DE190891C - - Google Patents

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DE190891C
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lamp
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stand
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lamp body
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/14Adjustable mountings
    • F21V21/16Adjustable mountings using wires or cords

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/. GRUPPE
Firma RICHARD L. F. SCHULZ in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Oktober 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Zugpendellampe (elektrische Hängelampe) , die in verschiedene Höhenlagen gezogen werden kann.
Gemäß der Erfindung ist zum Zwecke der leichten Umwandlung dieser Hängelampe in eine Stehlampe der Lampenkörper mit einem verstellbaren Ständer bezw. Fuß und das Gegengewicht mit einer Vorrichtung versehen, welche gestattet, bei der Benutzung der Hängelampe als Stehlampe letztere unabhängig vom Gegengewicht an verschiedene Stellen des Tisches oder dergl. stellen zu können.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Lampe ist ferner die, daß der gegen den Lampenkörper feststellbare Ständer aus zwei, drei oder mehreren oben vereinigten, durch die Öffnung des Lampenkörpers und zwischen den Glühbirnen hindurchtretenden verschiebbaren Stäben mit Einkerbungen besteht, mittels \velcher die Feststellung des Ständers gegen den Lampenkörper in der oberen und unteren Grenzlage durch Drehen eines Ringes erfolgen kann. Ist die Lampe in der Hängelage, so ist der Fuß im Lampenschirm verborgen und wirft keinen schädlichen Schatten nach unten. Ein weiterer Vorteil in der Ausführungsform der Lampe ist der, daß die Sperrvorrichtung zum Feststellen des Gegengewichts beim Gebrauch der Lampe als Stehlampe so eingerichtet ist, daß die Auslösung des Gegengewichts durch Anziehen des Zugorganes, an welchem die Lampe hängt, und nicht durch eine besondere Zugvorrichtung erfolgen kann. Dies hat außer dem Vorteil der Einfachheit auch noch den, daß, wenn etwa die Lampe vom Tisch herabgestoßen werden sollte, sie doch nicht auf den Boden fallen kann, weil durch den hierbei entstehenden Zug am Zugorgan alsbald das Gegengewicht ausgelöst und die Lampe schwebend erhalten wird.
Es ist bekannt, eine elektrische Hängelampe in der Weise in eine Stehlampe umzuwandeln, daß der am Leitungskabel hängende Lampenkörper durch Aufwindung des Kabels gegen Federwirkung am Kabel in den verschiedenen Hängelagen und der Lage für den Gebrauch als Stehlampe festgestellt werden kann, worauf nach Umkehrung der ganzen Lampe ein am oberen Teil angeordneter einstellbarer Fuß auseinandergeschoben und ein zweiter Schirm eingestellt werden kann. Dieser Lösung gegenüber bietet die vorliegende die Vorteile, daß die Lampe als Hängelampe wie jede Zugpendellampe einer besonderen Feststellung nicht bedarf und das diese in üblicher Weise bewirkende Gegengewicht nur für den Gebrauch als Stehlampe gesperrt zu werden braucht, was in einfachster Weise durch Anziehen geschehen kann. Ferner fällt die Notwendigkeit fort, die ganze Lampe umkehren zu müssen; beim Gebrauch als Stehlampe geht die Zugschnur nicht unten zwischen den Lampenfüßen hindurch, wodurch das Umreißen der Lampe vermieden wird. Der Schirm der Hänge-
lampe bleibt auch der der Stehlampe, wirft also keinen nachteiligen Schatten, und die Schirmumstellung fällt fort.
In der Zeichnung ist eine vorteilhafte Ausführungsform der Zugpendellampe gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Lampe in der Gebrauchsstellung als Hängelampe, Fig. 2 in der Gebrauchsstellung als Stehlampe. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 1. Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch den Deckenhalter und das Gegengewicht in vergrößertem Maßstabe. Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie 5 - 5 in Fig. 4. Fig. 6, 7 und 8 zeigen die Sperrvorrichtung für das Gegengewicht in verschiedenen Funktionsstellungen. Der Beleuchtungskörper 2 mit der die Glühbirnen tragenden Hülse 1 hängt mittels einer die Leitungskabel enthaltenden Schnur 3
ao an dem an der Decke oder dergl. oben befestigten Halter 4, der ebenso wie das am anderen Ende der Schnur befestigte Gegengewicht 6 Führungsrollen 5 enthält, derart, daß die Lampe in jeder Höhenlage durch das Gegengewicht ausbalanciert hängt.
Der Lampenständer besteht aus oben verbundenen Stäben 7, welche unten den Fußteil 8 tragen. Diese Stäbe haben unten und oben Einkerbungen 10 bezw. 11, während der Lampenträger einen drehbaren Ring 9 mit entsprechenden kurvenförmigen Ausschnitten (s. Fig. 3) hat, derart, daß durch Drehen dieses Ringes der Lampenkörper gegen den Ständer in der unteren und oberen Grenzlage festgestellt und gelöst werden kann. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist in der Hängelage der Lampe der Fuß 8 in dem Schirm 2 verborgen und liegt zwischen den Glühbirnen, so daß ein schädlicher Schatten von dem Fuß nicht geworfen werden kann.
Um das Gegengewicht bei der Benutzung der Lampe als Stehlampe feststellen zu können, trägt dasselbe an seinem oberen Ende einen vorspringenden Kopf 13, unter welchem federnde Haken 12 des Deckenhalters 4 einschnappen können (Fig. 6). Wird die Lampe so weit herabgezogen, daß dieses Einschnappen erfolgt, so kann man sie bei Durchhängen der Zugschnur 3 in weiten
Grenzen auf dem Tisch verstellen. Um das 50 Gegengewicht auszulösen, wird die Zugschnur etwas weiter angezogen, derart, daß der unter dem Gegengewichtskopf 13 auf und ab bewegliche Schieber 14 in entsprechende Auskerbungen 15 der Federhaken 55 12 eintritt (Fig. 7). Wird jetzt die Lampe herabgelassen, so hält der Schieber 14 die Federhaken 12 gespreizt, so daß der Kopf 13 des Gegengewichts an den Sperrhaken vorbeitreten kann (Fig. 8) und dann den Schieber 14 60 mitnimmt.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Elektrische Zugpendellampe mit Gegengewicht und einem behufs Um-Wandlung der Lampe in eine Stehlampe mit dem Lampenkörper verbundenen Ständer, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Ständer aus dem Lampenkörper nach unten herausgezogen und das Gegengewicht durch eine Sperrvorrichtung festgestellt werden kann, so daß das Pendel ohne Umkehrung des Beleuchtungskörpers und des Ständers in eine Stehlampe verwandelt werden kann.
  2. 2. Ausführungsform der elektrischen Zugpendellampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer aus zwei, drei oder mehreren oben vereinigten, durch Öffnungen des Lampenkörpers und zwisehen den Glühbirnen hindurchtretenden verschiebbaren Stäben (7) mit Einkerbungen (10 und 11) besteht, mittels welcher durch einen drehbaren Ring (9) mit entsprechendem' Ausschnitt die Feststellung und Auslösung des Ständers gegen den Lampenkörper erfolgen kann.
  3. 3. Ausführungsform der elektrischen Zugpendellampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung des Gegengewichts für den Lampenkörper.und dessen Ständer in der Gebrauchsstellung der Lampe als Stehlampe mittels einer am Gegengewicht und dem Deckenhalter angeordneten Sperrvorrichtung (12, 13; 14, 15) erfolgt, deren Auslösung durch Anziehen des die Lampe tragenden Zugorganes bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
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