DE1921069A1 - Faltschachtel zur Aufnahme von Kleinteilen,insbesondere von Kraftfahrzeugzubehoer - Google Patents
Faltschachtel zur Aufnahme von Kleinteilen,insbesondere von KraftfahrzeugzubehoerInfo
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Description
- "Faltschachtel zur Aufnahme von Kleinteilen, insbesondere von Kraftfahrzeugzubehör" Die Erfindung bezieht sich auf eine Faltschachtel zur Aufnahme von Kleinteilen, insbesondere von Kraftfahrzeugzubehör. Es ist bekannt, Kleinteile zunächst auf einer Trägerplatte mittels einer thermoplastischen liatut zu verankern und danach durch Zerlegen der Trägerplatte mittels einer Stanze wieder zu vereinzeln. Die auf diese Weise mit einer Schutzhülle versehenen Kleinteile müssen dann in einem allseits geschlossenen sogenannten Umkarton verpackt werden, der dann die kleinste Lagereinheit für die Kleinteile darstellt.
- Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, den Kosten- und Materialaufwand für die Herstellung dieser Lagereinheit zu verringern. Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung bei einer Faltschachtel dadurch gelöst, daß ein im ungefalteten Zustand eine Rechteckfläche vollständig ausfüllender Schachtelzuschnitt durch perforierte parallele Faltkanten in sieben rechteckige Abschnitte unterteilt ist, von denen die beiden äußeren Abschnitte und die an den mittleren Abschnitt angrenzenden Abschnitte untereinander deckungsgleich sind, und daß die Außenflächen der beiden äußeren Abschnitte in einer Falt-Ebene deckungsgleich aufeinanderliegen, die den mittleren Abschnitt senkrecht schneidet und parallel zu den Faltkanten verläuft.
- Der durch die Erfindung erzielte Vorteil besteht im wesentlichen darin, daß der neue Schachtel zuschnitt sowohl als Träger für die Verankerung der Kleinteile wie auch als Schachtel selbst dient, so daß eine besondere Unterlage für die Kleinteile nicht mehr erforderlich ist. Der erfindungsgemäße Schachtelzuschnitt kann ohne Materialverlust aus einem handelsüblichen rechteckigen Plattenrohling zugeschnitten und der Werkzeugform leicht angepaßt werden.
- Bei der vorgeschlagenen Faltschachtel dient der mittlere Abschnitt als Trägerunterlage für zwei Kleinteile. Um auch diese wie die übrigen Kleinteile der Faltschachtel auf einfache Weise vereinzeln zu können, kann der mittlere Abschnitt eine dritte perforierte Faltkante aufweisen, die in der Falt-Ebene der beiden äußeren Abschnitte liegt.
- Insbesondere für die Aufbewahrung gleicher Teile in der Faltschachtel kann es zweckmäßig sein, daß die Falt-Ebene der beiden äußeren Abschnitte den mittleren Abschnitt halbiert, so daß in den beiden rohrförmigen Teilen des zu einem Schieber gefalteten Schachtelzuschnittes der gleiche Querschnitt zur Unterbringung der Kleinteile zur Verfügung steht.
- Zur Vereinfachung der Herstellung des Schachtelzuschnittes kann es vorteilhaft sein, wenn einschließlich der dritten Faltkante des mittleren Abschnittes alle Faltkanten den gleichen Teilungsabstand aufweisen. Diese Ausführungsform wird dadurch erreicht, daß man jede Hälfte des halbierten mittleren Abschnittes mit einem der äußeren Abschnitte deckungsgleich ausbildet.
- Der Aufwand für einen allseits geschlossenen Umkarton ist bei der erfindungsgemäßen Faltschachtel nicht erforderlich, da bei dieser die stirnseitigen Öffnungen des zu einem doppelrohrförmigen Schieber gefalteten Schachtelzuschnittes durch einen an zwei gegenüberliegenden Seiten offenen Kartonrahmen abdeckbar sind, in den der Schieber formschlüssig eingeschoben werden kann.
- Die erfindungsgemäße Faltsohachtel ist für einen bestimmten Kleinteiltyp nicht auf eine einzige Form bzw. Größe festgelegt, da der Schachtelzuschnitt in Weiterbildung des erfindungsgemäßen Vorschlages auch derart ausgebildet sein kann, daß außer dem mittleren Abschnitt noch ein oder mehrere andere Abschnitte mit einer zusätzlichen perforierten Faltkante oder mit mehreren zusätzlichen perforierten Faltkanten versehen ist bzw. sind.
- Rinzelheiten der Erfindung sind aus der Zeichnung ersichtlich, in der die Herstellung einer beispielsweise für die Aufbewahrung von acht Kleinteilen ausgebildeten erfindungsgemäßen Faltschachtel schematisch dargestellt ist.
- In der Zeichnung bedeuten Fig.l und 2 die erstellung von vier gleichen Schachtelzuschnitten aus einem Plattenrohling mit gleichzeitiger Verankerung der Kleinteile nach dem Skin-Verfahren, Fig.3 die Aufgliederung des Faltvorganges zur lierstellung des doppelrohrförmigen Schachtelschiebers aus dem erfindungsgemäßen Schachtelzuschnitt und Fig.4 und 5 das Einsetzen des Schachtelschiebers in einen nach zwei Seiten offenen Kartonralimen.
- In Fig.1 ist zunächst angedeutet, daß die mittels der Vorrichtung 8 angelieferten Kleinteile 10 vom gleichen Typ auf einem plattenrohling 6 aus Karton mittels einer durchsichtigen thermoplastischen Folie in vier gleichen Reihen zu je 8 Stück luftdicht umhüllt verankert sind. Plattenrohling 6 und Folie werden mittels der Vorrichtung 9 zugeführt. Mittels eines Stanzvorganges wird dann der Plattenrohling 6 in vier gleiche rechteckige Schachtelzuschnitte 7 ohne Materialverlust zerlegt (Fig.2), wobei letztere Cr;leichzeitir niet dem Stanzhub mit parallelen perforierten Faltkanten 11 versehen werden.
- Aus Fig.3 ist zu erkennen, daß der Schachtelzuschnitt 7 durch sechs Faltkanten 11 in eine Reihe von sieben rechteckigen Abschnitten unterteilt ist, und zwar in zwei äußere Abschnitte 12a, einen mittleren Abschnitt 14b, und in jeweils zwei zwischen dem mittleren und einem äußeren Abschnitt liegende zusammenhängende Abschnitte 13 und 14a.
- Der Schachtelzuschnitt 7 wird von den Enden (Abschnitte 12a) her zur Mitte derart gefaltet, daß die beiden äußeren Absclmitte 12a an ihren Außenflächen deckungsgleich in einer Ebene aufeinander liegen, die den mittleren Abschnitt 14b in zwei hälften 14c halbiert und senkrecht auf diesem mittleren Abschnitt steht. Auf diese Weise ist ein doppelrohrförmiger Schieber 7a gefaltet, bei dem der mittlere Abschnitt 14b zwei Kleinteile und die übrigen Abschnitte je ein Kleinteil tragen. Um auch die beiden Kleinteile des mittleren Absciuiittes 14b in der gleichen Weise wie die anderen sechs Teile vereinzeln zu können, ist dieser Abschnitt mit einer zusätzlichen dritten perforierten Faltkante 11a versehen, die in der Falt-Ebene der äußeren Abschnitte 12a liegt, die gleichzeitig die Symmetrieebene des Schachtelzuschnittes 7 bildet, so daß alle Faltkanten 11 und iia untereinander gleichen Teilungsabstand aufweisen. Die rechteckige Quaderform des Schachtelschiebers 7a ist zunächst dadurch gewährleistet, daß die beiden äußeren Abschnitte 12a sowie die beiden an den mittleren Abschnitt 14b angrenzenden Abschnitte 13 untereinander deckungsgleich sind und nach dem Faltvorgang mit ihrem jeweils benachbarten Abschnitt einen Winkel von 90° einschließen.
- Die Fig.4 und 5 zeigen, daß die vier stirnseitigen Öffnungen des Schiebers 7a durch die beiden Seitenflächen 15c eines an zwei gegenüberliegenden Seiten 15a und 15b offenen Kartonrahmens 15 abdeckbar sind, in den der Schieber 7a eingeschoben werden kann. Die auf diese Weise zusammengestellte kleinste Lagereinheit für die Kleinteile ist mit 16 bezeichnet, die sich außer durch die geringen Material- und lIerstellunrskosten noch durch eine hohe Formstabilität infolge des durch die alfeinanderliegenden Außenabschnitte 12a <1iideten 'itoges auszeielmet.
Claims (6)
- Ansprüche:Faltschachtel zur Aufnahme von Kleinteilen, insbes.von Kraftfahrzeugzubehör, dadurch gekennzeichnet, daß ein im ungefalteten Zustand eine Rechteckfläche vollständig ausfüllender Schachtelzuschnitt (7) durch perforierte parallele Faltkanten (11) in sieben rechteckige Abschnitte (12a,13,14a u. 14b) unterteilt ist, von denen die beiden äußeren Abschnitte (12a) und die an den mittleren Abschnitt (14b) angrenzenden Abschnitte (13) untereinander deckungsgleich sind, und daß die Außenflächen der beiden äußeren Abschnitte (12a) in einer Falt-Ebene deckungsgleich aufeinanderliegen, die den mittleren Abschnitt (14b) senkrecht schneidet und parallel zu den Faltkanten (11) verläuft.
- 2. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Abschnitt (14b) eine dritte perforierte Faltkante (11a) aufweist, die in der Falt-Ebene der beiden äußeren Abschnitte (12a) liegt.
- 3. Faltschachtel nach einem oder beiden der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Falt-Ebene der beiden äußeren Abschnitte (12a) den mittleren Abschnitt (14b) halbiert.
- 4, Faltschachtel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hälfte (14c) des mittleren Abschnittes (14b) mit einem der äußeren Abschnitte (12a) deckungsgleich ist.
- 5. Faltschachtel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnzeitigen Öffnungen des zu einem doppelrohrförmigen Schieber (7z) gefalteten Schachtelzuschnittes (7) durch einen an zwei gegenüberliegenden Seiten (15a und 15b) offenen Kartonrahmen (15) abdeckbar sind, in den der Schieber (7a) formschlüssig eingeschoben werden kann.
- 6.Faltschachtel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem mittleren Abschnitt (14b) noch ein oder mehrere andere Abschnitte mit einer ztisätzlichen perforierten Faltkante oder mit mehreren zusätzlichen perforierten Faltkanten versehen ist bzw. sind.Leerseite
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1969
- 1969-04-25 DE DE19691921069 patent/DE1921069A1/de active Pending
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|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 |