DE192073C - - Google Patents

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DE192073C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F7/00Filing appliances without fastening means
    • B42F7/02Filing appliances comprising only one pocket or compartment, e.g. single gussetted pockets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42PINDEXING SCHEME RELATING TO BOOKS, FILING APPLIANCES OR THE LIKE
    • B42P2241/00Parts, details or accessories for books or filing appliances
    • B42P2241/02Fasteners; Closures

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  • Sheet Holders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. "Vj\fi 192073 KLASSE 11 e. GRUPPE
Firma HERM. HERDEGEN in STUTTGART.
Sammelmappe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1906 ab.
Bei den bekannten Schnellheftermappen mit Sammelbändern ist das Herausnehmen einzelner Schriftstücke erschwert und kommt ein Zerreißen der Papiere an den Löchern häufig vor. Aus diesen Gründen hat man Mappen geschaffen, bei denen die Schriftstücke an einer Kante gefaßt werden, indem sie unter übergreifende Klappen geschoben und unter denselben durch künstlich hervorgerufene Pressung festgehalten werden. Bei anderen Mappen ist die bekannte dreifache Klappenanordnung verwendet, und wird die Mappe durch Mechanikknöpfe, die durch Schlitze des äußeren Deckels greifen, , zusammengehalten, wenn nicht die letzterwähnte Schließvorrichtung ganz fehlt. Ebenfalls sind Sammelmappen bekannt, in denen die Schriftstücke in Taschen aufbewahrt werden.
Alle diese Mappen zeigen den Nachteil, daß der Inhalt des eingeordneten Schriftstückes zum großen Teil, wenn nicht ganz, verdeckt wird. Hierdurch ist das Nachsehen und Durchblättern der Schriftstücke erschwert. Die erwähnte Festhaltevorrichtung erhöht das Gewicht der Mappe tfnd verteuert sie.
Diese Mängel sucht die neue Sammelmappe mit Tasche dadurch zu vermeiden, daß sie sich der Gepflogenheit anpaßt, welche der Lesende beim Durchblättern lose aufeinander geschichteter Schriftstücke anwendet. Diese Gepflogenheit besteht darin, daß der Lesende die Schriftstücke an der unteren Kante hält und mit den Fingern der rechten Hand ein Blatt nach dem andern an der oberen Kante aufhebt. Hierdurch ist es leicht möglich, ohn'e die Blätter in Unordnung zu bringen, sich von dem Inhalt der Schriftstücke in Kenntnis zu setzen und das Herausnehmen des gewünschten Blattes zu erleichtern.
Eine solche Mappe ist in der Zeichnung .in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
An dem unteren Teil der Mappe befinden' sich drei Klappen a, b, c, von denen die mittlere Klappe c zuerst auf die eingelegten Schriftstücke gelegt wird und über diese die beiden Seitenklappen α und b, vgl. Fig. 1. Die beiden Seitenklappen werden durch Zunge e und Schlitze g miteinander verbunden. An der Biegungsstelle sind die Klappen in bekannter Weise gewellt, um entsprechend der Dicke der aufgeschichteten Schriftstücke innerhalb der Mappe den nötigen Raum zu schaffen. Die Zunge e an der Klappe α ist entsprechend lang, um der Verkürzung der Klappen beim Anschwellen des Aktenstückes gerecht zu werden, und sie ist mit Reibung zwischen den Schlitzen g geführt, um durch die Klappen a, b eine geringe Pressung auf die Schriftstücke auszuüben. Die Breite der Klappen ist derart gewählt, daß der Inhalt der Schriftstücke nur zum geringen Teil verdeckt wird. Die beiden Seitenklappen a, b verhindern eine seitliche Verschiebung und die mittlere Klappe c eine Längsverschiebung der Schriftstücke. Die Längsverschiebung nach oben wird durch einen schmalen umklappbaren Streifen d verhindert, der mit seinem Ende ebenfalls bis unter die Klappen a und b greift. Der Streifen d dient aber nicht nur dem Zwecke der Verhinderung einer
Längsverschiebung, sondern er kann auch als Lesezeichen und als Gleitschiene beim Einfügen von Blättern zwischen die innenliegenden Blätter verwendet werden. Die Verwendung als Lesezeichen geschieht dann, wenn ein Brief aus der großen Anzahl Schriftstücke herausgenommen worden ist, der später wieder nach Gebrauch eingeordnet werden soll. Dann wird der Streifen d da
.10, eingelegt, wo der Brief herausgenommen worden ist, so daß die Stelle zum Wiedereinordnen rasch aufgefunden werden kann.
Die vorhin beschriebene Anordnung vereinigt die Vorzüge derjenigen Anordnungen, welche die eingefügten Schriftstücke durch übergreifende Klappen halten, und derjenigen Mappen, welche durch zusammengelegte Klappen die Schriftstücke auf drei Seiten halten, zeigt aber den weiteren Vorteil, daß der Tnhalt der Schriftstücke zum allergrößten Teil freiliegt, und das bequeme Durchblättern der Schriftstücke ermöglicht ist.
In welcher Weise die drei Klappen, aus denen die Tasche hergestellt wird, mit der Mappe verbunden sind, ist natürlich gleichgültig; wesentlich ist nur, daß sie so angebracht sind, daß eine Tasche entsteht, die den unteren Teil der eingelegten Schriftstücke bedeckt, und bei der die Schriftstücke gegen Herausfallen gesichert sind.
Derartige Mappen können auch sehr gut mit Registerblättern versehen werden, welche die Buchstaben in der bekannten Weise an der oberen Kante tragen.
Die Einfachheit in der Handhabung dieser Mappe ist augenscheinlich, und die Einfachheit der Anordnung gewährleistet trotz vollkommener Festhaltung der eingelegten Schriftstücke einen billigen Preis, der bei derartigen Artikeln eine große Hauptrolle spielt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Sammelmappe für lose Einlagen mit an einem Deckel angeordneten Klappen, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Teile des Deckels drei Klappen angeordnet sind, die nach dem Zusammenlegen eine Tasche bilden, die durch beliebige bekannte, an den Klappen sitzende Befestigungsmittel verschließbar ist.
2. Sammelmappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine vierte Klappe in Gestalt eines schmalen Streifens an der oberen Deckelkante zum Halten und Einführen der Schriftstücke sowie als Lesezeichen dienend angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT192073D Active DE192073C (de)

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