DE1908598U - Arbeitsplatte. - Google Patents
Arbeitsplatte.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47K—SANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
- A47K3/00—Baths; Douches; Appurtenances therefor
- A47K3/16—Devices for fastening baths to floors or walls; Adjustable bath feet ; Lining panels or attachments therefor
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)
Description
Arbeitsplatte
Die Erfindung betrifft eine in der Höhe verstellbare, zusammenlegbare Arbeitsplatte
zum Einhängen bzw, zum Auflegen auf Einrichtungen mit fester Höhe, wie sie in Wohnräumen, z. B. in Form von Waschbecken, Badewannen,
Rohrleitungen usw. , vorliegen. Es ist beabsichtigt, eine solche Arbeitsplatte durch Auswahl von geeignetem Material an den jeweiligen Verwendungszweck
anzupassen. Dabei soll die Platte leicht aufstellbar und montierbar wie auch zusammenklappbar und beim Aufhängen auf den jeweils zur Verfügung stehenden
Einrichtungen gegen Herunterrutschen gesichert sein. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die raumsparende Unterbringung der Platte nach ihrer Benutzung
und Entfernung von der jeweiligen Einrichtung.
Diese Ziele werden bei einer Arbeitsplatte der eingangs bezeichneten Art erfindungsgemäß
dadurch erreicht, daß mit der Rückseite der Platte eine senkrecht, sich vorzugsweise über die gesamte Plattenbreite .erstreckende Wand
verbunden ist, in der in zwei senkrechten Bohrungen die beiden Schenkel eines
Bügels höhenverstellbar aufgenommen sind, auf dessen Quersteg zwei seitlich verstellbare Auflager- oder Einhänge stücke gehaltert sind, und daß der vordere
Bereich der Platte durch zwei, vorzugsweise mit Querstreben versteifte Stützbeine bzw. Zugankerstreben getragen wird, die schwenkbar an der Platte
befestigt und in ihrer Länge verstellbar sind.
Zweckmäßigerweise besteht der Bügel aus einem beliebigen Metallprofil und
enthält sowohl in seinen Schenkeln als auch im Quersteg in bestimmten Abständen angeordnete Durchgangsgewindebohrungen, denen zur Fixierung der Höhenlage
der Platte bzw. des Abstandes der Auflager zueinander jeweils eine oder mehrere fluchtende Bohrungen sitzende Schrauben, Bolzen oder Splinte zugeordnet
sind. Die Auflagerstücke sind zweckmäßigerweise auf dem Bügelquersteg
verstellbar und enthalten jeweils einen senkrechten Abschnitt zur seitlichen
Fixierung der Platte. Um eine Beschädigung der Auflager-Einrichtung sowie
ein Abrutschen der Platte von derselben zu verhindern, sind die Auf- und Anlageflächen
der Auflagerstücke mit rutschfestem und elastischem Material in Form eingesetzter Stopfen versehen oder ganz aus diesem Material hergestellt.
Zur Unterstützung des vorderen Bereichs der Arbeitsplatte können entweder
Stützbeine mit mehr oder weniger aufschraubbaren oder an verschiedenen Stellen
einrastbaren Rohrstücken nach Art von Stativrasten oder auch seitlich an der Platte angelenkte nach oben oder unten in spitzem Winkel zur Platte an einer
Wand befestigbare Zug- bzw. Druckankerstreben vorgesehen sein, deren Länge jeweils über ein Spannschloß verstellbar ist. Ist es örtlich möglich, anstelle
der Stützbeine Zug- oder Druckankerstreben zu verwenden, so ist eine vollständige Bodenfreiheit gewährleistet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand verschiedener in den Zeichnungen dargestellter
Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert. Fig. 1 zeigt in Seitenansicht die auf ein Waschbecken aufgesetzte Arbeitsplatte
gemäß der Erfindung.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 1. Fig. 3 zeigt die gleiche Arbeitsplatte wie in Fig. 1, jedoch mit schräg nach
oben zur Wand verlaufende Zugankerstreben. Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 3.
Fig. 5 ist eine Vorderansicht der Anordnung nach Fig. 1, wobei die Stützbeine
der Übersichtlichkeit halber abgebrochen dargestellt sind. Fig. 6 ist eine vergrößerte Teildarstellung des Querbügels, eines Auflagerstückes
sowie einer nicht durchlaufenden Rückwand mit der Aufnahmebohrung für einen Schenkel des Bügels.
Fig. 7 zeigt schematisch die Lagerung der Platte auf einein Rohr.
Fig. 8 zeigt eine andere Lösung der gleichen Aufgabe wie in Fig. 7. Fig. 8 zeigt die Platte in zusammengeklapptem Zustand.
Fig. 10 zeigt einen Querschnitt durch die Arbeitsplatte mit ihren verschiedenen
Schichten.
Fig. 11 zeigt ebenfalls im Querschnitt eine weitere Ausführungsform der Platte.
Fig. 11 zeigt ebenfalls im Querschnitt eine weitere Ausführungsform der Platte.
Der in Fig. 1 dargestellte Gegenstand der Neuerung besteht aus einer Platte 10,
an deren Rückseite eine vorzugsweise über die ganze Breite dsr Platte verlaufende
Rückwand 11 befestigt ist. W\,e im einzelnen Fig. 5 zeigt, sind in der
Rückwand 11 zwei senkrechte Durchgangsbohrungen IZ vorgesehen, in denen die
beiden Schenkel 13 eines im wesentlichen U-förmigen Bügels 14 aufgenommen sind. Sowohl die Rückwand 11 als auch die Schenkel 13 enthalten Durchgangsgewindebohrungen
15 (Fig. 6), die seitlich miteinander ausgefluchtet sind. Um
die Arbeitsplatte in die erforderliche Höhe zu bringen, wird der Bügel 14 aus seinen Aufnahmebohrungen 12 in der Rückwand 12 herausgezogen bzw. in diese
weiter eingeführt und in die gerade fluchtenden Bohrungen 15 ein Querstift oder ein Gewindebolzen 15a (Fig. 6) zur Fixierung eingeschraubt.
Zur seitlichen Verstellung des Arbeitstisches sind auf dem Quersteg des Bügels
14 ebenfalls Bohrungen 16 angebracht. Auf diesem Quersteg sitzen verschiebbar zwei Auflagerstücke 17, die seitlich so weit verschoben werden können, bis
ihre nach unten weisenden Schenkel die Seitenkanten 19 der im Raum festen
Halte einrichtung 20 umfassen. Um die Auflagerstücke 17 ebenfalls zu fixieren, wird eine Durchsteckschraube 16a durch die jeweils passende Bohrung 16 im
Quersteg des Bügels gesteckt. An den Auf- und Anlageflächen der Auflagerstücke
17 können Stopfen 21 aus elastischem und rutschfestem Material vorgesehen
sein, um eine Beschädigung der Einrichtung und ein Abrutschen der Platte zu verhindern.
Der vordere Bereich der Arbeitsplatte 10 wird nach Fig. 1 und 2 durch ein
Paar durch Querstreben versteifte, klappbare Stützfüße 22, vorzugsweise aus Rohrprofil, getragen. Am Schwenklager der Stützbeine 22 ist im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 jeweils ein Anschlag 23 oder eine Rasteinrichtung angeordnet, über welche die Stützbeine 22 in der erforderlichen Stützneigung zur
Platte 10 gehalten werden. Am Standende der Stützbeine 22 sind .Rohrstücke 24
vorgesehen, mit denen sich eine Höhenverstellung erreichen läßt. Diese Höhenverstellung
kann z. B. dadurch erfolgen, daß die Rohrstücke mehr oder weniger auf die Stützbeine aufgeschraubt werden, oder daß Verstellmittel nach Art von
Sktivrasten vorgesehen sind. Die Standflächen der Rohrstücke 24 sind zweckmäßig
mit rutschfestem und bzw. oder elastischem Material, beispielsweise in Form eingesetzter Stopfen 25, versehen.
Anstelle der Stützbeine 22 sind in Fig. 3 und 4 Zugankerstreben 26 dargestellt,
die im vorderen Bereich der Platte an der Seitenwand bei 27 angelenkt sind. Um eine Höheneinstellung des Arbeitstisches 10 vorzunehmen, besitzen diese
Zugankerstreben 26 verstellbare Spannschlösser 28. Anstelle der in Fig. 3 und
gezeigten Zuganker streben können selbstverständlich auch Druckankerstreben verwendet werden, die etwa in dem gleichen Winkel zur Arbeitsplatte in Fig. 3
nach unten verlaufen und ebenfalls an der Wand befestigt sind.
In der einfachsten Ausführungsform besteht die eigentliche Platte vorzugsweise
aus Holz, ζ. B. aus einer Preßspanplatte 29 (siehe Fig. 10), die in der Rückwand
11 eingelassen ist. Zusätzlich kann die Arbeitsplatte je nach Verwendungszweck einen .ein- oder mehrschichtigen Belag erhalten. Bei einem Kleinkinder-Wickeltisch
kommt z. B. eine ca. 10 mm starke Auflage aus wärmeisolierendem Kunststoff (Styropor) 30 und darauf eine ebenfalls etwa 10 mm starke Schaumgummischicht
31 in Frage. Darüber wird je nach Bedarf eine nässeabweisende Abdeckfolie 32 gelegt. Um diese Abdeckfolie 32 einfach befestigen und nach Bedarf
wieder abnehmen zu können, ist im hinteren Bereich der Platte eine Weichholzleiste
33 eingelegt, die zweckmäßigerweise in oder etwas unterhalb der Höhe
der Unterschichtung sitzt.
Anstelle der in Fig. 10 dargestellten Schichten kann auch nach Fig. 11 auf die
Spanplatte 29 direkt ein säurefester Kunstharzbelag 34 aufgebracht sein. Um die Bespannungsfolie an der Vorderkante und an den Seitenkanten der Arbeitsplatte
leicht befestigen und erneuern zu können, ist dort eine Leiste 35 mit eingefräster
Nut angebracht. Zweckmäßigerweise werden die Kanten der Arbeitsplatte durch ein Kunststoff- oder Leichtmetall-Abdeckprofil 36 verkleidet.
In Fig. 7 und 8 ist eine Auflage- bzw» Einhängemöglichkeit der Arbeitsplatte
auf einem Rohr, beispielsweise auf einem Rohrrahmen eines Geländers, darge-
stellt. Dabei kann der Einhängehaken 37 sowohl direkt an der Rückwand 11
oder auch jeweils an den Auflagerstücken 17 befestigt sein. Im letzteren Fall ist wiederum die Möglichkeit einer Höhenverstellung gegeben. Wird auf die
Höhenverstellung der Platte kein besonderer Wert gelegt, so kann auf den U-förmigen Bügel 14 und die Auflager stücke 17 ganz verzichtet werden, wenn
in der Rückwand 11 eine entsprechende Aussparung vorgesehen wird, welche
über die im Raum vorhandene Einrichtung, z. B. ein Waschbecken, seitlich übergreift und dadurch eine seitliche Fixierung der Platte ermöglicht. Anstelle
einer durchgehenden Rückwand brauchen, falls die Umstände dies erfordern, auch nur Seitenstücke der Rückwand ary&er Platte 10 befestigt zu werden, die
für eine seitliche Fixierung ausreichen und gegebenenfalls auch die Bohrungen 12 zur Aufnahme des Bügels 13 tragen.
Claims (11)
1. In der Höhe verstellbare, zusammenlegbare Arbeitsplatte zum Einhängen
in bzw, zum Auflegen auf Einrichtungen mit fester Höhe ("Waschbecken, Badewanne,
Rohrleitungen, Möbel usw.), dadurch gekennzeichnet, daß mit der Rückseite der Platte (10) eine senkrechte, sich vorzugsweise über die gesamte
Plattenbreite erstreckende V/and (1) verbunden ist, in der in zwei senkrechten
Bohrungen (IZ) die beiden Schenkel (13) eines Bügels (14) höhenverstellbar aufgenommen
sind, auf dessen Quersteg (16) zwei seitlich verstellbare Auflageroder Einhänge stücke (17) gehaltert sind, und daß der vordere Bereich der
Platte durch zwei, vorzugsweise mit ßuerstreben versteifte Stützbeine (22)
bzw. Zugankerstreben (26) getragen wird, die schwenkbar (23, 27) an der Platte (10) befestigt und in ihrer Länge verstellbar sind.
2. Arbeitsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (14)
aus einem Metallprofil, mit z.B. kreis-, U-förmigem oder quadratischem Querschnitt
besteht und sowohl in seinen Schenkeln als auch im Quersteg in bestimmten Abständen angeordnete Durchgangsgewindebohrungen (15,16) enthält, denen
zur Fixierung der Höhenlage der Platte bzw. des Abstandes der Auflager zueinander
jeweils eine oder mehrere fluchtende Bohrungen in der Rückwand (11) und in den Auflagern (17) und in diesen Bohrungen sitzende Schrauben, Bolzen
oder Splinte (15a, 16a) zugeordnet sind.
3. Arbeitsplatte nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagerstücke
(17) aus einem in Anpassung an den Bügelquersteg aus genuteten Längsteil und einem daran anschließenden senkrechten Abschnitt zur seitlichen
Fixierung der Platte bestehen, deren Auf- und Anlageflächen mit rutschfestem und elastischem Material, z. B. in Form eingesetzter Stopfen (21) o. dgl.,
versehen sind.
— 7 -
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Auflagerstücken
(17) oder an der Rückwand (11) selbst von der Platte weggerichtete, nach unten offene Haken (37) zum Einhängen auf Rohre, Balkongeländer
usw. , befestigt sind.
5. Arbeitsplatte nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
Standende der Stützbeine (22) Rohrstücke (24) vorgesehen sind, die zur Höhenverstellung
mehr oder weniger aufschraubbar sind oder Verstellmittel nach Art von Stativrasten besitzen und an der Standfläche mit rutschfestem und/oder
elastischem Material, z. B. in Form eingesetzter Stopfen (25) o. dgl. , versehen
sind.
6. Arbeitsplatte nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am
Schwenklager (23) der Stützbeine (22) Anschläge, z. B. Splinte, Federklemmen oder Rasten, vorgesehen sind, die das Aufklappen bzw. Schwenken der Beine
bis in die jeweils erforderliche Stützneigung ermöglichen.
7. Arbeitsplatte nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle
von Stützbeinen seitlich am vorderen Bereich der Platte angelenkte, nach oben oder unten in spitzem Winkel zur Platte an einer Wand befestigbare Zug- bzw.
Druckankerstreben (26) vorgesehen sind, deren Länge jeweils über ein Spannschloß
(28) verstellbar ist.
8. Arbeitsplatte nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen
ein- oder mehrschichtigen Belag, z. B. aus wärmeisolierenden oder säurefesten Kunststoffen (30,31,43) besitzt.
9. Arbeitsplatte nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus
einem Rahmen mit einem der Beanspruchung angepaßten Material besteht, in dem eine oder mehrere dem Verwendungszweck entsprechende Füllschichten
untergebracht sind.
ΙΟ. .Arbeitsplatte nach Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß am
hinteren Rand der Platte in oder etwas unterhalb der Höhe der Unterschichtung eine Weichholzleiste (33) zur Befestigungeiner (nässeabweisenden) Bespannungsfolie
eingelegt ist.
11. Arbeitsplatte nach Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an
den Vorder- und Seitenwänden je eine Leiste (35) mit eingefräster Nur zum Einnageln der Bespannungsfolie vorgesehen ist, die mit einem Kantenprofil
(36) abgedeckt sein kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEL37876U DE1908598U (de) | 1964-09-03 | 1964-09-03 | Arbeitsplatte. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEL37876U DE1908598U (de) | 1964-09-03 | 1964-09-03 | Arbeitsplatte. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908598U true DE1908598U (de) | 1965-01-14 |
Family
ID=33354412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL37876U Expired DE1908598U (de) | 1964-09-03 | 1964-09-03 | Arbeitsplatte. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908598U (de) |
-
1964
- 1964-09-03 DE DEL37876U patent/DE1908598U/de not_active Expired
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