DE1925005U - Kegelsitzpruefgeraet. - Google Patents
Kegelsitzpruefgeraet.Info
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B5/00—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
- G01B5/20—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures
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- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
QARL 2EISS II HEIDENHEIM AN DER BRENZ Ke gelsitzprüf-gerät ---.
Die Erfindung betrifft ein KegelBitzprüfgerät>
das insbesondere zum Prüfen des Winkels,..-des- Taumelfehlers oder
Rundlauffehlers von kegelförmigen Innenbohrungen geeignet
ist. ;■■;...-■■; ._[. y.■■. _■ -. ~
Es ist bekannt, die Winkel von Innenbohrungeii mit Hilfe von
starren mechanischen Tastlehren oder durch, die Einführung optischer Prismen zu prüfen, jedoch kann mit derartigen Prüfme-bhoden
der Taumelfehler oder der lundlauff©hler von Innenbohrungen
nicht oder nur schwer erfaßt werden.
Nach der Erfindung werden nun diese Mängel; dadurch beseitigt,
daß an einem Autokollima ti onsfernr ohr (1) mit Ableseinarke(n)
und Meßskala(en) ein hohler Meßschaft (2) angesetzt ist, an
dessen freien Ende (2*) ein mit einer Spiegelfläche (6) versehener
kegelförmiger Tastkopf (5) um eine zur Eolliiaationsachse
(I) senkrechte Achse (II) kippbar angeordnet ist. . .
Ausführungsbeispiele des Kegelsitzprüfgerätes nach der Erfindung
sind in den Figuren 1-9 dargestellt und zwar zeigen:
Fig. 1 ein Schema des G-esamtaufbaues des Gerätes
nach der Erfindung in Seitenansicht
■'.':■"■ 1 P AiS
Fig. 2 einen Schnitt durch einen in einen Prüfling
eingeführten Tastlcopf nacli der Erfindung
".■■'"■-
Fig.3>4 u. 5 weitere Ausbildungsformen des Tastkopf es und
des Meßschaftes nach der Erfindung im: Schnitt
Fig. 6a u. 6b Schnitte A-A durch den iastko^f nachJFig«
in zwei verschiedenen Ausführungsforinen der
Anlageflächen '- ;v ", . :V
Fig. 7 das scheinbare Gesichtsfeld im Öteilar- des
Autokollimationsfernrohres in der erfindungsgemäßen
Anordnung
Fig. 8 eine weitere Ausgestaltung des Meßschaftes
nach Fig, 4 oder5im Schnitt und feilansicht
Fig. 9 den Schnitt B - B durch den Meßschaft nach
Die Erfindung sei nun anhand dieser Äusführungsbeiapiele näher
erläuterts ; '■'.' ■ L :;:.-, :;
An einem Autokollimationsfernrohr 1 ist ein hohler Bießschaft
angesetzt, an dessen freien Ende 2' ein kegelföiiniger tastkopf
3 kippbar angeordnet ist ο Die äußere Form des Meßscliaftes
2 ist dabei weitgehend der form der Innenbohrtmg: des;
Prüflings 4 angepaßt, so daß der auf deinMeßschaft aufgeschobene
Prüfling eine gute führung erhältund um die Iiängs-*
achse des Meßschaftes frei drehbar ist, Die gesamte Anordnung ruht in einem Stativ 5.
Die einen Spiegel β tragende Basisfläche des iastkopfes ist
in der Grundstellung senkrecht zur optischen Achse Ι-Γ des
Kollimators ausgerichtet. In den Kegelmantel des Tastkopfes
ist eine Kugel 7 und ein zylindrischer Meßdraht 8 eingesetzt,
der auch teilweise unterarbeitet sein kann« (Yergl. Jig, 2,
4 und 6a). Statt einer Kugel können suoh deren; zwei vorgesehen sein, um eine bessere seitliche Führung des Tastkopfes
zu erreichen (vergl» Pig. 6b)» Statt der eingesetzten Teile
kann der Tastkopf auch entsprechende Unterarbeitungen aufweisen. ""■ ; . ;.; -.-■■- .-■■;■■ ,". .
Im Autokollimationsfernrohr 1 werden die von einer Licht-- .
quelle 9 beleuchtete Skala 10 sowie eineim Okular 11 angeordnete Strichmarke 12 mit Hilfe des Prismensystems 15 und
und der Optik H zusammen im unendlichen abgebildet und durch
das auf Unendlich, eingestellte Okular 11 betrachtet» Die
Strichmarke 12 zeigt dann auf denSkalenwert Ov Bei Kippung
des Spiegels 6 aus seiner normalen Stellung erscheint im Ge-
sichtsfeld des Okulars 11 (vergl. Fig» €) die
12 gegenüber der Skala 1Ö verschoben. Bei eirfcsprechender
Einteilung der Skala 10 kann, die -jeweilige leigung des
Tastkopfes 3 gegenüber der Achse des Meßschaftes 2 in einem
geeigneten Winkelmaß abgelesen werden, /
Der Taumelfehler des Innenkegels im Prüfling (Kege3.ach.se ge«~
kippt) zeigt sich beim Drehen des Prüflings 4 um seine Achse
durch ein periodisches Schwanken des Bildes der Strichmarke 12 im Gesichtsfeld des Fernrohr okulars (!PIg. 6) um die
Nullmarke an. : :
Die Kippung des Tastkopfes J um die zur Kollimaforachse I
senkrechte Achse II wird beispielsweise durch Bandfedern 1:5 (fig. 2} oder durch in Schlitze eingestemmte oder eingekittete Federdrähte 16 (Fig. 3) ermöglicht. Sie sind so angeordnet, daß die Achse des Meßschaftes durch den Schnittpunkt
der Anlagennormalen des Tastkopfesin seiner Kullage hindurchgeht.
Ferner kann der Tastkopf auch um eine feste Achse drehbar.gelagert sein (Fig- 5).
Solange eine seitliehe Versetzung des Innenkegela des Prüflings
gegenüber seinem Führungszylinder nicht zu erwarten ist oder das Spiel der Führung groß genug ist, daß sich der
Prüfling nach seinem Innenkegel ausrichten kann, genügt die.
"bisher "beschriebene Meßeinrichtung»
Muß man jedoch mit einem großen Rundlauffehler-des Hohlkegels
gegenüber dem Führungszylinder reehnen, so daß das
Spiel in der Führung nicht mehr ausreicht, um eine richtige Anlage des Tastknopfes zu erreichen, so muß. man dem Tastkopf
ein zusätzliches, seitliches, paralleles Ausweichen ermöglichen»
Dies geschieht nach-der Erfindung dadurch, daß der vordere Teil 2' des Meßschaftes 2 selbst federnd ausgeführt
wird. : ;
In den Ausführungsbeispielen nach Pig» 4 und 5 sind'vier
Federdrähte 18, 18', 19 und 19' einerseits in/einem ringförmigen Zwischenstück 20 und andererseits im Heßschaft 2
befestigt. Die Drähte 18, 18' bilden in dem Ausführuaigsbeispiel
nach Mg. 4 gleichzeitig aucii .die federung des
Tastkopfes und die beiden anderen Federdrähte 19, 19' Anschläge
für diesen. Auch können der Meßsohaft 2, der Zwischenring 20 und die federnden Stege 1''S1 18'',, 19 und 19'
aus einem Stück gefräst sein.
Soll außer dem Kegelwinkel und Taumelschlag auch das radiale
Schlagen des Hohlkegels zum Führungszylinder gemessen, werden5
kann man dies mittels einer zusätzlichen, teildurchlä,ssig
verspiegelten Planplatte 21 aus einem durchsichtigen Material,
wie Glas, erreichen«, : ~ ;
Dies ist in dem Ausführungsheispiel nach Pig. 8 veranschaulicht;
Zwei der vier Federdrähte 18, 18'.- 19 und 19( nach Fig. 4
oder 5 sind in ihrer halben Länge so mit einer Planplatte 21 aus G-Ias gekuppelt, daß diese sich in die mittlere Biegungstangente der Drähte einstellt. Auslenkung und Durchbiegung
der. Federdrähte sind der besseren Erkennbarkeit wegen in der Fig, 8 weit übertrieben dargestellt. Die Drähte 18 und 18'
sind in zwei Schlitzen der Planplatte 21 mittels elastischer Beilagen 22 so geführt, daß Querbewegungen ungestört möglich
sind. Sin Rutschen der mit einer halbdurchlässigen Spiegelschicht 21s versehenen Planplatte 21 wird durch Anschläge 23
und elastische Zwischenlagen 24 verhindert. Die Abstimmung auf eine bestimmte Angeigevergrößerung kann durch axiales
Verschieben der Planplatte und Anschläge vorgenommen werden. Die teildurchlässig verspiegelte Planplatte 21 gibt im Auto—
kollimationsfernrolir 1 ein zweites Bild der Strichmarke 12,
das sich proportional dem Eundlauffehler verschiebt. Man
wird zweckmäßig den Tastkopf 3 und die Planplatte 21 so zueinander anordnen, daß die Kippung und die seitliche Auslenkung in derselben Ebene erfolgen. Hierzu werden die verlängerten Aufhängedrähte 18, 18' der ilanplatte 21 zugleich
als Federdrähte für die Kippung des Tastkopfes 3 verwendet.
In diesem Falle gibt man der Planplatte 21 in der Querrieh-
■ -7 -■".'
tung eine kleine Vorneigung, damit die "beiden Spiegelbilder
der Strichmarke 12 in ihrer Längsrichtung etwas gegeneinander
verschoben sind. r
Es ist auch möglich, durch relativeVerdrehungder beiden
Meßsysteme um 90 und durch eine andere Ausführung der
Strichmarke die beiden Anzeigen an zwei senkrecht zueinander stehenden Teilungen ablesbar zu machen.
Strichmarke die beiden Anzeigen an zwei senkrecht zueinander stehenden Teilungen ablesbar zu machen.
Claims (3)
1. Kegelsitzprüfgerät mit einem-kegelförmigen Tastkopf,
dadurch gekennzeichnet, daß an einem Autokollimationsfern»
rohr (1) mit Ablesemarke(n) und Meßskala(.en) ein hohler
Meßschaft (2) angesetzt ist, an dessen freien Ende (2!)
ein mit einer Spiegelfläche (6) versehener kegelförmiger Tastkopf (3) um eine zur Kollimatorachse (1) senkrechte
Achse (II) kippbar angeordnet ist, V
2. Kegelsitzprüfgerät nach Anspruch-T, dadurch gekennzeichnet,
daß das freie Ende (2!) des .Meßschaftes (2) als Zwischenring (20) ausgebildet ist, der mit. dem übrigen Meßschaft
durch ein Iederparallelograani (18r 16,' , 19, 19') verbunden
ist.
3. Kegelsitzprüfgerät nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch
eine mit dem Federparallelogramm (TS5, 1-8', 1.99 19') verbundene
und teildurchlässig verspiegelte ■ Planplatte. (21),
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ7434U DE1925005U (de) | 1961-08-30 | 1961-08-30 | Kegelsitzpruefgeraet. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ7434U DE1925005U (de) | 1961-08-30 | 1961-08-30 | Kegelsitzpruefgeraet. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925005U true DE1925005U (de) | 1965-10-07 |
Family
ID=33392560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ7434U Expired DE1925005U (de) | 1961-08-30 | 1961-08-30 | Kegelsitzpruefgeraet. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1925005U (de) |
-
1961
- 1961-08-30 DE DEZ7434U patent/DE1925005U/de not_active Expired
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