DE1908590U - Aufzugsvorrichtung fuer zeituhren von zweiradfahrzeugen. - Google Patents

Aufzugsvorrichtung fuer zeituhren von zweiradfahrzeugen.

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DE1908590U DE1964V0016956 DEV0016956U DE1908590U DE 1908590 U DE1908590 U DE 1908590U DE 1964V0016956 DE1964V0016956 DE 1964V0016956 DE V0016956 U DEV0016956 U DE V0016956U DE 1908590 U DE1908590 U DE 1908590U
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Abzugsvorrichtung für Zeituhren von Zweiradfahrzeugen.
Das Muster betrifft eine Aufzugsvorrichtung für Zeituhren von Zweiradfahrzeugen, die insbesondere auf deren Lenkstange befestigt sind. Das Federwerk solcher Uhren wird gewöhnlich mittels einer aus dem Uhrgehäuse herausragenden Aufzugswelle und durch Drehen eines auf der Aufzugswelle befestigten Rädchens oder Stellknopfes, der sogenannten Krone, aufgezogen. Diese Betätigung erfordert jedoch einige Mühe und kann durch die Lenkstange behindert sein. Wenn die Uhr während der Fahrt aufgezogen wird, besteht zudem die Gefahr, daß der Fahrer zu sehr vom Verkehr abgelenkt und in der Führung des Zx^eirades unsicher wird.
Die Neuerung schlägt daher eine Aufzugsvorrichtung vor, die ein leichtes Aufziehen des Federwerkes mit wenig Kraftaufwand und ohne besondere Achtsamkeit gestattet, und besteht darin, daß das Aufzugsorgan als Schwenkhebel ausgebildet ist. Der Schwenkhebel kann auf einfache Weise mit einem Finger der auf der Lenkstange ruhenden Hand bedient werden, so daß auch während des Aufziehens ein sicheres Lenken des Fahrzeuges gewährleistet ist. In einer Ausgestaltung der Neuerung ist der Schwenkhebel auf der Aufzugswelle des Uhrwerkes gelagert und zur krafisöüLüssigen Verbindung zwischen dem Schwenkhebel und der Aufzugswelle eine Klemmfeder vorgesehen. Sie kann im Schwenkhebel in einer erweiterten Bohrung angeordnet und einseitig gehalten sein und umschlingt die Aufzugswelle derart, daß die Verbindung zwischen dieser und dem Schwenkhebel nur in einer Schwenkrichtung kraftSchlussig ist. Es ist ferner eine Schraubsicherung vorgesehen, die den Schwenkhebel auf der Aufzugswelle und die Klemmfeder im Schwenkhebel hält. Eine solche Aufzugsvorrichtung ist sehr zuverlässig und zudem einfach und billig herstellbar. Sie ist in bevorzugter Weise auf der
— 2 —
Rückseite des Uhrgehäuses angeordnet, wo sie leicht zugänglich ist, ohne das Gesamtbild der Uhr zu stören.
Die !Teuerung soll anschließend anhand der Darstellung eines Ausführungsbeispieles erläutert werden. Die Zeichnung zeigt in
]?ig.1 eine Draufsicht auf die Rückseite einer mit der neuerungsgemäßen Aufzugsvorrichtung versehenen Uhr und
3?ig.2 einen Schnitt durch die Abzugsvorrichtung nach der Linie A-A in I1Ig. 1 in vergrößerter Darstellung.
Aus dem Gehäuse 1 der Uhr ist durch eine kreisrunde Ausnehmung 2 im Gehäuseboden die mit dem 3?ederwerk 3 verbundene Aufzugswelle 4- herausgeführt, auf welcher mit einem zylinderförmigen Ansatz 6 mit einer axialen Bohrung 7 ei©1? Aufzugshebel 5 schwenkbar gelagert ist. Der Ansatz 6 reicht durch die Ausnehmung 2 in das Gehäuse 1. In einer Erweiterung der Bohrung 7 im Ansatz 6 ist die als Schraubenfeder ausgebilrfete und die Aufzugswelle 4 relativ fest umschlingende Klemmfeder 11 angeordnet. Sie weist einen ringförmig gebogenen Ansatz 12 auf, der in eine entsprechende ringfömige Ausnehmung 13 im Aufzugshebel 5 eingelegt wird. Eine gemeinsame Schraubsicherung, bestehend aus der Schraube 8 und einer Scheibe 9, hält sowohl die Klemmfeder 11 im Aufzugshebel 5 als auch den Aufzugshebel in seiner Lage auf der Welle 4-, Die Anordnung der Klemmfeder 11 ist so gewählt, daß zwischen dem Aufzugshebel 5 und d.er Welle 4 nur in einer bestimmten Drehrichtung eine kraftschlüsige Verbindung entsteht. Durch Verschwenken des Aufzugshebels 5 im Uhrzeigersinn wird die Klemmfeder 11 vom Aufzugshebel zusammengedreht und umspannt die Aufzugswelle 4, die der Drehbewegung des Aufzugshebels folgen muß. Dabei wird das Federwerk 3 aufgezogen. Das Zurückschwenken des Aufzugshebels in entgegengesetzter Richtung in seine Ausgangsstellung bewirkt dagegen ein Aufdrehen der Klemmfeder 11 und führt zum Lösen der Verbindung mit der Aufzugswelle 4. Diese Rückstellbe-

Claims (4)

7 342*20.11.64 < kann entweder von Hand oder auch selbsttätig mittels einer Rückstellfeder (nicht dargestellt) durchgeführt werden. en Während bei bekanni/ Fahrzeuguhren das Verstellen der Zeitzeiger und das Aufziehen des Uhrwerkes gewöhnlich über eine gemeinsame Welle mit einem relativ aufwendigen Umschaltmechanismus erfolgt, ist im Ausführungsbeispiel zum Verstellen der Zeiger eine von der Aufzugsvorrichtung unabhängige Welle 14 mit einem Stellknopf 15 vorgesehen. Schut zansprüche.
1./ Aufzugsvorrichtung für Zeituhren von Zweiradfahrzeugen, die insbesondere auf deren Lenkstange befestigt sind, mit einem außerhalb des Uhrgehäuses angeordneten Aufzugsorgan, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzugsorgan als Schwenkhebel (5) ausgebildet ist.
2./ Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwaikhebel (5) auf der Aufzugswelle (4) des Uhrwerkes gelagert und zur kraftschlüssigen Verbindung zwischen dem Schwenkhebel und der Aufzugswelle eine Klemmfeder (11) vorgesehen ist.
5·/ Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmfeder (11) im Schwenkhebel (5) in einer erweiterten Bohrung (10) angeordnet und einseitig gehalten ist und die Aufzugswelle (4) derart umschlingt, daß die Verbindung zwischen dieser und dem Schwenkhebel nur in einer Schwenkrichtung kraftSchlussig ist.
4./ Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3> gekennzeichnet durch eine den Schwenkhebel (5) auf der Aufzugswelle (4) und die Klemmfeder (11) im Schwenkhebel haltende Schraubsicherung (8,9)·
5·/ Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugsvorrichtung auf der Rückseite des Uhrgehäuses (1) angeordnet ist.
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