DE664706C - Seilschutzrohr an einer Einrichtung zum Befestigen eines Hilfsseiles am Ende des Tragseiles von herablassbaren Leuchten - Google Patents
Seilschutzrohr an einer Einrichtung zum Befestigen eines Hilfsseiles am Ende des Tragseiles von herablassbaren LeuchtenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V21/00—Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
- F21V21/36—Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance
- F21V21/38—Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance with a cable
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Description
- Seilschutzrohr an einer Einrichtung zum Befestigen eines Hüfsseiles am Ende des Tragseiles von herablaßbaren Leuchten Seile, die zur Aufhängung von Leuchten dienen, z. B. Aufzugseile an Straßenüberspannungen, werden mit Vbrrichtungen.versehen, die das Herablassen der Leuchte gestatten,. Bekannt ist es, an einem ürtsfesten Teil, z. B. einem Mast, Winden anzubringen, um den Beleuchtungskörper berabzulassen bzw. aufzuwinden. Diese Winden werden in leicht erreichbarer Höhe, z. B. i bis 1, 5 m Höhe" an dem Mast o. dgl. befestigt. Es hat sich im Laufe der Zeit als notwendig erwiesen, das von der Winde nach oben führende Seil in erreichbarer Höhe in einem Schutz-rohr zu führen, um zufällige, insbesondere aber um mutwillige Beschädigungen zu verhüten. Die Anbringung eines solchen Schutzrohres bietet bei Windenbetrieb keinerlei Schwierigkeiten.
- Zur Vereinfachung des Betriebes ist es weiter bekannt, das Seilende unter Weglassen einer Winde lösbar an einem ortsfesten Teil zu befestigen. Zum Herablassen des Bcleuchtungsl,#ö#rpers, verbindet man dann das Seil mit einem Hilfsseil und löst die Befestigung an dem ortsfesten Teil. Man hat weiter eine Einrichtung vorgeschlagen, bestehend aus einem ortsfesten und einem heweglichen Kupplungsteil, wobei an dem bewnglichen Kupplungsteil ein Hilfsseil anschließhar ist und bei der der zum Entkuppeln beider Teile dienende Schlüssel an dem Hilfsseil unlösbar befestigt ist und als Verbindungsglied zwischen dem beweglichen Kupplungsteil und dem Hilfsseil dient. Im entkuppelten Zustand beider Teile verhind-ert eine Sperrvorrichtung ein Trennen der Verbindung zwischen dem beweglichen Kupp-ZD lungsteil und dem Hilfsseil.
- Bei diesen ohne Winde arbeitenden Vorrichtungen ist die Anbringung eines Schutzrohres für das, Aufzugseil in erreichbarer Höhe mit Schwierigkeiten verbunden, da ja das Kupplungsglied beim Herablassen der Leuchte durch das Rohr hindurch muß und man überdies beim Herablassen bzw. Heraufziehen nicht genau einen vertikalen Zug ausüben kann.
- Gemäß der Erfindung weist ein Seilschutzrohr an einer Einrichtung zum Befestigen eines Hilfsseiles am Ende des Trag'seiles, von herablaßbaren Leuchten und Bogenlampen, bestehend aus einem ortsfesten und einem bewe#glichen. Kupplungsteil, an dem das Hilfsseil anschließbar ist, einen Längsschlitz auf und ist an seinem oberen Ende in einer nach außen offenen gab#elartigen Halterung derart drehbar angeordnet, daß im Ruhezustand der Schlitz nach dem ortsfesten Teil, z. B. dem Mast oder der Wand, gerichtet ist und zwecks Hindurchführens des Tragseiles zum Herablassen der Leuchte nach außen drehbar ist.
- In den Fig. i bis 5 sind Beispiele Erfindung dargestellt.
- In den Fig. i und 2, ist i der ortsfeste und 2 der bewegliche Kupplungsteil. Der Teil 2 besitzt einen zylinderförmigen Ansatz 3 mit einem Nocken 4. über diesen zylindrisehen Ansatz mit Nocken stülpt sich das Seilschutzrohr 5, das bei 6 gehalten wird. Um ein Herabfallen dieses Seilschutzrohres 5 zu vermeiden, ist der obere Rand 7 umgeb0-gen, so daß ein Wulst entsteht. Um ein Heraufschieben des Rohres durch Unbefugte zu verhindern, ist ein weiterer Anschlag 8 vor-.gesehen, der beispielsweise durch Pressien oder Drücken erzeugt wird. Das Rohr 5 besitzt einen Schlitz 9, der bei der in den Figuren gezeigten Stellung nach dem ortsfesten Teil, beispielsweise dem Mast io, ge- richtet ist. Im Innern des Rohres 5 verläuft das Seil i i. Will man nim die Verbindung zwischen dem festen Kupplungsteil und dem beweglichen Kupplungsteil l#ösen, so führt man von unten bei 12 den in der Figur nicht gezeichneten Schlüssel mit dem Hilfsseil ein. Nach Umdrehung des Schlüssels zieht man das Teil 2 so viel nach unten, daß das Rohr 5 nicht mehr über den zylindrischen Ansatz mit Nocken hinüberragt. Man kann jetzt leicht das Rohr um i8o' drehen, da der Nocken4 nicht mehr in den Schlitz eingreift und so die Drehung verhindert. Ohne Schwierigkeit ist es nunmehr möglich, das Tei12 in Pfeilrichtung zu bewegen, wodurch das Seil i i durch den Schlitz 9 nach außen tritt. Die Befestigung6 muß-,gabelfö,rmig ausgebildet sein, wie es in der Fig. 5 dargestellt ist. Man erkennt aus dieser Figur deutlich, daß dieses Teil 6 zwei halbkreisfC"">1-mige Teile 13 und 14 besitzt, die sich bei 15 in einem bestimmt-en Abstand gegenüberstehen, so daß eine öffnung entsteht, durch welche das Seil austreten kann.
- Um das Rohr 5 in das obere Halteteil 6 einführen zu können, muß die Nase bzw. der Anschlag 8 so. ausgebildet sein, daß seine Breite -nicht größer ist als die Offnung 15 in der Fig. 5. Bei einer Drehung des Rohres 5 um go', gegenüber der in der Fig. i gezeigten Stellung, ist es dann leicht möglich, da!, Rohr g nach oben zu schieben und aus dem Teil 6 zu entfernen. Für Unbefugte ist dies jedoch nicht möglich, da die Dmhung um go' nur dann vorgenommen werden kann, wenn die beiden Teile i und 2 in der beselui-ebenen Weise entkuppelt sind.
- In den Fig. 3 und 4 ist ein anderes Beispiel nach der Erfindung dargestellt. Auch hier ist wieder ein ortsfester Teil i sowie ein beweglicher Teil 2 vorgesehen. Der bewegliche 2 besitzt jedoch eine umlaufende Rippe der NO.Cken 17 zur verriegelung des rs 5 ist an den ortsfesten Teil i angeacht. Die Bedienung der Einrichtung er-'folgt in der Weise, daß wieder bei 12 der Schlüssel mit dem Hilfsseil.,eingeführt und entsprechend gedreht -wird. Hierbei entfernt man das Teil 2 in der Pfeilrichtung, wobei es jedoch nicht notwendig ist, das Teil 2 erst ein Stück nach unten zu, bewegen, -da infolge der Ausbildung der umlaufenden Rippe ein direktes Herausziehen möglich ist. Das Rohr 5 wird nun gl#e#chfaEs in der Pfeilrichtung ein Stück herausgezogen, so daß der Nocken 17 nicht mehr in den Schlitz eingreift. Man kann jetzt ohne Mühe das Rohr umdrehen, so daß der Schlitz 9 nach außen zeigt und man das Seil aus dem Rohr entfernen kann.
- Die Ausbildung des oberen Teiles des Rohres 5 ist die gleiche oder ähnlich wie in der Fig. i dargestellt. An Stelle eines durchlaufenden Wulstes sind in der Figur Lappen 18 ausgebmchen, die ein Herunterfallen des Rohres verhindern. Man erkennt diese Lappen auch -in der Fig. 5, die eine Aufsicht auf die Anordnung nach Fig. 3 bzw. 4 darstellt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Seilschutzrohr an einer Einrichtung zum Befestigen eines Hilfsseiles am Ende des Tragseiles von herablaßbaren Leechten. und Bogenlampen, bestehend aus einem ortsfesten und einem beweglichen Kupplungsteil, an dem das Hilfsseil anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr einen Längsschnitt aufweist und an seinem oberen Ende in einer nach außen offenen gabelartigen Halterung ..drehbar angeordnet ist, derart, daß im Ruhezustand der Schlitz nach dem ortsfesten Teil, z. B. dem Mast oder der Wand, gerichtet ist und zwecks Hindurchführens des Tragseiles zum Herablassen der Leuchte nach außen drehbar ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem beweglichen oder festen Kupplungsteil eine Verriegelungsv,orrichtung vorgesehen ist, so daß ein Drehen des Schutzrohres nur im entkuppelten Zustand erfolgen kann. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Kupplungsteil einen zylindrischen Ansatz mit einem nach dem ortsfesten Teil gerichteten Nocken hat, über den sich das Schutzrohr mit dem Schlitz Stülpt. 4. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Kupplungsteil einen Nlücken besitzt, der im gekuppelten Zustande in den Schlitz des Schutzrohres eingreift, und daß der bewegliche Kupplungsteil, einen zylindrischen Kragen aufweist, in den sich das untere Ende des Schutzrohres einlegt. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, da-durch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr an seinem ob#eren Ende einen Wulst oder Ansätze besitzt, die ein Herausfallen aus dem gabelförmigen Halter verhindern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES123708D DE664706C (de) | 1936-08-05 | 1936-08-05 | Seilschutzrohr an einer Einrichtung zum Befestigen eines Hilfsseiles am Ende des Tragseiles von herablassbaren Leuchten |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES123708D DE664706C (de) | 1936-08-05 | 1936-08-05 | Seilschutzrohr an einer Einrichtung zum Befestigen eines Hilfsseiles am Ende des Tragseiles von herablassbaren Leuchten |
Publications (1)
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| DE664706C true DE664706C (de) | 1938-09-02 |
Family
ID=7536326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES123708D Expired DE664706C (de) | 1936-08-05 | 1936-08-05 | Seilschutzrohr an einer Einrichtung zum Befestigen eines Hilfsseiles am Ende des Tragseiles von herablassbaren Leuchten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE664706C (de) |
-
1936
- 1936-08-05 DE DES123708D patent/DE664706C/de not_active Expired
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