DE1908465U - Spiegelreflexkamera mit zentralverschluss. - Google Patents
Spiegelreflexkamera mit zentralverschluss.Info
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/02—Still-picture cameras
- G03B19/12—Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
Description
Kodak Aktiengesellschaft
Stuttgart - Wangen
Hedelfinger Strasse 5*f,60 und 7o 25. Mai 1959
Gebrauchsmusterhilfsanmeldung
Spiegelreflexkamera mit Zentralverschluss
Die Erfindung betrifft eine Spiegelreflexkamera mit Zentralverschluss,
dessen Spannglied mit dem Filmschaitmechanismus in Kupplungsverbindung steht und der eine an sich bekannte
Einrichtung zum Öffnen und Schliessen der Verschlussektoren
zum Zwecke der Zwischenbeobachtung aufweist.
Bei derartigen Verschlüssen ist es bekannt, die Einrichtung zum Öffnen und Schliessen der Verschlussektoren in Ab-hängigkeii/von
der Filmschalt- und Verschlussspannbewegung zu betätigen, wobei das Weitersehalten des Films und das damit verbundene
Spannen des Verschlusses gleichzeitig das Öffnen üer Verschlussektoren zum Zwecke der Zwischenbeobachtung veranlasst,
während das Schliessen der Verschlussektoren und ihr erneutes Öffnen zum Zwecke der Belichtung des Aufnahmematerials durch
das Auslösen des Verschlusses veranlasst wird.
Es ist auch bekannt, derartige Verschlüsse mit einem Vorlaufwerk auszurüsten, welches nach Betätigen des Verschlussauslösers
erst nach geraumer Zeit eine tatsächliche Auslösung des Verschlusses zum Zwecke der Belichtung des Aufnahmematerials
bewirkt. Hierbei kann es konstruktiv bedingt sein, dass die Einrichtung zum Öffnen und Schliessen der Verschlussektoren,
welche die Verschlussektoren im Zuge der Filmschalt- und Verschluss
spannbewegung in öffnendem Sinne beeinflusst hat und nach Betätigen des Verschlussauslösers sofort wieder in ihre
Ausgangslage zurückkehrt, während des Ablaufs des Vorlaufwerkes in dieser Stellung blockiert ist, bis die eigentliche Verschlussauslösung
durch das Vorlaufwerk erfolgt ist. Sollte nun der die Kamera Bedienendejwährend des Ablaufs des Vorlaufwerkes,
also vor der eigentlichen Verschlussauslösung, eine erneute Filmschalt- und Verschlussspannbewegung ausführen, so wirkt
während dieser Bewegung die Einrichtung zum Öffnen und Schliessen der Verschlussektoren als Anschlag für das gesamte Schaltgetriebe,
wobei die Gefahr besteht, dass der die Kamera Bedienende Gewalt anwendet, was zu Zerstörungen innerhalb der Kamera,
bzw. des Verschlusses führen kann.
Eine weitere Gefahr besteht darin, dass der die Kamera Bedienende bei Einstellung des Verschlusses auf lange Belichtungszeiten
nach erfolgter Verschlussauslösung, jedoch noch vor Beendigung des Belichtungsvorganges, also vor dem endgültigen
Schliessen der zum Zwecke der Belichtung des Aufnahmematerials
geöffneten Verschlusslamellen, eine erneute Filmschalt- und Verschlussspannbewegung ausführen könnte, was ebenfalls zu
Beschädigungen des Verschlusses führen würde,,
Es ist die Aufgabe der Erfindung, diese Gefahren unter Aufwendung
geringster Mittel wirksam zu beheben, was erfindungs gemäss dadurch erfolgt, dass eine mit dem Getriebe zwischen
Filmschaltglied und Verschlussspannglied zusammenarbeitende
Sperre vorgesehen ist, welche mehrteilig ausgebildet ist und einerseits unter dem Einfluss der Einrichtung zum Öffnen und
Schliessen der Verschlussektoren, andererseits unter dem Ein fluss der Einrichtung zum Spannen des Vorlaufwerkes steht»
Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels hervor% welches in
schematischer Form zeichnerisch dargestellt ist,
Es zeigen:
Abb. 1 eine beispielsweise Einrichtung zum Öffnen und
Schliessen der Verschlussektoren innerhalb des Verschlussgehäuses
Abb.2-6 ein Ausführungsbeispiel einer Steuereinrichtung
für einen Verschluss nach Abbildung 1 in Verbindung mit der erflndungsgemässen Sperre in verschiedenen
Betriebsstellungen
Abb. 7 die erfindungsgemässe Sperre in perspektivischer Darstellung.
In Abbildung 1 ist ein Zentralverschluss dargestellt, welcher
eine an sich bekannte Einrichtung zum Öffnen und Senilessen
der VerschlusSektoren zum Zwecke der Zwischenbeobachtung aufweist. Auf die Darstellung sämtlicher nicht zur Erfindung gehörenden
Teile des Verschlusses ist im Interesse der Übersichtlichkeit verzichtet worden,,
In dem Verschlussgehäuse 1 ist ein Sektorenring 2 drehbar gelagert.
Der Sektorenring 2 arbeitet mit den Verschlussektoren 3,
von welchen in der Abbildung nur einer dargestellt, ist, über
eine Stift-Schlitzverbindung k/3a. in bekannter Weise so zusammen,
dass die Sektoren bei der Drehbewegung des Sektorenringes c
in der einen Richtung geschlossen und in1 der anderen Richtung
geöffnet werden. An «inem abgewinkelten Arm 2a des Sektorenringes
2 ist ein Steuerstift 5 vorgesehen, welcher durch eine bogenförmige
Durchbrechung la in der Rückwand Ib des Verschlussgehäuses i aus diesem herausragt. An dem Arm 2a des Sektorenringes
2 greift eine Feder 6 an, welche bestrebt ist, den Sektorenring 2 stets im Uhrzeigersinn bis zu seiner strichpunktiert
dargestellten Ruhestellung zu verdrehen, welche der Schliessstellung
der Verschlussektoren 3 entspricht. Die mit ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung des Sektorenringes 2 entspricht der
Offenstellung der Verschlussektoren 35 wobei der Steuerstift 5
und damit der Sektorenring 2 durch nicht-dargestellte, sich
ausserhalb des Verschlussgehäuses 1 befindende Steuermittel
entgegen der Kraft der Feder 6 in der gezeichneten Stellung
gehalten wird. Aus s er dem Steuerst if t 5" ragt aus der Rückwand Ib
des Verschlussgehäuses 1 noch eine an sich bekannte Verschlussspannwelle
7 heraus, welche in bekannter Weise mit dem eigentlichen Verschlussmechanismus zusammenarbeitet«.
In den Abbildungen 2 bis 6 sind im Interesse der Übersichtlichkeit
lediglich diejenigen Verschlussteile dargestellt, welche in direktem Zusammenhang mit der Erfindung stehen. Es sind
dies: der Steuerstift 5> die Verschlussspannwelle 7» ein Spannring
8 für das Spannen des Vorlaufwerks, ein mit dem Spannring zusammenarbeitendes, schematisch dargestelltes Hemmwerk 9·, sowie
eine Feder Io, welche einerseits in einem in dem Spannring 8
fest angeordneten Stift 11 und andererseits in einem beweglich angeordneten Stift 12 eingehängt is ε.
Auf der Verscnluss^pannwelle 7 ist ein Zahnrad 13 vorgesehen,
welches in eine Zahnstange l*f eingreift. Die Zahnstange lh
greift in ein Zahnrad 15 ein, welches über nicht dargestellte
Mittel mit dem Filmschaltglied der Kamera in Getriebeverbindung steht. Auf der dem Zahnrad 15 gegenüberliegenden Seite der
Zahnstange I1+ ist eine Gleitrolle l6 vorgesehen, welche der Zahnstange
lh als Abstützung dient. Ein Zahnrad 17 ist im Kameragehäuse
gelagert und steht ebenfalls in Getriebeverbindung mit der Zahnstange lh. Mit dem Zahnrad 17 ist eine Klinke ]ßfest oder
mittels Friktion verbunden und nimmt somit an der Drehbewegung
des Zahnrads 17 teil.
In dem Kameragehäuse ist ein Lagerbolzen 19 vorgesehen, welcher zwei Klinken 2o, 21 zum gemeinsamen Lager dient. Die beiden
Klinken 2o und 21 sind beweglich um den Bolzen 19 gelagert und
stehen unter dem ständigen Einfluss einer Schenkelfeder 22. welche ebenfalls um den Bolzen 19 gelagert ist,und deren Schenkel
22a sich gegen einen an der Klinke 2o vorgesehenen Stift 23, und deren Schenkel 22b sich gegen einen an der Klinke 21 vorgesehenen
Stift 21+ abstützt. Die Klinke 21 weist eine Abwinkelung
21a auf, welche in einen abgewinkelten Arm 21b übergeht. DIe-Abwinkelung
21a ist an solcher Stelle der Klinke 21 vorgesehen, dass sich die Klinke 2o unter dem Einfluss der Schenkelfeder 22
gegen sie abzustützen vermag (siehe Abbildung 7)· Der Arm 2oa der Klinke 2o ist für die Zusammenarbeit mit dem Steuerstift 5
bestimmt, während der Arm 21c der Klinke 21 für die Zusammenarbeit mit einem Einschnitt l^fa der Zahnstange lh vorgesehen ist,
Der abgewinkelte Arm 21b der Klinke 21 ragt bis in den Bereich des Stiftes 12 und arbeitet mit diesem zusammen. Eine Feder 25
ist im Kameragehäuse angeordnet und drückt ständig gegen die Klinke 21 in Richtung gegen die Zahnstange I1+,
Die Wiikungsweise der Einrichtung ist folgende:
Bei ausgelöstem Verschluss nehmen die einzelnen Teile, die in
Abbildung 2 gezeigte Stellung ein. Während der darauffolgenden Filmschaltbewegung wird das Zahnrad 15 im Uhrzeigersinn gedreht,
wodurch die Zahnstange l*fr von der in Abbildung 2 gezeigten
Stellung in die aus Abbildung 3 ersichtliche Stellung verschoben wird. Infolge des Eingriffs des Zahnrades 13 in die Zahnstange
I^ wird die Verschluss/pannwelle 7 verdreht und somit
der Verschluss in an sich bekannter Weise gespannt, Während der Verschiebebewegung der Zahnstange 1^· wird jedoch auch das Zahnrad
17 und die mit ihm verbundene Klinke 18 im Uhrzeigersinn verdreht. Während dieser Drehbewegung der Teile 17 und IS gelangt
eine Fangnase l8a der Klinke 18 in den Bereich des Steuerstiftes 5 des Verschlusses. Im weiteren Verlauf der Drehbewegung
der Teile 17 und 18 wird der Steuerstift 5 durch die Fangnase l8a der Klinke 18 mitgenommen und in einen kurvenförmigen
Schlitz 18b der Klinke 18 eingeführt. Die Endstellung der Teile bei weitergeschaltetem Film und gespanntem Verschluss ist in
Abbildung 3 gezeigt.
Während bei der Stellung der Teile nach Abbildung 2 der Steuerst if t 5 durch Anlage an dem Klinkenarm 2oa die beiden Klinken
2o und 21 gegen die Kraft der Feder 25 in der in Abbildung 2 gezeigten
Stellung gehalten hat, wirkt sicn nunmehr, nachdem der Steuerstift 5 den Klinkenarm 2oa verlassen hat., die Kraft der Feder
25 aus, welche bestrebt ist, die beiden Klinken 2o und 21
um ihren lagerbolzen 19 entgegen dem Uhrzeigersinn zu verschwenken
Dabei stützt sich der Arm 21c gegen die Kante l*fb der Zahnstange
Ik ab (siehe Abbildung 3h
Da der Steuerstift 5* gemäss Abbildung I1 mit dem Sektorenring ^'
fest verbunden ist, nimmt an der Schwenkbewegung des Steuerstiftes
5 von seiner Stellung nach Abbildung 2 in seine Stellung nach
Abbildung 3 auch der Sektorenring 2 teil, so dass nach vollzögeiie
Filmschaltung und Verschlussspannung die Verschlussektoren 3<
sich in Offenstellung befinden, wodurch eine sogenannte Zxfischer·-
beobachtung in bekannter Weise ermöglicht wird.
Nach Betätigen des nicht dargestellten Verschlussauslösers oe~
ginnt die Verschlussspannwelle 7 im Uhrzeigersinne abzulaufen wodurch auch die mit ihr in Eingriff stehende Zahnstange IA
wieder in ihre Ausgangslage zurückkehrt. r)ie Zahnstange lh- verschwenkt
hierbei über das Zahnrad 17 die Klinke 18 entgegen den»
Uhrzeigersinn, wodurch auch der Steuerstif* ri wieder in seine
Ausgangslage nach Abbildung 2 zurückkehrt, weiche der Schliessstellung
der Verschlussektoren 3 entspricht. Nunmehr erfolgt in an sich bekannter Weise ein vom Verschlussmechanismus veranlass*vcerneutes
Öffnen der Verschlussektoren zum Zwecke der Belichtung des Aufnahmematerials, wobei der Steuerstift ~i selbsttätig vor:
seiner Stellung nach Abbildung 2 in die Stellung, nach Abbildung \
verscnwenkt wird. Der Steuerstift 5 gibt also den Arm 2oa der Klinke 2o während der vorbestimmten Öffnungszeit der Verschluss■
Sektoren wieder frei, so dass sich die Kraft der auf die Klinke 21 einwirkenden Feder 25 auswirken kann, wodurch die Klinke 21
und damit auch die Klinke 2o entgegen dem Uhrzeigersinn um ihren
ο _
gemeinsamen Lagerbolzen 19 verschwenkt werden. Da sich die Zahnstange
lH· hierbei in ihrer Ruhestellung befindet, vermag der
Arm 21c der Klinke 21 in den Einschnitt l*fa der Zahnstange lh
einzugreifen, wodurch eine erneute Filmschalt- und Verschlussspannbewegung gesperrt wird;solange sich die Verschlussektoren
zum Zwecke der Belichtung des Aufnahmematerials in Offenstellung befinden (siehe Abbildung K). Nach Beendigung des Belichtungsvorganges kehrt der Steuerstift 5 von seiner in Abbildung K gezeigten
Stellung wieder in die Stellung nach Abbildung 2 zurück, wobei er auf dem Arm 2oa der Klinke 2o auftrifft und somit die
Klinken 2o und 21 gegen die Kraft der Feder 25 so verschwenkt, dass die Sperre wieder aufgehoben ist (siehe Abbildung 2),
Soll In Abweichung von der vorstehend beschriebenen Wirkungsweise
eine Verschlussauslösung unter Zuhilfenahme des Vorlaufwerkes erfolgen, so ist es bekanntlich erforderlich, zunächst
den Verschluss und sodann auch das Vorlaufwerk zu spannen. Bezüglich der Wirkungsweise während des Spannvorganges des Verschlusses
wird auf die vorstehend gemachten Ausführungen verwiesen. Die einzelnen Teile nehmen sodann die aus Abbildung 3
ersichtliche Stellung ein.
Das Spannen des Vorlaufwerkes erfolgt sodann durch Verdrehen des Spannringes 8 im Uhrzeigersinn bis in die Stellung gemäss
Abbildung 5. Der Stift 12, welcher sich bisher,infolge der auf
ihn einwirkenden Kraft der Feder lo, gegen die Kante 8b einer schlitzförmigen Durchbrechung 8a im Spannring 8 abgestützt hat,
- Io -
- Io ~
und somit nicht auf den abgewinkelten Arm 21b der Klinke 21 einwirken
konnte, stützt sich nunmehr gegen diesen ab, so dass die Kraft der Feder Io, welche durch die Spannbewegung des Spannringes
8 noch verstärkt wird, nunmehr Im Sinne einer Unterstützung der Feder 25 auf die Klinke 21 einwirken kann. Der Arm 21c der
Klinke 21 stützt sich dabei gegen die Kante 1^b der Zahnstange
lh ab (siehe Abbildung 5)·
Nach Betätigen des nicht dargestellten Verschlussauslösers beginnt
die Verschluss^pannwelle 7 im Uhrzeigersinne abzulaufen,
wodurch auch die mit ihr in Eingriff stehende Zahnstange lh wieder in ihre Ausgangslage zurückkehrt. Die Zahnstange i*+ verschwenkt
hierbei über das Zahnrad YJ die Klinke 18 entgegen dem Uhrzeigersinn, wodurch auch der Steuerstift 5 wieder in seine
Ausgangslage zurückkehrt, welche der Schilesstellung der V erschlussektoren
3 entspricht. Hierbei trifft der Steuerstift 5 wieder auf den Arm 2oa der Klinke 2o, wobei die Kraft der Schenkelfeder 22 überwunden wird und die Klinke 2o unabhängig von der
Stellung der Klinke 2I7wieder in ihre Ausgangslage, gemäss Abbildung
2, verschwenkt wird» Die Klinke 21 steht nach wie vor sowohl unter dem Einfluss der Feder 25. als auch des federbelasteten
Stiftes 12, welcher sich gegen den abgewinkelten Arm 21b der Klinke 21 abstützt. Nachdem die Zahnstange I1+ wieder in ihre
Ausgangslage zurückgekehrt ist, vermag der Arm 21c der federbeeinflussten Klinke 21 in den Einschnitt l*fa der Zahnstange lh
einzufallen, wodurch das gesamte Schaltgetriebe gegen eine erneute Schaltbewegung gesperrt ist (siehe Abbildung 6).
Nunmehr beginnt das Vorlaufwerk abzulaufen, wobei der Spannring 8 von seiner Stellung, gemäss Abbildung 6, wieder in
seine Stellung gemäss Abbildung 2 zurückkehrt. Er steht hierbei in bekannter Weise unter dem Einfluss eines Hemmwerkes 9·
Während des gesamten Rücklaufes des Spannringes 8 stützt sich der Stift 12 infolge der auf ihn einwirkenden Kraft der Feder
Io gegen den abgewinkelten Arm 21b der Klinke 21 ab, so dass
das Schaltgetriebe während des gesamten Ablaufes des Vorlaufwerkes gegen eine erneute Schaltbewegung gesperrt bleibt»
Wenn der Spannring 8 wieder seine Ausgangsstellung erreicht hat, so erfolgt in an sich bekannter und deshalb nicht näher
erläuterter Art und Weise die eigentliche Verschlussauslösung, d.h. das Öffnen der VerschlusSektoren zum Zwecke der Belichtung des Aufnähmematerials. Bezüglich der Wirkungsweise während
des Belichtungsvorganges, sowie während des darauffolgenden Schliessens der VerschlusSektoren wird auf die bereits gemachten
Ausführungen hierzu,sowie auf die dazugehörigen Abbildungen
2 bis U- verwiesen.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht an das gezeichnete und beschriebene Ausführungsbeispiel gebunden, sondern kann viel*·
mehr auch dann angewandt werden, wenn die konstruktive Gestaltung der Gesamteinrichtung oder einzelner Teile derselben von dem
Ausführungsbeispiel abweichen. Massgebend ist lediglich, dass bei einer Kamera der Eingangs beschriebenen Bauart eine Sperre
vorgesehen ist, welche einerseits unter dem Einfluss der Einrichtung zum Öffnen und Schliessen der Verschlussektoren und anderer-
- 12 -
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seits unter dem Einfluss der Einrichtung zum Spannen des Vorlaufwerkes
steht, so dass sowohl während des eigentlichen Belichtungsvorganges,.
als auch während des Ablaufs det Vorlauf-Werkes das Schaltgetriebe gegen erneute Schaltbewegung gesperrt
ist.
Claims (7)
1.) Spiegelreflexkamera mit Zentralverschluss, dessen Spannglied
mit dem Filmschaltmechanlsmus In Kupplungsverbindung
steht, und der eine an sich bekannte Einrichtung
zum Öffnen und Schilessen der Verschlussektoren zum Zwecke
der Zwischenbeobachtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Getriebe zwischen Filmschaltglied und
Verschlussspannglied zusammenarbeitende Sperre vorgesehen ist, welche mehrteilig ausgebildet ist und einerseits
unter dem Einfluss der Einrichtung zum Öffnen und Schliessen der Verschlussektoren und andererseits unter dem Einfluss
der Einrichtung zum Spannen des Vorlaufwerkes steht.
2.) Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperre (2o/21) von der Einrichtung zum Öffnen und Schliessen
der Verschlussektoren gegen die Kraft einer Feder (2?)
ausserhalb der Sperrstellung gehalten wird; solange sich
die Einrichtung zum Öffnen und Schliessen der Verschlusssektoren in einer Stellung befindet, welche der Schliessstellung
der Verschlussektoren entspricht.
3.) Kamera nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperre (2o/21) während des eigentlichen Belichtungsvorganges
infolge Freigabe durch die Einrichtung zum Öffnen und Schliessen der Verschlussektoren in das Getriebe
zwischen Filmschaltglied und Verschlussspannglied sperrend eingreift.
*+.) Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 3>
dadurch gekennzeichnet, dass der Teil (21) der Sperre (2o/21), welcher für die Zusammenarbeit
mit dem Getriebe zwischen Filmschaltglied und Verschlussspannglied bestimmt ist, während des gesamten
Ablaufvorganges des Vorlaufwerkes von einem von der Stellung der Einrichtung zum Spannen des Vorlaufwerkes abhängigen
Steuerglied (12) in Sperrstellung gegenüber dem Getriebe gehalten wird.
5.) Kamera nach Anspruch *+, dadurch gekennzeichnet, dass das
Steuerglied (12) unter dem Einfluss einer Feder (lo) steht, welche beim Spannen des Vorlaufwerkes ebenfalls gespannt
wird und bestrebt ist, das Steuerglied (12) stets so zu beeinflussen, dass es den Teil (21) der Sperre (2o/21) in
Sperrstellung bewegt.
6.) Kamera nach den Ansprüchen h und 5? dadurch gekennzeichnet,
dass das Steuerglied (12) durch eine schlitzförmige Durchbrechung (8a) des Spannringes (8) hindurchragt und sich in
Ruhestellung der Einrichtung zum Spannen des Vorlaufwerkes gegen die Kraft der Feder (lo) an der Kante (8b) der Durchbrechung
(8a) abstützt.
7.) Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperre (2o/21) in sich federnd ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK32235U DE1908465U (de) | 1959-05-27 | 1959-05-27 | Spiegelreflexkamera mit zentralverschluss. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK32235U DE1908465U (de) | 1959-05-27 | 1959-05-27 | Spiegelreflexkamera mit zentralverschluss. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908465U true DE1908465U (de) | 1965-01-14 |
Family
ID=1138096
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK32235U Expired DE1908465U (de) | 1959-05-27 | 1959-05-27 | Spiegelreflexkamera mit zentralverschluss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908465U (de) |
-
1959
- 1959-05-27 DE DEK32235U patent/DE1908465U/de not_active Expired
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