DE190891C - - Google Patents
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- DE190891C DE190891C DENDAT190891D DE190891DA DE190891C DE 190891 C DE190891 C DE 190891C DE NDAT190891 D DENDAT190891 D DE NDAT190891D DE 190891D A DE190891D A DE 190891DA DE 190891 C DE190891 C DE 190891C
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- lamp
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V21/00—Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
- F21V21/14—Adjustable mountings
- F21V21/16—Adjustable mountings using wires or cords
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/. GRUPPE
Firma RICHARD L. F. SCHULZ in BERLIN.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Zugpendellampe (elektrische Hängelampe)
, die in verschiedene Höhenlagen gezogen werden kann.
Gemäß der Erfindung ist zum Zwecke der leichten Umwandlung dieser Hängelampe in
eine Stehlampe der Lampenkörper mit einem verstellbaren Ständer bezw. Fuß und das
Gegengewicht mit einer Vorrichtung versehen, welche gestattet, bei der Benutzung
der Hängelampe als Stehlampe letztere unabhängig vom Gegengewicht an verschiedene
Stellen des Tisches oder dergl. stellen zu können.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Lampe ist ferner die, daß der gegen den
Lampenkörper feststellbare Ständer aus zwei, drei oder mehreren oben vereinigten, durch
die Öffnung des Lampenkörpers und zwischen den Glühbirnen hindurchtretenden verschiebbaren
Stäben mit Einkerbungen besteht, mittels \velcher die Feststellung des Ständers
gegen den Lampenkörper in der oberen und unteren Grenzlage durch Drehen eines Ringes
erfolgen kann. Ist die Lampe in der Hängelage, so ist der Fuß im Lampenschirm verborgen
und wirft keinen schädlichen Schatten nach unten. Ein weiterer Vorteil in der
Ausführungsform der Lampe ist der, daß die Sperrvorrichtung zum Feststellen des Gegengewichts
beim Gebrauch der Lampe als Stehlampe so eingerichtet ist, daß die Auslösung
des Gegengewichts durch Anziehen des Zugorganes, an welchem die Lampe hängt, und
nicht durch eine besondere Zugvorrichtung erfolgen kann. Dies hat außer dem Vorteil
der Einfachheit auch noch den, daß, wenn etwa die Lampe vom Tisch herabgestoßen werden sollte, sie doch nicht auf den Boden
fallen kann, weil durch den hierbei entstehenden Zug am Zugorgan alsbald das Gegengewicht ausgelöst und die Lampe schwebend
erhalten wird.
Es ist bekannt, eine elektrische Hängelampe in der Weise in eine Stehlampe umzuwandeln,
daß der am Leitungskabel hängende Lampenkörper durch Aufwindung des Kabels gegen Federwirkung am Kabel in den
verschiedenen Hängelagen und der Lage für den Gebrauch als Stehlampe festgestellt werden
kann, worauf nach Umkehrung der ganzen Lampe ein am oberen Teil angeordneter einstellbarer Fuß auseinandergeschoben
und ein zweiter Schirm eingestellt werden kann. Dieser Lösung gegenüber bietet die
vorliegende die Vorteile, daß die Lampe als Hängelampe wie jede Zugpendellampe einer
besonderen Feststellung nicht bedarf und das diese in üblicher Weise bewirkende Gegengewicht
nur für den Gebrauch als Stehlampe gesperrt zu werden braucht, was in einfachster
Weise durch Anziehen geschehen kann. Ferner fällt die Notwendigkeit fort, die ganze Lampe umkehren zu müssen; beim
Gebrauch als Stehlampe geht die Zugschnur nicht unten zwischen den Lampenfüßen hindurch,
wodurch das Umreißen der Lampe vermieden wird. Der Schirm der Hänge-
lampe bleibt auch der der Stehlampe, wirft also keinen nachteiligen Schatten, und die
Schirmumstellung fällt fort.
In der Zeichnung ist eine vorteilhafte Ausführungsform der Zugpendellampe gemäß der
vorliegenden Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Lampe in der Gebrauchsstellung als Hängelampe, Fig. 2 in der Gebrauchsstellung
als Stehlampe. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 1.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch den Deckenhalter und das Gegengewicht in vergrößertem
Maßstabe. Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie 5 - 5 in Fig. 4. Fig. 6, 7 und 8
zeigen die Sperrvorrichtung für das Gegengewicht in verschiedenen Funktionsstellungen.
Der Beleuchtungskörper 2 mit der die Glühbirnen tragenden Hülse 1 hängt mittels
einer die Leitungskabel enthaltenden Schnur 3
ao an dem an der Decke oder dergl. oben befestigten Halter 4, der ebenso wie das am
anderen Ende der Schnur befestigte Gegengewicht 6 Führungsrollen 5 enthält, derart,
daß die Lampe in jeder Höhenlage durch das Gegengewicht ausbalanciert hängt.
Der Lampenständer besteht aus oben verbundenen Stäben 7, welche unten den Fußteil
8 tragen. Diese Stäbe haben unten und oben Einkerbungen 10 bezw. 11, während
der Lampenträger einen drehbaren Ring 9 mit entsprechenden kurvenförmigen Ausschnitten
(s. Fig. 3) hat, derart, daß durch Drehen dieses Ringes der Lampenkörper gegen den Ständer in der unteren und oberen
Grenzlage festgestellt und gelöst werden kann. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist in der Hängelage
der Lampe der Fuß 8 in dem Schirm 2 verborgen und liegt zwischen den Glühbirnen,
so daß ein schädlicher Schatten von dem Fuß nicht geworfen werden kann.
Um das Gegengewicht bei der Benutzung der Lampe als Stehlampe feststellen zu
können, trägt dasselbe an seinem oberen Ende einen vorspringenden Kopf 13, unter welchem
federnde Haken 12 des Deckenhalters 4 einschnappen können (Fig. 6). Wird die
Lampe so weit herabgezogen, daß dieses Einschnappen erfolgt, so kann man sie bei
Durchhängen der Zugschnur 3 in weiten
Grenzen auf dem Tisch verstellen. Um das 50
Gegengewicht auszulösen, wird die Zugschnur etwas weiter angezogen, derart, daß
der unter dem Gegengewichtskopf 13 auf und ab bewegliche Schieber 14 in entsprechende
Auskerbungen 15 der Federhaken 55 12 eintritt (Fig. 7). Wird jetzt die Lampe
herabgelassen, so hält der Schieber 14 die Federhaken 12 gespreizt, so daß der Kopf 13
des Gegengewichts an den Sperrhaken vorbeitreten kann (Fig. 8) und dann den Schieber 14 60
mitnimmt.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:i. Elektrische Zugpendellampe mit Gegengewicht und einem behufs Um-Wandlung der Lampe in eine Stehlampe mit dem Lampenkörper verbundenen Ständer, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Ständer aus dem Lampenkörper nach unten herausgezogen und das Gegengewicht durch eine Sperrvorrichtung festgestellt werden kann, so daß das Pendel ohne Umkehrung des Beleuchtungskörpers und des Ständers in eine Stehlampe verwandelt werden kann.
- 2. Ausführungsform der elektrischen Zugpendellampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer aus zwei, drei oder mehreren oben vereinigten, durch Öffnungen des Lampenkörpers und zwisehen den Glühbirnen hindurchtretenden verschiebbaren Stäben (7) mit Einkerbungen (10 und 11) besteht, mittels welcher durch einen drehbaren Ring (9) mit entsprechendem' Ausschnitt die Feststellung und Auslösung des Ständers gegen den Lampenkörper erfolgen kann.
- 3. Ausführungsform der elektrischen Zugpendellampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung des Gegengewichts für den Lampenkörper.und dessen Ständer in der Gebrauchsstellung der Lampe als Stehlampe mittels einer am Gegengewicht und dem Deckenhalter angeordneten Sperrvorrichtung (12, 13; 14, 15) erfolgt, deren Auslösung durch Anziehen des die Lampe tragenden Zugorganes bewirkt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE190891C true DE190891C (de) |
Family
ID=454325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT190891D Active DE190891C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE190891C (de) |
-
0
- DE DENDAT190891D patent/DE190891C/de active Active
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