklappbarem Ausleger, einer entlang des Brückenträgers und des Auslegers verfahrbaren Ferntriebkatze und einem über die Auslegerlänge verschiebbaren oder mittels einer Hilfskatze verfahrbaren, wahlweise mit dem freien Ende des Auslegers oder mit dem an den Ausleger anschließenden Ende des Brückenträgers verriegelbarem Seilrollensatz, dadurch gekennzeichnet, daß der verriegelbare Seilrollensatz (11) aus Umlenkrollen für die zur Ferntriebkatze (8) hingeführten Hubseile (10) gebildet ist, während die Fahrseile (9) ohne eine zum Ausleger (3) gehörende Umlenkrolle zur Ferntriebkatze geführt und mit dieser verbunden sind.
    £ towels; Diese Unrwtoqs (tetri-iltujng un<5 Scrturranspr.) ist «e zufettt eingereichte; sie weteftf «m dir W fassung dar ursprflngHch singerste-iian U-nf^ogw on. Die reqMliche Badeufung der Abweichung ist nicw geprüft. Ote ursprünglich eingereiü/.fon /»* rHigsn :,;««!=.-! slcn Io (fen Amrsakten. Sie können Jederzeit ohne Nachweis rechtliohen Interesses geSnihr&nfrei aiii^esäii^n werden. Auf Antrag werden hiervon auch Fotokopten ooer Flfm-
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