DE1924601C - Einrichtung an Schreib und ähnlichen Maschinen zum Sperren der Wagenbewegung - Google Patents
Einrichtung an Schreib und ähnlichen Maschinen zum Sperren der WagenbewegungInfo
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Description
Die Erfindung bcirlfft oino Einrichtung an Schreib-Mini
tihnliehcn Maschinen mil einer Vorrichtung für das kombinicrio Zeilenfüllen und den Wagen·
aufzug zum Spurren tier Wagen bewegung mittels eines lusicnbeiliiighuren, goznhnlen Sperrglietlos,
Qihmils, beispielsweise beim Schreiben von Tabel
len isl es erwüiiKclU, eine oder mehrere Zcilcnschul"
liingcn auszuführen, (Mine den Wugen in seine Anfungsrundstcllung
zurückzuführen.
Um dies zu ermöglichen, sind Vorrichtungen
bekanntgeworden, die eine Vcrricgclung.;klinke durch eine besondere Ta.sle in eine den Wagen verriegelnde
Luge bringen, wobei sich der Wagen ein wenig über
die Ansehlugslcllung hinaus — in die sogenannte
Überluibstclliing — bewegt und den den Wagenaufzug
bewirkenden Antrieb abschultet,
Dic;se Ausführungen haben aber den Nachlei!, ilnß
sie verhältnismäßig kompliziert sind und eine Mehrzahl
von Einzelteilen aufweisen, deren Einstellung sehr empfindlich isl.
Ein weiterer und wesentlicher Nachteil besteht uußerdem darin, daß bei einer oder wiederholten
Zcilcnschaltungcn ohne Wagenaufzug der Wagen jeweils in die Überhuhslellung und zurückbewegt
wird und dabei auffallend lästige Schaltgeräusche verursacht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, welche die genannten
Nachteile beseitigt und sich insbesondere durch Einfachheit und Zuverlässigkeit auszeichnet.
Gemäß der Erfindung wird das erreicht durch einen i;i Wa\/n!aufriehtiing ver.,i.hbhluren und in
senkrechter Richtung zur Wagenluufrichtung gegen den Zug einer Eecler durch Taslcnbclüligung
schwenkbaren Schultbügel, der ein zwischen die Reiter in Eingriff bringbarcs Zahnspcrrglicd und
einen Stößel aufweist, der mit einem den Wagenanlr.eb
ausschaltenden Schalthebel zusammenwirkt.
Die ErHmIuUg ist außerdem dadurch gekennzeichnet,
daß das Zuhnspcrrglicd kammartig ausgebildet isl und aus schalldämpfendem Werkstoff, z. B. Kunststoff,
besteht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der crfindungsgcmüßch Einrichtung dargestellt, bei dem
alle für die Erläuterung nicht wichtigen Teile der Maschine fortgelassen sind.
Es zeigt
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung des Annicidungsgcgcnstandcs
in der Ausgangs- bzw. Ruhelage 'nd
E ι g. 2 desgleichen in Wirklage.
Mit 1 ist eine Verbindungsstangc bezeichnet, die mit der an sich bekannten und nicht nähcr,dargcstcllten
Zcilcnschalttaste und einem Schallbügel 2 in Wirkverbindung steht. In einem gestellfcslen Lagerhock
3 befindet sich eine Achse 4, auf welcher der schwenk- und in Wagenlaufrichliing verschiebbare
Schallbügel 2 lagert. Der Schaltbügcl 2 weist außerdem einen in Wagenlaufrichliing zeigenden Stößel 2 a
auf, der mit einer an dem Lagerbock 3 befestigten Zugfeder 5 verbunden ist. An einem Arm 2 b des
Schallbügels 2 ist ein kammarlig ausgebildetes Zahnsperrglied 6 angeordnet, welches in Wirklage mit
seinen Zähnen 6 α beispielsweise zwischen den auf der bekannten Reiterschiene 7 angeordneten Reitern
8 zu liegen kommt. Zur Dämpfung der Schaltgeräuschc beim Einschwenken des Zahnsperrgliedes 6
zwischen die Reiter 8 und bei dor Bewegung des Wagens in die ÜbcrluibslcUung ist du» Zahnsperrglied
6 «us schalldämpfenden Werkstoff, z. B, Kunst-
stoff, gefertigt. Auf einer quer zur Wugenlaufrichtiing
ungeordneten Achse 9 befindet sich ein mit dem an
Kiel» bekannten Antrieb in Verbindung stehender,
bügchirtig ausgebildeter Schalthebel 10, der mit dem
Stößel 2« des Sehultbügels in Wirkverbindlina sieht.
Um beispielsweise eine Zeilenschaltung ohne nach-
folgenden Wagenaufzug auszuführen, isl in bekannter Weise außer der Wagenaufzugsti.sle, die vor dem
VuviMi-u'fziig zvvangltUifig auch eine Zeilenschaltung
veranlaßt, cino nur die Zeilenschaltung bewirkende, sogenannte Zcilcnschalttaslc vorgesehen.
is Wird die nicht nlihcr dargestellte Zeilenschulttusle
gedrückt, so führt die an dem Arm 2 c angeordnete Verbindungsstangc! eine Sloßbewcgung in Pfeil·
richtung/1 aus, wobei der Schiillbfigel 2 um die
Achse 4 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird. Die
ao Zähne 6« des an dem Arm 2 Λ angeordneten ZnImspcrrgliedes
6 kommen dabei /wischen die auf der Reilerschicne 7 befindlichen Reiter 8 zu liegen, während
der Stößel 2α in den Wirkbcrcich des bügclarligcn
Schalthebels 10 gelangt (E i g. 2).
as Gleichzeitig mit der Betätigung der Zcilensclmlttaste
wird auch der Antrieb für den Wagenaufzug eingeschaltet. Der Wagen mit der Reißschiene 7
und das im Eingriff mit den Reitern 8 befindliche Zahnspcrrglicd 6 ist damit versucht, sich in die An-
fant-srandslcllung zu luweiien. Dabei schwenkt der
Stößel 2(i des Schallbügels 2 den Schalthebel I» im Gcgcmihrzcigcrsinn, wobei der Antrieb für den
Wacenauf/ug abgeschaltet wird. Πιο dabei vollführte Aufzugsbcwegung des Wagens beträgt weniger als
eine Sehritteilung.
Mit der Freigabe der Zeilcnschalttasie, wobei der
Schaltbügel 2 eine Schwenkbewegung im l'hr/eigcrsinn
ausführt und dabei das Zahnspcrrglicd 6 aus dem Wirkbcrcich der Reiter 8 gelangt, nimmt ifcr
Schaltbügcl 2 unter der Wirkung der Zugfeder 5 seine
AusgamisUiüc ein (F i g. 1).
Die Erfindung kann abgewandelt werden, wenn beispielsweise aus bestimmten Gründen die Reiter für
dicSpcrrfunklion ausscheiden, durch die Verwendung
der vorhandenen Wagenzahnstani-.c oder einer besonderen
Zahnstange für das Zahnspcrrglicd 6, 6u.
Claims (2)
1. Einrichtung an Schreib- und ähnlichen Maschinen mit einer Vorrichtung für das kombinierte
Zcilenschaltcn und den Wagenaufzug zum Sperren der Wagenbewegung mittels eines tastenbetätigbaren,
gezahnten Sperrglicdes, gekennzeichnet durch einen in Wagenlauf richtung
verschiebbaren und in senkrechter Richtung zur Wagcnlaufrichtung gegen den Zug einer Feder
(5) durch Tastenbelätigung schwenkbaren Schaltbügcl (2), der ein zwischen die Reiter (8) in Eingriff
bringbares Zahnsperrglicd (6) und einen Stößel (2rt) aufweist, der mil einem den Wagcnantricb
ausschaltenden Schalthebel (10) zusammenwirkt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gckennzeichnet, daß das Zahnsperrglicd (6,6«)
kammartig ausgebildet aus schalldämpfendem Werkstoff, z. B. Kunststoff, besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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