DE19184C - Verbesserungen an Apparaten zum Niederlassen von Särgen in das Grab - Google Patents

Verbesserungen an Apparaten zum Niederlassen von Särgen in das Grab

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DE19184C
DE19184C DENDAT19184D DE19184DA DE19184C DE 19184 C DE19184 C DE 19184C DE NDAT19184 D DENDAT19184 D DE NDAT19184D DE 19184D A DE19184D A DE 19184DA DE 19184 C DE19184 C DE 19184C
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Germany
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coffins
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DENDAT19184D
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P. HLIIBEK in Simmering bei Wien
Publication of DE19184C publication Critical patent/DE19184C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G19/00Hoisting or lowering devices for coffins

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
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  • Soil Working Implements (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Handcart (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Zusatz-Patent zu No. 10695 vom 16. Januar 1880.
Patentlrt im Deutschen Reiche vom 8. November 1881 ab. . Längste Dauer: 15. Januar 1895.
Die nachfolgend beschriebenen Aenderungen an dem unterP. R. No. 10695 patentirten Apparat zum Niederlassen von Särgen in das Grab bestehen in Folgendem:
i. Am Kugelgehäuse des Ständers h fällt die Stellscheibe m weg, wofür das Antriebkegelrad η im Ständer h mit einem vorspringenden Rand und Löchern für die Stellschraube ο zum Zweck des Feststellens versehen ist, Fig. 6.
z. Um den Sarg von der Seite auf die Traggurte des Apparates bequem schieben zu können und zugleich eine leichte Zugänglichkeit zu den Trommeln der Gurte zu ermöglichen, wird der Rahmen α des Apparates über den Trommeln g mit oben offenen Aufsätzen A versehen, über welche die Deckel B gestülpt sind, Fig. 2 und 3.
3. Statt der früheren Kupplungsscharniere, welche die Traggurte zum Hinablassen des Sarges mit einander verbinden, kommen die Kupplungsscharniere CCCC in Anwendung, welche eine schräge Verzahnung haben, die keilförmig in einander greift, Fig. 9, und vermittelst je eines oder je zweier Stifte D gekuppelt und zusammengehalten werden, welch letztere seitwärts an den Enden der Scharniere angeordnet sind, und zwar in der Längenrichtung der Traggurte selbst.
4. Das Reguliren der Traggiirte, wenn dieselben durch irgend welchen Einflufs ungleich lang geworden sind, geschieht durch ausgebogene Schnallen H, welche über die Gurte gestülpt sind. Die Gurtenden sind in diese Stulpe eingeschoben und werden durch den Stift J, der eingeschoben wird und den Schnallen als Bügel dient, festgehalten.
Durch ein Vor- oder Zurückschieben dieser Schnallen werden die Traggurte entweder verlängert oder verkürzt, ohne dafs man' nöthig hat, zu diesem Zweck ein Werkzeug zu Hülfe zu nehmen.
Zum Herausziehen oder Entfernen der Kupplungstifte D aus den Scharnieren C, durch welche das Zusammenhalten der Traggurte oder Bänder geschieht, und zwar unter dem Sarge, wenn derselbe auf dem Boden in der Tiefe des Grabes steht, dienen die schmalen Lösungsgurte E, welche auf den Trommeln der Hauptgurte und mit denselben auf- oder abgewickelt werden. Ebenso wie sich hier beide Gurte, nämlich die Trag- und die Lösungsgurte, auf eine Trommel wickeln, ebenso können die schmalen Lösungsgurte E eigene Trommeln erhalten, die auf der Triebwelle f zu befestigen' sind.
Die Lösungsgurte E sind je zwei durch je: eine Stahlstange F verbunden, die zugleich als Führung und als Belastung dient. An den Lösungsgurten E oder an den Verbindungsstangen dieser Gurte befestigt sind die Zugschnüre G, welche zu den Kupplungsstiften D laufen und mit denselben verbunden sind, um vermittelst derselben infolge eines Zuges aus ihren Lagerorten herausgezogen zu werden und so die Lösung der Traggurte unter dem hinab-
Λ.
gelassenen Sarge gleichsam selbsttätig zu bewirken, wenn derselbe auf dem Boden des Grabes angekommen ist. Zu diesem Zweck sind die Trag- und Lösungsgurte auf ihre Trommeln nicht gleich, sondern verschieden lang gewickelt, wodurch auch in der Auf- und Abwickelung derselben die zur Lösung der Traggurte nöthigen Differenzen hervorgerufen wert den, und so geschieht es, dafs, wenn die Traggurte noch immer im Abwickeln begriffen sind, die Lösungsgurte sich schon ganz abgewickelt haben. Bei fortgesetzter Abwickelung der Traggurte beginnen sich die Lösungsgurte umgekehrt zu wickeln und üben dadurch bei fortgesetzter Drehung der Kurbel nach derselben Richtung einen Zug auf die Kupplungskeile oder Stifte D der Scharniere C aus und ziehen erstere heraus, womit die Lösung der Scharniere und somit der Traggurte automatisch oder selbsttätig vollzogen ist.
Ist dieses geschehen, so wird die Kurbel in entgegengesetzter Richtung gedreht, die gespannt gewesenen Lösungsgurte wickeln sich wieder ab und werden dann mit den Traggurten zugleich in die Höhe gezogen, um für das Hinablassen eines anderen Sarges von neuem gekuppelt zu werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. An dem unter P. R. No. 10695 patentirten Apparat zum Niederlassen von Särgen in das Grab Ersatz der früheren Stellscheibe m durch das auf seinem Umfange mit Löchern für die Stellschraube q versehene Antriebkegelrad n. ' .
2. An dem unter P. R. No. 10695 patentirten-Apparat zum Niederlassen von Särgen in das Grab die Aufsätze A mit den Deckeln B.
3. An dem unter P. R. No. 10695 patentirten Apparat zum Niederlassen von ■ Särgen in
. das Grab die Einrichtung zur automatischen Lösung der Scharniere C bei Kurbeldrehung nach einer Richtung durch Herausziehen der Kupplungskeile D.
4. An dem unter P. R. No. 10695 patentirten Apparat zum Niederlassen von Särgen in das Grab die Schnallen H mit den Stiften J zur Regulirung der Länge der Traggurte.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT19184D Verbesserungen an Apparaten zum Niederlassen von Särgen in das Grab Active DE19184C (de)

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