DE1925335U - Muskatmuehle. - Google Patents

Muskatmuehle.

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DE1925335U
DE1925335U DE1965V0017913 DEV0017913U DE1925335U DE 1925335 U DE1925335 U DE 1925335U DE 1965V0017913 DE1965V0017913 DE 1965V0017913 DE V0017913 U DEV0017913 U DE V0017913U DE 1925335 U DE1925335 U DE 1925335U
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housing
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nutmeg
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DE1965V0017913
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. 8.15
PATENTANWALT dipl ing. dr. iur. V. BUSSE Osnabrück, möserstr. 20-24
Osnabrück, den 1j5. August I965 HI/4
De Vecht N.V. Metaalwarenfabriek
1 Niederlande
Muskatmühle
Die Neuerung bezieht sich auf eine Muskatmühle, bestehend im wesentlichen aus einem Gehäuse mit in diesem federnd in Achsrichtung verschieblicher Welle, die an ihrem oberen Ende eine Handkurbel oder einen Drehknopf und an ihrem unteren, sich in einen Gehäuseinnenraum erstreckenden Ende einen Mitnehmer für die Muskatnüsse aufweist, wobei der Gehäuseinnenraum an seiner Unterseite von einer Raspelplatte verschlossen ist. Bei den bekannten Muskatmühlen dieser Art werden die den Gehäuseinnenraum umgrenzenden Wandungen vom Gehäuse selbst gebildet, das üblicherweise aus Holz besteht. Die in dem Gehäuseinnenraum enthaltene Muskatnuß kommt beim Drehen leicht mit der Wandung in Berührung und kann an dieser antlang schaben. Dabei werden vom Holz feine Holzfeeilehen abgeschabt, die zusammen mit dem Mahlstaub der Nuß in die zu würzenden Speisen gelange. Die Innenwandung aus Holz hat zudem eine gewisse Rauhigkeit, die ein Ansetzen von MaüLstaub der Nuß begünstigt. Diese Mahlstaubreste können im Gehäuse altern. Bei Verziehen des Holzgehäuses unter Einwirkung von Feuchtigkeit biüen sich zwischen den Holzteilen des Gehäuses und den aus Metall bestehenden Bestandteilen der
Mühle leicht Ecken, die Nester für Rückstände bilden.
Die Neuerung schafft hier Abhilfe und ist dadurch gekennzeichnet, daß ein den zur Aufnahme der Muskatnüsse bestimmten Innenraum im Gehäuse auskleidender Einsatz vorgesehen ist. Der Einsatz weist dabei vorzugsweise an seinem unteren Ende einen sich radial nach außen erstreckenden Befestigungsflansch auf. Der Gehäuseboden ist nach einem weiteren Merkmal der Neuerung mit einer Einsenkung zur versenkten Aufnahme des Befestigungsflansches am Einsatz, versehen. Die Raspelplatte ist ferner zugleich mit dem Befestigungsflansch am Einsatz im Gehäuse versenkt mit diesem verbunden.
Die Neuerung vermeidet in baulich einfacher Weise eine Berührung zwischen der bzw. den sich drehenden Nüssen mit der nicht abriebfesten Holzinnenwandung des Gehäuses, die sich aus einem Verzug des Gehäuses ergebenden Schmutznester sowie ein Anhängen von Mahlstaubpartikeln an der Gehäuseinnenwandung. Die versenkte Anordnung der Raspelplatte entzieht diese der Berührung mit einer Abstellfläche und vermeidet Beschädigungen durch Stoßbeanspruchungen.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Neuerung ist in der Zeichnung schematisch in einem vertikalen Mittelschnitt durch die Muskatmühle dargestellt. In einem Holzgehäuse 1, das beim Mahlen mit einer Hand umgriffen wird, ist eine sich
durch das Gehäuse erstreckende Meile 2 angeordnet, die an ihrem oberen Ende eine Handkurbel $ trägt. Im Gehäuse 1 ist in seinem unteren Teil ein zur Aufnahme von Muskatnüssen vorgesehener Innenraum J5 ausgespart, der sieh zur Bodenfläche 4 des Gehäuses hin öffnet. An den Innenraum 3 sehließt sieh ein im Durchmesser verringerter, die Welle 2 ebenfalls konzentrisch umgebender Aufnahmeraum 5 an, der zur Aufnahme einer die Welle 2 koaxial umgebenden Spiralfeder 6 dient, wenn diese sich bei Verschieben der Welle 2 in Richtung des Pfeiles 7 zum Einführen einer oder mehrerer Muskatnüsse in den Innenraum J5 in zusamengedrückter Stellung befindet. Die Feder 6 stützt sich mit ihrem oberen Ende im Gehäuse und rait ihrem unteren Ende auf einer Zentrierjälatte 8 ab, an deren Unterseite ein als Dreikantplatte 9 ausgebildeter Mitnehmer auf dem Wellenende befestigt ist. Der zur Aufnahme von Muskatnüssen bestimmte Innenraum j5 ist mit einem Kunststoffeinsatz 10 ausgekleidet, dessen Abdeckung am oberen, gehäuseinneren Ende eine Aussparung 11 zur Durchführung der Welle 2 mit Feder β aufweist. An ihrem unteren, der Bodenfläche 4 des Gehäuses zugekehrten Ende weist der hülsenförmige Einsatz 10 einen radial nach außen abgekanteten Befestigungsflanseh 12 auf, der mit Bohrungen zur Durchführung von Befestigungsschrauben versehen ist. Der Gehäuseboden weist eine Einsenkung 13 auf, die eine in das Gehäuseinnere versenkte Auflageschulter für den Befestigungsflanseh 12 bildet. Die Raspelplatte 1^ wird zur Befestigung am Gehäuse nach Einführen des Einsatzes 10 auf die dem Boden 4 zugekehrte Außenfläche des Flansches 12 aufgelegt und zugleich mit diesem mit dem Gehäuse verschraubt. Die Tiefe der Einsenkung 1J ist dabei derart
bemessen, daß sich auch die Raspelplatte in im Gehäuse 1 versenkter Stellung befindet.

Claims (4)

RA. 426 68 M U. 65 - 5 .- ' Schutzansprüche·
1. Muskatmühle, bestehend aus einem Gehäuse-mit in diesem federnd in Achsrichtung verschieblicher Welle, die an ihrem oberen Ende eine Handkurbel oder einen Drehknopf und an ihrem unteren, sich in einen Gehäuseinnenraum erstreckenden Ende einen Mitnehmer für die Muskatnüsse aufweist, wobei der Gehäuseinnenraum an seiner Unterseite von einer Raspe1-platte verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein den zur Aufnahme der Muskatnüsse bestimmten Innenraum (5) im Gehäuse (1) auskleidender Einsatz (10) vorgesehen ist.
2. Muskatmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (10) an seinem unteren Ende einenfeich radial nach außen erstreckenden Befestigungsflansch (12) aufweist.
3- Muskatmühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseboden (4) eine Einsenkung (13) zur versenkten Aufnahme des Befestigungsflansches (12) am Einsatz (10) aufweist.
4. Muskatmühle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Raspelplatte (14) zugleich mit dem Befestigungsflansch (12) am Einsatz (10) im Gehäuse (1) versenkt mit diesem verburcfen ist.
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