DE192452C - - Google Patents

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DE192452C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B1/00Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
    • B63B1/02Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement
    • B63B1/04Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement with single hull

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  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Underground Or Underwater Handling Of Building Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 192452 KLASSE 65«. GRUPPE
FRITZ FRANZ MAlER in WIEN und OTTO ZELS in BADEN b.WIEN.
Unterwasserschiffsform. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Unterwasserschiffsform , durch die nach angestellten Schleppversuchen wesentliche Vorteile hinsichtlich der Überwindung des Wasserwider-Standes erzielt werden.
Das Kennzeichen der Unterwasserschiffsform besteht darin, daß die Schwerpunkte aller Spanthälften in einer Ebene liegen, die durch den Schwerpunkt der Seitenhälfte des
ίο Hauptspantes und durch die Schnittlinie der Konstruktionswasserlinie mit der Mittschiffsebene geht. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, daß der Widerstand, welcher bei der Fahrt des Schiffskörpers durch das Wasser zu überwinden ist, auf jeder Spanthälfte in ihrem Schwerpunkte angreift.
Die durch die Schwerpunkte der Spanthälften in der gekennzeichneten Ebene gezogene Schwerpunktskurve, die als Wider-Standslinie bezeichnet wird, ist eine einfach gekrümmte Linie, deren Scheitel in dem Schwerpunkt des Hauptspantes liegt, so daß eine in diesem Punkt an die Kurve gezogene Tangente zur Längsmittelebene parallel ist.
Die durch die Schwerpunkte der Spanthälften gelegte Ebene kann auch mit derjenigen Diagonalebene des der Längshälfte des Schiffsrumpfes umschriebenen Vierkants zusammenfallen, die von der Schnittlinie der Konstruktionswasserlinie mit der Mittschiffsebene ausgeht.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Unterwasserschiffsform dargestellt, und zwar dienen Fig. 1 bis 3 zur Veranschaulichung einer Ausführungsform, während in Fig. 4 und 5 zwei weitere Ausführungsformen veranschaulicht sind.
In Fig. 3 ist die Form des halben Hauptspantes eines Schiffes dargestellt, bei dem die Bedingung erfüllt ist, daß die Schwerpunkte der Spanthälften in einer Ebene liegen, die durch den Schwerpunkt s des halben Hauptspantes und die Schnittlinie der Konstruktionswasserlinie mit der Mittschiffsebene geht. Ist der Schwerpunkt 5 des halben Hauptspantes ermittelt, so gibt in diesem Riß seine Verbindungslinie mit dem Schnittpunkt 0 der Wasserlinie b-b und der Mittschiffsebene c-c die Richtung der Ebene an, in der die Schwerpunkte der übrigen Spanthälflte liegen müssen, und stellt die Projektion der Widerstandslinie dar.
In Fig. ι ist die Widerstandslinie im Seitenriß und in Fig. 2 im Wasserlinienriß für die vordere Schiffshälfte in kleinerem Maßstabe dargestellt, woraus ihr Verlauf deutlich hervorgeht. Eine an die Widerstandslinie parallel zur Mittschiffsebene gelegte Berührungslinie d-d berührt erstere in dem Schwerpunkte s des halben Hauptspantes. An Hand dieser Angaben ist es ohne weiteres möglich, ,eine die obigen Bedingungen erfüllende Unterwasserschiffsform herzustellen.
Je nach der Ausbildung des Hauptspantes wird dessen Schwerpunkt 5 seine Lage in bezug auf die von dem Punkte 0 ausgehende 1 Diagonalebene des der Längshälfte des Schiffsrumpfes umschriebenen Vierkants ändern und so die Ebene der Widerstandslinie mehr oder weniger an letztere heranrücken.
55
Bei der in Fig. 4 in einer Querspantebene dargestellten Ausführungsform des Unterwasserschiffskörpers sind das größte Spant und demgemäß die anderen Spanten so ausgebildet, daß die Ebene der Widerstandslinie mit der vom Punkte 0 ausgehenden Diagonalebene e-e des der Längshälfte des Schiffsrumpfes umschriebenen Vierkants zusammenfällt. Um diese Bedingung zu erfüllen, müssen die beiden Teile, in die die Flächen jeder Spanthälfte durch die Diagonalebene e-e geteilt wird, in bezug auf diese nicht nur flächengleich, sondern auch in bezug auf die statischen Momente gleich sein. Es müssen also, wie aus Fig. 4 hervorgeht, die Einzelschwerpunkte s1 und s2 der beiden Teile der Spanthälftenfläche von dem in der Diagonalebene e-e liegenden Gesamtschwerpunkte s der Sparithälften gleich weit entfernt liegen, ihre Verbindungslinie sl-si muß durch den Punkts gehen und der vom Kiel ausgehenden Diagonalebene /-/ des der Längshälfte des Schiffsrumpfes umschriebenen Vierkants parallel gerichtet sein.
Bei der in Fig. 5 veranschaulichten Ausführungsform des Unterwasserschiffskörpers, die nur eine Abänderungsform der Fig. 4 darstellt, ist der Tiefgang" des Schiffes gleich der halben Schiffsbreite, so daß das der Längshälfte des Schiffsrumpfes umschriebene Vierkant gleichseitig wird. Bei einem derartigen Schiffe ergibt sich bei Flächengleichheit der beiden Teile der Spanthälften in bezug auf die Diagonalebene e-e deren Momentengleichheit von selbst.
Die der vom Kiel ausgehenden Diagonalebene f-f parallel laufenden Kurvenstücke der Kimmlinien werden als Gerade g-g ausgebildet, die nach den Schiffsenden zu an Länge zunehmen. Die zur Überführung dieser Geraden in die Seitenwand bzw. den Boden des Schiffes dienenden Kurvenstücke der Kimmlinien werden, wie in Fig. 5 beispielsweise an dem Spant h gezeigt ist, an den Schiffsenden einerseits über die Entwurfswasserlinie b-b schon hinausgehen, andererseits außer der Längsmittelebene c-c fallen.
Die Unterwasserschiffsform nach der Erfindung kann für jedes Verhältnis der Schiffsbreite zum Tiefgang ausgeführt werden. Die Gestaltung des Überwasserschiffes, des sogenannten toten Werkes, bleibt in gewissem Maße wie bisher Zweckmäßigkeitsgründen überlassen, ohne daß dadurch die Form des lebenden Werkes im geringsten berührt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Unterwasserschiffsform, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwerpunkte der Spanthälften in einer Ebene liegen, die durch den Schwerpunkt des halben Hauptspantes und durch die Schnittlinie der Konstruktiönswasserlinie mit der Mittschiffsebene gelegt ist. .
2. Unterwasserschiffsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Schwerpunkte der Spanthälften gelegte Ebene mit der Diagonalebene des der Längshälfte des Schiffs- rumpfes umschriebenen Parallelepipedons zusammenfällt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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