DE1915434U - Wickelknaeuel mit axialem hohlraum und aussenschutz. - Google Patents

Wickelknaeuel mit axialem hohlraum und aussenschutz.

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DE1915434U DE1964SC037104 DESC037104U DE1915434U DE 1915434 U DE1915434 U DE 1915434U DE 1964SC037104 DE1964SC037104 DE 1964SC037104 DE SC037104 U DESC037104 U DE SC037104U DE 1915434 U DE1915434 U DE 1915434U
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Hans Schmidt
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HA. Π/ΒΊ 3*17.3.65
Wickelknäuel mit axialem Hohlraum und Außenschutz„
Die !Teuerung bezieht sich auf ein Wickelknäuel,das einen axialen Hohlraum aufweist und mit einem äußeren Schutz versehen ist und dessen 'viicklung sich selbst trägt, so daß kein '.Vicklungsträger benötigt wird.
Bei den meisten bekannten Knäueln dieser Art maß der Außenschutz; entfernt werden,damit das Knäuel überhaupt abgewickelt bzw. verbrauclrb werden kann. !licht ssltien;. können derartige Knäuel auch vorzeitig in sich zusammenfallen, da das innere V/ickelende frei ist und zu leicht unbedacht oder unerwünscht (z.3. durch Kinder) herausgezogen werden oder sogar herausfallen kami,und zwar nicht zuletzt deshalb,weil das Knäuel normalerweise nur von Zeit zu Zeit stückweise verbraucht wird.
Bs ist auch schon längst bekannt,derartige Knäuel in einen käfigartigen Träger zu legen und diesen an der Wand oder dgl. zu befestigen,um das freie Knäuelende von außen zu fassen und .jeweils von Zeit au Seit ein Stück der V/icke 1 schnur oöer dgl. ?.bschneiden zu können.Auch hierbei kann es vorlco.,;ueii,daß das Knäuel vorzeitig in sich zusammenfällt. Außerdem ist der Käfig wesentlich größer und schwerer als das Knäuel,er ist ferner unhandlich (sperrig),meist ortsgebunden und für die Unterbringung in Wohnräumen bzw. für. die Verwendung im privaten Haushalt ungeeignet.
Die Heuerung vermeidet diese Sachteile im wesentlichen dadurch, daß das U/icke !knäuel der einleitend genannten Art mit einem elastischen (z.B.nahtlosen) Schlauchüberzug ausgerüstet ist»Ferner ist wesentlich,daß der Schlauch auf de Iu Knäuel satt auf liegt ,vorzugsweise derart, daß er das Knäuel elastisch umhüllt.
Eine besonders vorteilhafte Ausführung des neuerungsgemäßen Knäuels ist dadurch gegeben,daß der Schlauch als elastisches, vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Metz ausgebildet ist. Das Knäuel kann hierbei aus leonisehen oder nichtieonisehen
fai«»!s«D!es9 ünfcr!aCo Schreibung und Scftuteanspr.) ist die züleW eingereichte; si«, vreiAt von fc?.*-, -Jv urscrömü Ji ei^orÄhra, Unterlagen ab. Die rechtliche Bedeutung der Abweichung .s n^r^r ruft. KeV' f ->Vh ei^X-i-hten Unteren befinden sich in den Arnfsakfon. Sie können ,aderze.t ».,ne ,^.nvve.s ein»; r Wichen i'.,twe.s«Seeböhrenf,-3i eingesehen werden. Auf Antrag werden hiervon auch .-oro^ea oder. F mn^ativa zu den üblich^ Preiser, fl.li.forb Patsche. Potantamt, Gebrauchsmusie^lb,
Schnüren,Bändern, ζ .3. aus Kunststoff- ,Klöppel- ,Hecht- und Hanfschnüren,ferner aus Kunststoffbändern sowie aus Wolle be stellen. Audi das Material und die Ausführung (z.B. Haschenforra) des ITetzschlauches kann mit Bücksieht auf die Zylinder-, Kugel-,Ei- oder sonstige form des Knäuels verschieden sein»
Weitere lierkmale der !Teuerung werden nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des neuerungsgeLiäßen Knäuels sowie eine neue rungs gemäße Y or richtung zur Herstellung des genannt on Knäuels,und i/wart
Figur 1 ein Band-Knäuel in Außenansicht und natürlicher Größe, ohne Lierkmale der !Teuerung.
Figer 2 das gleiche Knäuel mit Merkmalen der !Teuerung.
Figur 3 die obere Partie der Figur 2 im Längsschnitt.
Figur 4- das elastische lietz des Knäuels nach I1IgUr 2 und in ursprünglichen Zustand,d.h.nicht aufgeweitet.
Figur 5 einen Schnitt nach Y-V der Figur 4-.
Figur 6 die neuerungsgemäße Einrichtung zum "Überziehen des Knäuels nach Figur 1 mit dem ITetz nach Figur 4- und 5·
Figur 7 die Draufsicht auf die Einrichtung nach Figur 6.
Figur 8 die Sinriclitung nach Figur 6 mit dem. Knäuel nach Figur 1 und dem leta nach Figur 4-,und zwar die obere Partie der !Einzelteile im Längsschnitt und die untere in Ansicht.
Figur 9 das Knäuel nach Figur 8 nach dem Herausziehen aus der Einrichtung nach Figur 8 und dem Abschneiden des Iletaes (an der Stelle A-A der Figur 10).
Figur 10 das Hetz der Figur 8 nach dem Abschneiden an der Stelle A-A und nach dem Zurückziehen in die Anfangs-Stellung des nächsten Arbeitsspieles»wobei das letz auf dem oberen Teil der Einrichtung nach Figur 6 zurückgleitet.
Der annähernd hohlzyliiidriscli geformte Knäuelwickel 1 (Fig.1-3) bestellt aus einem (z»B.aus leonisehern Material hergestellten) Band 2,dessen äußeres Ende 3 fest am Wickel sitzt, während das innere Ende 4 (lig.3)frei ist,d.h. losejLnnerhalb des zylindrischen (bzw.zentralen) Hohlraumes 5des Wickels liegt. Der Knäuelwickel 1 ist längs seiner gesamten Außenfläche in ein elastisches Schutznetz 10 eingehüllt,das nicht nur an der zylindrischen Außenfläche S, sondern auch, an den beiden Stirnflächen 7,ε und an den Übergangsflächen 9 des Wickels 1 derart satt und elastisch anliegt,daß es den Wickel formfest zusammenhält.Die beiö-en freien Hetzenden 11,12 (Fig.3 und 9) sind in den zylindrischen Hohlraum 5 des Wickels 1 unter Überwindung einer Kippstellung hineingedrückt und bilden je einen federnden, nach innen sich verjüngenden Trichter,die beide kraftschlüssig an den Stirnflächen 7,S des Wickels 1 anliegen und das freie Wicklungsende 4 (S1Ig.3) fixieren,d.h,am Herausfallen hindern, und die somit die wicklung sichern.
Die neuerungsgemäße Einrichtung nach l?ig*6 und 7 besteht im wesentlichen aus einem Hohlzylinder 13 mit einem kegelförmigen Griff 14, die beide an dor 'Übergangs st el Ig 15 den gleichen i.uße.2clurcaiiies3sr auf Tie is en, während der Innendurchmesser des Hohl sy linde rs etwa dem Außeimurchmesser des Eiiäuelwickels 1 entspricht,so daß-zwischen beiden ein geringer Spielraum übrigbleibt .Der Hohl zylinder 13 und der Griff 14 können ein- oder zweistückig ausgebildet bzw. aus gleichem oder unterschiedlichem Material hergestellt sein.Bei der zweistückigen Ausbildung nach ]?ig.6 und 7 bildet der Hohl zylinder 13 zusaiuiuen mit der Bodenfläche 16 eine topf artige Metallbüchse, die mittels Schrauben 1? mit dem hölzernen Griff 14 fest verbunden ist,wobei die Außenflächen des HohlZylinders und des Griffes verhältnismäßig glatt ausgebildet sind,um als Gleitflächen für das überzuziehende Hetz 10 dienen zu können.
Das überziehen des Hetz sciilaueh.es 10 über den Knäueln/icke 11 und die übrigen γ/esentlichen Torgänge ,die bei der Herstellung des neuerungsgemäßen Knäuels (Fig.2) stattfinden,werden nachfolgend,vor allem anhand der Pig. 8-10,beschrieben.
riixU.j.t man an,daß die Bedienungsperson mit der linken Hand ander Buchse 13 outsprechend dem jeweiligen Vorgang Cfest oder nur lose) angreift mid die .Spitze des Kegels 14- jeweils am eigenen Körper abstützt,während die rechte Hand alle übrigen Handgriffe c.urcliführt ,so spielt sich im wesentlichen folgendes ab:
1) Schieben des Uetzschlauclies 10 über den Kegel 14· und die glatte j zylindrische Außenfläche der Buchse 13 bis das freie Schlauchende 13 den offenen Sand der Buchse 13 erreicht hat (Fig.o-o).
2( Einführen des Kaäuelwickels 1 in den zylindrischen Imien-
raui^ der Buchse 13 (!ig.8).
5) v/eitores Nachschieben des Ifetzschlauch.es 10 zur Erzeugung von mehreren (Vorschub-) Rillen 19 0?ig.8). 4-) Derartige Freigabe dor linken Hand,daß der netzschlauch 10 infolge seiner Schubkraft uni etwa eine halbe Knäuelliliige rasch vorwärts wandert ,wobei das freie Schlauchende 11 (strichpunktierte Linie in'Pig.S)-sich kegelförmig verjüngt, und Eindrücken dieses freien Schlauchendes 11 in den Iniaenraum 5 £es Enauelwickels 1 0?±g.8) ,wobei das Schlauchende einwärts kippt.
5) Herausziehen des I&iäuelwickels 1 aus der Buchse 13 in die Endlage bzw. höchste Vorschubsteilung (siehe S1Ig.9 1UHd 10), wobei die Bedienungsperson z.B. mit dem rechten Zeigefinger, in den Wickel-Hohlraum 5 eingreifen und. mit der linken 1-Iand den sich entspannenden Hetzschlauch 19,10 entsprechend freigeben kann.
5) Abschneiden des Hotzsclilauch.es 10 derart,daß das freie Schlauchende 15 (lig.9) übrigbleibt,und lindrücken dieses Schlauchendes in den Hohlraum 5 Gffig*8) des Knäuelvickels 1 unter Überwindung einer Kippstellung.
7) Zurückziehen des iiietzschlauches 10 in die Stellung A-A (Fig,10) in'der das abgeschnittene Betzschlauehende 11' den offenen Rand 18 der Buchse 13 erreicht hat (vgl. oben ITr. 1) ,τ/orauf das nächste Spiel (siehe oben Hr. 2-7) sich wiederholt..
Bas gesarate Spiel kann verhältnismäßig schnell ablaufen, nicht zuletzt deshalb,weil einzelne Vorgänge sich zeitlich überschneiden können.
Unter Berücksichtigung des Torstehenden ist für die Her stellung des neuerungsgemäßen Wickelknäuels wesentlich,daß ein elastischer Schlauch 10 zuerst mittels einer Hilfsvorrichtung (Pig,6 u. 7}zylindrisch aufgeweitet,dann ein mit einem koaxialen Hohlraum 5 versehener Knäuelwickel 1 in eine Anfangsstellung (Fig.8) innerhalb der Hilfsvorrichtung ( (Pig.S u. 7) gebracht,dann das freie Ende des Schlauches um weniger als die halbe Länge des vVickels 1 koaxial zum Wickel weiterverschoben und in das benachbarte Ende des V/ickaliioIilrauLies 5 eingedrückt, dann der v/iclrel 1 sai„t dem koaxial über ihm liegenden Schlauch 10 um eine etwa eineinhalbfache Iiänge des Wickels 1 in eine Endstellung (Mg·9) weiterverschobeii,daim der Schlauch 10 abgeschnitten und schließlich das abgeschnittene Schlauchende 12 in das benachbarte Hohlraumende 5 des Wickels 1 eingedrückt wird.
Bei Verwendung eines elastischen HetzSchlauches ist ferner wesentlieh,daß der netzschlauch 10 während seiner Aufweitung längs des Kegels 14 der Hilfsvorrichtung (Fig.6-8) in mehrerer!. Zeit ab stranden zur Erhöhung seiner axialen Schubkraft wellenförmig zusammengeschoben wird.
— O
I/as mit der neuen Einrichtung hergestellte Knäuel hat gegenüber vergleichbaren bekannten Knäueln wesentliche Vorteile.Es beansprucht offensichtlich erstens keine Mittel zum Entfernen des äußeren Schutzes (vor und während der Benutzung des Knäuels) und zweitens einen besonders geringen Platz,da der Schlauch (iiußenschutz) das Wickelknäuel allseitig mehr oder minder zusammendrücken kann,so daß der Raumbedarf des mit dem Äußenschutζ versehenen Knäuels sogar geringer sein kann als der des gleichen Knäuels ohne Schutzüberzug.Dabei spielt es keine entscheidende Rolle,ob und wie weit der elastische Druck des Schutzüberzug»s den hohlen Innenraum des Knäuels verkleinert. Es kann vielmehr das Knäuel ohne weiteres in beliebiger Sichtung, insbesondere radial,aber auch axial zusammengedrückt werden oder auf den Boden fallen oder auf ihn geworfen werden,ohne daß seine lorni im geringsten darunter leidet (sicherer ?ormscliutz).
Dieser Schuts ist selbst dann gewährleistet,wenn der Knäuelwickel - τ/ie meist üblich - nur von Zeit zu. Zeit stückweise verbraucht wird,da (Sie freien,in den Wickel eingedrückten Hetzenden verhüten,daß das freie Wickelende herausfallen und. das Knäuel vorzeitig in sich zusammenfallen kann (Wicklungssiclierung).
Per elastische'Schlauch erfüllt somit folgende 3 Funktionen: Außeiiscliutz ,jBOrmschutz und Wicklungssicherung,d.h. jeweilige Sicherung des freien Wicklungsendes.
I/ie Einrichtung nach !figur 6,7 stellt außerdem nicht nur ein besonders einfaches Mittel zum 'Überziehen des -Knäuelwickels mit dem Schlauch dar,sondern sie bietet zugleich eine sichere Gewähr dafür,daß beim "Überziehen weder der Wickel noch der Schlauch Schaden leidsö.,nicht zuletzt deshalb ,weil der Kegel 14-uiicl der Hohlzylinder 13 koaxial zueinander angeordnet und die Außenfläche des Kegels einerseits und die Flächen des Hohlzylinders andererseits als Gleitflächen ausgebildet sind.

Claims (1)

  1. Schiit zansprüche
    1) Wiqkelknäuel mit einem axialen Hohlraum und Außenschutz, dadurch gekennzeichnet,daß der Knäuelwiekel (1) mit einem elastischen Schlauchüberzug (10) ausgerüstet ist.
    2) Wickelknäuel nach Anspruch 1 ,dadurch gekennzeichnet,
    daß der Schlauch (10) auf dem Wickel (1) satt aufliegt.
    >0 Wickelknäuel nach Anspruch 1 u.2,dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (10) den Wickel umhüllt.
    4) Wicke!knäuel nach Anspruch 1—3,dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (10) nahtlos ausgebildet ist.
    5) V/ickelknäuel nach Anspruch 1-4,dadurch gekennzeichnet,
    daß der Schlauch (1Q) als elastisches Hetz ausgebildet ist.
    5) WIckGlIüiäuel nach Anspruch 1-^3dadurch gekennzeichnet, daß die iBchlauchenden (11 ,12) kraft schlüssig an den
    ütirnflixiien (7,ö) des Wickels (1) anliegen.
    7) ./ickella.ia.uel nach Ansprucii 1-6,dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchenden (11,12) federnd in den axialen
    Hohlraum (5) des Wickels (1) eingreifen.
    c) Wickelknäuel nach Anspruch 1-7»dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchenden (11,12) das freie Wicklungsende (4) festhalten.
    >) Wickelknäuel nach Anspruch 1-8,dadurch gekennzeichnet, daß der Wickel (1) .aus einem leonischen oder nichtleonischen Material besteht.
    10) Einrichtung zum 'überziehen des Eiääß;QlsMfeQls mit einem elastischen Schlauch nach Anspruch 1,gekennzeichnet durch einexi für die Zuführung und Aufweitung des elastischen Schlauches (10) dienenden Kegel/ (14) und einen für die Weiterfüliruiig des Schlauches (10) und die Aufnahme des Wickels (1) dienenden Hohlzylinder (13)«
    11) Einrichtung nach Ansprach 10, da durch "gekennzeichnet,
    claä der Zohlzylinder (13) und der Kegel (14·) an der Übergangsstelle (15) den gleichen Durchmesser aufweisen.
    12) Einrichtung nach Anspruch 10 und 11 ,dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Hohl zylinder (13) und dem Kegel (14) eine Zwischenwand (16) vorgesehen ist.
    13) Einrichtung nach Anspruch 10 "bis 12,dadurch gekennzeichnet, daß der Hohl zylinder (13) und der Kegel (14-) ζ wei stückig sind,wobei der Hohlzylinder (13) eine topfartige Buchse (13}1S) bildet,deren Boden (16) mit der benachbarten £>tirnf lache des Eegels (14-) fest verbunden ist.
DE1964SC037104 1964-11-09 1964-11-09 Wickelknaeuel mit axialem hohlraum und aussenschutz. Expired DE1915434U (de)

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