DE1925100U - Vorrichtung zum befestigung von fensterscheiben bei fahrzeugen. - Google Patents

Vorrichtung zum befestigung von fensterscheiben bei fahrzeugen.

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Publication number
DE1925100U
DE1925100U DEM44592U DEM0044592U DE1925100U DE 1925100 U DE1925100 U DE 1925100U DE M44592 U DEM44592 U DE M44592U DE M0044592 U DEM0044592 U DE M0044592U DE 1925100 U DE1925100 U DE 1925100U
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DE
Germany
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DEM44592U
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Karl Rudi Mueller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J10/00Sealing arrangements
    • B60J10/70Sealing arrangements specially adapted for windows or windscreens
    • B60J10/74Sealing arrangements specially adapted for windows or windscreens for sliding window panes, e.g. sash guides
    • B60J10/75Sealing arrangements specially adapted for windows or windscreens for sliding window panes, e.g. sash guides for sealing the lower part of the panes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

patentee B4.33449t*29.7,65
DR. MAX SCHNEIDER
DR. ALFRED EITEL ERNST CZOWALLA
DlPL. ING. · DIPL LDW.
NÜRNBERG :
Fernsprech-Sammel-Nr. 203931 Bankkonten: Deutsche Bank A.G. NOrnberg
und Hypobank Nürnberg
Postscheck-Konto s Amt NOrnberg Nr. 383 05 Drahtanschrift: Norispatent
-diess.Nr. 16
Karl Rudi Müll er > 85 Nürnberg, Kritzstraße 4-0
"Vorrichtung zum Befestigen von Fensterscheiben bei
Fahrzeugen" -,..--
Die Erfindung betrifft ein -gummielastisches Profil für Fensterrahmen von Fahrzeugen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, das eine die Scheibenkante führende Nut aufweist sowie einen Karosseriesteg beidseitig formschlüssig übergreift und einen geschwächten Profilbereich zum Abtrennen eines Profilteils im Gefahrenfall aufweist. - ; ■ . ■--"-■".
Aus Sicherheitsgründen werden insbesondere bei Kraftfahrzeugen vielfach Vorkehrungen getroffen, um im Notfall durch Lösen der Scheiben aus ihrem Halteprofil einen Notausstieg zu schaffen. Dies kann dann notwendig werden, wenn bei einem verunfalltenFahrzeug" die Türen verklemmt sind oder bei einem in Gewässern versunkenen Fahrzeug sich die Türen wegen des auf ihnen lastenden Wasserdrucks nicht mehr öffnen lassen. Diesem Problem
kommt bei Fahrzeugen zur Beförderung größerer.Personenzahlen erhöhte Bedeutung zu^ da meist nur zwei oder gegebenenfalls vier Türen an deni Enden des Fahrzeugs vorgesehen sind. : _
Zur Lösung dieses Problems sind/für die Fahrzeugscheiben Halteprofile entwickelt worden» die durchgehende, weite Ausnehmungen in den beiden,den Karosseriesteg übergreifenden Flanschen des Profils zur Schwächung desselben aufweisen. Diese Ausbildung des Halteprofils hat jedoch den Nachteil r daß der Profilquersohnitt eine durchgehende Schwächung erfährt," sodaß die Scheibe bei beispielsweise durch kleinere Unfälle verursachten Karosserieverwindungen unzeitig herausgedrückt wird. Dieser Übelstand wird noch dadurch vergrößert, daß die Ausnehmung in Höhe des freien Endes des Befestigungsflansches der Karosserie,1 also an; einer Stelle stärkster Beanspruchung, angebracht ist.:
Es sind ferner Halteprofile bekannt, bei denen in eine solche Ausnehmung ein im Gefahrenfall herausziehbarer Füllstreifen eingesetzt ist. Dieser Füllstreifen.verleiht zwar dem Halteprofil eine etwa der vollen .Querschnittsform entsprechende Festigkeit, doch muß er zur Erfüllung dieser Aufgabe ganz besonders sorgfältig in die Ausnehmung eingelegt werden. Ist der Sitz dieses Füllstreifens auch nur an einer einzigen Stelle nicht völlig einwandfrei, so besteht die Gefahr, daß sich der
Streifen aufgrund der ständig auf die Scheibe wirkenden Kräfte im Laufe der Zeit löst, womit dieses der Sicherheit dienende Profil Gefahren für die Fahrzeuginsassen heraufbeschwört. Auch hier wird das Gefahrenmoment bei kleineren Unfällen noch gesteigert.
Die Erfindung hat die Aufgabe, ein Profil zu schaffen, bei dem die Grundforderung nach einer festen Halterung der Scheibe an der Karosserie mit der sicherheitstechnischen Anforderung, daß nämlich die Scheibe im Gefahrenfall von den Fahrzeuginsassen aus ihrer Halterung herausgelöst werden kann, miteinander verknüpft sind. Dabei sollen ferner die Mängel der bekannten Halteprofile vermieden werden.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß das Profil entlang der Trennstelle eine Perforierung aufweist. Bei der Ausbildung des Halteprofils gemäß der Erfindung ist also keine durchgehende Schwächung des Querschnitts gegeben, sondern es verbleibt zwischen den Einschnitten der Perforation der volle Querschnitt, sodaß einerseits eine ausreichende Festigkeit des Halteprofils gewährleistet, es andererseits aber auch leicht aufreißbar ist. Die Form der Perforation kann den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden. Beispielsweise können durchgehende Löcher oder Ausnehmungen oder gegebenenfalls nur Einschnitte vorgesehen s&ln. Die Größe und Tiefe der Perforationslöcher bzw. -einschnitte richten sich nach den Festigkeitsanforderungen.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist die Perforierung im Bereich unterhalb des freien Endes des Karosseriesteges zwischen diesem und der Scheibenfläche vorgesehen* Durch diese Anordnung der Perforierung an einer Stelle geringer Beanspruchung wird die Festigkeit des Halteprofils noch gesteigert, ohne daß die sicherheitstechnische Forderung nach einer leichten und schnellen Aufreißbarkeit des Halteprofils beeinträchtigt wird. Dieser Forderung wird weiterhin gemäß der Erfindung dadurch entsprochen, daß das Griffstück zum Abtrennen des Profilteils an dem gummielastischen Profil angeformt ist. Dabei ist das Griffstück gegenüber der Scheibe vorzugsweise verdeckt angeordnet*
Die Erfindung umfaßt darüberhinaus auch die Anordnung eines Reißverschlusses od.dgl. an der Trennstelle des Profils. In diesem Fall können besondere Vorkehrungen gegen ein unzeitiges Lösen dieser Reißverschlußverbindung getroffen werden.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Ausführungsform einer Rückfensterbefestigung an der Karosserie in abgebrochener Darstellung;
Fig. 2 das mit II in Fig. 1 bezeichnete Detail in vergrößerter Barstellung;
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie HI-III in Fig. 2; Fig. 4 eine weitere sowie
Fig. 5 eine noch andere Ausführungsform, jeweils in einer der Fig. 2 entsprechenden Darstellung und
Fig. 6 eine Wiedergabe des an dem der Scheibenbefestigung dienenden Profil vorgesehenen GriffStücks.
Die mit 1 bezeichnete, das Rückfenster eines Fahrzeugs verschließende Scheibe wird an der Karosserie 2 mittels des insgesamt mit 3 bezeichneten Profils aus Gummi, Kunststoff od.dgl, elastischem Werkstoff gehalten. Hierzu weist die Karosserie 2 einen Steg 4- auf, der mit dem Befestigungsteil 5 äes Profils 3 zusammenwirkt. Dieses ist hierzu mit einer diesen Steg 4 aufnehmenden und dessen Form angepaßten Ausnehmung 6 versehen, und eine Zunge 7 hintergreift den Steg 4- von der Innenseite des Wagens her und liegt diesem flächig an. Diese Zunge 7 bildet mithin die Halterung für das in seinem Teil. 8 die Scheibe 1 aufnehmende Profil 3· Die Scheibe selbst greift mit ihrer unteren Kante 9 in die mit 10 bezeichnete Profilausnehnnang ein, wobei das Gewicht der Scheibe 1 im wesentlichen auf dem verstärkten Auflager 11 des Profils 3 aufruht.
Der mit 12 bezeichnete Profilsteg zwischen dem oberen Ende des KarosserJeslements 4- und dem unteren Rand 9
Scheibe 1 ist dabei, da er" ohnehin weitgehend gewichtsentlastet ist, als Trennstelle zwischen den Profilteilen 5 und 8 besonders geeignet. Darüberhinaus ist in diesem Bereich eine Perforierung 13 angebracht, die eine Verbindung zwischen den Profilausnehmungen 6 und 10 herbeiführt. Wird auf das Profilteil 5 eine Kraft ausgeübt, die etwa im Sinne des Pfeils 14 gerichtet ist, so wird das Profil J an seiner schwächsten Stelle, nämlich im Bereich-der Perforation 13 > zerstört. Das Profil verliert damit seinen Halt an der Karosserie 2 und die Scheibe 1 kann mit dem restlichen Profilteil 8 nach außen gestoßen werden. Damit wird aber die Fensteröffnung der Karosserie 2 freigelegt.
Die Ausführungsform nach Fig. 4- zeichnet sich durch eine Schwächung in dem mit 15 bezeichneten Bereich oberhalb des Karosseriestegs 4 aus. Gegebenenfalls kann auch hier noch zusätzlich eine Perforation vorgesehen werden, die jedoch in der Fig. 4- nicht dargestellt ist.
Die Äusführungsform der Fig. 5 entspricht im wesentlichen derjenigen nach Fig. 2, jedoch ist anstelle der Schwächung des Stegs 12 durch die Perforation 1 J dieser Steg 12 des Profils 3 besonders schmal ausgeführt.
Die Fig. 6 zeigt eine in die/entsprechende Karosserie« öffnung eingesetzte Fensterscheibe 1 mit ihrem Befestigungsprofil 3> welches am unteren'Rand 16 des Fensters 1
einen Griffbügel 17 aufweist, dessen Schenkel 18 entweder an das Profil 5 angeformt oder durch Schraub-, Nietverbindungen od.dgl. am Profil 5 befestigt sind. An die Stelle dieses Griffbügels1? kann aueh ein entsprechend angeformter Lappen treten. Wie dargestellt, ragt dieses Griffstück 17 von der Scheibe 1 weg und fegt sich damit der jeweiligen Wagenwand weitgehend an.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die im vorstehenden beschriebenen und in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsformen beschrankt, sondern es sind demgegenüber zahlreiche Abänderungen möglich, ohne daß diese vom Grundgedanken der Erfindung abweichen. So läßt sich der Erfindungsgedanke grundsätzlich an allen zur Befestigung von Fensterscheiben bei Fahrzeugen Verwendung findenden Profilen aus Gummi oder gummielastischem Werkstoff anwenden.
Es ist auch möglich, den zum Lösen der Scheibe abzutrennenden Teil des Profils mit einer Verstärkung, beispielsweise in Form einer eingelegten Drahtlitze od.dgl,, zu verstärken und gegebenenfalls diese Verstärkung aueh in das Griff stück einzubeziehen, sodaij die auf das Profil ausgeübte Kraft nicht zum Abreißen des Griffstücks führt, sondern das Durchtrennen des Profils an der vorgesehenen Trennstelle mit Sicherheit bewirkt.

Claims (5)

Schut zansprüche
1. Gummielastisches Profil für Fensterrahmen von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, das eine die Scheibenkante führende Nut aufweist sowie einen Karosseriesteg beidseitig formschlüssig übergreift und einen geschwächten Profilbereich zum Abtrennen eines Profilteils im Gefahrenfall aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil (3) entlang der Trennstelle (12) eine Perforierung (13) aufweist.
2. Profil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforierung (13) im Bereich unterhalb des freien Endes des Karosseriesteges (4·) zwischen diesem und der Scheibenfläche (1) vorgesehen ist.
3. Profil nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Griffstück zum Abtrennen des Profilteils, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffstück (17) an dem Profil (3) angeformt ist.
4. Profil nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß das Griffstück (1?) gegenüber der Scheibe (1) verdeckt angeordnet ist.
5. Profil nach einem der Ansprüche 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil (3) an der Trennstelle (12, 15) einen Reißverschluß aufweist.
DEM44592U 1963-04-25 1963-04-25 Vorrichtung zum befestigung von fensterscheiben bei fahrzeugen. Expired DE1925100U (de)

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