DE1908564C3 - Plattenspieler - Google Patents

Plattenspieler

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DE1908564C3
DE1908564C3 DE19691908564 DE1908564A DE1908564C3 DE 1908564 C3 DE1908564 C3 DE 1908564C3 DE 19691908564 DE19691908564 DE 19691908564 DE 1908564 A DE1908564 A DE 1908564A DE 1908564 C3 DE1908564 C3 DE 1908564C3
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DE
Germany
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lever
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player unit
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DE19691908564
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English (en)
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DE1908564B2 (de
DE1908564A1 (de
Inventor
Yasuro; Nakae Nobuhiro; Tokio Yawata
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Panasonic Holdings Corp
Original Assignee
Matsushita Electric Industrial Co Ltd
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Publication date
Application filed by Matsushita Electric Industrial Co Ltd filed Critical Matsushita Electric Industrial Co Ltd
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Publication of DE1908564B2 publication Critical patent/DE1908564B2/de
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Publication of DE1908564C3 publication Critical patent/DE1908564C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf einen Plattenspieler mit einer in einem Gehäuse untergebrachten und durch Öffnen eines Klappdeckels von oben zugänglichen Spielereinheit, welche über einen Schwenkmechanismus heb-und senkbar ist.
Es ist bereits eine Musiktruhe mit eingebautem Plattenspieler bekannt (USA-Patentschrift 33 58 917), bei der die Verwendung eines Plattenspielerdeckels auf ihrer Oberseite vermieden werden soll. Außerdem soll der Zugang zum Plattenspieler bei dieser Musiktruhe für den Bediener leicht gemacht werden. Dazu ist der Plattenspieler mit einer als Deckel dienenden Seitenwand der Musiktruhe starr verbunden und die so gebildete Einheit über eine Parallelogrammführung, die an der Oberseiie der Musiktruhe angelenkt ist, aus dem Musiktruhengehäuse seitlich nach oben herausschwenkbar. Nachteiligerweise tritt hier ein erhöhter Raumbedarf auf, da die Gesamtabmessungen der Musiktruhe im Arbeitszustand zur Seite hin erheblich vergrößert sind, nämlich zumindest um den Durchmesser der dort verwendeten Spielereinheit.
Weiterhin ist ein Kofferplatlenspieler bekannt (DT-AS 1120 174), bei dem die dort verwendete Spielereinhcit um einen Anlenkpunkt herum schräg nach unten in das Gehäuse derart abgesenkt werden kann, daß in dieser Stellung die benötigte Höhe niedriger als in der Arbeitsstellung ist. Hierdurch kann der dann zuzuklappende Kofferdeckel flacher gehalten werden. Nachteiligerweise sind bei diesem Kofferplattenspieler zwei Arbeitsgänge erforderlich, um von der Ruhestellung in die Arbeitsstellung cder umgekehrt überzugehen, nämlich das Verschwenken der Spielereinheit und dann das Auf- oder Absetzen des Kofferdeckels. Im übrigen ist eine Schräglage der Spielereinheit wegen der dadurch auftretenden Lagerprobleme (selbst in Ruhestellung) nachteilig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Plattenspieler der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem das Gehäuse trotz einer oberhalb der Gehäuseoberseite liegenden Arbeitshöhe nicht wesentlich höher als die Spielereinheit selbst ist und dadurch ohne zusätzlichen Raumbedarf die Spielereinheit mit Hilfe des Deckels in Arbeitsstellung bringbar ist.
Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß an den Seitenwänden im Bereich der Vorder- und Rückseite des Gehäuses je zwei Winkelhebelpaare mit ihren Scheitelpunkten drehbar gelagert sind, daß jeweils das eine Hebelende gelenkig an der Spielereinheit und die anderen Enden der jeweiligen Hebelpaare gelenkig durch <?ine Schubstange verbunden sind und daß die im Bereich der Rückseite mit der Spielereinheit verbundenen Hebelarme über den Scheitelpunkt hinaus um Hebelarme verlängert sind, deren freie Enden am Klappdeckel befestigt sind.
Wird bei dem erfindungsgemäßen Plattenspieler der Deckel geöffnet, wird die Spielereinheit angehoben und in die Spiel- bzw. Betriebslage gebracht. Wenn der Deckel geschlossen wird, oder wenn der Plattenspieler nicht verwendet wird, wird die Spielereinheit abgesenkt und im Inneren des Gehäuses des Spielers eingeschlossen, wodurch die Größe des Plattenspielers wesentlich vermindert wird.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Zeichnungen näher erläutert.
F' g. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines bekannten Plattenspielers,
Fig. 2 eine Seitenansicht, die den bekannten Plattenspieler im nicht abgedeckten Zustand zeigt,
Fig.3 bis 10 zeigen ein Ausführungsbeispiel des Plattenspielers gemäß der Erfindung, wobei F i g. 3 eine perspektivische Ansicht des Plattenspielers,
Fig.4 eine perspektivische Ansicht ist, die den Spieler mit geöffnetem Deckel zeigt,
F i g. 5 eine Ansicht eines senkrechten Schnitts ist, die den Deckel in geöffnetem Zustand zeigt,
F i g. 6 eine Ansicht eines senkrechten Schnitts ist, die den Deckel des Spielers im geschlossenen Zustand zeigt,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht ist, die die wesentlichen Teile des Hebe- und Senkmechanismus des Spielers gemäß der Erfindung zeigt,
F i g. 8 eine perspektivische Ansicht ist, die wesentliche Teile der Abspieleinheit und den Hebe- und Senkmechanismus im Zusammenbau zeigt,
F i g. 9 eine Ansicht eines senkrechten Schnitts eines wesentlichen Teils in Fig. 8 ist und
F i g. 10 eine Teilschnittansicht, die die Spielereinheit ohne andere wesentliche Teile und in dem Zustand zeigt, wenn die Einheit in eine Richtung gedrückt wird.
Bekannte Plattenspieler dieser Bauart sind in einer Weise ausgebildet, wie sie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Die bekannte Plattenspielerbauait besteht aus einem Plattenteller 1, einem Tonabnehmer 2, einer Tischplatte 3 sowie einem Motor (in der Zeichnung nicht dargestellt) zum Antreiben des vorstehend angeführten Mechanismus. Diese Spielereinhcit ist vom Innern des Gehäuses 4 des Plattenspic-
lers eingeschlossen und es sind eine oder mehrere Scharniere 5 mit einer Seitenfläche des Gehäuses 4 verbunden, um einen Deckel 6 am Plattenspieler zu befestigen, so daß der Deckel 6 frei geöffnet oder geschlossen werden kann. s
Bei diesen bekannten Plattenspielern muß jedoch wenn ein automatischer Wechselmechanismus unter dem Deckel angeordnet ist und eine lange Achse 7 vom Plattenteller 1 vorsteht, ein Deckel fe vorgesehen werden, der für die Aufnahme dieses automatischen Wechselnuchanismus groß genug ist, wodurch die Abmessung der Spielereinheit nachteilig und merklich vergrößert wird.
Im Hinblick auf den vorstehend angeführten Nachteil. der bei bekannten Plattenspielern angetroffen wird, ist es Aufgabe der Erfindung, verschiedene Nachteile zu vermeiden, die bei den bekannten Erzeugnissen angetroffen werden. Ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung wird nachstehend an Hana der F i g. 3 bis IO näher erläutert. In den Fig. 3 bis 10 bezeichnet die Bezugszahl 11 eine Tischplatte, die Bezugszahl 12 eine obere Richtplatte, die auf der Tischplatte 11 befestigt ist, die Bezugszahl 12' einen Tonabnehmer, der schwenkbar an der oberen Richtplatte 12 angelenkt ist, die Bezugszahl 13 einen Plattenteller, der drehbar auf der oberen Richtplatte 12 angeordnet ist, und die Bezugszahl 14 die Achse eines automatischen Wechselmechanismus, der vom Plattenteller 13 aus weit vorragt. Es ist selbstverständlich, daß ein Abspielmechanismus z. B. ein elektrischer Motor zum Antreiben des Plattentellers an der inneren Fläche der Tischplatte 11 vorgesehen ist, bei den Figuren zur größeren Klarheit für die Erläuterung weggelassen ist. Die Spielereinheit 15 setzt sich !in der vorstehend beschriebenen Weise zusammen. Bezugszahl 16 bezeichnet das Gehäuse des Plattenspie- v, lers. In seinem oberen ebenen Abschnitt ist ein Hohiabschnitt 17 ausgebildet. Im Innern des Hohlabschnitts 17 ist ein Hohlraum 18 ausgebildet, der groß genug ist, um die Spielereinheit 15 mit etwas Spielraum aufzunehmen. Mit Bezugszahl 19 ist eine Platte für das Anbringen von Hebeln bezeichnet, die im wesentlichen einen kanalförmigen Querschnitt aufweist. Diese Befestigungsplatte 19 ist an der inneren Fläche des Gehäuses 16 unter Verwendung von Befestigungslöchern 21 in den Flanschabschnitten 20 der Befestigungsplatte 19 mittels (in den Zeichnungen nicht dargestellten) Befestigungsschrauben od. dgl. befestigt. Mit Bezugszahl 22 ist ein Hebel in Form eines gewinkelten Armes bezeichnet, dessen gewinkelter Abschnitt mit einer Drehachse 23 versehen ist, die von einer Seite des Hebeis 22 vorsteht. Mit den Bezugszahlen 2* und 25 sind Löcher bezeichnet, die in beiden Enden des Hebels 22 ausgebildet sind. Mit Bezugszahl 26 ist eine Befestigungsschraube bezeichnet die diesen Hebel 22 auf der Befestigungsplatte 19 schwenkbar hält; das Ende der Schraube 26 ist durch das Achsloch 23' im Achsabschnitt 23 des Hebels 22 und durch das Befestigungsloch 27 der Befestigungsplatte 19 zur Rückseite der Befestigungsplatte 19 geführt und an der Rückseite mittels eines Beilagrings 28 und einer Mutter 29 befestigt. Mit BezLigszahl 30 ist ein Bolzen bezeichnet, dessen Achs.abschnitt 30' mit geringem Durchmesser durch ein Loch 24 befestigt ist, das in dem Hebel 22 ausgebildet ist. Mit Bezugszahl 31 ist ein T-iormiger Hebel bezeichnet. Die Enden der Hebelabschnitte 32 und 33. in Form eines us gebeugten Armes ausgebildet, sind mit Löchern 34 bzw. 35 versehen. Das Loch 34 fixiert den Achsabschnitt 30' mit geringem Durchmesser eines Bolzens 36. wie es beim Loch 24 des Hebels 22 der Fall ist. Dei verbleibende Abschnitt 37 des Hebels 31 ist mit einen Abschnitt 38 zur Befestigung des Hebels 31 am Decke versehen. Mit Bezugszahl 39 ist eine Schraube zui schwenkbaren Befestigung dieses Hebels 31 an dei Befestigungsplatte bezeichnet. Die Schraube 39 isi durch das Loch 40 des Hebels 31 und eine Feder 41 ir das Loch 42 der Befestigungsplaae 19 eingeführt unc auf der Rückseite der Befestigungsplatte 19 mittels eines Beilagrings 43 und einer Mutter 44 befestigt. Mil Bezugszahl 45 ist ein Verbindungsstab bezeichnet dessen beide Enden mit Löchern 46 bzw. 47 versehen sind. Die Verbindungsstange 45 ist am Loch 25 des Hebels 22 und am Loch 35 des Hebelabschnitts 33 mittels Bolzen 48 bzw. 49 fixiert. Mit den Bezugszahlen 50 und 51 sind Führungsstücke bezeichnet, die an der Bodenfläche eines Endes der Tischplatte 11 befestigt sind und Führungslöcher 52 und 53 bilden. Mit den Bezugszahlen 54 und 55 sind Zapfen bezeichnet, die an den Führungsstücken 50 bzw. 51 ausgebildet sind. Die Zapfen 54 und 55 sind mit Tragplatten 56 bzw. 57 versehen, die mittels Beilagringen 58 und 59 und Muttern 60 und 61 an den Zapfen befestigt sind. Die Führungslöcher 52 und 53, die jeweils von den die unteren Abschnitte der Löcher bildenden Tragplatten 56 und 57 gebildet werden, nehmen mit Spiel die Bolzen 30 und 36 auf, die in den Löchern 24 und 34 der Hebel 22 und 31 fixiert sind, wie es in den F i g. 8 und 9 gezeigt ist. An der Innenseite der beiden Seitenplatten des Gehäuses 16 ist ein Hebe- und Senkmechanismus vorgesehen, der aus der Befestigungsplatte 19, den Hebeln 22 und 31 usw. besteht; die Führungsstücke 50 und 51, die an der Bodenfläche eines Endes der Tischplatte 11 befestigt sind, sind auch an der Bodenfläche am anderen Ende der Tischplatte entsprechend der Ausbildung des Mechanismus auf beiden Seiten des Gehäuses 16 ausgebildet. Mit Bezugszahl 63 ist eine Feder bezeichnet, die zwischen der Bodenfläche der Tischplatte 11 und einer rückwärtigen Führungsplatte 64 vorgesehen ist, und ständig die Tischplatte 11 zurückdrück·. Mit Bezugszahl 65 ist ein Führungsschlitz bezeichnet, der senkrecht in der hinteren ebenen Außenplatte 66 des Gehäuses 16 ausgebildet ist. Dieser Führungsschlitz 65 ist groß genug, um den Bewegungsbereich des Hebels 31 zu überdecken. Der Abschnitt 38 des Hebels 31 erstreckt sich zur Befestigung des Deckels durch den Führungsschlitz 65 zur Außenseite der hinteren Außenplatte 66. Mit Bezugszahl 67 ist ein Deckel bezeichnet, dessen eines Ende am Deckelbefestigungsabschnitt 38 befestigt ist und dessen anderes Ende mit einem Griffabschnitl 68 versehen ist. Mit Bezugszahl 69 ist ein Anziehungs-Stück bezeichnet, das an der Innenfläche des anderen Endes des Deckels angeordnet ist. Mit Bezugszahl 70 ist ein Magnet bezeichnet, der im oberen Bereich des Hohlabschnitts 17 des Gehäuses 16 gegenüber dem Anziehurg.,-Stück angeordnet ist. Die vorstehend angeführte Feder 41 wirkt in Richtung auf das Öffnen des Deckels 67. Jedoch wird die auf den Deckel 67 einwirkende Federkraft durch die auf den deckel 67 einwirkende Schwerkraft ausgeglichen.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung ist wie vorstehend beschrieben ausgebildet; nachstehend wird der Betrieb dieser Einrichtung erläutert. F i g. 5 zeigl die Einrichtung mit geöffnetem Deckel 67. In diesem Zustand befindet sich die Spielcreinheit 15 im oberen Bereich des Hohlabschnitts 17 des Gehäuses 16. und der Spieler befindet sich im Betriebszustand. Wenn sich der Spieler in diesem Zustand befindet, wird der Deckel
durch die Feder 41 in einer der Öffnung des Deckels entsprechenden Richtung in der Weise gedrückt, daß der Deckel 67 in stabilem und geöffnetem Zustand durch den Federdruck gehalten wird. Die Bolzen 30 und 36, die in den Löchern 24 bzw. 34 der Hebel 22 und 32 fixiert sind, werden unter Spiel von den Führungslöchern 52 und 53 aufgenommen, jedoch wird die Spielereinheit 15 als Ganzes durch die Feder 63 zurückgedrückt, so daß die Spielereinheit in einer stabilen horizontalen Lage bleiben kann.
Wenn der Griffabschnitt 68 des Deckels 67 in diesem Zustand unter Kraftanwendung in Pfeilrichtung gegen den Druck der Feder 41 gedrückt wird, werden die Hebel 22 und 31 um die Drehpunkte der Befestigungsschrauben 26 und 39 geschwenkt, und beschreiben die Endabschnitte der Hebel 22 und 31 durch gebrochene Linien dargestellte Bahnen. Die Enden der Hebel 22 und 31 fallen unter Beschreibung von bogenförmigen Bahnen herunter, während die Spielereinheit 15 durch die Feder 63 zurückgedrückt wird. Die an den Enden der Hebel 22 und 31 befestigten Bolzen 30 und 31 werden mit Arbeitsspiel von den Führungslöchern 52 und 53 der Führungsstücke 50 und 51 aufgenommen; auf diese Weise bewegen sich die Bolzen 30 und 31 in Pfeilrichtung die Führungslöcher 52 und 53 entlang, wie in Fig. 9 gezeigt, während sie unter Beschreibung der bogenförmigen Bahnen herunterfallen. Andererseits bewegt sich der Hebelabschnitt des Hebels 31, der den Deckel 67 hält, entlang dem Führungssehlitz 65 herauf, der in der hinteren Außenplatte ausgebildet ist, so daß der Deckel 67. wie in Fig. 6 dargestellt, geschlossen wird. In diesem Fall wird das an der Innenfläche des Deckels angeordnete Anziehungs-Stück 69 durch den Magneten 70 angezogen, der in der Oberseite des Hohlabschnitts 17 des Gehäuses 16 angeordnet ist. wodurch der geschlossene Zustand garantiert wird. Es wird festgestellt, daß die Anziehungskraft zwischen dem Anziehungs-Stück 69 und dem Magneten 70 so eingestellt ist, daß sie größer als die Kraft der Feder 41 zur Öffnung des Deckels 67 ist. Die Hebel 22 und 32 schwenken um die Drehpunkte um einen Winkel, der angenähert so ist, daß der Deckel vom geöffneten Zustand in den geschlossenen Zustand wechselt. Während dieser Betriebsstufe bewegen sich die Bolzen 30 und 36 entlang der Führungslöcher 52 bzw. 53 um eine Strecke TI wie aus Fig. 5 hervorgeht. Da die Führungslöcher 52 und 53 in der Längsrichtung so groß oder größer als die Strecke rausgebildet sind, wird die Spielereinheit 15 in senkrechter Richtung unter Beibehaltung der horizontalen Anordnung unabhängig vom Ort der Bewegung der Hebel 22 und 31 gesenkt.
Um den Deckel 67 vom geschlossenen Zustand wie in F i g. 6 in den geöffneten Zustand wie in F i g. 5 überzuführen, wird der Griffabschnitt 68 unter Anwendung einer aufwärts gerichteten Kraft gehalten, so daß das angezogene Stück 69 und der Magnet 70 getrennt werden, wonach der Deckel 67 leicht mittels der
s Wirkung der Feder 41 geöffnet werden kann. In diesem Fall beschreiben die Hebel 22 und 31 Bahnen, die denen bei Schließung des Deckels 67 beschriebenen entgegengesetzt sind.
Die Hebe- und Senkeinrichtung eines Plattenspielers
ic gemäß der Erfindung, ist, wie aus dem vorstehend angeführten Beispiel ersichtlich ist. mit einem Mechanismus zum Heben und Senken der Spielereinheit versehen, die aus Verbindungsgliedern und anderen !eilen im Gehäuse des Plattenspielers besteht, wobei ein Deckel mit einem Teil des Hebe- und Scnkmechanismus verbunden ist und die Spiclereinhcit auf dem oberen Abschnitt des Mechanismus fixiert ist. so daß die Spielercinheit unter Beibehaltung ihrer horizontalen Anordnung nach oben bewegt wird, wenn der Deckel geöffnet wird, und die Spielereinheit unter Beibehaltung ihrer horizontalen Anordnung abwärts bewegt wird, wenn der Deckel geschlossen wird. Demgemäß befindet sich die Spielercinheit im vorbestimmten Betriebszustand nur, wenn der Plattenspieler betrieben wird, und ist vom Gehäuse des Plattenspielers eingeschlossen, wenn sie nicht benutzt wird. Wenn daher der Plattenspieler mit einem automatischen Plattenwechsler versehen ist. kann die Spielereinrichtung selbst oder das Gehäuse im Vergleich mit dem bekannten in den Fig. 1 und 2 dargestellten Plattenspieler viel kleiner hergestellt werden. Der Plattenspieler gemäß der Erfindung ist ferner in der Hinsicht von Vorteil, daß er beim Heben und Senken seine horizontale Anordnung beibehält, so daß die Höhe des Gehäuses weiter vermindert werden kann. Ferner kann die Spiclcreinheit in das Gehäuse eingeschlossen oder in Verbindung mit dem Deckel in Betriebszustand gesetzt werden, wodurch ihre Handhabung sehr leicht gcmachi wird und weitere Vorteile geschaffen werden.
Zusammenfassend wird festgestellt, daß beim Plattenspieler gemäß der Erfindung ein Plattenteller, ein Tonabnehmer, ein Motor zum Antreiben dieser Teile usw. zu einer Einheit vereinigt sind, wobei deren Deckel in Verbindung mit dem Heben und Senken der Einheit geöffnet bzw. geschlossen wird, so daß die Einheit zum Heraustreten aus der oberen Fläche des Gehäuses des Plattenspielers angehoben wird, wenn der Plattenspieler zum Betrieb geöffnet wird, und die Einheit zurr Einschließen im Innern des Gehäuses gesenkt wird wenn der Plattenspieler abgedeckt und nicht verwende! wird, wodurch die Größe des Plattenspielers vermindeii als auch dessen Handhabung merklich erleichtert wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Plattenspieler mit einer in einem Gehäuse untergebrachten und durch öffnen eines Klappdekkels von oben zugänglichen Spielereinheit, welche über einen Schwenkmechanismus heb- und senkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenwänden im Bereich der Vorder- und Rückseite des Gehäuses (16) je zwei Winkelhebelpaare (22,31) mit ihren Scheitelpunkten (23', 40) drehbar gelegen sind, daß jeweils das eine Hebelende (24, 34) gelenkig an der Spielereinheit (15) und die anderen Enden (25, 35) der jeweiligen Hebelpaare (22, 31) gelenkig durch eine Schubstange (45) verbunden sind und daß die im Bereich Jer Rückseite mit der Sp.'elereinheit (15) verbundenen Hebelarme (32) über den Scheitelpunkt (40) hinaus um Hebelarme (37) verlangen sind, deren freie Enden (38) am Klappdeckel (67) befestigt sind.
2. Plattenspieler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Feder (41), die derart mit den Winkelhebelpaaren (22, 31) verbunden ist, daß sie eine ständige Kraft in Richtung auf Öffnung des Klappdeckels (67) ausübt.
3. Plattenspieler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Klappdeckel (67) an der von den Hebelarmen (37) abgewandten Seite ein erstes Anziehungsstück (69) in Form eines Eisenstücks od. dgl. befestigt ist und durch ein zweites von einem Magneten od. dgi. gebildet ist und dem ersten Anziehungsstück (69) gegenüberliegendes Anziehungsstück (70) derart anziehbar ist, daß der Klappdeckel (67) durch diese Anziehungskraft und sein Gewicht und durch das Gewicht der Spielereinheit (15) schließbar ist.
DE19691908564 1968-04-26 1969-02-20 Plattenspieler Expired DE1908564C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP3529368 1968-04-26
JP3529368 1968-04-26

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1908564A1 DE1908564A1 (de) 1969-11-20
DE1908564B2 DE1908564B2 (de) 1976-01-08
DE1908564C3 true DE1908564C3 (de) 1976-08-26

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