DE1908684A1 - Ladeeinrichtung fuer geloeste Erdmassen - Google Patents

Ladeeinrichtung fuer geloeste Erdmassen

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DE1908684A1
DE1908684A1 DE19691908684 DE1908684A DE1908684A1 DE 1908684 A1 DE1908684 A1 DE 1908684A1 DE 19691908684 DE19691908684 DE 19691908684 DE 1908684 A DE1908684 A DE 1908684A DE 1908684 A1 DE1908684 A1 DE 1908684A1
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Germany
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transport
vehicles
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Application number
DE19691908684
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English (en)
Inventor
Horst-Werner Amand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL AMAND KG TIEF und STRASSE
Original Assignee
KARL AMAND KG TIEF und STRASSE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G3/00Storing bulk material or loose, i.e. disorderly, articles
    • B65G3/02Storing bulk material or loose, i.e. disorderly, articles in the open air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

  • Ladeeinrichtung fu'r gelöste Erdmassen Für das Verladen gelöster Erdmassen an den Abtragstellen grosser Erdbaustellen, Steinbrüche usw. sind kraftangetriebene Maschinen verschiedenster Bauart, z. B. Bagger, Schaufellader, Radlader und dergleichen, gebräuchlich. Es sind dies mit Schaufeln. Schüfkübeln, Kratzern, Eimern großen Inhalts ausgerüstete Geräte, die für das Bewegen des Ladegutes einen bedeutenden Energieaufwand erfordern. Durch die hohe Beanspruchung der beweglichen Teile ergibt sich eine nicht vermeidbare Reparaturanfälligkeit, wobei der Ausfall der Maschinen während der Reparatur -neben den ohnehin meist teueren Reparaturkosten- den eigentlichen wirtschaftlichen Nachteil bedeutet. Ferner sind zum Beladen der Transportfahrzeuge meistens mehrere Arbeitsgänge erforderlich. Die Anzahl der Arbeitsgänge beeinflußt wesentlich die Gesamtladezeit und damit die Wirtschaftlichkeit.
  • Von der Kostenseite betrachtet verursachen die bekannten Lademaschinen einen hohen Investitionsaufwand, der über die Abschreibungs- und Verzinsungssätze den Preis für die Erdarbeit mitbestimmt.
  • Die vorliegende Erfindung hat den Vorzug, die Beladungen in einem einzigen Arbeitsgang oder stetig -je nach Art der Transporteinrichtung- zu vollziehen und damit die Ladezeit auf ein Minimum zu reduzieren. Ihre einfache und robuste Konstruktion schaltet die Reparaturanfälligkeit aus und garantiert eine maximale Verfügbarkeit, letztlich verringert sie die Investitionskosten wesentlich.
  • Die Schemazeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand durch ein AusfUhrungabeisiel im Längsschnitt.
  • Eine Ladeeinrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einem Laderaum (1)9 der einseitig zur berg-, halden- oder haufwerkabgewandten Seite hin für den Abtransport offen ist0 Dieser Laderaum besitzt eine solche Größe, daß Transporteinrichtungen, wie Fajrzeuge, Transportbänder oder dergl0 für die Beladung eingefahren werden knnen0 Die Wände (2), der Boden (3) und das Dach (5) sind so gestaltet und bemessen, daß sie sowohl den statischen Belastungen als auch dem rauhen Erdbaubetrieb standhalten. Der Laderaum (i) ist transportfähig konstruiert. Zu diesem Zweck ist er durch Trennfugen (9) in Teile zerlegbar, dessen oberer Teil (ia) auf Transportfahrzeuge abgesetzt und damit verfahren werden kann. Der untere Teil (1b) ruht auf mit dem Boden (3) verbundenen Kufen (4), Rädern, Walzen oder dergl., um ein schnelles Verschieben zu ermöglichen.
  • Der Ladevorgang wird-durch eine im Dach (5) des Laderaumes (i) angeordnete, mit regelbarem Durchgang bzw. schließbarer Offnung (6) versehene Ladeschere (7) ermöglicht0 Der Durchgang durch die Öffnung (6) ist durch Verschieben des Verschlußstückes (6a) regelbar.
  • Als Verschlußstücke kommen mechanisch-, hydraulisch-, luStbetriebene, oder dergl. schwenkbare Platten9 Schieber, Ventile oder dergl. in Betracht.
  • Der Abstand (x) zwischen der schließbaren Offnung (6) und der Transporteinrichtung, für welche bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ein Transportfahrzeug (10) zur Anwendung kommt, ist u. a. so zu gestalten, daß unter Berüeksichtigung des natürlichen Böschungswinkels des Ladegutes sowohl eine optimale Beladung der Transportfahrzeuge gewährleistet, als auch ein Überlaufen vermieden wird -Zur offenen Seite des Laderaumes (i) hin ist auf dem Dach (5) eine schildartige Stützwand (8) angeordnet. Sie ermöglicht eine im Sinne der Erfindung gewünschte Bevorratung mit aus dem Abtrag gelöstem Material und verhindert das frontseitige Herabfallen des Ladegutes Für den Einsatz einer Ladeeinrichtung gemäß der Erfindung sind vorzugsweise Halden, Bergeinschnitte oder derglD Raufwerke mit Abtragshöhen 6,oo m geeignete Die Ladeeinrichtung wird zweckmäßigerweise so nahe als möglich an die Abtragstelle herangebracht und dort so installiert, daß ihr unterer Teil beliebig tief in das zu erstellende Planum eingelassen istO Fur das Ein- und Ausfahren der Transportfahrzeuge wird zwischen Glandhöhe und Boden 3) der Ladeeinrichtung eine Rampe angelegt. Die Erdmassen einer Halde, eines Bergeinschnittes, Raums werks oder dergl. werden durch Räummasohinen, einfache Schieberaupen oder dergl. so an die Ladeeinrichtung herangeschoben, daß auf dem Dach (5) ausreichend Ladevorrat vorhanden ist.
  • Zum Beladen einer Transporteinrichtung (7) wird das Verschlußstück (6a) der Öffnung (6) geöffnet und nach optimaler Beladung in der Weise daß sich unterhalb der öffnung (6) eine natürliche Abböschung der Erdmassen eingestellt hat, wieder geschlossen.
  • Die Ladezeit, insbesondere bei Großraumfahrzeugen, wird bei dem Einsatz der beschriebenen Ladeeinrichtung entscheidend minimiert.
  • Der Einsatz von teuren, kraltangetriebenen und reparaturanfälligen Lademasehinen kann gänzlich entfallen.
  • Nacii dem Abtragen einer Halde, eines Bergeinschnittes oder dergl. innerhalb eines dem wirtschaftlichen Einsatz der Scieberaupen entsprechenden Abschnittes wird die Ladeeinrichtung so umgesetzt, daß sie erneut in eine wie vor beschriebene Position kommt.

Claims (6)

  1. Schutzahsriiche
    Ladeeinrichtung für gelöste Erdmassen zum Beladen von Transporteinrichtungen 1. Ladeeinrichtung für gelöste Erdmassen zum BeLaden von Transporteinrichtungen, wie Fahrzeuge, Förderbänder, oder derg-l., gekennzeichnet durch einen transportablen Laderaum (i), der begrenzt durch Wände (2), Boden (3) und das Dach (5) an einer Seite für das Ein- und Ausfahren der Transporteinrichtungen (10) offen ist und eine Größe aufweist,-die der Unterbringung von Großraumtransportfahrzeugen zur Massenbeladung entspricht.
  2. 2. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Laderaum (i') durch Trennfugen (9) in Teile zerlegbar gestaltet ist und dessen oberer Teil (ia) auf die für den Erdtransport eingesetzten Transportfahrzeuge abgesetzt und damit verfahren werden kann, und dessen unterer Teil (ib) durch angeordnete Kufen (4), Räder, Walzen oder dergl. verschoben werden kann.
  3. 3. Ladeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Laderaum (i) in seinem Dach (5) eine eingearbeitete Ladeschurre (7) aufweist.
  4. 4. Ladeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgang durch die Öffnung (6)'der Ladeschurre (7) mittels angetriebener Verschlußstücke (6a) wie schwenkbare Platten, Schieber, Ventile oder dergl. reg'e-l- und schließbar ausgebildet ist.
  5. 5. Ladeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (x) zwischen~der regel- und schließbaren Öffnung (6) und dem Rand der Lademulde der Transporteinrichtung (10) so gestaltet ist, daß sich das gesamte Ladegut bei geöffnetem Durchgang auf die Transporteinrichtung (io) abstützt und gewährleistet ist, daß bei Ausnutzung des natürlichen Böschungswinkels der Erdmassen ein Überlaufen über den Muldenrand der Transportfahrzeuge vermieden wird.
  6. 6. Ladeeinrichtung nach. einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Dach (5) des Laderaumes (i) eine schildartige Stützwand (8) angeordnet ist, die eine Bevorratung an Erdmassen ermöglicht und ein frontseitiges Herabfallen des Ladegutes verhindert.
    Leerseite
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