DE1908481U - Kinderwagen. - Google Patents
Kinderwagen.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B5/00—Accessories or details specially adapted for hand carts
- B62B5/02—Accessories or details specially adapted for hand carts providing for travelling up or down a flight of stairs
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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- B62B9/00—Accessories or details specially adapted for children's carriages or perambulators
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Carriages For Children, Sleds, And Other Hand-Operated Vehicles (AREA)
Description
RA. B86 9^2*30-9-6^
DR. ING., DIPL. ΡΗΥΞ.
HERBERT STURIES 56 wuppertal-elberfeld, den 29 · 9 . 1 964
PATENTANWALT moh.anstrasse ,4 ■ ruf M.!;,
POSTSCHECK-KONTO : KÖLN NUMMER ISO Θ23
BANK-KONTO ι DEUTSCHE BANK A3 WUPPERTAL
BANK-KONTO ι DEUTSCHE BANK A3 WUPPERTAL
Heinz Lübeck, Wuppertal-Barmen, Mörikestr. 2
"Kinderwagen1'
Die Erfindung "betrifft einen Einderwagen mit einer insbesondere
für das Befahren von Treppen dienenden Hilfseinrichtung.
Bei bekannten Kinderwagen dieser Art ist eine der beiden Achsen höhenverstellbar gelagert und normalerweise
in Jahrstellung mit der anderen Achse in einer Ebene festgestellt. Wenn Treppen benutzt werden müssen, läßt sich diese
Arretierung durch Betätigung eines Hebels lösen, so daß die Achse auch zu senkrechten Bewegungen in der Lage ist. Auf
diese Weise können die an ihr befestigten Räder den 'Treppenkanten senkrecht ausweichen, bis sie in einer Endsteilung
der beweglichen Achse auf der nächsten Stufe aufliegen. Der Kinderwagen ruht dabei zumindest zeitweise also nur auf einer
Achse, so daß beim Transport auf Treppen zusätzliche Kräfte aufzubringen sind, um ihn so Im Gleichgewicht zu halten, daß
sein Oberteil in horizontaler Lage bleibt. Je nach Länge des zugeordneten Hebelarms können diese Kräfte sehr erheblich
sein und müssen zudem in ständig wechselnder Größe aufgebracht werden. Erschütterungen des Kinderwagenobergestells sind deshalb
niemals zu vermeiden.
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Die Aufgabe der Erfindung "besteht darin, für Kinderwagen
eine Hilfseinrichtung insbesondere zum Befahren von Treppen zu schaffen, die die vorerwähnten Nachteile nicht
aufweist. Zu diesem Zweck sind am Kinderwagen Gleitkufen
angebracht, die wahlweise in eine ober- bzw. unterhalb der von den Rädern gebildeten iahrebene gelegene Nichtgebrauchs-
bzw. Gebrauchslage zu bringen sind. Dadurch kann der Kinderwagen
bei der Ireppenbenutzung mit se-inen unterhalb der Fahrebene eingestellten, zweckmäßig mit einem Gleitbelag
versehenen Gleitkufen ohne weiteres und praktisch erschütterungsfrei über die Treppenkanten gleiten. Zusätzliche gleichgewichtshaltende
Kräfte brauchen dabei nicht aufgebracht zu werden.
Die Gleitkufen werden zweckmäßig über schwenkbeweglich angeordnete stützen, insbesondere Knickstützen, am Kinderwagenuntergestell
angebracht und bilden in ihrer Gebrauchslage mit der Radachsenebene des Wagens einen spitzen, dem
üblichen Treppenanstieg entsprechenden Winkel. Dadurch behält das Oberteil des Kinderwagens auch auf der Treppe seine
horizontale Lage. Die Gleitkufen können aber auch, ggfs.
zusätzlich, in eine solche Gebrauchesteilung gebracht werden,
in der sie parallel zur Radachsenebene verlaufen, wie das beispielsweise für die Verwendung des Kinderwagens als
Schlitten zum Befahren von Schneedecken oder auch Sandstrand wünschenswert ist.
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Das äußere Bild des Kinderwagens wird von dieser Vorrichtung am wenigsten beeinträchtigt, wenn die Gleitkufen und
ihre zweckmäßig in den Radachsen oder in deren Nähe am Untergestell angeschlossenen Kni eic stütz en in der Nichtgebrauchslage
am Untergestell "bzw. an den Radachsen anliegen. In der Gebrauchssteilung werden die Knickstützen dann gestreckt,
wobei sie den Kinderwagen gegen die Kufen abstützen. In ihren Endlagen können sie arretiert werden. Vorzugsweise
sind die Knickstützen von unterschiedlicher Länge, so daß sich die gewünschte Neigung der Kufen daraus ergibt. Den
Kräfteverhältnissen beim Transport des Kinderwagens auf einer Treppe wird am besten dadurch Rechnung getragen, daß
die den Kinderwagen in ihrem gestreckten Zustand tragenden Knickstützen auf den geneigten Kufen etwa senkrecht stehen.
Zur überführung der Gleitkufen in ihre jeweils gewünschte Stellung dient ein btellhebel, der dazu von Hand oder
Fuß zu bedienen ist und auf mindestens eine der Knickstützen einwirkt, indem er etwa an deren Knickgelenk angelenkt ist.
Der Stellhebel kann in Längsrichtung federnd ausgeführt sein, etwa durch die Verwendung einer Teleskopfeder, und dadurch
die Knickstützen sowohl in geschlossenem Zustand als auch in gestrecktem Zustand unter Spannung halten. Noch einfacher ist
dieser Spannungszustand herzustellen, wenn der Stellhebel mit
seinem etwa mittig liegenden Drehpunkt im oberen, normalerweise gegen die Radachsen federnden Teil des Untergestells
gelagert ist. Dabei dient die normale Kinderwagenfederung gleichzeitig dazu, die Gleitkufen in ihren beiden Enstellungen
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unter Spannung zu halten. Der Stellhebel sollte jedoch aus
Sicherheitsgründen mindestens in der Gebrauchsstellung der
Kufen zu arretieren sein. Diese Anordnung bietet sich bei der üblichen, mit zwei federnden Endbögen versehenen Ausführung
des Untergestells besonders an, wobei der Drehpunkt des Stellhebels in das Anschlußgelenk zwischen Kinderwagenoberteil
und einem der Bögen des Untergestells oder in dessen Nähe zu legen ist. Im Interesse einer bestmöglichen Ausnutzung
der Federwirkung des Bogens sollten die Anschlußstellen des
Hebeldrehpunktes am Federbogen des Untergestells und die der entsprechenden Knickstütze am Untergestell so gewählt werden,
daß die nach unten gerichtete Verlängerung ihrer Verbindungslinie etwa mit der Winkelhalbierenden übereinstimmt, die von
der Knickstütze in ihren beiden Bndstellungen gebildet wird. Bei der Betätigung des Stellhebels ist dann die Federkraft
des zum Untergestell gehörenden Bogens nur soweit zu überwin-ΐ
den, bis die von ihm betätigte Knickstütze ihre Winkelhalbierende Stellung erreicht hat. Sodann drückt der Federbogen die
Knickstütze selbsttätig in ihre jeweilige Endstellung.
Die konstruktions- und funktionsmäßige Ausbildung der beschriebenen Vorrichtung kann gut in Einklang mit der
geschlossenen Linienführung des Kinderwagens gebracht werden.
Die Gleitkufenenden sind etwas nach oben gebogen, wodurch sowohl in der Gebrauchsstellung ein Anstoßen der Kufenenden
an die Treppenkanten vermieden wird, als auch in der Nichtgebrauchssteilung
eine Anpassung der hochgezogenen Gleitkufen an das Profil des Untergestells zu erzielen ist. Bei
einem von Hand zu bedienenden Stellhebel läßt sich dessen
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über das Untergestell hinausragendes .Betätigungsende so
gekrümmt ausführen, daß sich für die Hand ein bequemer Angriff bietet.
Die Knickstützen und der Stellhebel lassen sich beschädigungssicher
seitlich zwischen dem Untergestell und den Rädern anordnen, wozu evtl. die Radachsen geringfügig
zu verlängern sind. Die Kufen schließen dabei nach außen mit den Knickstützen ab und haben eine sich zur Mitte hin erstreckende
Breite.
Für hochgebaute Kinderwagen kann eine Abänderung der
beschriebenen Ausführung insofern zweckmäßig sein, daß man das Untergestell mit seinen unteren Längskanten selbst als
Gleitkufen verwendet, wobei dann die Radachsen nach oben so weit zu verschieben sind, bis die Fahrebene der Räder über
der Unterkante des Untergestells liegt.
Auch lassen sich beidseitig am Kinderwagen oberhalb der Räder angeordnete Schutzbleche als G-leitkufen verwenden,
wenn sie mit Gleitauflagen versehen und über seitlich ausklappbare Stützen in ihre untere Gebrauchs- bzw. Gleitstellung
herumzuklappen sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
.
Das Kinderwagenoberteil 1 ist mit Hilfe von Verbindungsgelenken 2, 3 an das mit federnden Endbögen versehene
Untergestell 4 angeschlossen, das in üblicher Weise mit den Radachsen 5 verbunden ist. An die Radachsen sind die Sehen-
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kel 6 und 7 zweier Knickstützen angelenkt, die über ihre
Gelenke 8 und 9 sowie die ochenkel 10 und 11 mit einer oder
mehreren Gleitkufen 12 verbunden sind. Die Knickstützenschenkel 10 und 11 tragen an ihren Gelenken 8 und 9 einander zugekehrt
liegende Anschläge, die sie in gestreckter Stellung mit ihren Schenkeln 6 und 7 halten. In der Strecklage der
liniestützen liegen deren untere Schenkel 10, 11 an Anschlägen M>
"bzw. 14 an, die auf den Gleitkufen 12 in der Eähe
der AnIenksteilen angeordnet sind. Beim Zusammenklappen
knicken die Knickstützen mit ihren Gelenken 8, 9 nach innen ein und legen sich in ihrer Endstellung mit beiden Schenkeln
und den Gleitkufen an das Untergestell 4 an, wie das in der Zeichnung gestrichelt dargestellt ist.
Im Knic^stützengelenk 9 ist ein Ende des Stellhebels
15 angelenkt. Der Drehpunkt dieses Hebels liegt im Verbindungsgelenk 2, so daß die Kraft des Pederbogens des
Untergestells 4 die Schenkel 7 "und 11 der kürzeren Knickstütze in gestrecktem Zustand unter Spannung hält. Eine in der
Zeichnung nicht dargestellte Arretiereinrichtung hält den Hebel 15 in dieser Stellung zusätzlich fest. Die Knickstützenschenkel
6 und 10 der längeren Knickstütze stehen somit ebenfalls in gestrecktem Zustand unter Spannung.
Das freie Ende des Hebels 15 ist leicht nach vorn
gekrümmt. Damit ergibt sich für die Hand eine bessere Angriffsmöglichkeit, wenn die Kufen von einer Stellung in die
andere Stellung gebracht werden sollen. Aus der in der Zeichnung mit ausgezogenen Linien dargestellten Gebrauchsstellung
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der Kufen erfolgt die Überführung in die gestrichelt dargestellte
Fichtgebrauchsstellung dadurch, daß das freie Hebelende
in Richtung auf das Fußende des Kinderwagens gezogen wird lach Überschreiten der Winkelhalbierenden drückt der Federbogen
des Untergestells die Knickstützen und damit die Gleitkufen wieder selbsttätig in ihre zusammengeklappte Nichtge-"brauchssteilung,
in der letztere noch durch nicht dargestellte Klemmfedern o.dgl. zusätzlich gehalten werden können.
In der Zeichnung ist weiterhin strichpunktiert dargestellt, wie die Gleitkufen 12 durch Einknicken lediglich des
vorderen Stützlenkerpaares 6, 10 und Arretieren des Lenkers am Untergestell 4 in eine weitere Gebrauchslage zu bringen
sind, in der die Kufen 12 parallel zur Radachsenebene verlaufen. Diese Gleitkufenstellung empfiehlt sich insbesondere
für den Wintergebrauch des Kinderwagens, also zum Befahren von Schneedecken. Ebenso gut kann diese Gleitkufenstellung
aber auch mit Vorteil zum Befahren von lockerem Sandstrand o.dgl. benutzt werden.
Claims (8)
1. Kinderwagen mit einer insbesondere zum Befahren von Treppen
dienenden Hilfseinrichtung, daa durch gekennzeichnet
, daß letztere aus am Kinderwagen angebrachten Gleitkufen (12) "besteht, die wahlweise in eine
ober- bzw. unterhalb der von den Rädern (51) gebildeten Fahrebene
gelegene Nichtgebrauchs- bzw. Gebrauchslage zu bringen sind.
2. Kinderwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Gleitkufen (12) über schwenkbeweglich
angeordnete Stützen, insbesondere Knickstützen (6,8,10.· bzw. 7,9,11) am Kinderwagenuntergestell (4) angebracht sind.
3· Kinderwagen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Gleitkufen (12) in
ihrer Gebrauchslage mit der rtadachsenebene des Wagens einen
spitzen, dem üblichen Treppenanstieg entsprechenden Winkel bilden.
4. Kinderwagen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Gleitkufen (12) in
eine weitere Gebrauchslage zu bringen sind, in der sie parallel zur iiadachsenebene verlaufen.
5. Kinderwagen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Knickstützen (6,8,10
bzw. 7,9>11) der Gleitkufen am Untergestell (4) des Kinderwagens
an den Uadachsen (5) oder in deren Nähe angebracht und
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in ihrer länge so unterschiedlich bemessen sind, daß die
Gleitkufe η in der Bichtgebrauchs stellung am Untergestell
"bzw. an den Radachsen (5) anliegen, hingegen in der Gebrauchsstellung
etwa senkrecht zu den dabei in Streckstellung befindlichen und darin zu arretierenden Knickstützen verlaufen.
6. Kinderwagen nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitkufen (12) mit
Hilfe eines von Hand oder Fuß zu bedienenden, auf mindestens eine der die Gleitkufen (12) mit dem Untergestell (4) verbindenden
Knickstützen (6,8,10 bzw. 7,9,11) einwirkenden Stellhebels (15) in ihre Gebrauchs- bzw. Nichtgebrauchsstellung
zu bringen sind, wobei der Stellhebel (15) mit einem Ende am
Knickgelenk (9) der betreffenden Knickstützen (7,9,11) angelenkt und etwa mittig an einem federnden, über den Radachsen
liegenden Teil des Untergestells (4) gelagert ist, wobei er mit seinem Drehpunkt (2) etwa in der Verlängerung der Winkelhalbierenden
des Winkels liegt, den die von ihm betätigte Knickstütze (7,9,11) zwischen ihrer am Untergestell (4)
anliegenden und ihrer der Gebrauchslage der Kufen (12) entsprechenden Stellung bildet.
7. Kinderwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Radachsen (5) nach oben so weit zu verschieben sind, bis die Fahrebene der Räder
(5') über der Unterkante des Untergestells (4) liegt, an der die Gleitkufen (12) fest angebracht sind.
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8. Kinderwagen nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet
, daß als Gleitkufen (12) "beidseitig am Kinderwagen oberhalb der Räder (5') angeordnete Schutzbleche
dienen, die zu diesem Zweck mit Gleitauflagen versehen und über seitlich ausklappbare Stützen in ihre untere Gebrauchsbzw. Gleitstellung herumzuklappen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL38042U DE1908481U (de) | 1964-09-30 | 1964-09-30 | Kinderwagen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL38042U DE1908481U (de) | 1964-09-30 | 1964-09-30 | Kinderwagen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908481U true DE1908481U (de) | 1965-01-14 |
Family
ID=33354474
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL38042U Expired DE1908481U (de) | 1964-09-30 | 1964-09-30 | Kinderwagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908481U (de) |
-
1964
- 1964-09-30 DE DEL38042U patent/DE1908481U/de not_active Expired
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