DE1908668A1 - Sicherheits-Klauenkupplung - Google Patents

Sicherheits-Klauenkupplung

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DE1908668A1
DE1908668A1 DE19691908668 DE1908668A DE1908668A1 DE 1908668 A1 DE1908668 A1 DE 1908668A1 DE 19691908668 DE19691908668 DE 19691908668 DE 1908668 A DE1908668 A DE 1908668A DE 1908668 A1 DE1908668 A1 DE 1908668A1
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DE
Germany
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line
cylinder
claw
coupling
pressure
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Pending
Application number
DE19691908668
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English (en)
Inventor
Paul Hoever
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Fried Krupp AG
Original Assignee
Fried Krupp AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/28Automatic clutches actuated by fluid pressure
    • F16D43/286Automatic clutches actuated by fluid pressure controlled by torque

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Sicherheits-Klauenkunplung Vielfach ist es erforderlich, maschinelle Antriebe gegen Uberlastung zu sichern, d. h. zu verhindern, daß ein vorher bestimmtes Antriebs- oder Abtriebsdrehmoment überschritten wird. Das geschieht z. B.
  • bei Antrieben von Gewindeschneidwerkzeugen durch Verwendung einer Klauenkupplung, welche die Drehmomente unter Vermittlung von schräg zur Umlaufrichtung liegenden Klauen-Flanken überträgt. Die hierbei auftretenden axialen Kraftkomponenten suchen die beiden Kupplungshälften auseinanderzutreiben. Deshalb wird eine von ihnen durch ein Axial-Drucklager unnachgiebig abgestützt, während auf die andere Kupplungshälfte durch eine Feder eine begrenzte Gegenkraft in axialer Richtung ausgeübt wird. Überschreitet das Abtriebs-Drehmoment einen vorher bestimmten Wert, wird die letztere Kupplungshälfte unter der Wirkung der schrägen Klallen-Flanken verschoben, bis sie außer Eingriff mit der anderen Kupplungshälfte gelangt. Da sich dann die beiden Kupplungshälften relativ gegeneinander @erdrehen und die verschiebbare Kupplungshälfte durch die Feder weiterhin gegen die andere gedrückt wird, besteht die Gefahr, daß die Kupplung in kurzer Zeit warm läuft.
  • Außerdem bereitet es Schwierigkeiten, das verlangte Drehmoment genau einzustellen. Ferner sind Kupplungen mit Reibscheiben bekannt, die in axialer Richtung hydraulisch belastet werden und beim Auftreten eines zu großen Drehmomentes aneinander gleiten. Das ist aber mit einer unerwünschten Erwärmung der Reibscheiben verbunden.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Sicherheitsklauenkupplung mit schräg zur Umlaufrichtung liegenden Klauen-Flanken, die in axialer Richtung aneinander gedrückt werden, so zu gestalten, daß ein Warmlaufen vermieden wird und eine genaue Einstellung des nicht zu überschreitenden Drehmomentes möglich ist. Das wird in erster Linie dadurch erreicht, daß zum Andrücken der Klauen-Flanken aneinander ein-Zylinderraum eines doppelt wirkenden hydraulischen Kraftgerätes mit Druckflüssigkeit beaufschlagt ist und beim Überschreiten eines vorher bestimmten Drehmomentes mittels einer Umschalteinrichtung dieser Zylinderraum entlastet und dem anderen Zylinderraum des hydraulischen Kraftgerätes Druckflüssigkeit zugeführt wird, wodurch die Klauen-Flanken voneinander getrennt werden. Zweckmäßig wird an die Zuleitung zu demjenigen Zylinderraum des hydrauliscen Kraftgerätes, der zum Andrücken der Klauen-Flanken aneinander mit Druck sigkeit beaufschlagt wird, ein einstellbares Druckbegrenzungsorgan angeschlossen, das beim Überschreiten des Flüssigkeitsdruckes, der dem vorher bestimmten Drehmoment entspricht, die Umschalteinrichtung auslöst.
  • Die Erfindung ist von basonderer Bedeutung für den Antrieb von Schneidwerkzeugen an Tunnel-Fräamaschinen od. dgl., weil beim Arbeiten im Gestein häufig unvorhergesehene Scheidwiderstände auftreten.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungabeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt; und zwar zeigen: Fig. 1 eine Sicerheits-Klauenkupplung mit einer Umschalt-Einrichtung, î eiem Axialscnitt, Fig. 2 und 3 dieselbe Umschalt-Einrichtung bei anderen Einstellungen, in Axialschnitten, und Fig. 4 den in die Ebene ausgebreiteten Schnitt durch ineinandergreifende Klauen nach der dadurch die Linie IV-IV in Fig. I bezeichneten Zylinderflasche mit der Drehachse als Mittellinie, in einem größeren Maßstab.
  • Die Antriebswelle I und die Abtriebswelle 2 der Klauenkupplung sind auf den einander gegenüberliegenden Stirnseiten eines Gehäuses 9 gelagert. An einem Flansch 4 der Antriebswelle 1 ist eine Kupplungshälfte 5 befestigt. Diese hat eine Nabe, in der eine Hülse 6 drehbar gelagert ist, die fest auf einem Zapfen am Ende der Abtriebswelle 2 sitzt. Die andere Kupplungshälfte 7, ist auf einem Abschnitt 8 der Abtriebswelle 2 verschiebbar und gegenüber dieser undrehbar geführt.
  • Zum Verschieben-der Kupplungshälfte 7 dient eine Hülse 9, die auf einem weiteren Abschnitt 10 der Abtriebswelle 2 verschiebbar geführt ist. Die Hülse 9 trägt an ihrem von der Kupplungshälfte 7 abgewandten Ende einen Kolben II eines doppelt wirkenden hydraulischen Kraftgerätes, dessen Zylinder i2 einerseits fest an einer Scheibe 13 der Abtriebswelle 2 sitzt und andererseits mit einer Stirnwand die Hülse 9 dicht umschließt. Die Verschiebung der Hülse 9 und der Kupplungshälfte 7 in Richtung von der Kupplungshälfte 5 weg wird durch einen an den Abschnitt 10 anschließenden Bund 14 der Abtriebswelle 2 und nach der entgegengesetzten Richtung durch einen Kragen 15 an der Stirnwand des Zylinders 12 begrenzt.
  • Die beiderseits des Kelbens II befindlichen Zylinderräume 16, 17 sind über ein Drehgelenk mit zwei an das Gehäuse 2 angeschlossenen Ölleitungen 18 bzw. 19 verbunden.
  • Das Drehgelenk weist einen fest im Gehäuse 3 sitzenden Ringkörper 20 auf, innerhalb dessen der Zylinder 12 drehbar geführt ist. In die Innenfläche des Ringkörpers 20, welche die Umfangsfläche des Zylinders 12 dicht umschließt, sind zwei Ringnuten 21, 22 eingearbeitet.
  • Jede Ringnut 21, 22 ist durch eine Bohrung 23, 24 mit dem Zylinderraum 16 bzw. 17 verbunden. Andererseits ist eine Verbindung zwischen den Ringnflte' 21, 22 und den Öl-Leitungen 18 bzw. 19 durch Nippel 25 bzw. 26 hergestellt, die in das Gehäuse 3 eingesetzt sind.
  • Die Umsteuereinrichtung weist einen in einem Zylinder 27 verschiebbar geführten Verteilerkolben 28 auf mit drei Ringnuten 29, 30, 31.
  • An das Gehäuse 27 ist in der Mitte eine Druckölleitung 32 angeschlossen, welche in die Ringnut 30 mündet.
  • Ferner sind zwei Rücklauf-Leitungen 33, 34 son an-das Gehäuse 27 angeschlossen, daß sie bei allen Stellungen des Verteilerkolbens 28 in die Ringnuten 29 bzw. 31 münden. Die beiden Ölleitungen 18 und 19 sind-an-das Gehäuse 27 so angeschlossen, daß je nach der Stellung: des Verteilerkolbens 28 eine von ihnen mit der mittleren Ringnut 30 und die andere mit einer der beiden äußeren Ringnuten 29, 31 verbunden ist.
  • An einem Ende ist der Zylinder 27 mit der Ölleitung 18 durch eine Leitung 36 und ein Druckbegrenzungsventil 37 verbunden. Dieses läßt nur dann Öl aus der Leitung 18 in die Leitung 36 übertreten, wenn in der Leitung 18 ein bestimmter Öldruck überschritten wird. Die Höhe des Druckes kann an dem Druckbegrenzungsventil 37 eingestellt werden, in dem z. B. die Spannung einer Ventil belastungsfeder geändert wird. Der jeweilige Druck in der Ölleitung 18 wird durch ein Manometer 38 angezeigt.
  • In der Druckölleitung 32 befindet sich ein Rückschlagventil 39.
  • Zum Verstellen des Verteilerkolbens 28 dient ein Zylinder 43 und ein in diesem geführter. Steuerkolben 46, der mittels eines Handhebels 44 verschoben werden kann und eine mittlere Ringnut 49 sowie zwei äußere Ringnuten 50, 51 hat. An den Zylinder 43 sind eine Druckölleitung 47, die ein Rückschlagventil 52 enthält und eine Rücklauf-Leitung 48 son angeschlossen, daß je nach der Stellung des Steuerkolbens 46 wechselweise eine von ihnen in die mittlere Ringnut 49 und gleichzeitig die andere in eine der äußeren Ringnuten 50, 51 mündet.
  • Ferner mündet eine Leitung 45, die von demselben Ende des Zylinders 27 ausgeht wie die Leitung 36, bei allen Stellungen des Steuerkolbens 46 in die Ringnut 50, während eine von dem anderen Ende des Zylinders 27 ausgehende Leitung 35 immer in die mittlere Ringnut 49 des Steuerkolbens 46 mündet.
  • Die Klauen 40, 41 der. Kupplungshälften 5 bzw. 7 haben das aus Fig. 4 ersichtliche, trapezförmige Profil. Sie liegen bei eingerëckter Kupplung mit ihren Klauen-Flanken 42 aneinander an, die mit einem kleinen spitzen Winkel schräg zur Umlaufrichtung verlaufen.
  • Wenn von der Kupplungshälfte 5 auf die Kupplungshälfte 7 ein. Drehmoment übertragen wird, wirken infolge der Schräglage der Klauenflanken 42 auf die Kupplungshälften 7 axiale Kraftkomponenten, welche diese auseinander zu treiben suchen. Die Kupplungshälfte 5 wird an einer axialen Verschiebung dadurch gehindert, daß sie an einem Bund 53 der Hülse 6 anliegt. Einer Verschiebung der Kupplungshälfte 7 im Sinne eines Auskuppels wird dadurch entgegengewirkt, daß bei der aus Figur 3 er sichtlichen Stellung. des Verteilerkolbens 28 Drucköl aus der Leitung-32 durch die Leitung 18 in den Zylinderraum 16 gelangt und auf den Kolben II eine Kraft in Richtung nach der Antriebswelle 1 hin ausübt. Hierbei ist der Zylinderraum 17 durch die Leitung 19 mit der Rücklauf-Leitung verbunden.
  • In dem Maße, in dem das durch die Kupplung übertragene Drehmôment größer wird, steigt der Öldruck in dem Zylinderraum 16. Da dieser an dem Manometer 38 abgelesen werden kann, ist die Höhe des jeweils übertragenen Drehmomentes erkennbar.
  • Wenn das von der Kupplung übertragene Drehmoment einen vorher bestimmten Höchstwert überschreitet, wird das Druckbegrenzungsventil 37 durch den entsprechenden Öldruck, der an diesem Ventil eingestellt ist, geöffnet.
  • Infolgedessen gelangt Drucköl durch die Leitung 36 in den links von dem Verteilerkolben 28 befindlichen Zylinderraum. Aus diesem kann das Drucköl nicht entweichen, weil bei der Stellung des Steuerkolbens 46 nach Fig>. 3 die Ringnut 50, mit welcher der erwähnte Raum am linken Ende des Zylinders 27 verbunden ist, nicht mit der RücklauS-Leitung 48 in Verbindung steht. Doch ist der am anderen Ende des Zylinders 27 befindliche Raum über die Leitung 35 und die Ringnut 49 mit der Rücklauf-Leitung 48 verbunden. Infolgedessen wird der Verteilerkolben 28 durch den auf seine linke Stirnfläche wirkenden hohen Öldruck, der von dem Zylinderraum 16 herrührt, in die aus Fig. 1 ersichtliche Lage geschoben.
  • Nunmehr ist der Zylinderraum 16 durch die Leitung 18 und die Ringnut 29 mit der Rücklauf-Leitung 33 verbunden, während der Zylinderraum 17 durch die Leitung 19 und den Ringraum 30 mit Drucköl aus der Leitung 32 beaufschlagt wird. Infolgedessen wird der Kolben 11 in Richtung von der Antriebswelle 1 weg verschoben, so daß die Klauen 40 und 41 völlig außer Eingriff gelangen. Diese gleiten daher weder mit ihren Flanken 42 noch mit ihren ebenen Stirnflächen aufeinander, so daß an ihnen keine Reibungswärme entsteht, auch wenn sich die Wellen 1 und 3 weiterhin relativ zueinander drehen.
  • Wenn nach Fortfall des unzulässig-großen Drehmomentes die Klauenkupplung wieder eingerückt werden soll, wird der Steuerkolben 46 in die Lage nach Fig. 2 geschoben.
  • Infolgedessen wird die rechte Stirnfläche des Verteilerkolbens 28 über die Leitung 35 und die Ringnut 49 mit dem hohen Öldruck aus der Leitung 47 beaufschlagt, während gleichzeitig die linke Stirnfläche des Verteilerkolbens 28 entlastet wird-, da das linke-Ende des Zylinders 27 über die Leitung 45 und die Ringnut 50 mit der Rücklauf-Leitung 48 i.n-Verbindung steht. Infolgedessen wird der Verteilerkolben 28 aus der Lage nach Fig. 1 und 2 in die nach Fig. 3 geschoben. Nun steht der Zylinderraum 16 wieder unter hohem Druck, während der Zylinderraum 17 entlastet ist. Demzufolge wird der Kolben 11 nach rechts geschoben, und die Klauen 41 der Kupplungshälfte 7 werden mit den Klauen 40 der Kupplungshälfte 5 in Eingriff gebracht.
  • Der Steurkolben 46 wird alsdann in die aus Fig 3 ersichtliche Lage geschoben, damit die Verstelleinrichtung wieder bereit ist für den Fall, daß das von der Kupplung übertragene Drehmoment den vorher bestimmten Wert übersteigt.

Claims (2)

P a t e n t a n s p r ü c h e:
1. Sicherheits-Klauenkupplung mit schräg zur Umlaufrichtung liegenden Klauen-Flanken, die in axialer Richtung aneinander gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Andrücken der Klauen-Flanken (42) aneinander ein Zylinderraum (16) eines doppelt wirkenden hydraulischen Kraftgerätes (11, 12, 13) mit Druckflüssigkeit beaufschlagt ist und beim Überschreiten eines vorher bestimmten Drehmomentes mittels einer Umschalteinrichtung (27, 28) dieser Zylinderraum (16) entlastet und dem anderen Zylinderraum (17) des hydraulischen Kraftgerätes Druckflüssigkeit zugeführt wird, wodurch die Klauen-Flanken der beiden Kupplungshälften (7,5) voneinander getrennt werden.
2. Sicherheits-Klauenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet-, -daß an die Zuleitung (18) zu demjenigen Zylinderraum (16) des hydraulischen Kraftgerätes, der zum Andrücken der Klauen-Flanken (42) aneinander mit Druckflüssigkeit beaufschlagt wird, ein einstellbares Druckbegrenzungsorgan (37) angeschlossen ist, das beim Überschreiten des Flüssigkeitsdruckes, der dem vorher bestimmten Drehmoment entspricht, die Umschalteinrichtung (27, 28) auslöst.
L e e r s e i t e
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2640620A1 (de) * 1975-09-09 1977-03-24 Massey Ferguson Services Nv Drehmomentuebertragungsvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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