DE1908629U - Einschlagscheibe zum markieren von holz und magazin fuer solche einschlagscheiben. - Google Patents

Einschlagscheibe zum markieren von holz und magazin fuer solche einschlagscheiben.

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DE1908629U
DE1908629U DEH49247U DEH0049247U DE1908629U DE 1908629 U DE1908629 U DE 1908629U DE H49247 U DEH49247 U DE H49247U DE H0049247 U DEH0049247 U DE H0049247U DE 1908629 U DE1908629 U DE 1908629U
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discs
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Application number
DEH49247U
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English (en)
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Friedrich Hoffmann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B5/00Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins

Landscapes

  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

•516925*22.7.64 ^
Friedrich Hoffmann in Bad Hall (Oberösterreich)
Einschlagscheibe zum Markieren von Holz und Magazin für solche Einschlagscheiben
An der Stirnfläche von Holζstammen zu befestigende Blechscheiben, die der Markierung der Stämme dienen und zu diesem Zweck eingeprägte Zahlen, Buchstaben oder Zeichen tragen, sind bereits bekannt. In der Regel handelt es sich hiebei um einfache gelochte Scheiben, die mit Hageln an den Stämmen befestigt werden. Derartige Scheiben habes aber den Nachteil, daß sich ihre Ränder beim Einschlagen des Nagels etwas vom Holz abheben, so daß sie beim Transport der Stämme leicht abgestreift und verloren werden können. Es ist auch schon bekannt, Scheiben mit rechtwinkelig abgebogenem, also glatt zylindrischem Rand zu verwenden, wobei dieser Tragrand in Hölzern mit großem Schwindmaß aber schlecht haftet und somit ebenfalls zum Abstreifen bzw. Scheibenverlust Anlaß gibt. Zum Einschlagen der Scheiben mit glattem Tragrand dient ein Werkzeug, das hammerartig ausgebildet ist und in seinem Stiel ein Magazin für die Scheiben aufweist. Der Hammerkopf kann verschwenkt werden, um jeweils eine Scheibe aus dem
— 1 —
Magazin zu entnehmen und an der Hammerbahn durch Magnetkraft festzuhalten. Die Unterbringung des Magazins im Werkzeugstiel zwingt wegen der sonst verloren gehenden Handlichkeit des Stiels zu einem nicht überschreitbaren Scheibenhöchstdurchmesser, der aber vielfach zu klein ist, um die anzubringende Beschriftung noch von beliebiger Entfernung ablesen zu können. Außerdem ist das ganze Werkzeug für den robusten Betrieb in der Forstwirtschaft zu kompliziert und störanfällig und auch zu schwer.
Die Neuerung bezweckt die Vermeidung dieser
Mängel und die Schaffung einer in beliebiger Große ausführbaren Einschlagscheibe, die eine sichere Verankerung im Holz gewährleistet und in einem einfachen bzw. einfach zu handhabenden Magazin untergebracht werden kann.
Die Neuerung besteht im wesentlichen darin, daß der in das Holz eindringende Tragrand der Einschlagscheibe in der Draufsicht wellenförmig ausgebildet ist und Detan-bzw. Einreißstege aufweist. Beim Einschlagen wird die Wellenform verstärkt, bis es im Bereich der Stege zu einer Materialdehnung bzw. überhaupt zu einem Einreißen kommt und sich der Tragrand im Holz krallenartig verankert, wodurch auch bei stark schwindendem Holz ein Abstreifen der Markierungsscheiben verhindert wird.
Eine besonders zweckmäßige Scheibenform wird erreicht, wenn der Tragrand mit dem Scheibenboden im Zuge der Wellenform abwechselnd einen stumpfen und einen spitzen Winkel einschließt, wobei die Dehn- bzw. Einreißstege an
den Übergangsstellen "von der einen zur anderen Neigung durch keilförmige Wandstärkenverringerung vom Scheibenboden her gebildet sind.
Der Scheibenboden weist zwei Löcher zum Auffädeln der Scheibe auf einen U-förmigen Drahtbügel auf. Mit Hilfe eines solchen U-förmigen Drahtbügels lassen sich fortlaufend numerierte bzw. bezeichnete Einschlagscheiben leicht paketieren, wobei es bloß notwendig ist, die freien Bügelenden über der letzten Scheibe abzubiegen.
Ein einfaches Magazin für die neuerungsgemäßen Einschlagscheiben zeichnet sich durch einen aus mehreren durch Ringe verbundenen Paralleldrähten bestehenden zylindrischen Korb aus, wobei je zwei Drähte über den einen Endring des Korbes verlängert und zu zwei die Korböffnung sehnenartig überbrückenden, nur ein seitliches Ausschieben von Einzelscheiben zulassenden Bügeln verbunden sind und mit dem anderen Endring ein Deckel bajonettverschlußartig verbindbar ist, der einen die Scheiben federnd gegen die Bügel drückenden Kolben trägt. Der Kolben kann mit dem Deckel durch Teleskoprohre verbunden sein, wobei die Teleskoprohre umgebördelte Ränder als das vollständige Auseinanderziehen verhindernde Anschläge aufweisen und innerhalb der Rohre zwischen Kolben und Deckel eine Feder eingesetzt ist. Aus einem solchen Magazin lassen sich die einzelnen Einschlagscheiben mit einer Hand entnehmen, wonach die Scheiben auf einen hammerartigen Schlagkörper mit eingesetztem Haftmagnet aufgesetzt und mit diesem eingeschlagen werden. Die Scheiben werden in der durch den Drahtbügel gebildeten Paketform bei abgenommenem
Korbdeckel in den Korb eingeführt, worauf die abgewinkelten Enden des Drahtbügels aufgebogen und dieser aus den Scheibenlöchern herausgezogen werden kann. Danach ist es bloß erforderlich, den den Kolben tragenden Deckel auf den Korb aufzusetzen, so daß der unter Pederwirkung stehende Kolben auf die eingeführten Einschlagplättchen wirkt und diese gegen die Anschlagbügel im Bereich der Entnahmeöffnung drückt.
In der Zeichnung ist der Heuerungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u.zw. zeigen: Pig. 1 einen Teil einer Einschlagscheibe in Draufsicht, Fig. 2 und 3 Querschnitte durch den Tragrand der Scheibe
nach den Linien II - II und III - III der Pig. 1, Fig. 4 ein teilweise gefülltes Magazin für Einschlagscheiben im Teilschnitt,
Pig. 5 das Magazin in Draufsicht und
Pig. 6 einen Einschlaghammer in Ansicht.
Die Einschlagscheiben besitzen einen Boden 1 mit eingeprägten Ziffern, Buchstaben und/oder Zeichen sowie einen Tragrand 2, der in Draufsicht wellenförmig gestaltet ist. Dabei schließt der Tragrand 2 mit dem Scheibenboden 1 im Zuge der Wellenform abwechselnd einen stumpfen und einen spitzen Winkel ein. An den Übergangsstellen von der einen zur anderen Neigung sind Dehn- bzw. Einreißstege 3 vorgesehen, die durch keilförmige Wandstärkenverringerung vom Scheibenboden 1 her gebildet sind. Jede Scheibe 1,2 weist zwei löcher 4 zum Auffädeln auf einen U-förmigen Drahtbügel auf. Das Magazin gemäß Pig. 4 und 5 besteht
aus einem sich, aus Paralleldrähten 4,5 und Verbindungsringen 6,7,8 zusammensetzenden zylindrischen Korb. Die Längsdrähte sind über den Bndring 7 verlängert und zu zwei die obere Korböffnung sehnenartig tiberbrückenden, nur ein seitliches Ausschieben von Einzelscheiben zulassenden Bügeln 5a verbunden. Mit dem unteren Endring 8 ist ein Deckel 9 bajonettverschlußartig verbindbar. Der Deckel 9 trägt Teleskoprohre 10, deren innerstes an einem Kolben 11 befestigt ist, wobei die Teleskoprohre 10 umgebördelte Ränder 10a als Anschiagsieherung gegen vollständiges Auseinanderschieben besitzen und innerhalb der Rohre zwischen dem Kolben 11 und dem Deckel 9 eine Feder 12 eingesetzt ist. Die Rohrabmessungen und die Federkraft sind so bemessen, daß auch noch die letzte der im Korb befindlichen Einschlagscheiben mit genügender Kraft gegen die Bügel 5a gedruckt wird.
Das Magazin wird so gefüllt, daß die durch einen die Löcher 4 durchsetzenden Drahtbügel paketierten Scheiben bei abgenommenem Deckel 9 von unten in den Korb eingeführt werden, wonach der Drahtbügel herausgezogen wird. Anschließend wird das Magazin durch Aufsetzen des Deckels geschlossen, wobei gleichzeitig die Scheiben zusammen und gegen die Bügel 5a gedruckt werden. Die Scheiben können dann in Richtung der Symmetralen der Bügel 5a einzeln nach der Seite aas ; dem Magazin entnommen werden.
Das Einschlagwerkzeug für die Scheiben besteht aus einem Stiel 13 und einem Schlagkörper 14, in dem ein Haftmagnet 15 eingesetzt ist. An der der Schlagfläche gegen-

Claims (5)

RA.516 925-22.7.64 überliegenden Seite ist der Schlagkörper 14 "beispielsweise zur Aufnahme eines Prägestempels 16 oder als Hakenblatt ausgebildet. Schutzansprüche :
1. Einschlagscheibe zum Markieren von Holz, dadurch gekennzeichnet, daß der in das Holz eindringende Tragrand (2) der Einschlagscheibe (1,2) in der Draufsieht wellenförmig ausgebildet ist und Deln-bzw. Einreißstege (3) aufweist »
2. Einsehlagscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrand (2) mit dem Scheibenboden (1) im Zuge der Wellenform abwechselnd einen stumpfen und einen spitzen Winkel einschließt, wobei die Dehn- bzw. Einreißstege (3) an den Übergangsstellen von der einen zur anderen Neigung durch keilförmige Wandstärkenverringerung vom Scheibenboden her gebildet sind.
3· Einschlagscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenboden (1) zwei Löcher (4) zum Auffädeln der Scheibe (1,2) auf einen U-förmigen Drahtbügel aufweist.
4. Magazin für Einschlagscheiben nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen aus mehreren durch Ringe (6,7,8) verbundenen Paralleldrähten (4»5) bestehenden zylindrischen Korb, wobei je zwei Drähte (5) über dem einen Endring (7) verlängert und zu zwei die Korböffnun^
sehnenartig überbrückenden, nur ein seitliches Ausschieben von Einzelscheiben (1,2) zulassenden Bügeln (5a) verbunden sind und mit dem anderen Bndring (8) ein Deckel (9) bajonettverschlußartig verbindbar ist, der einen die Scheiben federnd gegen die Bügel (5a) drückenden Kolben (11) trägt.
5. Magazin nach Anspruch 4} dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (11) mit dem Deckel (9) durch Teleskoprohre (10) verbunden ist, wobei die Teleskoprohre umgebördelte Ränder (10a) als das vollständige Auseinanderziehen verhindernde Anschläge aufweisen und innerhalb der Rohre zwischen Kolben und Deckel eine Feder (12) eingesetzt ist.
DEH49247U 1963-07-25 1964-07-22 Einschlagscheibe zum markieren von holz und magazin fuer solche einschlagscheiben. Expired DE1908629U (de)

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DEH49247U Expired DE1908629U (de) 1963-07-25 1964-07-22 Einschlagscheibe zum markieren von holz und magazin fuer solche einschlagscheiben.

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