DE1924601C - Einrichtung an Schreib und ähnlichen Maschinen zum Sperren der Wagenbewegung - Google Patents

Einrichtung an Schreib und ähnlichen Maschinen zum Sperren der Wagenbewegung

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DE1924601C
DE1924601C DE1924601C DE 1924601 C DE1924601 C DE 1924601C DE 1924601 C DE1924601 C DE 1924601C
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DE
Germany
Prior art keywords
carriage
typewriters
similar machines
carriage movement
block carriage
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Detlef 2945 Sanderbusch Kunst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olympia Werke AG
Original Assignee
Olympia Werke AG
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Description

Die Erfindung bcirlfft oino Einrichtung an Schreib-Mini tihnliehcn Maschinen mil einer Vorrichtung für das kombinicrio Zeilenfüllen und den Wagen· aufzug zum Spurren tier Wagen bewegung mittels eines lusicnbeiliiighuren, goznhnlen Sperrglietlos,
Qihmils, beispielsweise beim Schreiben von Tabel len isl es erwüiiKclU, eine oder mehrere Zcilcnschul" liingcn auszuführen, (Mine den Wugen in seine Anfungsrundstcllung zurückzuführen.
Um dies zu ermöglichen, sind Vorrichtungen bekanntgeworden, die eine Vcrricgclung.;klinke durch eine besondere Ta.sle in eine den Wagen verriegelnde Luge bringen, wobei sich der Wagen ein wenig über die Ansehlugslcllung hinaus — in die sogenannte Überluibstclliing — bewegt und den den Wagenaufzug bewirkenden Antrieb abschultet,
Dic;se Ausführungen haben aber den Nachlei!, ilnß sie verhältnismäßig kompliziert sind und eine Mehrzahl von Einzelteilen aufweisen, deren Einstellung sehr empfindlich isl.
Ein weiterer und wesentlicher Nachteil besteht uußerdem darin, daß bei einer oder wiederholten Zcilcnschaltungcn ohne Wagenaufzug der Wagen jeweils in die Überhuhslellung und zurückbewegt wird und dabei auffallend lästige Schaltgeräusche verursacht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, welche die genannten Nachteile beseitigt und sich insbesondere durch Einfachheit und Zuverlässigkeit auszeichnet.
Gemäß der Erfindung wird das erreicht durch einen i;i Wa\/n!aufriehtiing ver.,i.hbhluren und in senkrechter Richtung zur Wagenluufrichtung gegen den Zug einer Eecler durch Taslcnbclüligung schwenkbaren Schultbügel, der ein zwischen die Reiter in Eingriff bringbarcs Zahnspcrrglicd und einen Stößel aufweist, der mit einem den Wagenanlr.eb ausschaltenden Schalthebel zusammenwirkt.
Die ErHmIuUg ist außerdem dadurch gekennzeichnet, daß das Zuhnspcrrglicd kammartig ausgebildet isl und aus schalldämpfendem Werkstoff, z. B. Kunststoff, besteht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der crfindungsgcmüßch Einrichtung dargestellt, bei dem alle für die Erläuterung nicht wichtigen Teile der Maschine fortgelassen sind.
Es zeigt
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung des Annicidungsgcgcnstandcs in der Ausgangs- bzw. Ruhelage 'nd
E ι g. 2 desgleichen in Wirklage.
Mit 1 ist eine Verbindungsstangc bezeichnet, die mit der an sich bekannten und nicht nähcr,dargcstcllten Zcilcnschalttaste und einem Schallbügel 2 in Wirkverbindung steht. In einem gestellfcslen Lagerhock 3 befindet sich eine Achse 4, auf welcher der schwenk- und in Wagenlaufrichliing verschiebbare Schallbügel 2 lagert. Der Schaltbügcl 2 weist außerdem einen in Wagenlaufrichliing zeigenden Stößel 2 a auf, der mit einer an dem Lagerbock 3 befestigten Zugfeder 5 verbunden ist. An einem Arm 2 b des Schallbügels 2 ist ein kammarlig ausgebildetes Zahnsperrglied 6 angeordnet, welches in Wirklage mit seinen Zähnen 6 α beispielsweise zwischen den auf der bekannten Reiterschiene 7 angeordneten Reitern 8 zu liegen kommt. Zur Dämpfung der Schaltgeräuschc beim Einschwenken des Zahnsperrgliedes 6 zwischen die Reiter 8 und bei dor Bewegung des Wagens in die ÜbcrluibslcUung ist du» Zahnsperrglied 6 «us schalldämpfenden Werkstoff, z. B, Kunst- stoff, gefertigt. Auf einer quer zur Wugenlaufrichtiing
ungeordneten Achse 9 befindet sich ein mit dem an
Kiel» bekannten Antrieb in Verbindung stehender,
bügchirtig ausgebildeter Schalthebel 10, der mit dem
Stößel 2« des Sehultbügels in Wirkverbindlina sieht.
Um beispielsweise eine Zeilenschaltung ohne nach-
folgenden Wagenaufzug auszuführen, isl in bekannter Weise außer der Wagenaufzugsti.sle, die vor dem VuviMi-u'fziig zvvangltUifig auch eine Zeilenschaltung veranlaßt, cino nur die Zeilenschaltung bewirkende, sogenannte Zcilcnschalttaslc vorgesehen.
is Wird die nicht nlihcr dargestellte Zeilenschulttusle gedrückt, so führt die an dem Arm 2 c angeordnete Verbindungsstangc! eine Sloßbewcgung in Pfeil· richtung/1 aus, wobei der Schiillbfigel 2 um die Achse 4 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird. Die
ao Zähne 6« des an dem Arm 2 Λ angeordneten ZnImspcrrgliedes 6 kommen dabei /wischen die auf der Reilerschicne 7 befindlichen Reiter 8 zu liegen, während der Stößel 2α in den Wirkbcrcich des bügclarligcn Schalthebels 10 gelangt (E i g. 2).
as Gleichzeitig mit der Betätigung der Zcilensclmlttaste wird auch der Antrieb für den Wagenaufzug eingeschaltet. Der Wagen mit der Reißschiene 7 und das im Eingriff mit den Reitern 8 befindliche Zahnspcrrglicd 6 ist damit versucht, sich in die An-
fant-srandslcllung zu luweiien. Dabei schwenkt der Stößel 2(i des Schallbügels 2 den Schalthebel I» im Gcgcmihrzcigcrsinn, wobei der Antrieb für den Wacenauf/ug abgeschaltet wird. Πιο dabei vollführte Aufzugsbcwegung des Wagens beträgt weniger als eine Sehritteilung.
Mit der Freigabe der Zeilcnschalttasie, wobei der Schaltbügel 2 eine Schwenkbewegung im l'hr/eigcrsinn ausführt und dabei das Zahnspcrrglicd 6 aus dem Wirkbcrcich der Reiter 8 gelangt, nimmt ifcr Schaltbügcl 2 unter der Wirkung der Zugfeder 5 seine AusgamisUiüc ein (F i g. 1).
Die Erfindung kann abgewandelt werden, wenn beispielsweise aus bestimmten Gründen die Reiter für dicSpcrrfunklion ausscheiden, durch die Verwendung
der vorhandenen Wagenzahnstani-.c oder einer besonderen Zahnstange für das Zahnspcrrglicd 6, 6u.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einrichtung an Schreib- und ähnlichen Maschinen mit einer Vorrichtung für das kombinierte Zcilenschaltcn und den Wagenaufzug zum Sperren der Wagenbewegung mittels eines tastenbetätigbaren, gezahnten Sperrglicdes, gekennzeichnet durch einen in Wagenlauf richtung verschiebbaren und in senkrechter Richtung zur Wagcnlaufrichtung gegen den Zug einer Feder (5) durch Tastenbelätigung schwenkbaren Schaltbügcl (2), der ein zwischen die Reiter (8) in Eingriff bringbares Zahnsperrglicd (6) und einen Stößel (2rt) aufweist, der mil einem den Wagcnantricb ausschaltenden Schalthebel (10) zusammenwirkt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gckennzeichnet, daß das Zahnsperrglicd (6,6«) kammartig ausgebildet aus schalldämpfendem Werkstoff, z. B. Kunststoff, besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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