DE1908460U - Stempelwerk fuer photographische kopiergeraete. - Google Patents

Stempelwerk fuer photographische kopiergeraete.

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DE1908460U
DE1908460U DEG30089U DEG0030089U DE1908460U DE 1908460 U DE1908460 U DE 1908460U DE G30089 U DEG30089 U DE G30089U DE G0030089 U DEG0030089 U DE G0030089U DE 1908460 U DE1908460 U DE 1908460U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L13/00Stencilling apparatus for office or other commercial use
    • B41L13/04Stencilling apparatus for office or other commercial use with curved or rotary stencil carriers
    • B41L13/06Stencilling apparatus for office or other commercial use with curved or rotary stencil carriers with a single cylinder carrying the stencil

Landscapes

  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

Description

η. 839 498*28.11.64
DR. MÜLLER-BORέ DlPL.-lNG. GRALFS DR. MANITZ
PATENTANWÄLTE
Braunschweig, den 27· November 19'64 Al/rs - G 1378
G 30 089/57a Gbm
GEVAEET PHOTO-PEODUCTEK" N.V.
Mortsei/Antwerpen, Belgien, Septestraat 27
Stempe!werk für photographische Kopiergeräte
Die Erfindung bezieht sich auf ein Stempelwerk für photographische Kopiergeräte zum Aufdrucken von Verarbeitungsdaten auf das Kopiermaterial, das von Einstellvorrichtungen entsprechend den eingestellten Daten (Dichte, EarbabStimmung) verstellt wird und nach der Belichtung das Kopiermaterial bedruckt.
Es sind bereits Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei denen entweder von Hand vorher eingestellte Stempelrädchen gegen die Eückseite des Kopierpapiers gedrückt werden, oder bei denen elektrisch
i*f"."*if; Dle-ss Unterlage (Beschreibung und Schuizonspr.) ist die zuletzt eingsroH"^; ·■:-' --■-■■ -'- -"·Λ *vf '-'-''<* . ■ :. '<-■ uf. -r"i:g!;>?■« -'iirtQQdichten Unterlagen ab. Die rechtlich Bedeutung ckc ■-,' ■■·-'■' < ■ ■ - ■ ---i,? v--<:.f.ifj ■ ,.ι j, " ;. - i-j-:"3!o5itcr: Unterlagen befinden sich in den Awtsakran. Sie !<■;■!-:.-:·-;: -<-- -.■'.-?- ϊ^τ^ι^ -
a.. >;r ·:-.-μ int-'-'-esäss gebührenfrei eingesehen werden. Auf Är^rog werden r,·*-.vor..:..-: > ..^s-o^n wf-ar Ηί«> •ΛίΐίΛ ·■' ■ .ι ·Α·ϋ-ιΐβιι Pfsissri geliefert. Deutsches Pateniomf, GsurcvicbsinusVefiTs.Si'-·
BRAUNSCHWEIG. AM BÜRGERPARK 8 "S IOS3I1 2 84 87 β MÜNCHEN 22, ROBERT-KOCH-STR. 1 Ίξ" 1ΟΘ11Ι 22 SI
Form 20 3000 5.64
ein Schrittschaltwerk betätigt wird, das das Stempelrädchen, das z.B. die Belichtungszeit registrieren soll, in die richtige Lage bringt xxnd den Druckvorgang einleitet.
Bei automatischen Farbkopiergeräten sind üblicherweise Einrichtungen vorgesehen, mit denen die Wirkungen der photoelektrischen Regelung korrigiert werden können. Diese Einrichtungen, die Potentiometer und Schalter sein können, müssen für jeden Farbkanal gesondert vorgesehen sein. Außerdem ist dann noch die Betätigung von Mitteln erwünscht, mit denen die Gesamtdichte der Kopie geändert werden kann.
Ziel der Erfindung ist on Stempelwerk, mit dem die Vielzahl der vorgenommenen bzw» eingestellten Korrekturen automatisch auf dem Kopiermaterial registriert wird, um bei nicht zufriedenstellender Qualität der Kopie anhand der registrierten Daten weitere Verbesserungen der Einstellung vornehmen zu können.
Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Einstellvorrichtungen für die Verarbeitungsdaten mechanisch mit die aufzudruckenden
Symbole tragenden Stempelrädchen des Stempelwerks gekuppelt and und diese "bei Verstellung gegen die Wirkung von Rückstellfedern verdrehen, wobei die angestellte Lage der Rädchen durch Rastvorrichtungen arretiert und der Druckvorgang anschließend durch Erregung eines Elektromagneten bewirkt wird.
Nach einem weiteren Merkmal können die Einstellvorrichtungen durch mit elektrischen Drehschaltern verbundene Handhebel dargestellt werden, die über je einen Drahtzug mit an den Stempelrädchen koaxial angeordneten Trommeln verbunden sind, auf die sich bei Verstellung der Handhebel der Drahtzug infolge der Wirkung der Rückstellfeder aufwickelt bzw. gegen die Wirkung der Feder abwickelt.
Jedes Stempelrädchen weist nach einem anderen Merkmal eine koaxiale Ausnehmung zur Aufnahme einer Spiralfeder auf, deren eines Ende mit dem Rädchen und deren anderes Ende mit einer feststehenden Welle für die Rädchen verbunden ist.
Die an den Stempelrädchen sitzenden Trommeln sind vorzugsweise mit einer Rille zum Führen des
Drahtzuges versehen.
Schließlich können nach einem weiteren Merkmal sämtliche Stempelrädchen auf einer gemeinsamen feststehenden Achse drehbar gelagert sein, die in einem Rahmen sitzt, der mit dem beweglichen Glied eines Elektromagneten verbunden ist.
Die Erfindung wird anhand eines Beispiels mit
Bezug auf die beiliegende Zeichnung erläutert:
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht eines automatischen Farbkopiergerätes.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch das Stempelwerk nach der Linie 2-2 der Fig= 3.
Pig. 5 ist ein vertikaler Querschnitt nach der Linie 3-3 eier Fig. 2.
Die Fig. 1 zeigt ein automatisches Kopiergerät zum Herstellen von Farbabzügen auf Papier von
transparenten Farbnegativen.
Das Gerät besteht aus einem horizontalen Tisch 11, der auf zwei senkrechten Kästen 12 und 13 steht,
Auf dem Tisch 11 ist eine Säule 14 angeordnet, entlang der ein lichtdichtes Gehäuse 15 mit Hilfe des Handrades 16 senkrecht nach oben und unten bewegt werden kann.
Dieses Gehäuse 15 weist ein Magazin 17, das eine Speisewalze 18 mit dem photographischen Kopiermaterial 23 enthält, ein Magazin 19? das eine Aufnahmewalze 20 für das photographische Kopiermaterial enthält, und einen mittleren Kasten 21 auf. Die beiden Magazine sind an dem mittleren Kasten 21 lichtdicht und abnehmbar befestigt. Die Magazine und der Kasten 21 sind durch lichtdichte Schlitze miteinander verbunden, so daß die Tür 22 des Kastens 21 geöffnet werden kann, ohne daß das Kopiermaterial 23 in den Magazinen von irgendwelchem Lichteinfall belichtet wird.
Weiter sind im Kasten 21 eine Transportwalze 24 für die schrittweise Fortbewegung des Kopiermaterials- nach jeder Belichtung, und eine Stempel- und Schneideeinrichtung 31 zum Identifizieren und Anbringen eines Einschnittes zwischen den aufeinanderfolgenden Abzügen untergebracht. Zu.r Festlegung des richtigen Bildformats des Abzuges auf dem Kopiermaterial 23 ist noch,eine Maske 30 im
- 6 Kasten 21 angeordnet.
Das Kopiergerät enthält weiter noch ein Lampengehäuse 25, einen Negativhalter 26, die Optik 27, die mit einer photoelektrischen Zelle und den Farbfiltern für das Kopieren versehen ist, eine Schaltertafel 28 mit Dreh- und Druckschaltern zum Ausführen von handgesteuerten Korrekturen an der Farb- und Dichtewiedergabe und einen Fußschalter 29 zur Steuerung des Gerätes. Die drei Drehschalter 32 der Tafel 28 ermöglichen die Ausführung einer Korrektür in jedem gesonderten Farbkanal (blau, grün oder rot).
Die fünf Druckschalter 33 gestatten die Beeinflussung der Gesamtdichte des Abzuges.
Die elektronische Steuereinrichtung des Gerätes ist in dem Kasten 12 untergebracht.
Wenn der Bediener ein Farbnegativ in den Halter gelegt hat, drückt er auf den Fußschalter 29. Die Kopierlampe in dem Lampengehäuse 25 leuchtet auf, und das Negativ wird mittels der Optik 27 auf das Kopiermaterial 23 projiziert, das mit seiner nach unten gekehrten Emulsionsseite auf der Maske 30 liegt.
Während dieser Belichtung werden die Dichte und die spektrale Zusammensetzung des Negativs mit Hilfe der photoelektrischen Zelle und den in der Optik 27 "befindlichen Farbfiltern analysiert. Zusammen mit der elektronischen Steuereinrichtung in dem Kasten 12 und den Einstellungen auf der Tafel 28 wird die Gesamtdichte und die Farbabstimmung des Abzuges automatisch bestimmt. Each dem Beenden der Belichtung wird die Kopierlampe gelöscht, die Walze 24· bewegt das Kopiermaterial über eine Entfernung weiter, die der Länge eines Abzuges gleich ist, die Rückseite des erzeugten Abzuges wird durch die Stempeleinrichtung mit einer fortlaufenden Nummer versehen und es wird durch die Schneideeinrichtung ein Einschnitt angebracht.
Wenn das Kopiermaterial verbraucht ist und sich ganz auf der Aufnähmewalze 20 befindet, wird das Magazin 19 entfernt und in die Dunkelkammer gebracht. Die Walze 20 wird aus dem Magazin 19 herausgenommen und in die.Behandlungsanlage gelegt, wo das Kopiermaterial kontinuierlich entwickelt, fixiert und getrocknet wird. Schließlich wird das Papier an den kleinen Einschnitten zwischen zwei aufeinanderfolgenden Abzügen durch-
geschnitten. Nähere Einzelheiten über das Kopiergerät und seine Wirkung gehen aus den französischen Patentschriften 1 251 W und 1 253 4-79 hervor.
Das erfindungsgemäße Stempelwerk und die Anordnung in dem beschriebenen Gerät wird unter Bezug auf die Fig. 2 und 3 nachstehend weiter erläutert.
Die Fig. 2 zeigt vier elektrische Drehschalter 34-die ge fünf verschiedene Lagen einnehmen können und mit Hilfe von Eckblechen 35 auf einer Platte 36 befestigt sind. Die Drehschalter 34- sind elektrisch mit den Elementen (Widerständen, Kondensatoren usw.) der elektrischen Schaltung verbunden, die bisher an die Drehschalter 32 und 33 angeschlossen ssEeäsa: waren.
Die Abmessungen der Platte 36 sind den Abmessungen der Tür 22 des Kastens 21 gleich, so daß bei einem Umbau des Gerätes die Platte 36 anstelle dieser Tür 22 verwendet wird. Die Stelle, an der sich im Kasten 21 die Stempelrädchen 4-4 befinden, wird in Fig. 1 durch den gestrichelt angedeuteten Bereich 57 gezeigt.
Eine Achse 58 öed-es Drehschalters ist mit einem in
einem Knopf"38 endenden Hebel 37 versehen. Jeder Hebel ist in einer Ebene bewegbar, die senkrecht auf der Ebene der Platte 36 steht. Jeder Hebel ist mit einer kleinen Engel 39 "und einer nicht veranschaulichten Druckfeder versehen.
Wie aus'der Fig. 3 deutlich ersichtlich ist, rollt,., während der Bewegung des Hebels 37 die Kugel 39 auf dem Eckblech 35 in einem Kreis 5^ um die Achse 58 des Drehschalters ab. Auf diesem Kreis sind fünf Ausnehmungen 52 vorgesehen, in welche die Kugel eingedrückt werden kann, so daß der Hebel fünf bestimmte Lagen einnehmen kann.
An Jedem Hebel ist ein Drahtzug 40 befestigt, der über an Rädchen 41 zu einer Trommel 42 eines an der anderen Seite der Platte 36 befindlichen Stempelrädchens 44 führt«,
Die vier Drehschalter'34 sind in einem Gehäuse 43 untergebracht, das in Fig. 3 gestrichelt angedeutet ist und 4 Schlitze für die Bewegung der Hebel 37 aufweist. Diese Schlitze sind lichtdicht abgeschlossen, so daß kein Licht in den Kasten 21 durch die Öffnungen der Platte 36, die zum Durch-
- 10 führen der Drahtzüge 40 dienen, eintreten kann.
Drei Stempelrädchen für die Farbkorrektur sind je mit den Symbolen +2, +1, ST, -1 , -2 "versehen, während ein Stempelrädchen für die Dichtkorrektur mit den Symbolen 1, 2, 3, 4, 5 und 6 versehen ist. Diese Symbole sind aus porösem Gummi hergestellt. Das Einfärben erfolgt durch einige Tropfen einer entsprechenden Tinte auf jedem Symbole Die Tinte dringt in das poröse Material ein und ermöglicht das Ausführen von etwa 50.000 Stempelvorgängen, ehe neu eingefärbt werden muß.
Die Farben der Tinte für die drei Reihen von Symbolen +2, -+1, E", -1, -2 sind blau, grün und rot, je nach den Farben, auf die sich die Korrektur bezieht, während die Tinte für die Symbole der Dichtekorrektur schwarz ist.
Jeder Drahtzug 40 ist am Umfang der Trommel 42 an der Stelle 45 befestigt. Die Stempelrädchen 44 weisen je eine Ausnehmung auf, in der eine Spiralfeder 46 liegt, deren eines Ehde^mit der Innenseite des Stempelrädchens an der Stelle 47 und", deren anderes Ende mit einer die vier .Stempelrädchen tragenden festliegenden Achse 4.8 verbunden ist. Jede-
Spiralfeder 46 versLicht das Stempelrädchen 44 im Uhrzeigersinn zu verdrehen, das von dem um die Trommel 42 fassenden Drahtzug 40 zurückgehalten wird.
Es ist zu erkennen, daß der Weg des Drahtzugs sich bei Bewegung des Hebels 37 nach unten verkleinert. Diese Verkleinerung ist darauf zurückzuführen, daß der Drahtzug 40 nicht auf einer Trommel, sondern an der Stelle 53 des Hebels befestigt ist. Die ungleichen Wege können dadurch kompensiert werden, daß man die Symbole auf den Stempelrädchen für die unteren Stellungen des Hebels 37 näher aneinander anordnet.
Die Achse 48 ist in einem Rahmen 49 gelagert, der mit dem bewegbaren Kern eines Elektromagneten 50 verbunden ist.
Durch die Erregung de~s Elektromagneten 50 wird der Kern und damit auch der Rahmen 49 und die Stempelrädchen um ungefähr 1,5 mm abgesenkt. Wie aus der Fig. 5 ersichtlich ist, werden dadurch die Symbole auf die Randseite des Kopiermaterials gedruckt. Die Randseite des Kopiermaterials 23 wird durch die Maske 30 getragen. Das Kopiermaterial
wird durch die Öffnung 55 der Maske JO in Richtung des Pfeils 56 belichtet.
Das erfindungsgeiiiäße Stempelwerk kommt unmittelbar nach Beenden der Belichtung des Kopiermaterials zur Wirkung. Ein Relais, das nach dem Beenden der Belichtung erregt wird, sendet einen Stromimpuls zu dem Elektromagneten 50, der kurzzeitig erregt wird und die Stempelrädchen gegen das Kopiermaterial drückt. Unmittelbar darauf wird die die Transportwalze 24- steuernde Einrichtung erregt, wodurch das Kopiermaterial weiter befördert wird. Der Abzug liegt nun auf der rechten Seite der Maske 30 unter der Stempel- und Schneideeinrichtung 3Ί ■> welche die fortlaufende Nummer auf den Abzug stempelt und auch den Einschnitt in das Kopiermaterials anbringt, so daß der belichtete Abzug von dem folgenden, d.h. unbelichteten Abzug abgegrenzt wird.
Die elektrische Schaltung für die Ausführung der genannten Arbeitsvorgänge gehört nicht zur erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Ein Verfahren zum Bedienen der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß jeder erste Abzug
"bei Stellung der Korrekturhebel in der Mittellage (d.h.. mit den Symbolen N, ST, W, 3) hergestellt wird. Nach. Fertigstellung dieses ersten Abzuges zeigt sich. z.B. , daß ein leichter Purpurfarbstich, vorliegt. Der Bediener wird dann einen zweiten Abzug machen, wobei die Korrekturen N, Ή + 1, 3 angewendet werden. Die Korrektur +1 bedeutet, daß die Grünbelichtung gegenüber dem ersten Abzug verlängert wird. Dieses Übermaß an Briin kompensiert das Übermaß an Rot und Blau, das beim ersten Abzug den Purpurfarbstich verursachte.
Es ist klar, daß die Erfindung nicht auf das erwähnte Ausführungsbeispiel beschränkt ist.
Das erfindungsgemäße Stempelwerk ist gleichfalls geeignet für das Anbringen von anderen Angaben, so z.B. für*das Aufzeichnen der Einstellung eines Schalters, der zwei Lagen einnehmen kann, z.B. eine erste Lage für sogenannte Tageslichtnegative und eine zweite Lage für sogenannte Kunstlichtnegative .
Im all gemeinen ist die erfindungsgemäße Vorrichtung geeignet zum Aufdrucken von Angaben auf die Rückseite von positiven Abzügen entsprechend den
eingestellten Werten von Einrichtungen, deren Einstellung von dem zu erzeugenden Abzug abhängig ist.
Außer den genannten Farben blau, grün und rot kann man für die Tinten zur Einfärbung der Symbole der Stempelrädchen auch andere Farben, z.B. die Komplementärfarben gelb, purpur und blaugrün verwenden. Am einfachsten benutzt man für alle Symbole dieselbe Farbe, z.B. schwarz, ein Yersehen in der Interpretation der Angaben auf dem Abzug ist ausgeschlossen, weil die Reihenfolge der vier Symbole immer dieselbe ist.
Für die Symbole kann man statt Ziffern und Buchstaben auch andere Zeichen wie +, ++ usw. verwenden.
Die Drahtzüge 40 müssen nicht notwendigerweise mit den Hebeln 37 verbunden sein. Die Hebel 37 können z.B. je mit einer Trommel, ähnlich der Trommel 42, versehen sein. Ein Drahtzug 40, der an einer Stelle des Umfangs einer derartigen Trommel befestigt ist, wird dann bei den verschiedenen Lagen des Hebels 37 immer um gleiche Wege versetzt. In einer derartigen Vorrichtung können also die -
Symbole auf den Stempelrädchen in gleichen Entfernungen voneinander angeordnet werden.
Schließlich kann eine einfache Verstelleinrichtung für jeden Drahtzug vorgesehen werden. Diese Verstelleinrichtung kann z.B. aus einer Schraube "bestehen, die auf jedem Hebel angebracht wird und die Versetzung des Kabelendes über einige mm relativ zum Hebel^ermöglicht. Solche Verstelleinrichtungen können eine Längung des Drahtzuges, ein eventuelles mechanisches Spiel usw. ausgleichen.

Claims (5)

- 16 Se. huts an sp riiche
1. Stempelwerk für photographische Kopiergeräte zum Aufdrucken von Yerarbeitungsdaten auf das Kopiermaterial, das von Einstellvorrichtungen entsprechend den eingestellten Daten (Dichte, FärbabStimmung) verstellt wird und nach der Belichtung das Kopiermaterial bedruckt, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtungen (375 3^) für die Yerarbeitungsdaten mechanisch mit die auf zu. druckenden Symbole tragenden Stempelrädchen (44) des Stempelwerk gekuppelt sind und diese bei Verstellung gegen die Wirkung von Rückstellfedern (46) verdrehen, wobei die eingestellte Lage der Rädchen (44) durch Rastvorrichtungen (39?52) arretiert und der Druckvorgang anschließend durch Erregung eines Elektromagneten (50) bewirkt wird.
2. Stempelwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtungen durch mit elektrischen Drehschaltern (34) verbundene Handhebel (37) dargestellt werden, die über ge einen Drahtzug (40) mit ä an den Stempelrädchen (44) koaxial angeordneten-Trommeln (42)
verbunden sind, auf die sich bei "Verstellung der Handhebel der Drahtzug infolge der Wirkung der Rückstellfeder aufwickelt bzw. gegen die Wirkung der Feder abwickelt.
3. Stempelwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Stempelrädchen (44) eine koaxiale Ausnehmung zur Aufnahme einer Spiralfeder (46) aufweist, deren eines Ende mit dem Rädchen und deren anderes Ende mit einer feststehenden Welle für die Rädchen verbunden ist«
4. Stempelwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich net, daß die Trommel (42) mit einer Rille zum Führen des Drahtzuges (40) versehen ist.
5. Stempelwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch geennzeichnet, daß sämtliche Stempelrädchen (44) auf einer gemeinsamen feststehenden Achse (48) drehbar gelagert sind, die in einem Rahmen (49) sitzt, der mit dem beweg-
~-,liehen Glied eines Elektromagneten (50) verbunden ist. -
DEG30089U 1963-05-17 1964-05-15 Stempelwerk fuer photographische kopiergeraete. Expired DE1908460U (de)

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