DE1908535U - Vorrichtung zum umstuelpen von stiefelschaeften. - Google Patents

Vorrichtung zum umstuelpen von stiefelschaeften.

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DE1908535U
DE1908535U DE1964A0022670 DEA0022670U DE1908535U DE 1908535 U DE1908535 U DE 1908535U DE 1964A0022670 DE1964A0022670 DE 1964A0022670 DE A0022670 U DEA0022670 U DE A0022670U DE 1908535 U DE1908535 U DE 1908535U
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Description

vorrichtung zum Umstülpen von Stiefelschäi'ten
Die !Teuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Umstülpen von .Stiefelschäften. Stiefelschäfte müssens nachdem die Schaftteile zu einem rohrförmigen Gebilde zusammengenäht worden sind, umgestülpt, doho nach aussen gewendet werden« Diese Arbeit wurde bisher unter einem verhältnismässig grossen Kraft- und Zeitaufwand von Hand ausgeführt. Da die Schäfte bei diesem Vorgang wie ein Blasebalg zusammengedrückt werden, lässt sich eine Faltenbildung nicht vermeiden«.
Der Feuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorerwähnten Nachteile zu vermeiden= Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch eine "Vorrichtung gelöst3 die gekennzeichnet ist durch einen durch einen ortsfesten Zentrierflansch ododgl= gehaltenen Rohrkörper und ein den Rohrkörper durchdringendes, aus einem Spannrohr und einer mit einem Spannbacken versehenen Zugstange gebildetes Spannmittel, das gegenüber dem Rohrkörper verschiebbar ist» Aus dieser Kennzeichnung ergibt sich, dass das Bilden von Falten schon dann verhindert wird, wenn das Spannmittel, das das eine Ende eines Stiefelschaftes festhält, von Hand in den Innenraum des Rohrkörpers hineingezogen wird, auch wenn hierzu Handkraft erforderlich ist»
lipl.-lng. Heinz Lesser, Patentanwalt
chreiben vom betr. Blatt
Sig ist ss natürlich} schon ma. üi® Arbeitskräfte nicht ü&ermssgxg zu !3esBsp3?ii€li©ii9 das Hlaeiaalenen eines StiefelscMftes la dam Eoiarlfio^per durch Mittel su bewirken, öle leiiglieh äüpeli 1-IaEi- oö©^ Fßsskraft gesteuert
g ist es^ die ^iigstaag© aa ©iaeii
clsssea üageystalle asa S$»ama?olir festgelegt ist? tmö öiesea H©b©l krattbetltigt zu ¥erBciw@iiJi:©2i4 wob^i es sioh empf ieiil ö©a Hebel elöfcSi al® Kolbeastsng© eiass Spamiz^liaäers beein flussen z\i lasses, ws. stmäeiist ä&s Festspaiaaea des sinea eines Stief©lseiia£tas 2a bewirken. Das Spaiasrote sollte mindestens ein Bybsiittel heb° and seskfear seins ©s espf i©lilt sicli jsdoeli, am Spansroto ein Klesisstliek festzulegen wiä dieses ElsiMstück ίίί>θΓ Yerbin-öuagsstangen und eine Traverse mit den Kolbenstaagen ·νοΐι Habzyliadern au verhinden* Spannmittel und Hubaittel sollten durch eis. einziges Selialtglied,wie Ftissi/eiitil, steuerbar sein. Der Eohrkörper sollte lösbar gegenüber dem Zentrierflansch festgelegt sein» na iton durch einen anderen mit anderen Abmessungen ersetzen zu können^ wenn sieh die Grosse der umzustülpenden Stiefelschäfts ändert·
Irf indungswesentlielie Merkmale werden an Hand ©ines in den Zeichnungen scheaatisefi dargestellten Ausfuhrungsbeispieles nachstehend erläutert. Is zeigens
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäss ausgebildeten Yorriehtung, die an einem Tisch festgelegt ist,
il.-lng. Heinz Lesser, Patentanwalt
eiben vom betr. Blatt
2 eine Seitenansicht der Fig. 1 ohne die dem Heben und Senken des Spannrohres dienenden Mittel*
Auf einer auf einem lisch 1 festgelegten Cfrumdplatte 2 ist ein Zentrierflanseh 3 aufgeschraubt, der der Aufnahme ©ines Bohrkörpers h dient» Sin in dem Zentrierflanseh 3 längs beweglieh geführtes Spannrohr 5 trägt oben einen Spannbacken 6, Dieser Spannbaeken ist am oberen Ende einer Zugstange 7 befestigt· Me Zugstange 7 steht über einen Hebel 8 mit der Kolbenstange eines Spannzylinders 9 in "Verbindung, der durch ein Klemmstück 10 auf dem Spannrohr 9 befestigt ist* Me Lager stelle 11 des Hebels 8 ist am Spannrohr 5 befestigt. Unterhalb der Grundplatte 2 sind zwei Hubzylinder 12 angelepKt,Die Kolbenstangen dieser Hubzylinder sind über eine Traverse 13, zwei Verbindungsstangen 1^ und ein Klemmstück 1S mit dem Spannrohr 5 verbunden. Bin verschiebbarer Anschlag 16 dient zur Begrenzung des Spasnrohrhmbea nach oben und ein Anschlag 17 begrenzt a.en Hub der Zugstange ebenfalls nach oben.
Me Vorrichtung arbeitet wie folgt s
HAchdem ein Stiefelschaft S (Fig. 27 von oben über den Rohrkörper aufgesetst und die obere Kante dieses Schaftes schräg von unten eingeführt, zwischen dem Spannrohr 5 onö dem Spannbaeken 6 festgelegt worden ist, wird ein Fussventil 18 leicht gedrückt. Hierdurch wird der Kolben des Spannaylinders 9 ait Luft beaufschlagt t
lipl.-lng. Heinz Lesser, Patentanwalt
chreiben vom betr. Blatt *
seine Kolbenstange versehweakt den Hebel 8 und zIqM. damit die Zugstange 7 *ait des Spannbacken 6 nach unten; äe? Schaft ist 3etgt durch den Spannbacken auf dem Spannrohr festgeklemmt· Sin weiteres Durchtreten des Fussventils 18 bewirkt ein Beaufschlagen der Hubzylinder 12 mit tuft· Die Kolbenstangen and da«* mit das Spannrolir 5 werden naidi unten göstosssa*. Bas SpaimroJir zieht den auf iim festgespaantmi Schaft npimehf üb©i' iie obere t abgerundete Handkante des Bohrköppess k in öieseji hinein· Haeiiöea die Hubbewegung beendet ists wirä das Fuss ventil 18 freigegeben« Hies*durch werden sämtliche Zylinder entlüftet und die anderen Seiten der Kolben belüftet. Die Isetregbaren Seile der !Forrichtung lieferen in die Ausgangsstellung zurüek und der gestülpte Schaft kann aus dem Bohrkörper herausgenommen Tferöea*, Fm kleinere SchaftäurehJEesser» zvm. Beispiel bei Kinderschuhen, stülpen se lcönnen, wird der Bohrkörper gegen einen solchen mit kleinerem Bar chme s ser ausget aus eilt.,
iiach Erläuterung dieser Vorrichtung ist klar^- dass sie durch @ine andere gleiehwirkeade ersetzt werden kan&s wenn es zvieeiniässig erscheint» die dargestellten feile äurch andere au ersetzen.

Claims (1)

  1. lipUng. Heinz Lesser, Patentanwalt P. A.773 389*" 3.11.
    direiben vom betr. Blatt
    Schutz anspräche
    1· Yorriehtung zwn Umstülpen tob Stiafelseiiäfteaa g e k e & a · 2 s i eliBß t äöEch eiasa durch einen ortsfesten Zentrierflansch (3) ©d.ägl» gehaltenen Hohlkörper C^) und ein den Bohrkörper äureliörlagendesj aus eiaem Spannrokr (5) «aä einer mit einem Spamifeaclisa (6) ir©2?s©h©aeii Zugstange (7) gebildetes Spassaittel^ öas gegoaübep dom Boiirkorper "wer=' seliiefobas? ist*
    2. forriciittmg nacli Aaspi?o.eli 1, iadiir eh g e k e a a aeiciiaet, dass die Zugstange <*?} aa einem Hebel (8) ajigeleakt ist^ dessen jLagerstelle (Ή) am Spamiroito (5) festgelegt ist imd dass dieses? Hefool teraftbetätigt schwenkbar ist.
    3. ¥QS?2?icM;ung nacli Msprueli 1 imä 2, laflareä gekennzeichae t , dass d©r Hebel <8) durch die Kolbenstange eines Spannayllndars (9) seiiweB&bar ist.
    Yorrielitiang aaeli eiaem odes? mehreren der Ansprüche 1 - 3» dadareli gelieaizsieliast} dass das Spannrolir (55 dareli mindestens ein Habmittel (12) lieb-* aad ist.
    5. Vorrichtung aacia itosprucli ty, dadurch gekennzeichnet, dass as SpamnOhr (5) ein 'Klemmstück (15) festgelegt ist und dieses Klemmstück über ¥erbindüngsstan«
    tipl.-lng. Heinz Lesser, Patentanwalt
    chreiben vom betr. Blatt
    (1%) unö eis© Smveps© (13) mit cten Kolbenstangen vom Hubäylinäexa (12) is Vos&indOBg steht*
    6* lorriditasg nach. eiass ο&βτ mehs^on. ö®r Ansprüche t ä a δ iir sh gekeaaseleliaetj dass Spannmittel {5* 6S 7} aa€ die Hutaaittel (t2) fiiareii eia ©lasiges Sdaaltgliea? wie Haad- oder FassvenfciX (18)
    7* ¥o3?rielitang aacäi eiiisai oder aeteerea ösr Jsspräeii© 1 - S9. i a δ ß r e h gokeaazeiehnstj iass der B©li2?M5rpe£ ik) lösbar gegeiiübe?1 üem 2©atrie2?£lausch. (3) fostgolegt
    Spamasittels C5* 69 7) uaö ils Anfwäfftg&et-regtsig δθϊ1 Zagstange (7) gegenüber ßsm Spaianrota1 (6) begrenEsade Anschläge (16 unä 17).
    9. forsflciitü&ii ana Ifestülpea von Stlefelsefolftes* wie seiirleben und dargestellt.
    Paienianwolt
    ip!.-Inn. Ikka Le
    München 61 Cosimaslraß©
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