DE1925356U - Kochvorrichtung mit zwei nebeneinander liegenden gefaessen. - Google Patents

Kochvorrichtung mit zwei nebeneinander liegenden gefaessen.

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DE1925356U
DE1925356U DEL40184U DEL0040184U DE1925356U DE 1925356 U DE1925356 U DE 1925356U DE L40184 U DEL40184 U DE L40184U DE L0040184 U DEL0040184 U DE L0040184U DE 1925356 U DE1925356 U DE 1925356U
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Germany
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cooking
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food
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/12Multiple-unit cooking vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

Kochvorrichtung mit 2weiMjie_be2ieinan.aer liegenden G-gfäßejn.
Me Neuerung betrifft eine Kochvorrichtung mit zwei nebeneinander liegenden Gefäßen, von denen das eine vor Beginn des Kochvorganges mit Kochflüssigkeit gefüllt ist, während das andere zur Aufnahme des Kochgutes dient»
Ss ist bekannt, beispielsweise zum Gebrauche als Milchkocher, spezielle iöpfe zu verwenden, die ineinander gesetzt sind und die miteinander an ihrem oberen Hände verbunden sind, wobei dann der äußere !Topf mit einer Einfüllöffnung ausgestattet ist. Mit diesen bekannten Geräten ist es möglieh, Speisen zu kochen, ohne daß diese der Gefahr des Anbrennens ausgesetzt sind. Es ist üblich, daß die meisten Speisen, also zum Beispiel Kartoffeln, Reis, liudeln und dergleichen, mit Wasser gekocht werden. Bei dem genannten Kochgut ist es erforderlich, nach Beendigung des Kgchvorganges das Wasser wieder zu entfernen, was in bekannter Weise durch Abgießen desselben erfolgt.
.Bei Yerwendung von Wärmequellen neuzeitlicher Bauart, also beispfelsweise Elektro-aber auch Gasherden, die mit einer Zeitschaltuhr ausgestattet sind, welche den Beginn des Kochvorganges und das Kochende schaltet, verbleiben jedoch die oben genannten Speisen, wenn die Bedienungsperson abwesend ist, nach Abschalten der Wärmequelle in dem Kochwasser, was, wenn dieses nicht sofort abgegossen wird, eine Auslaugung des Kochgutes nachsich zieht. üin mit einer Schaltuhr ausgestatteter Herd hat jedoch gerade den Zweck, daß zu dem Zeitpunkt der Abschaltung niemand an dem Herde anwesend sein muß. Unter diesen Umständen kann also auch niemand das Abgießen des Kochwassers nach Beendigung des Kochvorganges, also zu dem dann einzig richtigen Zeitpunkte, vornehmen,
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vas neben der genannten Auslaugung des Kochgutes auch andere Nachteile mit sichbringt. Diese ETachteile bestehen beispielsweise darin, daß, wenn als Kochgut Kartoffeln gekocht werden, diese matschig und nahezu unbrauchbar werden., zumal ein eventuell später erfolgender Abgießvorgang und anschließendes Dämpfen den einmal eingetretenen Schaden nicht wieder gutmachen kann.
Die !feuerung hat zur Aufgabe, diese lachteile zu vermeiden und eine Kochvorrichtung zusehaffen, die einmal ein Anbrennen der in ihr gekochten Speisen vermeidet und weiterhin bewirkt, daß das Kochwaseer nach Beendigung des Kochvorganges aus dem 2opf entfernt wird. Eine weitere Aufgabe der !Teuerung besteht darin, daß sich das Kochgut ebenso leicht der Kochvorrichtung entnehmen läßt wie bei einem üblichen, bekannten Kochtopf.
Sur lösung dieser Aufgabe sieht die Neuerung eine Kochvorrichtung mit zwei nebeneinander liegenden Gefäßen vor, die so ausgestaltet ist, daß neben einem geschlossenen Flüssigkeitsbeheilter, unter dem eine Wärmequelle angebracht ist, ein zweiter, oben offener Kochbehälter angeordnet ist und daß beide Behälter durch ein Eohr leitend miteinander verbunden sind. Der geschlossene Flüssigkeitsbehälter ist mit einer "Mnfüllöffnung versehen, welche durch einen lösbaren Deckel in der Gebrauchslage der Vorrichtung gasdicht abgeschlossen ist. Das Bohr, welches den flüssigkeitsbehälter mit dem Kochbehälter verbindet, ist in der Bfähe des Bodens beider Behälter angeordnet. In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel des G-egenstandes der !Teuerung dargestellt und zwar in Ansicht von der Seite, teilweise im Schnitt.
Sin in der Gebrauchslage geschlossener flüssigkeitsbehälter 1 ist mit einem Kochbehälter 2 durch ein Hohr 3 leitend verbunden. Der Flüssigkeitsbehälter 1 ist an seinem oberen "ünde durch einen Deckel 4- abgeschlossen, dessen untere Kante auf einem Dichtungsrand 5 aufruht und den Deckel 4 bei geschlossener Yerschlußvor-
richtung 6 gasdicht mit dem Flüssigkeitsbehälter 1 verbindet« Unterhalb des Bodens 7 des Flüssigkeitsbehälters 1 ist eine wärmequelle 8 beliebiger Art angebracht. Das von dem Flüssigkeitsbehälter 1 kommende Rohr 3 mündet in der Fähe des Bodens 9 des ivochbehälters 2.
Die "wirkungsweise der Kochvorrichtung gemäß der lieuerung ist folgende;
Bei Erwärmung des Flüssigkeitsbehälters 1 durch eine "Wärmequelle
3 dringt die in dem Flüssigkeitsbehälter 1 sich befindende Kochflüssigkeit unter der Wärmeeinwirkung durch das Eohr 3 i*i den Kochbehälter 2 ein und bewirkt hier die Erwärmung und das anschließende Kochen des Kochgutes, ITach Beendigung des Kochvorganges wird die Wärmequelle 8 entfernt oder ausgeschaltet. Die sich hieran anschließende Abkühlung des Flüssigkeitsbehälters 1 bewirkt, daß in diesem ein Takuum entsteht, durch welches wiederum die sich in dem offenen Kochbehälter 2 befindende Kochflüssigkeit durch das Rohr 3 in den Flüssigkeitsbehälter 1 zurücksaugt, Dieser EücksaugungsVorgang verläuft ziemlich schnell und nach seiner Bändigung ist fast die gesamte Koohflüssigkeit aus dem Kochbehälter 2 entfernt und diesem kann das Kochgut in rellskiv trockenem Zustande entnommen werden. IJm die Koehflüssiglreit aus dem Flüssigkeitsbehälter 1 zu entfernen, wird dessen Deckel
4 nach Betätigung der Verschlußvorrichtung 6 abgenommen, Ebenso kann selbstverständlich nach Entfernung des Deckels 4 Kochflüssigkeit in den Flüssigkeitsbehälter 1 eingefüllt werden.
Die Vorteile der Kochvorrichtung gemäß der lieuerung liegen in erster Linie darin, daß das Kochgut, welches iiicht direkt durch die Wärmequelle erwärmt wird, niemals anbrennen kann. Außerdem ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß das Kochgut alsbald nach Abschaltung der Wärmequelle nicht mehr in der Kochflüssigkeit verbleibt und daher auch nicht mehr ausgelaugt werden kann. Als weiterer Vorteil ergibt sich, daß bei automatischer Abschaltung der Wärmequelle, beispielsweise durch eine Zeitschaltuhr, die Anwesenheit einer Bedienungsperson nicht erforderlich ist,
die beispielsweise den Ab gie 13 ν or gang besorgt. Hieraus ergibt sich der weitere Vorteil, daß das sonst immer notwendige Abgießen überhaupt nicht mehr erforderlich ist, weil ja das Kochwasser nach Abschaltung der Wärmequelle zum allergrößten I'eile aus dem Hochbehälter und somit auch aus dem Kochgut entfernt ist. Sine beim Abgießvorgang häufig auftretende Gefahr der "Verbrühung wird mit Sicherheit vermieden und es entfällt auch die nachteilige Dampfbildung bei dem Ab gieß vor gang. Durch iüntf allen des Abgießvorganges ist auch ein Herausfallen des Kochgutes, wie es beim Kippen eines bekannten üblichen Hopfes häufig vorkam, nicht mehr möglich.
Die !Teuerung beschränkt sich nicht auf das in der Abbildung dargestellte Alis führung s bei spiel, Bs ist selbstverständlich möglich, sowohl dem IPlüssigkeits- als auch dem Kochbehä.lter eine beliebige andere Form zu geben, als diese in der Abbildung dargestellt ist. ifesentlich ist immer nur, daß sowohl der Flüssigkeits- als auch der hochbehälter in der Hähe ihres Bodens durch ein Bohr verbunden sind. Dies stellt den S'euerungsgedanken dar. Die Anordnung des Deckels und die Deckelabdichtung ist beliebig und kann sich selbstverständlich von der dargestellten Ausführungsform unterscheiden. Jede mögliche jirt einer lösbaren Deckelbefestigung ist anwendbar und ebenso jede bekannte Art der Abdichtung des Deckels zu dem flüssigkeitsbehälter, wobei nur darauf zu achten ist, daß die Abdichtung gasdicht ist und daß kein Dampf aus dem "flüssigkeitsbehälter entweichen kann. Der Deckel des Flüssigkeitsbehälters kann mit einem Handgriff versehen sein und der offene Kochbehälter kann mit einem lose aufliegenden Deckel ausgestattet werden.

Claims (3)

Patentingenieur SigiUrBer^Tw PA-fl O 6 3 7 9 71 - 2 8. Sfr Elsenstr. 62, Tel. 62 67 86 Schutζanspräche:
1) Kochvorrichtung mit zwei nebeneinander liegenden Gefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß neben einem geschlossenen flüssigkeitsbehälter (1), unter dem eine Wärmequelle (8) angebracht ist, ein oben offener Kochbehälter (2) angeordnet ist und daS beide Behälter (1 u. 2) durch ein Rohr (3) leitend miteinander verbunden sind.
2) Kochvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlossene Flüssigkeitsbehälter (1) mit einer Einfüllöffnung versehen ist, welche durch einen lösbaren '-Deckel (4) in der S-ebrauchslage der Vorrichtung gasdicht abgeschlossen ist.
3) Kochvorrichtung nach den Ansprüchen 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß das Eohr (5), welches den Flüssigkeitsbehälter (1) nit dem Kochbehälter (2) verbindet, in der Uähe des Bodens (7 u. 9) beider Behälter (1 u. 2) angeordnet ist.
DEL40184U 1965-08-02 1965-08-02 Kochvorrichtung mit zwei nebeneinander liegenden gefaessen. Expired DE1925356U (de)

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