DE1909986B2 - Herbicid auf der Basis von Salzen der alpha (2,4 Dichlorphenoxy) propionsäure und/ oder alpha (2 Methyl 4 chlorphenoxy) propion saure - Google Patents

Herbicid auf der Basis von Salzen der alpha (2,4 Dichlorphenoxy) propionsäure und/ oder alpha (2 Methyl 4 chlorphenoxy) propion saure

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DE1909986B2 DE19691909986 DE1909986A DE1909986B2 DE 1909986 B2 DE1909986 B2 DE 1909986B2 DE 19691909986 DE19691909986 DE 19691909986 DE 1909986 A DE1909986 A DE 1909986A DE 1909986 B2 DE1909986 B2 DE 1909986B2
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    • C07C59/40Unsaturated compounds
    • C07C59/58Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups
    • C07C59/64Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings
    • C07C59/66Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings the non-carboxylic part of the ether containing six-membered aromatic rings
    • C07C59/68Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings the non-carboxylic part of the ether containing six-membered aromatic rings the oxygen atom of the ether group being bound to a non-condensed six-membered aromatic ring

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Description

löslichen herbiciden Verbindungen bestehen lassen, die dazu berechnet sind, in der Form w-ißrieer Dispersionen gespritzt zu werden. In diesem Fall werden gleichzeitig die zur leichten Bildung der gebrauchsfertigen wäßrigen Dispersionen der schwer löslichen oder unlöslichen Stoffe erforderlichen Hilfsstoffe ein- \ erleibt. Solche schwer löslichen oder unlöslichen Stoffe sind beispielsweise Ester oder Amide der genannten substituierten Phenoxyalkansäuren.
Eine wäßrige Lösung des Magnesiumsalzes der \-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure kann durch Rühren einer wäßrigen Aufschlämmung von A-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure und Magnesiumoxid bei etwa 60" C erhalten werden. Um eine vollständige Neutralisation der Säure sicherzustellen, ist es zweckmäßig, einen geringen stöchiometrischen Überschuß an Magnesia anzuwenden. Wenn die Lösung nach kurzer Zeit schwach alkalisch geworden ist, ist die gesamte λ-(2,Ί Oichlorphenoxy)-propionsäure in das Magnesiumsalz umgebildet. Ein eventueller geringer Überschuß an Magnesia läßt sich durch Filtrieren leicht entfernen.
Für die Löslichkeit des Magnesiumsalzes der A-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure in Wasser bei verschiedenen Temperaturen ?:nd folgende Werte gefunden worden:
enthalten Nebenisomere in Form von Magnesiumoder Lithiumsalzen, welches jedoch keinen \nlaß zu Schwierigkeiten gibt, da sich die Nebenisomere beim Trocknungs\organg analog dem Hauptisomer verhalten.
Eine wäßrige Lösung des Lithiumsalzes der \-(2,4-Dichlorphenoxy(-propionsäure kann durch Erwärmen einer wäßrigen Aufschlämmung von \-(2.4-DichIorphenoxyVpropionsäure aus der stöchiometrischen
ίο Menge Lithiumhydroxid oder Lithiumcarbonat hergestellt werden.
Für die Löslichkeit des Lithiumsalzes in Wasser bei verschiedenen Temperaturen sind folgende Werte gefunden worden:
Temperatur Löslichkeit
:C in "/„
49 61,0
32 47,9
16 39,9
4 36,7
Temperatur Löslichkeit
0C in %
38 ',3,7
34 22,1
31 r,o
22 5,5
8 3,1
Alle angegebenen Prozentualwerte beziehen sich auf das wasserfreie Salz.
Es sind mehrere verschiedene Hydrate des Salzes isoliert worden. Bei langsamem Abkühlen einer konzentrierten Lösung auf Zimmertemperatur kristallisieren große, wohlgeformte, trikline Kristalle aus, die einen Wassergehalt von 30,5 °/0 haben, welches der Formel Mg(C9H7O3CU)2 · 12 H,O entspricht. Diese Kristalle schmelzen beim Erwärmen auf 45° C in ihrem Kristallwasser. Beim Stehen in trockener Luft verwittern die Kristalle unter Umbildung zum Dihydrat Mg(C0H7O3Cl2)2 · 2 H2O mit einem Wassergehalt von 6,8 0J0. Beim Erwärmen auf etwa 700C wird der Rest des Kristallwassers abgegeben, und man erhält das wasserfreie Salz. Dieses schmilzt bei etwa 317° C unter teilweisem Zerfall. Die Existenz eines Hexahydrates ist ebenfalls nachgewiesen worden.
Beim Eindampfen zur Trockne einer wäßrigen Lösung in einer Sprühtrocknungsanlage oder auf einem Walzentrockner läßt sich die Temperatur, mit der das Pulver die Anlage verläßt, leicht auf mehr als 7O0C halten, so daß man direkt das wasserfreie Salz und damit ein Präparat mit der höchstmöglichen Konzentration erhält. Bei der praktischen Unkrautbekämpfung wendet man aus wirtschaftlichen Gründen keine chemisch reinen Stoffe an. Die technisch hergestellte a-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure enthält oft 5 bis 100/0 anderer, isomerer Verbindungen, z. B. a-(2,6-Dichlorphenoxy)-propionsäure, deren Wirkung auf die Unkrautpflanzen, verglichen mit der des Hauptisomers, sehr schwach ist. Die mit einer solchen Säure hergestellten Magnesium- oder Lithiumsalze Alle angegebenen Prozentualwerte beziehen sich auf das wasserfreie Salz.
Beim Abkühlen einer warmen, konzentrierten Lösung auf Zimmertemperatur kristallisiert das Salz in Form mikroskopischer Nadeln aus, die nach dem Trocknen bei Zimmertemperatur einen Wassergehalt von 13% haben, welches dem Dihydrat Li(C9H7O3Cl2) · 2 H2O entspricht. Beim Erwärmen auf 6O0C wird das Kristallwasser abgegeben, und man erhält das wasserfreie Salz. Der Schmelzpunkt des wasserfreien Salzes liegt bei 245°C. Dadurch, daß man wie beim Magnesiumsalz auch hier dafür sorgt, daß das Salz die Trocknungsanlage mit einer geeignet hohen Temperatur verläßt, kann man direkt das wasserfreie Salz erhalten.
Soll das fertige Erzeugnis andere Bestandteile enthalten, z. B. Detergentien, Komplexbildner, die den Kalkgehalt des Spritzwassers binden, oder andere Unkrautbekämpfungsmittel, so können diese Stoffe entweder in gelöster oder aufgeschlämmter Form den Lösungen des Magnesiumsalzes oder Lithiumsalzes vor dem Trocknungsvorgang zugesetzt werden. Man erreicht hierdurch, daß das fertige Präparat bereits diese Zusatzstoffe enthält, wenn es die Trocknungsanlage verläßt, so daß sich ein späteres mechanisches Hinzumischen erübrigt.
Dadurch, daß man den Lösungen vor dem Trocknen kleinere Mengen völlig inaktiver Stoffe, z. B. Natriumsulfat, zusetzt, kann man einen variierenden Gehalt an reiner a-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure in der technischen Säure bequem korrigieren und dadurch das fertige Pulver auf einem konstanten, standardisierten Prozentgehalt an wirksamer Verbindung halten.
Die Ausführungen für das Magnesium- und Lithiumsalz der ix-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure gelten in gleicher Weise auch für das Magnesium- und Lithiumsalz der a-(2-Melhyl-4-chlorphenoxy)-propionsäure.
Beispiel 1
Eine wäßrige Lösung des Lithiumsalzcs der «-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure mit einem Trockenstoffgehalt von 50°/o wurde auf einem Walzentrockner mit zwei, mit unter einem Druck von 8 atü stehendem
Dampf beheizten Walzen get >eknet. Die Lösung wurde auf den Walzen zu einer spröden, trockenen Kruste eingedampft, die sich leicht abschaben ließ. Das abgeschabte Material war ein trockenes, nicht hygroskopisches Puher mit einem Wasserschalt \on
Versuche, unter den gleichen Bedingungen eine wäßrige Lösung des Natrium-, Kalium-. Ammoniumocler Methylaminsalzes der \-(2.4-Dichlorphenoxy)-propionsiiure einzudampfen, ergaben, daß das eingedampfte Material als zähe, thermoplastische Masse an den Walzen hangenblieb. Ein Puher wurde nicht erzielt.
stoff gehalt \on 40" „ wurde auf einem Walzentrockner mit zwei, mit unter einem Druck \on S atii stehendem Dampf beheizten Walzen getrocknet. Die Lösung wurde auf den Walzen zu einer spröden, trockenen Kruste eingedampft, die sich 'leicht abschaben ließ. Das abgeschabte Material war ein trockenes, nicht hygroskopisches Pulver mit einem Wassergehalt '.on
Bei
spi M 1
Eine Lösung des Liihiumsalzes der .\-(2.4-Dichlorphenoxy (-propionsäure mit einem Trockenstoff gehalt von 49" ,., wurde in einer Sprühtrocknungsanlage getrocknet, bei der die Temperatur der Trockenluft am Einlaß 135 C und am Auslaß ril~C betrug.
Man erhält ein trockenes, nicht hygroskopisches,
Beispiel 3
Eine wäßrige Lösung des Magnesiumsalzes der λ - (2.4- Dichlorphenoxy)- propionsäure mit einem Trockenstoff gehalt von 470/ 0 wurde in einer Sprühtrocknungsanlage getrocknet, bei der die Temperatur der Trockenluft am Einlaß 3000C und am Auslaß 105'C betrug.
Das Erzeugnis war ein trockenes, nicht hygroskopisches, frei strömendes Pulver mit einem Wassergehalt von 1,6 °/0.
Versuche, unter ähnlichen Bedingungen wie den im Beispiel 2 oder 3 angegebenen, eine wäßrige Lösung des Natrium-, Kalium-, Ammonium- oder Methylaminsalzes der angegebenen Phenoxypropionsäure in einer Sprühtrocknungsanlage zu trocknen, ergaben kein pulverförmiges Erzeugnis, da sich die Salze auf Grund ihrer thermoplastischen Eigenschaften als klebrige Masse an den Wänden der Trockenkammer niederschlugen.
Beispiel 4
Eine wäßrige Lösung des Magnesiumsalzes der \-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure und des Natriumsalzes der 4-Chlor-2-methylphenoxyessigsäure im Gewichtsverhältiiis 3 : 1 und mit einem Trockenstoffgehalt von 46°'o wurde in einer Sprühtrocknungsanlage getrocknet, bei der die Temperatur der Trockenluft am Einlaß 2000C und am Auslaß 95° C betrug.
Das erzielte Sprühtrocknungserzeugnis war ein trockenes, nicht hygroskopisches, frei fließendes Pulver mit einem Wassergehalt von 2 °/0.
Versuche, unter ähnlichen Bedingungen eine wäßrige Lösung eines Gemisches des Natrium-, Kalium-, Ammonium- oder Methylaminsalzes der \-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure und des Natriumsalzes der 4-Chlor-2-methylphenoxyessigsäure zu trocknen, ergaben kein pulverförmiges Erzeugnis, da sich die Salze auf Grund ihrer thermoplastischen Eigenschaften als klebrige Masse an den Wänden der Trockenkammer niederschlugen.
65 Beispiel 5
Eine wäßrige 1 ösung des Lithiumsalzes der <x-(2-JMethyl-4-chlorphenoxy)-propionsäure mit einem Trocken-
Beispiel 6
ί ine lösung des Lithiumsalzes der \-i2-Meth\l-4-chlorphenox\ !-propionsäure mit einem Trockenstoffgehalt von 45" „ wurde in einer Sprühtrocknungsanlage getrocknet, bei der die Temperatur der Trockenluft am" Einlaß L40 C und am Auslaß 70 C betrug.
Das Sprühtrocknungserzeugnis war ein trockenes, nicht hygroskopisches, frei strömendes Pulver mit einem Wassergehalt von 2.5" 0.
Beispiel 7
Eine wäßrige Lösung c?.s Magnesiumsalzes der \-(2-Methyl-4-chlorphenoxy)-propionsäure mit einem Trockenstoffgehalt von 40°.„ wurde in einer Sprühtrocknungsanlage getrocknet, bei der die Temperatur ler Trockenluft am Einlaß 250'C und am Auslaß 95° C betrug.
Das Erzeugnis war ein trockenes, nicht hygroskopisches, frei strömendes Pulver mit einem Wassergehalt von 1.5° 0.
Versuche, unter ähnlichen Bedingungen wie den in Beispiel 6 oder 7 angegebenen, eine wäßrige Lösung des Natrium-, Kalium-, Ammonium- oder Methylaminsalzes der angegebenen Phenoxypropionsäure zu trocknen, ergaben beim Kalium-, Ammonium- oder Methylaminsalz kein pulverförmiges Erzeugnis, da sich diese Salze auf Grund ihrer thermoplastischen Eigenschaften als klebrige Masse an den Wänden der Trockenkammer niederschlugen. Beim Natriumsalz ergab der Trocknungsversuch, daß sich ein Teil des Salzes an den Wänden der Trockenkammer niederschlug, während der Rest als stark hygroskopisches Pulver die Anlage verließ.
Anwendung als Herbicid: Die Mengen der Salze der \-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure, die bei der praktischen Unkrautbekämpfung angewendet werden, sind gewöhnlich von der Größenordnung 2 bis 3 kg, bezogen auf die freie Säure pro ha. Die Wassermenge kann je nach Art der angewendeten Spritze erheblich variieren; üblich sind 200 bis 400 Liter Wasser pro ha.
Die Wirkung des Magnesiumsalzes auf einige typische Unkrautpflanzen wird durch die nachstehende Tabelle veranschaulicht. Für die Versuche wurde ein Magnesiumsalz angewendet, das aus einer technischen Säure hergestellt worden war, die 93°/„ Hauptisomer und 7°'o Nebenisomere enthielt. Das Präparat wurde mit Hilfe einer kleinen Menge, Natriumsulfat auf einen Gehalt on 80°/n an aktivem Wirkstoff eingestellt.
I. Bekämpfung von Unkraut in der Frühjahrssaat. Dosierung: 2,5 kg Präparat pro ha.
Unkrautpflanzen
Stellaria media
Polygonum
Matricaria
Gewicht
der Unkrautpfl./0,5 m2
unbeliandelt 1 behandelt
66 g
86 g
67 g
Ig
6g
40 g
Π. Bekämpfung von Unkraut in der Wintersaat. Dosierung: 2,5 kg Präparat pro ha.
Linkrautpflanzen
Stellaria media
Matricaria
Gewicht
der Unkr;uitpll./0,5 m2
unbchandelt I behandelt
607 g
247 g
211 g
159 b
Für die folgenden Versuche wurde ein Lithiumsalz angewendet, das aus einer technischen \-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäiire hergestellt worden war, die 93°/0 Hauptisomer und 7°/„ Nebenisomere enthielt.
Das Präparat wurde mit Hilfe einer kleinen Menge Natriumchlorid, die vor dem Trocknen der Lösung zugesetzt wurde, auf einen Gehalt von 80°/0 an aktivem Wirkstoff eingestellt.
1. Bekämpfung von Unkraut in der Frühjahrssaal. Dosierung: 2,5 kg Präparat pro ha:
L nkrautpflanzcn Gewicht
der Unkrautpfl./O,75 m-'
unbehandclt I behandelt
4g
10 g
Stellaria media
Polygonum
375 g
115g
II. Bekämpfung von Unkraut in der Wintersaat. Dosierung: 2,5 kg Präparat pro ha:
Unkrautpflanzen
Stellaria media
Veronica
Gewicht
der Unkraulpfl./0,5 m1
unbchandelt I behandelt
259 g
179 g
9g
30 g
sierung für die Bekämpfung von Unkraut in sowohl Frühjahrssaat als auch Wintersaat betrug 2,5 kg Präparat pro ha.
5 Frühjahrssaat Gew
der Unkraut
unbehandclt
icht
pfl./O,75 m2
behandelt
Unkrautpflanzen 303 g
135 g
4g
35 g
ίο Stellaria media
Polygonum
Wintersaat icht
tpfl./O,5 m1
behandelt
Unkraulpflanzcn
20 Stellaria media
Veronica
35 g
46 g
Gew
der Unkrau
unbchandelt
2875 g
182 g
Die Wirkung des Lithiumsalzes der \-(2-Methyl-4-chlorphenoxy)-propionsäure auf einige typische Unkrautpflanzcn geht aus der nachstehenden Tabelle hei vor. Für die Versuche wurde ein auf 80% aktiven Wirkstoff eingestelltes Präparat verwendet. Die Dosierung für die Bekämpfung von Unkraut in sowohl Frühjahrssaat als auch Wintersaat betrug 2,5 kg Präparat pro ha.
t i ühjahr: Og
Unkrautpflanzcn
35
Stellaria media
.saat
Gewicht
der Unkrautpfl./0,5 mJ
unbehandclt I behandelt
93 g
Wintersaat
Unkrautpflanzen
Die Wirkung des Magnesiumsalzes der a-(2 -Methyl-4-chIorphenoxy)-propionsäure auf einige typische Unkrautpflanzen geht aus der nachstehenden Tabelle hervor. Für die Versuche wurde ein auf 80°/0 aktiven Wirkstoff eingestelltes Präparat verwendet. Die Do- 45 Stellaria media
Gewicht
der Unkrautpfl./0,5 ml unbehandelt I behandelt
225 g
4g

Claims (2)

1 909 985 haltene Trockenstoff dann doch einen gewissen Gehalt Patentansprüche: an der freien Säure aufweist. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Herbicid auf
1. H rbieid auf der Basis von Salzen der \-(2,4- Basis der Salze der A-(2,4-Dichlorpher.oxy)-propion-Dichlorphenoxx-propionsäure und oder .\-(2-Me- 5 säure und der \-(2-Methyl-4-chlorphenoxy)-propionthvl-4-chlorphenoxy)-propionsäure in Form eines säure zur Verfügung zu stellen, die leicht in Wasser feinteiügen Pulvers zur Herstellung von Spritz- löslich sind und die aus ihren wäßrigen Lösungen lösungen, dadurch gekennzeichnet. in einfacher Weise, wie durch Sprühtrocknen oder daß es als Wirkstoff das Lithium- und/oder Magne- Eindampfen auf Walzen, hergestellt werden können, siumsalz der genannten Säuren enthält. io Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, Salze mit den
2. Herbicid nach Anspruch 1, dadurch gekenn- vorgenannten Eigenschaften als Herbicide zur Verzeichnet, daß das Li- bzw. Mg-SaIz bis zu 25 bis fügung zu stellen, die nicht hygroskopisch und darum 30°, ρ durch andere Salze der .\-(2,4-DichIorphen- gut lagerfähig sind.
oxy)-propionsäure und/oder A-(2-Methyl-4-chlor- Erfindungsgegenstand ist ein Herbicid auf der
phenoxyi-propionsäure ersetzt ist. 15 Basis von Salzen der .\-(2,4-Dichlorphenoxy)-propion-
säure und/oder :\ -MethyM-chlorphenoxvO-propion-
säure in Form nes feinteiügen Pulvers z'.r Herstellung von Spritzlösungen, dadurch gekennzeichnet,
Aus der USA.-Patentschrift 2 396 513 ist es bekannt, daß es als Wirkstoff das Lithium- und/oder Magne-
daß \-(2,4-DichIorphenoxy)-propionsäure und deren 20 siumsalz der genannten Säuren enthält.
Salze wertvolle herbicide Verbindungen zur Be- Vorteilhaft kann das Li- bzw. Mg-SaIz bis zu 25
kämpfung von Unkräutern sind, desgleichen ist eben- bis 30°/0 durch andere Salze der *-(2,4-Dichlorphen-
falls aus der schweizerischen Patentschrift 364 935 noxy)-propionsäure und/oder *-(2-Methyl-4-chlor-
bekannt, daß die A-(2-Methyl-4-chlorphenoxy)-pro- phenoxy)-propionsäure ersetzt sein,
pionsäure und deren Salze wertvolle Verbindungen 25 Die Lithium- und Magnesiumsalze der genannten
zur Bekämpfung von Unkräutern sind. Da die freien Säuren können in einfacher und an sich üblicher Weise
Säuren in Wasser schwer löslich sind, verwendet man durch Zerstäubungstrocknung oder durch Trocknen
sie normalerweise in Form ihrer in Wasser leicht lös- auf Walzen in trockener Form hergestellt werden. Sie
liehen Salze, beispielsweise in Form der Alkalisalze, können leicht aufbewahrt werden und können nach
wie der Natrium-, Kalium- oder Ammoniumsalze 30 dem Auflösen im Wasser dann als Spritzlösungen vom
oder als Aminsalze. Verbraucher angewendet werden.
Da es vorteilhaft ist, die mit dem Transport und Das erfindungsgemäße Herbicid kann außer dem
der Lagerung der zum Spritzen notwendigen wäßrigen Lithium- und/oder Magnesiumsalz auch andere was-
Lösungen verbundenen Kosten und Schwierigkeiten serlösliche, herbicide Verbindungen enthalten, auch
zu vermeiden, hat man die Salze der beiden vorge- 35 wenn diese Verbindungen selbst hygroskopisch und
nannten Säuren als wäßrige Konzentrate an die Ver- eventuell thermoplastisch sind. So kann ein Teil des
braucher geliefert. Es lassen sich nämlich wäßrige aktiven Stoffes im erfindungsgemäßen Herbicid von
Lösungen herstellen, die bis zu etwa 50% des Na- anderen wasserlöslichen Salzen der Ä-(2,4-Dichlor-
trium-, Kalium- oder Ammoniumsalzes der ix-(2,4-Di- phenoxy)-propionsäure und/oder \-(2-Methyl-4-chlor-
chlorphenoxy)-propionsäure oder der iv-(2-Methyl- 40 phenoxy)-propionsäure gebildet werden, insbesondere
4-chlorphenoxy)-propionsäure enthalten. Normaler- von den eingangs erwähnten Natrium-, Kalium-,
weise ist es jedoch nicht zweckmäßig für die Ver- Ammonium- oder Aminsalzen. Es hat sich erwiesen,
braucher, wäßrige Lösungen mit Konzentrationen daß die wäßrige Lösung, die zur Trockne eingedampft
von mehr als 50°/0 der genannten Salze herzustellen, werden soll, solche anderen Salze enthalten kann,
da bei niedrigeren Temperaturen ein Auskristalli- 45 ohne daß die eingangs erwähnten Schwierigkeiten
sieren dieser Salze stattfinden würde. Bei gewissen beim Eindampfen auftreten. Es hat insbesondere eine
Aminsalzen kann man zwar in der Praxis die Konzen- gewisse Bedeutung, daß das Lithiumsalz auf diese
tration der wäßrigen Lösungen auf über 50% er- Weise, jedenfalls zum Teil, durch das billigere Na-
böhen, doch haben die zur Herstellung dieser Amin- trium- oder Kaliumsalz ersetzt werden kann. Der
salze benutzten Amine den Nachteil, daß sie ver- 50 jeweils zulässige Anteil an solchen anderen wasser-
hältnismäßig teuer sind. löslichen Verbindungen, der noch keinen ungünstigen
Es wäre vorteilhaft, die wasserlöslichen Salze der Einfluß auf die hygroskopischen und thermoplastibeiden genannten Säuren in trockener, feinteiliger sehen Eigenschaften ausübt, läßt sich in jedem einForm an die Verbraucher zu liefern. Die üblicher- zelnen Fall leicht durch Versuche feststellen. Beiweise hergestellten Natrium-, Kalium- und Ammo- 55 spielsweise können ohne Schwierigkeiten Gemische niumsalze sowie die Aminsalze dieser Säuren sind von Lithium- und/oder Magnesiumsalz mit Najedoch hygroskopisch und lassen sich nur unter er- trium- und/oder Kaliumsalz benutzt werden, bei heblichen technischen Schwierigkeiten aus ihren denen der Gewichtsanteil Natrium- oder Kaliumsalz wäßrigen Lösungen in eine feste, feinteilige Form bis hinauf zu 25 bis 30% beträgt,
überführen, wobei man nicht die üblichen technischen 60 Ein Teil des aktiven Stoffes im erfindungsgemäßen Verfahren, wie die Sprühtrocknung oder das Trocknen Herbicid kann mit Vorteil von wasserlöslichen Salzen auf dampfbeheizten Walzen anwenden kann. Denn anderer substituierter Phenoxyalkansäuren, vorzugsdie meisten Salze dieser Säuren sind thermoplastisch weise wasserlösliche Salze der 4-Chlor-2-methyl- und bleiben an den Wänden der Trockenkammern phenoxyessigsäure oder der 2,4-Dichlorphenoxyessig- oder der Trockenwalzen als klebrige oder zähe 65 säure, gebildet werden, wodurch dem Präparat eine Massen hängen. Bei den Aminsalzen und den Ammo- etwas größere Wirkungsbreite verliehen wird. Man niumsalzen besteht außerdem die Gefahr, daß sich kann auch einen Teil des trockenen Präparates aus Amin oder Ammoniak verflüchtigen und der er- in Wasser verhältnismäßig schwer löslichen oder un-
DE19691909986 1968-02-29 1969-02-27 Herbicid auf der Basis von Salzen der alpha-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäureund/ oderalpha-(2-Methyl-4-chlorphenoxy)-propionsäure Expired DE1909986C3 (de)

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DE1909986A1 DE1909986A1 (de) 1970-05-27
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