DE191995C - - Google Patents

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DE191995C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B19/00Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
    • F42B19/01Steering control
    • F42B19/04Depth control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 191995 -■ KLASSE 65 tf. GRUPPE
Tiefgangsregler für Torpedos. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Tiefgangsregler für Torpedos, bei dem der auf den Tiefenkolben oder die Membran wirkende hydrostatische Druck durch ein belastetes Pendel ausgeglichen wird und bei dem die Bewegungen des Tiefenkolbens auf den Schieber der Ruderzwischenmaschine übertragen werden.
Die Erfindung besteht darin, daß, um Un-
genauigkeiten in der Übertragung der Kolbenbewegung auf den Schieber zu vermeiden, der Schieber der Zwischenmaschine mit der Spindel des Tiefenkolbens oder der Membran starr verbunden ist. Die hydrostatische Kammer wird hierbei von einem Gehäuse gebildet, das auf eine am Zwischenmaschinenzylinder befestigte Platte aufgeschraubt ist.
In Fig. I der Zeichnung ist ein Tiefenpendel mit der Zwischenmaschine im senkrechten Schnitt dargestellt.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach A-B der Fig. 1.
Um das dem hydrostatischen Drucke entgegenwirkende Pendel f möglichst klein ausführen zu können, müssen kleine Membranen oder Kolben zur Anwendung gelangen. Da mit kleinen Membranen oder Kolben aber nur kleine Schieberhübe zu erreichen sind, die Kolbenhübe aber möglichst groß sein sollen, andererseits aber die bekannte Bedingung erfüllt werden muß, daß die Schie-. bereröffnung durch das gleichzeitig mit der Bewegung des Zwischenmaschinenkolbens auftretende Nacheilen des Schieberspiegels wieder überdeckt werde, um ein bleibendes Festhalten des Ruders zu vermeiden und Einwirkungen von kurzer Dauer auf das Ruder zu erhalten, wird eine an sich bekannte Zwischenmaschine verwendet, deren Schieber a ■ in einem beweglichen Gehäuse b geführt ist, das mit dem Kolben m durch einen zweiarmigen Hebel p, q zwangläufig verbunden ist. Hierdurch wird in bekannter Weise erreicht, daß die durch eine bestimmte Bewegung des Schiebers α erzielte größere KoI-benbewegung eine der Schieberbewegung nach Richtung und Größe gleiche Bewegung des Gehäuses b herbeiführt, so daß das den Schieberspiegel bildende bewegliche Gehäuse b nach Beendigung der Bewegung des Schiebers α wieder dieselbe Stellung zum Schieber α einnimmt, die es vorher inne hatte.
Hierbei erscheint es von · großer Wichtigkeit, die kleinen Bewegungen der Membran oder des Kolbens r auf den Schieber a mit Vermeidung jedweder Ungenauigkeiten zu übertragen, die bei Zwischenschaltung von besonderen Übertragungsteilen auch bei bester Ausführung unvermeidlich sind. Zu diesem Zweck wird nach der vorliegenden Erfindung der Schieber α von einem Fortsatze der Kolbenstange t oder von einer in der Membranmitte befestigten Stange gebildet, so daß der Hub der Membran oder des Kolbens r unmittelbar auf den Verteilungsschieber α übertragen wird.
Die hydrostatische Kammer ν selbst, in der das Pendel/ schwingt, kann mit Rücksicht auf die kleinen Abmessungen des Pendels von einem an der Wand w befestigten, vom Wasser umspülten Gehäuse u gebildet werden; die Wand w der hydrostatischen Kammer v,
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Claims (2)

die den Zylinder ^ des hydrostatischen Kolbens r trägt, ist an dem Zylinder η der Zwischenmaschine befestigt. Diese Bauweise ermöglicht es, von der bisherigen Anordnung, nach der die hydrostatische Kammer in einer besonderen Abteilung eingebaut war, abzugehen, was einen erheblichen Raumgewinn mit sich bringt. Das Pendel/ wirkt mit einem Daumen g ίο gegen die Innenseite des hydrostatischen Kolbens r, dessen Kolbenstange t, wie erwähnt, unmittelbar in den Schieber α der Zwischenmaschine übergeht; der Schieber α ist in einem beweglichen Schiebergehäuse b und dieses in dem festen Gehäuse c geführt und mit dem Kolben m der Zwischenmaschine durch den zweiarmigen Hebel pq verbunden. Findet infolge des Zusammenwirkens des hydrostatischen und des Pendeldruckes beispielsweise eine Bewegung des Schiebers a im. Sinne des Pfeiles 1 (Fig. 1) statt, so wird die durch die Kanäle 7, 6 zugeleitete Luft in die rechte Seite des Zylinders η eingelassen und die linke Seite mit den Luftauslaßkanälen 10, 11 verbunden; es findet demgemäß eine Kolbenbewegung im Sinne des Pfeiles 2 (Fig. 1) statt. Infolge der zwangläufigen Verbindung des Kolbens m mit dem beweglichen Schieberge-· häuse b wird letzteres in bekannter Weise in derselben Richtung verschoben, in der vorher der Schieber bewegt wurde; bei entsprechendem Übersetzungsverhältnis der Armej?, q des Verbindungshebels wird die lineare Ver-Schiebung des beweglichen Gehäuses b der des Schiebers α gleich sein. Die Bunde 1, 3 des Schiebers werden daher nach Ausführung der Bewegung des Kolbens m relativ zu den Kanälen 2, 4 dieselbe Lage wie bei Beginn der Schieberbewegung einnehmen. Durch die beschriebene Einrichtung ist es möglich, der hydrostatischen Membran oder dem sie ersetzenden hydrostatischen Kolben r sehr kleine Abmessungen zu geben, wodurch auch die Länge und das Gewicht des Pendels ganz erheblich vermindert werden. Hierdurch wird, die Befestigung des hydrostatischen Gehäuses u an der Zwischenmaschine selbst sowie eine bedeutende Größen- und Gewichtsersparnis des Reglers ermöglicht. Um beide Stirnseiten des Schieberspiegels b in gleicher Weise dem Wasserdruck auszusetzen und damit eine einseitige Belastung zu vermeiden, sind in dem Gehäuse η öffnungen k vorgesehen, durch die das die Zwischenmaschine umgebende Wasser in den Raum χ gelangen kann. • Patent-Ansprüche:
1. Tiefgangsregler für Torpedos, bei dem der auf den Tiefenkolben oder die Membran wirkende hydrostatische Druck durch ein belastetes Pendel ausgeglichen wird und bei dem die Bewegungen des Tiefenkolbens auf den Schieber einer Zwischenmaschine übertragen werden, deren Schiebergehäuse mit dem Kolben der Zwischenmaschine derart zwangläufig verbunden ist, daß die durch eine kleine Schieberbewegung erzielte große Kolbenbewegung eine der Schieberbewegung nach Richtung und Größe gleiche Bewegung des Schiebergehäuses herbeiführt, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilungsschieber (a) der Zwischenmaschine mit der Spindel ft) des Tiefenkolbens fr) oder der Membran starr verbunden ist, um Ungenauigkeiten in der Übertragung der Kolbenbewegung auf den Schieber zu vermeiden.
2. Tiefgangsregler nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die hydrostatische Kammer von einem Gehäuse fv) gebildet wird, das auf eine am Zwischenmaschinenzylinder befestigte Platte aufgeschraubt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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