DE69320328T2 - Unterschriften- oder Sortiermappe mit mehreren Haltestreifen - Google Patents
Unterschriften- oder Sortiermappe mit mehreren HaltestreifenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft die Unterschriftenmappen und Sortierer, die in großem Umfang verwendet werden, insbesondere, um aufeinanderfolgende Dokumente für deren Unterzeichnung zu präsentieren.
- Derzeit sind die herkömmlichen Unterschriftenmappen und Sortierer im allgemeinen ausgehend von rechteckigen Einlagen aus starkem Papier, Karton, Löschpapier oder einem vergleichbaren Material hergestellt, wovon jede in der Mitte mit einer rillenartigen Falte versehen worden ist, die sich über ihre gesamte Höhe erstreckt. Auf jeder Seite dieser mittleren rillenartigen Falte ist parallel eine seitliche rillenartige Falte ausgebildet. Die Gesamtheit dieser drei Falten ist vorgesehen, um die Ausdehnung der Einlage zu gewährleisten, wenn diese mehr oder weniger mit Dokumenten gefüllt wird. Diese Einlagen werden anschließend durch Zusammenkleben übereinander in der Weise zusammengesetzt, daß sie einen Block aus Blättern bilden, der so viele Fächer enthält, wie zu seiner Verwirklichung Einlagen eingesetzt worden sind.
- Beim Zusammenkleben dieser Einlagen zur Schaffung dieser Blätter wird vermieden, Klebstoff auf denjenigen Abschnitt jeder Einlage aufzubringen, der sich zwischen der mittleren rillenartigen Falte und den seitlichen rillenartigen Falten befindet.
- Wenn diese Einlagenblöcke verwirklicht sind, ist es möglich, den Rücken dieser Blöcke zu verstärken, indem eine als "Rückenleinwand" bezeichnete Leinwand angebracht wird, die auf die Gesamtheit der Einlagenrücken, d. h. tatsächlich auf den Abschnitt jeder Einlage, der sich zwischen den zwei seitlichen rillenartigen Falten befindet, aufgeklebt wird, auf dem kein Klebstoff zur Bildung der Blöcke angebracht worden ist. Anschließend wird eine Abdeckung auf das erste Blatt, das die Oberseite des Blocks bildet, aufgeklebt, während eine weitere auf das letzte Blatt desselben Blocks aufgeklebt wird.
- Der Nachteil dieser herkömmlichen Unterschriftenmappen ist, daß sie kein Mittel zum Halten der Dokumente, die darin angeordnet sind, enthalten, was dazu zwingt, jedes Dokument die meiste Zeit mittels einer Klammer auf dem betreffenden Blatt festzuhalten.
- Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist im französischen Patent FR-A-2 557 833 und seiner Ausscheidung FR-A-2 571 309 eine Weiterentwicklung dieses Unterschriftenmappentyps beschrieben, wobei diese Weiterentwicklung auf dem Merkmal beruht, daß diese Unterschriftenmappe längs der Innenkante jedes Blatts einen longitudinalen Haltefalz enthält, der aus dem Blatt gebildet ist, mit dem er zusammenhängt, und teilweise auf das nachfolgende Blatt aufgeklebt ist, wodurch das Einschieben des zu unterzeichnenden Dokuments ermöglicht wird, um zu vermeiden, daß es sich durch Überfüllung löst, wenn die Blätter nacheinander gewendet werden, ohne deswegen die Unterzeichnung zu behindern.
- Dieser Haltefalz ist durch eine Rille des Blatts parallel zu dessen Innenkante und in einem bestimmten Abstand von dieser Kante definiert, wobei der Abschnitt, der zwischen der Innenkante und dem teilweise verklebten Abschnitt liegt, den Haltefalz bildet.
- Die Herstellung solcher Unterschriftenmappen geschieht gleichermaßen durch die Bildung eines "Blocks", indem jeder aus den einzelnen Blättern gebildete Haltefalz teilweise auf das nachfolgende Blatt aufgeklebt wird, durch das anschließende Öffnen dieses Blocks und durch das Flachdrücken der Falten, wodurch jedes Blatt mit seinem entsprechenden Haltefalz vereinigt wird, durch das anschließende Aufsetzen der Leinwand des Rückens und durch das abschließende Zusammenfalten der Gesamtheit.
- Diese Herstellung solcher Unterschriftenmappen, die selbst durch eine Werkzeugeinrichtung erleichtert werden kann, verlangt eine qualifizierte Arbeitskraft, die eine relativ lange Zeit für das Positionieren, für das Anordnen und für das Zusammensetzen durch Kleben des noch flachen Rückens auf die aufeinanderfolgenden Blätter mit ihren Falzen aufwendet.
- Das Dokument EP-A-0 149 954, das auf den gleichen Anmelder lautet, beruht auf einer Doppelpriorität der zwei vorhergehenden Dokumente und offenbart die gleichen Elemente.
- Das Patent GB-A-102 778 hat einen Banknotenhalter mit zwei Klappen zum Gegenstand, wovon jede in ihrem unteren Abschnitt einen Falz enthält, der eine Tasche zur Einordnung der Noten definiert.
- Das französische Patent FR-A-0 790 207 beschreibt einen Hefter, d. h. eine Einlage mit mehreren Klappen, die einer Unterschriftenmappe mit akkordeonartigem Rücken gleichkommt.
- Jedes einen Bestandteil bildende Blatt ist längs seiner Innenkante auf eine Falte des Akkordeons geklebt, ohne daß ein Haltefalz vorgesehen wäre. Dieses Dokument verwendet das Vorhandensein einer nach innen gefalteten Verlängerung längs der Außenkante jedes Blatts, die dazu bestimmt ist, die Dokumente festzuhalten.
- Die vorliegende Erfindung beseitigt den obengenannten Nachteil bei der Herstellung der Unterschriftenmappen oder Sortierer.
- Zu diesem Zweck enthält jedes Blatt wie zuvor einen Haltefalz, der durch einen Streifen des Blatts gebildet ist, der längs einer parallel zu einer Kante des Blatts ausgebildeten Rille umgebogen ist und mit einem schmalen Abschnitt, der längs der Rille verläuft, auf einen entsprechenden schmalen Abschnitt der Seite, die sich gegenüber diesem Abschnitt befindet, geklebt ist, und zwischen seinem nicht verklebten Abschnitt und der Seite den Haltefalz bildet.
- Die Unterschriftenmappen und Sortierer der Erfindung sind dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen des Blatts längs der Rille in einer solchen Richtung umgebogen ist, daß der schmale Abschnitt auf dieselbe Seite des Blatts, aus dem der Streifen gebildet ist, geklebt wird.
- Verschiedene Varianten der Erfindung können konzipiert werden. So kann der Haltefalz aus einem Umbiegen und teilweisen Verkleben eines Streifen entweder auf der Vorderseite oder auf der Rückseite des Blatts, aus dem der Streifen gebildet ist, hervorgehen.
- Ferner kann jedes Blatt entweder einen Haltefalz oder wenigstens zwei Haltefalze enthalten, die auf mehrere seiner Kanten verteilt sind, z. B zwei Haltefalze, die auf zwei parallelen, entgegengesetzten Kanten ausgebildet sind.
- In diesem letzteren Fall ist gemäß einer zweckmäßigen Ausführung einer der Haltefalze durch teilweises Verkleben mit der Vorderseite des Blatts gebildet und der andere Haltefalz durch teilweises Verkleben mit der Rückseite desselben Blatts gebildet, wobei diese Blatt mit seinen beiden Haltefalzen die Form eines Z bildet und auf jeder Seite einen Haltefalz enthält, so daß das Öffnen der Unterschriftenmappe auf einer beliebigen Seite dem Benutzer folglich zwei Haltefalze bietet, d. h. einen auf der äußeren Längskante der Seite von links und den anderen auf der äußeren Längskante der Seite von rechts.
- Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante enthält jedes Blatt vier Haltefalze, die auf die beiden Paare paralleler Kanten verteilt sind. In diesem Fall ist jeder Haltefalz jedes Paars durch Umbiegen und teilweises Verkleben eines Streifens gebildet, der eine auf der Vorderseite und der andere auf der Rückseite, was bedingt, daß die Haltefalze eines Paars an der Stelle, an der sie über den Haltefalzen des anderen Paars liegen, ausgespart sind.
- Als zweckmäßiges, einsetzbares Mittel, die Gesamtheit der Blätter zu vereinigen und festzuhalten, ist gemäß einer ersten Ausführung der Erfindung vorgesehen, durch Einschieben und Festkleben jedes Blatts mit seinem oder seinen Haltefalzen in jede Falte eines Akkordeons aus Leinwand, das den Rücken bildet und im voraus angelegt ist, vorzugehen.
- Gemäß einem weiteren, für das gleiche Ziel einsetzbaren Mittel ist jedes Blatt mit seinem oder seinen Haltefalzen längs seiner Innenkante perforiert, wobei die Gesamtheit der Blätter durch ein Ringeinbandsystem aus Metall oder aus Kunststoff oder durch einen schraubenlinienförmigen oder integralen Einband oder durch eine ringförmige Kunststoffleiste oder durch ein anderes gleichwertiges Mittel vereinigt ist.
- Die obenerwähnten und weitere Vorteile werden in der folgenden Beschreibung deutlich, die im Zusammenhang mit der beigefügten Zeichnung steht, worin:
- Fig. 1 perspektivisch das Erstellungsprinzip einer Unterschriftenmappe mit Haltefalzen gemäß dem Stand der Technik schematisch darstellt,
- Fig. 2 eine Stirnansicht einer solchen Unterschriftenmappe nach der Aufnahme des Rückens ist,
- Fig. 3 perspektivisch das Erstellungsprinzip einer Unterschriftenmappe mit Haltefalzen gemäß der Erfindung schematisch darstellt,
- Fig. 4 eine Stirnansicht einer solchen Unterschriftenmappe in einem teilweise auseinandergefalteten Zustand ist,
- Fig. 5 ein. Blatt darstellt, das zwei Haltefalze in einer Unterschriftenmappe gemäß der Erfindung enthält,
- Fig. 6 ein vertikaler Schnitt durch eine mit den Blättern nach Fig. 5 realisierten Unterschriftenmappe in gefaltetem Zustand ist, wobei Fig. 6a eine vergrößerte Einzelheit zeigt, und
- Fig. 7 auf globale Weise verschiedene Varianten von Blättern mit Haltefalzen darstellt, die in den Umfang der Erfindung fallen, der durch die Ansprüche definiert ist.
- Wie zunächst in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, enthält gemäß dem oben in Erinnerung gerufenen Stand der Technik jedes der Blätter F&sub1;, F&sub2;, F&sub3;, ..., Fn, die die Unterschriftenmappe bilden, eine mittlere Rille R&sub1;, R&sub2;, ..., Rn und zwei seitliche Rillen R'&sub1;, R'&sub2;, ..., R'n und R"&sub1;, R"&sub2;, ..., R"n, wobei ein Haltefalz T&sub1;, T&sub2;, ..., Tn auf jedem Blatt durch den Abschnitt des Blatts, der zwischen seiner Innenkante L&sub1;, L&sub2;, L&sub3; ..., Ln und der seitlichen Rille R"&sub1;, R"&sub2;, ..., R"n liegt, gebildet ist, wobei jeder dieser Haltefalze längs eines schmalen, inneren Abschnitts B&sub1;, B&sub2;, ..., Bn teilweise auf die Vorderseite des folgenden Blatts geklebt ist.
- Die Herstellung einer Unterschriftenmappe gemäß dem Stand der Technik bestand somit darin, in einem ersten Vorgang die gewünschte Anzahl von Blättern F übereinanderzulegen, indem der schmale, innere Abschnitt B jedes Haltefalzes T auf die Folgeseite geklebt wird. Um den so gebildeten Block zu vereinigen, bestand der nächst e Vorgang im Öffnen und Dehnen dieses Blocks, mit der Absicht, die Gesamtheit der durch die drei Rillen R, R', R" definierten Falze flachzudrücken und außen auf diese Falze einen Rücken D zu kleben. Anschließend wurde die Gesamtheit gefaltet.
- Es ist offensichtlich, daß alle diese Vorgänge eine qualifizierte Arbeitskraft verlangen, die dafür eine relativ lange Zeit aufwendet.
- Um diesen Nachteil zu beseitigen, besteht die Erfindung darin, jedes Blatt durch teilweises Verkleben mit seinem Haltefalz im voraus anzufertigen und dieses Blatt in eine der Falten eines ebenfalls im voraus angefertigten, akkordeonartigen Rückens einzuschieben. Dies ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt, in denen jedes Blatt mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet ist, auf dessen Vorderseite 2 längs einer Rille 15 der Haltefalz 3 gefaltet ist, der längs eines schmalen Abschnitts 4 mit der entsprechenden Vorderseite 2 teilweise verklebt ist. Jedes Blatt 1 mit seinem Haltefalz 3 wird dann einzeln in eine Falte 5 eines akkordeonartigen Rückens 6 eingeschoben, derart, daß die Unterschriftenmappe bereits mit ihrem Rücken fertiggestellt ist, wenn alle Blätter in diesem Rücken vereinigt sind. Wenn der für diesen Vorgang verwendete Rücken sich als zu schwach erweist, kann dieser ohne weiteres verstärkt und versteift werden.
- Diese Erstellung einer Unterschriftenmappe mit einem aus jedem Blatt gebildeten Haltefalz kann mehrere Abwandlungen erfahren, die in den Fig. 5, 6 und 7 dargestellt sind und mehrere längs und/oder quer verlaufende Haltefalze enthalten können, jedoch in allen Fällen aus dem Umbiegen eines Blatts auf sich selbst und dem teilweisen Verkleben resultieren, um jeden Haltefalz auf der Vorderseite und/oder Rückseite desselben Blatts zu erhalten. Somit fallen alle Kombinationen und Varianten in den Umfang der Erfindung, der in den Ansprüchen definiert ist.
- Wie in Fig. 5 gezeigt ist, ist jedes Blatt 11, aus dem die erfindungsgemäße Unterschriftenmappe besteht, längs zweier longitudinaler, entgegengesetzter Rillen 15 und 25 in einer als "Schieferhaken" bezeichneten Form als Z gefaltet ist, um zwei Haltefalze 13 und 23 zu schaffen, die in entgegengesetzter Richtung umgebogen und jeweils längs zweier schmaler Abschnitte 14, 24 auf jede der zwei Seiten 12 und 12' geklebt sind.
- Wie bereits oben durch die Fig. 3 und 4 (in ungefaltetem Zustand) dargestellt ist, zeigt Fig. 6, in gefaltetem Zustand, die Gesamtstruktur einer erfindungsgemäßen Unterschriftenmappe. In dieser Struktur sind die einmal gebildeten Blätter 11 vereinigt und insgesamt, jedoch einzeln, in die Falten des akkordeonartigen Rückens 17 der Unterschriftenmappe eingeschoben, die zudem mit zwei starren Umschlägen 21, 22 vervollständigt werden kann, wobei, wie dargestellt, die Innenkante jedes Blatts 11 bei 20 über die ganze Länge oder einen Teil der Länge der unteren Halbfalte jeder der Falten des Rückens 17 verklebt ist; es ist ebenfalls möglich, das Verkleben jeder der Falten des Rückens 17 mit der oberen Halbfalte auszuführen.
- Wie in Fig. 7 gezeigt ist, in der die entsprechenden Elemente der linken bzw. der rechten Hälfte der Struktur einer erfindungsgemäßen, in einem auf einer beliebigen Seite geöffneten Zustand dargestellten Unterschriftenmappe, mit denselben numerischen Bezugszeichen, jedoch mit einem "'" für die linke Hälfte, die der Rückseite des entsprechenden Blatts 11' entspricht, bezeichnet sind, enthält jedes Blatt 12 von rechts einen Haltefalz 13, der durch Umbiegen der Innenkante des Blatts 11, aus dem er gebildet und teilweise auf die Vorderseite des entsprechenden Blatts 11 geklebt ist, erhalten wurde, während jedes Blatt 12' von links gleichfalls einen Haltefalz 13' enthält, der durch Umbiegen der Innenkante des vorhergehenden Blatts 11', aus dem er gebildet und teilweise auf die Vorderseite des Blatts 11' geklebt ist, erhalten wurde. Auf gleiche Weise ist der Haltefalz 23, der aus dem Nachhintenbiegen des Blatts 11 von rechts resultiert, mit der Rückseite des Blatts 11 verbunden, und der Haltefalz 23', der aus dem Nachhintenbiegen des vorhergehenden Blatts 11' resultiert, ist mit der Rückseite des Blatts 11' verbunden.
- In der Unterschriftenmappe können folglich zwei Dokumente pro Blatt eingeordnet werden, wobei jedes Dokument unabhängig vom anderen gehalten wird.
- Gemäß einem zusätzlichen Merkmal, das Gegenstand weiterer, jeweils optionaler und in Fig. 7 zusammengefaßter Varianten der Erfindung ist, kann jedes Blatt 11, 11' außerdem längs seiner Querkanten gefaltet sein, um Paare von Haltefalzen 110, 110' und 111, 111' zu schaffen, die sich unten und oben auf jeder Seite 12, 12' befinden, wobei selbstverständlich jeder der horizontalen Haltefalze, wie beispielsweise durch 112, 112' und 113, 113' dargestellt ist, an der Stelle und in der Länge der vertikalen Haltefalze 13-13' und 23-23', mit denen sie überlagern sind, ausgespart sein müssen. In diesem Fall könnte auf jedem Blatt die Unterschriftenmappe auf ihren zwei Seiten bis zu vier Dokumente präsentieren, die unabhängig voneinander gehalten werden.
- Wie bereits angemerkt und wie aus Fig. 6 deutlich hervorgeht, ordnen die Falten des Rückens 17 die eingeschobenen Blätter im voraus an, was die Aufbauvorgänge der Unterschriftenmappe erleichtert, wodurch sich die Notwendigkeit einer qualifizierten Arbeitskraft erübrigt und die Aufbauzeit und folglich die Herstellungskosten der Unterschriftenmappe verringert wird.
- Gemäß einer zweckmäßigen Ausführung wird das Verkleben eines Blatts mit dem Falz des akkordeonartigen Rückens mit der unteren Halbfalte jeder Falte des Rückens 17 ausgeführt.
Claims (10)
1. Unterschriftenmappe oder Sortierer, gebildet
durch Vereinigung mehrerer Blätter (1, 11), wovon jedes
eine Vorderseite (2, 12) und eine Rückseite (12')
aufweist, des Typs, bei dem jedes Blatt (1, 11) wenigstens
einen Haltefalz enthält, wobei ein Streifen (3, 13) des
Blatts (1, 11), der längs einer parallel zu einer Kante
(30) des Blatts (1, 11) ausgebildeten Rille (15)
umgebogen ist und mit einem schmalen Abschnitt (4, 14), der
längs der Rille (15) verläuft, auf einen entsprechenden
schmalen Abschnitt der Seite, die sich gegenüber diesem
Abschnitt (4, 14) befindet, geklebt ist, zwischen seinem
nicht verklebten Abschnitt und der Seite (2, 12) den
Haltefalz bildet,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Streifen (3, 13) des Blatts (1, 11) längs der
Rille (15) in einer solchen Richtung umgebogen ist, daß
der schmale Abschnitt (4, 14) auf dieselbe Seite (2, 12)
des Blatts (1, 11), aus dem der Streifen (3, 13) gebildet
ist, geklebt wird.
2. Unterschriftenmappe oder Sortierer nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (3, 13) des
Blatts (1, 11) nach oben längs der Rille (15) in der
Weise umgebogen ist, daß er mit seiner Vorderseite längs
eines schmalen Abschnitts (4, 14), der längs der Rille
(15) verläuft, auf die Vorderseite (2, 12) desselben
Blatts (1, 11) geklebt ist, wobei der Haltefalz zwischen
einerseits dem nicht verklebten Vorderseitenabschnitt des
Streifens (3, 13), der sich zwischen der äußersten Kante
(30) des Blatts (1, 11) und dem schmalen Abschnitt (4,
14) befindet, und andererseits der ihm zugewandten
Vorderseite (2, 12) desselben Blatts (1, 11) gebildet ist.
3. Unterschriftenmappe oder Sortierer nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Streifen (23) des
Blatts (11) längs einer Rille (25) nach unten in der
Weise umgebogen ist, daß er mit seiner Rückseite längs
eines schmalen Abschnitts (24), der längs der Rille (25)
verläuft, auf die Rückseite (12') desselben Blatts (11)
geklebt ist, wobei der Haltefalz zwischen einerseits dem
nicht verklebten Rückseitenabschnitt des Streifens (23),
der sich zwischen der äußersten Kante (40) des Blatts
(11) und dem schmalen Abschnitt (24) befindet, und
andererseits der ihm zugewandten Rückseite (12') unter
demselben Blatt (11) gebildet ist.
4. Unterschriftenmappe oder Sortierer nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Blatt (1, 11)
zugleich wenigstens zwei Haltefalze enthält, die auf
wenigstens zwei seiner Kanten verteilt sind, wovon einer
zusammen mit der Vorderseite (2, 12) nach Anspruch 2 und
der andere unter der Rückseite (12') nach Anspruch 3
gebildet ist.
5. Unterschriftenmappe nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Blatt (11, 11') vier Haltefalze
(13, 23, 110, 111; 13', 23', 110', 111') enthält, die auf
die beiden Paare von parallelen Kanten des Blatts
verteilt sind.
6. Unterschriftenmappe nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß dann, wenn das Blatt (11, 11') zwei
Paare von parallelen Streifen (13, 23, 110, 111; 13',
23', 110', 111') enthält, wobei jeder Streifen jedes
Paares umgebogen und der eine hiervon (13, 111; 13',
111') teilweise auf die Vorderseite und der andere
hier
von (23, 110; 23', 110') teilweise auf die Rückseite des
Blatts geklebt ist, die so gebildeten Falze (110, 111;
110', 111') eines Paars an der Stelle, an der sie über
den Falzen (23, 13; 23', 13') des anderen Paars liegen,
ausgespart sind.
7. Unterschriftenmappe oder Sortierer nach einem der
Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem
akkordeonartigen Rücken (17) gebildet ist, wobei auf jede
seiner Falten (20) einzeln ein Blatt (1, 11) geklebt ist,
das wenigstens einen Haltefalz enthält.
8. Unterschriftenmappe nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel, das für
das Vereinigen und Zusammenhalten der Gesamtheit von die
Unterschriftenmappe bildenden Blättern (1, 11) verwendet
wird, ein Ringeinband aus Metall oder Kunststoff, ein
schraubenlinienförmiger oder integraler Einband oder eine
ringförmige Kunststoffleiste, die durch in einer der
Kanten jedes Blatts gebildete Perforationen verlaufen,
ist.
9. Verfahren zur Herstellung einer
Unterschriftenmappe oder eines Sortierer nach irgendeinem der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht,
vorher jedes Blatt (1, 11) mit seinem oder seinen
Haltefalzen und dem akkordeonartigen Rücken (17) herzustellen
und dann einzeln jedes dieser Blätter (1, 11) in jede
Falte (20) des Akkordeons (17) einzuschieben und darin
festzukleben.
10. Verfahren zur Herstellung einer
Unterschriftenmappe oder eines Sortierers nach irgendeinem der
Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es darin
besteht, vorher jedes Blatt (1, 11) mit seinem oder seinen
Haltefalzen herzustellen, es an einer seiner Kanten zu
perforieren und die Gesamtheit der Blätter (1, 11), die
die Unterschriftenmappe oder den Sortierer bilden,
mittels eines Ringeinbandes, eines schraubenlinienförmigen
Einbandes, eines integralen Einbandes oder einer
ringförmigen Kunststoffleiste zu vereinigen.
Applications Claiming Priority (1)
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| EP93440043A EP0625432B1 (de) | 1993-05-19 | 1993-05-19 | Unterschriften- oder Sortiermappe mit mehreren Haltestreifen |
Publications (2)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE69320328T Expired - Lifetime DE69320328T2 (de) | 1993-05-19 | 1993-05-19 | Unterschriften- oder Sortiermappe mit mehreren Haltestreifen |
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