DE191840C - - Google Patents

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DE191840C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M101/00Lubricating compositions characterised by the base-material being a mineral or fatty oil
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B32/00Carbon; Compounds thereof
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■- M 191840 KLASSE 23 c. GRUPPE
(Ontario, Canada).
gut mischbare Form.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. April 1907 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900
die Priorität
auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 10. Dezember 1906 anerkannt.
Bei der Verwendung von fettigem Graphit als Schmiermittel haben dessen kleinste Teilchen bekanntlich die Neigung, sich zu räumlich meßbaren Teilchen zu verbinden oder Flocken zu bilden. In diesem Zustand ist alsdann der Graphit mit Wasser oder öl nicht mischbar und bleibt daher in diesen Flüssigkeiten nicht suspendiert. Aus diesem Grunde erweist sich die Verwendung des fettigen Graphits als Schmiermittel unter Umständen als schwierig, ja unmöglich.
A^orliegende Erfindung bezweckt nun, den fettigen Graphit mit Wasser, Öl usw. mischbar zu machen, so daß er· darin suspendiert bleibt. Man kann ihn alsdann in vielen Fällen leicht als Schmiermittel verwenden, so z. B. mit'Wasser vermischt zum Schmieren von. Dampfmaschinen oder mit öl versetzt zum Schmieren von Lagern u. dgl. Um dies zu erreichen, behandelt man nach vorliegender Erfindung den fettigen Graphit mit einem Mittel, das Tannin enthält, wie Galläpfel, Teeblätter, Catechu, Sumach, Tannenrinde, Eichenrinde und viele andere Rinden, Blätter, Nüsse, Hölzer, oder das solche Reaktionen zeigt, die dem Tannin eigen sind.
Das Wort Tannin, wie es hier benutzt wird, ist nicht auf Gallusgerbsäure oder auf eine der vielen in der Chemie als Gerbsäuren bekannten Verbindungen beschränkt, umfaßt vielmehr die ganze Klasse. An Stelle von Tanninlösungen kann auch ein wässeriger Extrakt von gewöhnlichem Stroh Verwendung finden.
Das vorliegende Verfahren kann in verschiedener Weise ausgeführt werden. Gute Resultate haben sich bei Anwendung eines Verhältnisses von 2 bis 10 Prozent Tannin zu der zu behandelnden Graphitmasse ergeben. Bei der Entflockung des Graphits wird Tannin vorteilhaft in Form von Gallusgerbsäure in Wasser gelöst und die Lösung dem Graphit zugesetzt. Man kann auch das trockne Tannin dem Graphit beimengen und das Gemenge dann mit Wasser versetzen. Die erzielte Wirkung nimmt mit der Zeit zu. Diese kann aber dadurch abgekürzt werden, daß man eine ähnliche Lösung dem Graphit zusetzt und mit ihm einen weichen Teig bildet, den man mehr oder weniger ständig durchknetet. Es wurden dann innerhalb zweier Stunden gute Erfolge erzielt. Man kann also durch Umrühren oder Durchkneten des Gemenges des Entflockungsmittels mit dem Graphit die Zeit, innerhalb deren gute Resultate erzielt werden, verkürzen.
Der so behandelte Graphit ist mit Wasser und Öl mischbar und wird von diesen in Suspension gehalten, kann also vorteilhaft als Schmiermittel Verwendung finden. So kann man ihn in wässeriger Suspension in den Zylinder einer Dampfmaschine bringen, in der gleichen Weise wie man bisher öl mit Hilfe irgendeiner der bekannten ölschmierapparate einbringt. Wird der entflockte Graphit in der angegebenen Weise in Dampfmaschinen eingebracht, in denen hohe Temperaturen herrschen, so wird das Wasser in Dampf verwandelt und der entflockte Graphit niedergeschlagen. Er dient dann an den
1.5 Zylinderwänden als Schmiermaterial. Wird der entflockte Graphit mit öl gemischt, so kann man ihn in Lager bringen, woselbst er sich über alle Teile gleichmäßig ausbreitet und eine sehr zufriedenstellende Schmierung bewirkt.
Wird der entflockte Graphit in einen Tiegel gebracht und auf Rotglut erhitzt und dann mit öl gemischt, so setzt er sich schnell; er hat offenbar unter der Wirkung der Rotglut die Eigenschaften, die er durch das vorliegende Verfahren erlangt hat, wieder verloren. Ferner wurde gefunden, daß der entflockte Graphit, wenn er bei einer Temperatur von ioo° C. vollständig getrocknet und dann mit öl versetzt wird, nach einer bestimmten Zeit sich abzusetzen beginnt. Das gleiche findet statt, wenn der so getrocknete Graphit in Wasser suspendiert wird. Hieraus scheint hervorzugehen, daß der in Wasser oder öl suspendiert bleibende entflockte Graphit sich in molekularer Form befindet und wenn er getrocknet wird, Flocken von meßbarem Umfange bildet, die sich dann mehr oder weniger rasch absetzen und nicht in Wasser oder öl schwimmen oder in ihnen in Suspension'gehalten bleiben. Wenn dagegen der Graphit in der oben beschriebenen Weise entflockt wurde, so hat er wenig oder gar keine Neigung, sich von der Flüssigkeit zu trennen und zu setzen, er verbleibt vielmehr in Suspension. Auch hat sich ergeben, daß, wenn man den unbehandelten fettigen Graphit mit Wasser mischt und auf Filterpapier bringt, er nicht durch dieses durchfiltriert, das FiI-trät vielmehr vollständig klar bleibt. Wenn man dagegen entflockten Graphit mit Wasser in Suspension bringt und' dann auf Filterpapier schüttet, so geht der Graphit mit dem Wasser leicht durch das Filter hindurch.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Überführung von fettigem Graphit in eine mit Wasser und öl gut mischbare Form, dadurch gekennzeichnet, daß man den Graphit mit einer tanninhaltigen Lösung oder einem Extrakt von Stroh behandelt.
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