DE1908891U - Spule. - Google Patents

Spule.

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DE1908891U
DE1908891U DE1962A0019142 DEA0019142U DE1908891U DE 1908891 U DE1908891 U DE 1908891U DE 1962A0019142 DE1962A0019142 DE 1962A0019142 DE A0019142 U DEA0019142 U DE A0019142U DE 1908891 U DE1908891 U DE 1908891U
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DE
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coil
film
spiral spring
core
turns
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Expired
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DE1962A0019142
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Agfa Gevaert NV
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Description

Die Erfindung "betrifft eine Spule, insbesondere für kinematografisch^ Aufnahme- und 1iedergabegeräte, deren hohler Spulenkern einen Einführechiitζ und Mittel zum festlegen des filmanfanges aufweist»
Bei bisher bekannt gewordenen Spulen der vorgenannten Art treten jedoch Schwierigkeiten auf, wenn der film nicht von Hand, sondern automatisch durch eine an sich bekannte Vorrichtung eingefädelt werden soll. In diesem falle wird der film durch einen führungskanal bis nahe an den Schlitz des Spulenkernes geführt und trifft senkrecht auf die Mittel zum festlegen des filmanfanges. Die Erfahrung hat nun gezeigt, daß der film meist nicht - wie gewünscht - festgehalten wird, sondern ausknickt,und er läuft dann am Spulenkern vorbei und wird nicht aufgespult« Kommt dies z. Bo in der Kamera vor und wird nicht rechtzeitig bemerkt, so wird beim Öffnen des Kameragehäuses der film durch Lichteinfall unbrauchbar.
PK 225/ΜΚ 430
Um diese Nachteile zu vermeiden, wird erfindungsgemäß im Spulenkern eine Spiralfeder angeordnet, deren Wickelachse mit der Spulenachse zusammenfällt, wo"bei zumindest einige Windungen an der Innenwand der Spule anliegen, während weitere Windungen im Bereich des sich nur über einen Teil der Mimbreite erstreckenden Filmanschnittes einen geringeren Wickeldurchmesser aufweisen.
Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß der Filmanschnitt ein Stück in den Spulenkern eindringen kann, bis er auf die Spiralfederwindungen mit geringerem Wickeldurchmesser trifft. Da diese Windungen den Spulenkern nicht berühren, wird die Spitze des Filmanschnittes weggedrückt und beim leiterschieben gleitet der breiter werdende Film leicht zwischen die innere Wandung des Spulenkernes und die mit geringer Federkraft daran anliegenden Spiralfederwindungen. Somit ist der Filmanfang für das folgende Aufspulen sicher festgelegt. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Feder erhöht sich daher beim automatischen Einfädeln des Filmes die Betriebssicherheit ganz wesentlich. Trotzdem ist der Bauaufwand gering.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, daß die Spiralfeder in den hohlen Spulenkern unter schwacher Spannung in Sichtung der Wickelachse eingelegt ist. Es wurde damit ein einfacher, funktionssicherer Aufbau mit äußerst geringem Montageaufwand erreicht.
PK 225/MK 430
Vorzugsweise liegt die Spiralfeder an den beiden Enden, die sich, gegen die Spulenflanschen abstützen, nur mit einigen Windungen an der inneren Wand des Spulenkernes an. Diese Ausbildung der Spiralfeder ist besonders günstig für Filme mit doppelkeilförmigem Anschnitt, insbesondere Kinofilme, die dann beidseitig im Bereich der Perforationslöcher festgelegt werden«
Weitere Merkmale und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles, das auf der Zeichnung in einem Längsschnitt wiedergegeben ist.
In der Zeichnung sind die beiden Spulenflansche mit 1 und 2 bezeichnet, mit denen ein hohler Spulenkern 3, z. B. durch. Vernieten, Verpressen oder Verkleben, fest verbunden ist. Der Spulenkern 3 besitzt einen Schlitz 4 in den der Film 5 mit seinem z. B. doppelkeilförmigen Anschnitt 6 eingeführt wird. Im Inneren des Kernes 3 liegt eine Spiralfeder 7, deren lickelachse mit der Spulenachse A-A zusammenfällt. Der Wickeldurchmesser dieser Spiralfeder 7 ist an den beiden Enden, die mit geringer Spannung an den Flanschen 1, 2 anliegen, so groß, daß einige Windungen 8, 9 an der Innenwand 10 des Spulenkernes 3 anliegen. Zwischen diesen Windungen der Spiralfeder 7 und der Innenwand 10 wird der Film 5 an den Bändern
PK 225/MK 430
durch Reibung festgehalten, während der PiIm 5 "beim Einfädeln mit seinem Anschnitt 6 weit in den Spulenkern 3 eindringen kann, da die Windungen 11 gegen die Mitte der Jeder zu einen geringeren Durchmesser aufweisen.
Wenn auch die Zeichnung nur ein Kinofilmspule zeigt, so kann grundsätzlich die Erfindung doch "bei allen zur Aufnahme von Filmen bzw. dünner Bänder bestimmten Spulen zur Anwandung kommen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    Spule, insbesondere für kinematografisch^ Aufnahme- oder Wiedergabegeräte9 deren hohler Spulenkern einen Einführschlitz und Mittel zum festlegen des Filmanfanges aufweist, dadurch gekennzeichnet., daß im Spulenkern (3) eine Spiralfeder (7) angeordnet ist, deren Wickelachse mit der Spulenachse zusammenfällt, und daß zumindest einige Windungen (8, 9) an der Innenwand (10) der Spule (3) anliegen, während weitere Windungen im Bereich des sich nur über einen Teil der Filmbreite erstreckenden Filmanschnittes (6) einen geringeren lickeldurchmesser (11) aufweisen,
  2. 2. Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiralfeder (7) in den hohlen Spulenkern (3) unter schwacher Spannung in Richtung der Wickelachse eingelegt ist ο
  3. 3. Spule nach Anspruch 1S dadurch gekennzeichnet, daß die Spiralfeder (7) an den beiden Enden, die sich gegen die Spulenflansche (1 9 2) abstützen? nur mit einigen Windungen (8, 9) an der inneren Wand (10) des Spulenkernes (3) anliegt„
    Hierzu 1 Blatt Zeichnung
DE1962A0019142 1962-11-13 1962-11-13 Spule. Expired DE1908891U (de)

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