DE192058C - - Google Patents
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- DE192058C DE192058C DENDAT192058D DE192058DA DE192058C DE 192058 C DE192058 C DE 192058C DE NDAT192058 D DENDAT192058 D DE NDAT192058D DE 192058D A DE192058D A DE 192058DA DE 192058 C DE192058 C DE 192058C
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- 239000013589 supplement Substances 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63G—OFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
- B63G8/00—Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
- B63G8/36—Adaptations of ventilation, e.g. schnorkels, cooling, heating, or air-conditioning
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)
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Description
KAISERLICHES
5»
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-.Jig. 192058"-KLASSE 65 aSGRUPPE
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von Luft zu Unterseebooten, wenn
bei der Fahrt der Rumpf unter die Wasserfläche getaucht "ist und nur noch ein über den
Rumpf nach oben vorspringender Teil, z. B. der Steuerturm, über Wasser ragt.
Nach der Erfindung ist hinter dem über den Bootsrumpf vorspringenden Teil, also beispielsweise
dem Steuerturm oder der Visierkappe, ίο eine Ventilätionshaube angeordnet, die am
oberen hinteren Teil mit Lufteinlaßöffnungen und am unteren Teil mit einer Öffnung zum
Austritt des Wassers versehen ist. Die · Form der Haube ist so gewählt, daß bei der Fahrt
des Bootes in der Nähe des hinteren Teiles eine Senkung des Wasserspiegels hervorgebracht
m wird, welche hinreichend ist, um durch die Luftöffnungen Luft eintreten zu lassen. Durch
besondere Einrichtungen wird der Wasserzutritt in das Boot verhindert.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des eingetauchten Bootes.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Luftzuführungsvorrichtung in größerem Maßstabe.
Fig. 3 ist ein wagerechter Schnitt nach einer durch den Lufteinlaßkanal gelegten Ebene.
Auf dem Bootsrumpf 1 befindet sich der Steuerturm 2, welcher von der Visierkappe 3 und dem Beobachtungsrohr 4 überragt wird.
Auf dem Bootsrumpf 1 befindet sich der Steuerturm 2, welcher von der Visierkappe 3 und dem Beobachtungsrohr 4 überragt wird.
Am oberen Teil der Visierkappe 3 befindet sich
die Lufteinlaßhaube 7, die hinter der Visierkappe nach Unten geführt ist und an den
Seiten und der Rückwand mit Löchern 8 versehen ist. Die Haube ist an ihrer hinteren Seite,
um hier die oben erwähnte Senkung des Wasserspiegels zu ergänzen, sobald bei der Fahrt der
obere Teil des Turmes durch das Wasser bewegt wird, stumpf gehalten, damit der Luft der Zutritt
zu den öffnungen ermöglicht ist; an'der
unteren Seite ist diese Haube offen, und in der ' Öffnung ist ein Schwimmer 32 angeordnet, der
weiter unten näher beschrieben ist. In der Haube 7 ist an der Decke ein Luftkanal 9 angebracht,
dessen abwärts gerichtete Mündung mit einem Ventilsitz 10 und Ventil 11 versehen
ist, dessen' Spindel 12 sich oben in einer Bohrung 13 führt, unten durch eine Stopfbüchse
14 in das Innere des Steuerturms ragt und hier mit einem Kolben 16 in einem Luftzylinder
15 endet. Eine Feder 18 zwischen einem Druckring 17 und der Stopfbüchse sucht das
Ventil gewöhnlich geschlossen zu halten. Das Ventil 11 wird beim Betriebe der Vorrichtung .
mittels Druckluft offen gehalten, welche aus einem Luftbehälter 19 dem oberen Ende des
Zylinders 15 durch Rohr 20 zugeführt wird, das mit einem Dreiwegehahn 21 versehen ist.
Das Hahnküken besitzt zwei Arme 22 und 23, deren ersterer mittels einer Feder 24 nachgiebig
gegen den Zylinder gezogen wird und dadurch den' Hahn offen hält. Steigt das Wasser in der
Haube, so werden die gegeneinander isolierten Polstücke 25 und 26 des elektrischen Stromkreises
einer Batterie 27 kurz geschlossen; der Strom durchfließt die Windungen eines Solenoids
28, dessen Kern 29 dann den in den Schlitz 30 greifenden Arm 22 des Hahnes 21 so umstellt,
daß er den Luftzutritt zum Zylinder 15 unterbricht und die in diesem befindliche Druckluft
Claims (4)
- austreten läßt. Da durch die Öffnung 31 die Außenluft unter den Kolben treten kann, schließt nun.die Feder 18 das Ventil 11.Für den Fall, daß die elektrische Steuervorrichtung versagt, ist in der Haube 7 ein Schwimmer, 32 mit einer Durchbrechung 33 für die Ventilspindel 12 vorgesehen, welcher mit einem Scharnier 34, 35, 36 an der Haube drehbar befestigt ist. Unter dem Schwimmer sitzt an einem Auge 37 eine Stange 38, die durch eine Stopfbüchse 39 durch die Decke des Steuerturms geführt ist, dort mittels eines Schlitzes 40 den Arm 23 des Hahnes 21 umfaßt und darunter in eine Führung 41 eintritt. Steigt das Wasser in der Haube, so hebt der Schwimmer die Stange 38 und stellt dabei den Hahn 21 ebenfalls um. Infolge passend angeordneter Schlitze 30 und 40 kann jede der beiden Steuervorrichtungen unabhängig von der anderen funktionieren.Die Lufteinlaßöffnung am oberen Teil der Visierkappe und am inneren Ende des Luftkanals 9 ist mit einem Ventilsitz 42 und Ventil 43 versehen. Die Spindel 44 führt sich oben in dem Vorsprung 45, geht unten durch die Führung 46 und trägt mittels Mutter 47 und Querstege 48 ein Fanggefäß 49. Dieses ist durch eine Kugelgelenkbuchse mit dem biegsamen Abflußrohr 50 verbunden. Eine Feder 51 hält das Ventil 43 offen, indem sie gerade das Gewicht des Ventils und der daran hängenden Teile zu tragen vermag. Wenn jedoch Spritzwasser am Ventil 43 vorbei in die Fangschale 49 gelangt, so wird die Kraft der Feder 51 überwunden und das Ventil geschlossen, da die Abflußöffnung im Boden der Schale 49 sehr eng ist und das Spritzwasser nur langsam abfließen läßt. Zwecks eventuellen Schließens des Ventils 43 von Hand ist der untere Teil der Spindel 44 mit (nicht gezeichnetem) Gewinde für die Mutter 47 der Schale 49 versehen.Pa τ ε ν τ - A ν s ρ r ü c η ε :i. Luftzuführungsvorrichtung für Unterseeboote bei der Fahrt im nicht ganz untergetauchten Zustande, dadurch gekennzeichnet, daß an der hinteren Seite eines nach oben hervorragenden Bootsteils (z. B. des Beobachtungsturms 3), eine mit Lufteintrittsöffnungen (8) versehene Haube (7) von solcher Form angebracht ist, daß bei der Fahrt am hinteren Teil der Haube eine Senkung des Wasserspiegels eintritt, so daß die Luft durch die öffnungen (8) in das Innere der Haube eintreten kann, von wo aus sie durch ein an der Decke der Haube angebrachtes Rohr (9) in den Beobachtungsturm übertreten kann.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der in der Haube befindlichen Mündung des Rohres (9) ein federbelastetes Ventil (10, 11) angeordnet ist, das durch auf einen mit seiner Spindel (12) verbundenen Kolben (16) wirkende Druckluft offen gehalten wird, durch die Wirkung der Feder (18) aber geschlossen wird, sobald durch in die Haube eindringendes Wasser bei Stromschlußstücken (25, 26) der Schluß eines elektrischen Stromes bewirkt wird, so daß ein Solenpid (28) erregt wird, dessen Kern (29) einen in der zum Kolben (16) führenden Druckluftleitung (20) angebrachten Dreiwegehahn (21) derart verstellt, daß die Luft über dem Kolben (16) entweichen und das Ventil (10, 11) sich daher"schließen kann. .- ■ .
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrung der das federbelastete Ventil (11) geöffnet haltenden Druckluft außer durch die elektrische Vorrichtung noch mechanisch mittels eines Schwimmers (32) erfolgt, der an dem Dreiwegehahn (21) angreift.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilspindel (44) des an der. Mündung des Rohres .(9) in den Beobachtungsturm angebrachten federbelasteten Ventils (43) an ihrem unteren Ende mit einer Auffangschale (49) für etwa eingetretenes Spritzwasser versehen ist, die das Ventil (43) auf seinen Sitz (42) zieht, sobald das Gewicht des in der Schale gesammelten Spritzwassers, das durch eine enge Öffnung nur langsam abfließen kann, die Spannung der Feder (51) des Ventils überwindet.Hierzu i^Blatt Zeichnungen.i :
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE192058C true DE192058C (de) |
Family
ID=455405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT192058D Active DE192058C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE192058C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1903849A1 (de) * | 1969-01-27 | 1970-08-20 | Wankel Gmbh | Frischluftversorgung fuer Wasserfahrzeuge,insbesondere Kabinenboote hoher Geschwindigkeit |
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- DE DENDAT192058D patent/DE192058C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1903849A1 (de) * | 1969-01-27 | 1970-08-20 | Wankel Gmbh | Frischluftversorgung fuer Wasserfahrzeuge,insbesondere Kabinenboote hoher Geschwindigkeit |
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