DE1908702A1 - Einrichtung zum Entleeren von Kaesebruchbehaeltern - Google Patents

Einrichtung zum Entleeren von Kaesebruchbehaeltern

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DE1908702A1
DE1908702A1 DE19691908702 DE1908702A DE1908702A1 DE 1908702 A1 DE1908702 A1 DE 1908702A1 DE 19691908702 DE19691908702 DE 19691908702 DE 1908702 A DE1908702 A DE 1908702A DE 1908702 A1 DE1908702 A1 DE 1908702A1
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DE19691908702
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Konrad Matulla
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/001Cheese-making in basins

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Entleeren von Käsebruchbehältern Die Erfindung-betrifft eine Einrichtung zum Entleeren von mit Käsebruch-Molkegemisch gefüllten Behältern, wie Käsereiwannen, Käsefertigern, Zellenfertigern usw., durch einen Bodenabtluß.
  • Fiir die Qualität vieler Käsesorten ist von besonderer Bedeutung, daß der Käsebruch weitgehend geschont und in einer durch das Bruchschneiden festgelegten Korngröße zur Verarbeitung gelangt. Soll nun ein hoher Käsebruchbehälter durch einen Bodenabfluß entleert werden, dann steht das Bruchgemisch unter einem der Flüssigkeitsstandsäule entsprechenden Druck und tritt vor allem zu anfangs des Abfüllvorganges mit hoher Geschwindigkeit aus, wobei sich eine starke Zertrümmerung des Bruchkornes und des Bruchgefüges nicht vermeiden läßt. Um diesen Nachteil weitgehend zu beseitigen, wurde bereits eine sogenannte Vakuum-Bruchabstillung bekannt, bei der im Behälterinnern ein Vakuum errichtet wird und damit der Gemischabfluß gesteuert wird.
  • Dies verlangt aber luftdicht abschließbare Behälter bzw.
  • Wannen. Vor allem bei großen Wannen ergeben sich dadurch komplizierte und aufwendige Verschlußvorrichtungen, die schließlich auch einer einfachen Bearbeitung und Beobachtung der dickgelegten Milch im Wege stehen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine einfachere Einrichtung zum drucklosen Entleeren von Käsebruchbehältern zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung in der Weise gelöst, daß an einen Abflußstutzen des Bruchbehälters einbis etwa zur höchstmöglichen Flüssigkeitsstandhöhe im Behälter hochreichendes Steigrohr mit einer Überlaufschwelle angeschlossen und diese Überlaufschwelle in Übereinst-immung mit der Flüssigkeitsstandhöhe absenkbar ist0 Zweckmäßig ist es, die Überlaufschwelle von einem Rohrbogen, der sich dem Steigrohr anschließt und vorteilha-ft in ein Fallrohr übergeht, zu bilden. In dieses Fallrohr kann eine Wendelbahn eingebaut sein, um den Käsebruch langsam und ohne freien Fall abfließen zu lassen. Anstelle des Fallrohres kann auch eine schräggestellte Ablaufrinne vorgesehen sein, Um die Höhe der Überlaufschwelle zu verändern, sind Steigrohr und Fallrohr bzw. die Ablaufrinne zweckmäßig um ihre Ansehlußachsen zur Seite schwenkbarO Die Einrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht auf diese Weise ein weitgehend druckloses Abfullen des Säsebruoh-Molkegemisches, da das dem Behälterabfluß nachgeschaltete Steigrohr einen Druckauegleich ermöglicht und das Gemisch dann huber die in ihrer Hohenstellung seränderbare Überlaufschwelle drucklos abfließen kann. Das Gemisch wird hierdurch geschont und es treten keine Beschädigungen am Bruchkorn auf, weil sich das Gemisch langsam und ohne Pressung dürch die Ablaufleitung bewegen kann.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer Abtülleinrichtung gemäß der Erfindung. Es stellen dar: Fig. 1, eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Stirnansicht hierzu.
  • Eine Käsereiwanne 1 ist in üblicher Weise an der tiefsten Stelle mit einem Abflußstutzen 2 versehen. An diesen putzen schließen sich ein Steigrohr 3 mit einem Rohrbogen 4 und ein.Failrohr 5 an. Der Rohrbogen bildet hierbei eine tberlautschwelle 7. Steig- und Fallrohr verlaufen im Aus-- führungsbeispiel etwa parallel zueinander0 An das Fallrohrende 8 ist ein Ablaufrohr 9 zu einer Dosier-Zellenwalze 10 angeschlossen, die den Käsebruch beispielsweise auf ein Entmolkungsband 11 entleert. Wie auch das Fallrohrende 8 so ist auch das Steigrohrende 6 um die Rohrmittelachse der Anschlußstücke zur Seite schwenkbar, wie es beispielsweise Fig. -2 mit, gestrichelten Linien zeigt. Um die Schwenkung der Rohre zu steuern, ist-der Rohrbogen 4 an einem Seilzug 12 aufgehängt, mit dem die erwünschte Absenkung bzw.
  • Höhenstellung der Überlaufschwelle 7 eingestellt werden kann. Im Fallrohr 5 ist noch eine Wendel bahn 15 eingebaut, die sich auf einen Teil oder auch auf die ganze Höhe des Fallrohres erstrecken kann. Die Steigung dieser Wendelbahn wird den jeweiligen Verhältnissen angepaßt.
  • Wird nuß ein im Abflußstutzeri 2 vorhandener Verschluß 13 geöffnet, dann strömt das Käsebruch-Molkegemisch in das Steigrohr 3 ein, wo es entweder bis zur Standhöhe des Behälters ansteigt oder, falls diese Standhöhe größer ist, huber die Bogen- bzw. Überlaufschwelle 7 dadurch das Fallrohr; 5 abläuft. Durch Verschwenken des Steigrohres iit.der Überlaufschwelle 7 können verschiedene Einstellungen erreicht werden, und zwar so, daß das Bruchgemisch möglichst drucklose aber noch unter vollständiger Füllung des Rohrquerschnittes die Schwelle 7 überwindet. Von hier aus läuft dann das Bruchgemisch selbsttätig ab, wobei durch die ein gebaute Gleitbahn ein freier Abfall verhindert wird.
  • In Fig. 2 steht die Schwelle 7 auf der H6he des Bruchgetisches H in der Wanne, In diesem Fall wird also das Geiisch nicht abfließen. Nach geringem Absenken dieser Schwelle 7 infolge Schwenkens der Rohre zur Seite setzt aber der Ablauf ein. Zweckiäßig Ist es, das Absenken der Überlaufschwelle 7 kontinuierlich, entsprechend dei Absenken der FlüssigkeitsstandhUhe-H im Behalter, auszuführein. Die in Fig. 2 gestrichelt dargestellte Schwenkstellung entspricht in etwa dei durch die punktierte Linie h gekennzeichneten Flüssigkeitsstand.
  • Das Steigrohr kann natürlich auch zu der in Fig. i gezeigten Behälterwandung parallelen Vertikalen geneigt- sein.
  • Ebenfalls ist es möglich, das Fallrohr 5 durch eine schräggestellte Ablaufrinne zu ersetzen. Eine solche Ablaufrinne bzw. Rutsche ist dann an Rohrbogen 4 derart beweglich und drehbar angebracht, daß sich die Rinne jeweils selbsttätig in die Gebrauchslage einstellt und dabei itt dem untersten Ende in einer festen Stellung zus weiteren Ablauf verbleibt.
  • Schließlich ist es auch möglich, anstelle des zul Rohrschwenken vorgesehenen Seilzuges ein an einei Rohrende 6 bzw. 8 angebrachtes Stellgetriebe, das auch motorisch angetrieben sein kann, einzusetzen.
  • Die Schwenkbewegung der Rohre zur Einstellung der Schwellenhöhe läßt sich dann vermeiden, wenn das Steigrohr 3 teleskopartig ausgebildet ist. Zweckmäßig sind dann mehrere Rohrstutzen teleskopartig ineinander verschiebbar miteinander verbunden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    iEinrichtung zum Entleeren von Käsebruchbehältern urch eine einem Bodenabfluß angeschlossene Ablaufleitung, dadurch gekennzeichnet, daß an einem-Bodenabflußstutzen (2) ein bits etwa zur höchstmiSglichen Fluss-igkeitsstandhöhe im Behälter (i) hochreichendes Steigrohr (3) mit einer Überlaufschwelle (7) nachgeschaltet und diese Bberlaufschwelle (7) in Übereinstimmung mit der Flüssigkeitsstandhöhe absenkbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß an das Steigrohr (3) ein 1800 Rohrbogen (4) für die Überlaufschwelle (7) und ein etwa-zum Steigrohr (3) paralleles Fallrohr (5) angeschlossen sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Überlaufschwelle (7) eine Ablaufrinne angeschlossen ist.
  4. 4. Einrichtung, nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steigrohr (3) mit der Uberlaufschwelle (7) um seine Anschlußachse zur Seite schwenkbar ist.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steigrohr (3) mit der Überlaufschwelle (7) durch teleskopartige Ausbildung des Steigrohres in der Höhe verstellbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeicnet, daß in das Fallrohr (5j eine Wendelbahn (i5) zum langsamen Abgleiten des Bruchgemisches eingebaut ist.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich an das Fallrohr (5) bzw. an die Ablaufrinne eine Zellenwalze (10) zur Dosierung des Bruchgemisches anschließt.
    Leerseite
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