DE1908363U - Element zum verbinden zweier sich kreuzender bewehrungsstaebe oder -draehte. - Google Patents

Element zum verbinden zweier sich kreuzender bewehrungsstaebe oder -draehte.

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DE1908363U DE1964F0026883 DEF0026883U DE1908363U DE 1908363 U DE1908363 U DE 1908363U DE 1964F0026883 DE1964F0026883 DE 1964F0026883 DE F0026883 U DEF0026883 U DE F0026883U DE 1908363 U DE1908363 U DE 1908363U
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P.A.7W 311*23.10.6'
PATENTANWÄLTE ,/
orner-
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BERLIN-DAHLEM · PODBI ELS KIALLEE 68 MÜNCHEN 22 · WIDENMAYERSTRASSE 49
TELEFON 762907 · TELEGRAMME: PROPINDUS TELEFON 225585 · TELEGRAMME: PROPINDUS
München, den 23. Oktober 1964
18 14O
Ferrotest G.m.b.H. Basel/ Schweiz
Element zum Verbinden zweier sich kreuzender Bewehrungsstäbe oder -drähte
Die Erfindung betrifft ein Element zum Verbinden zweier sich kreuzender Bewehrungsstäbe oder -drähte von Bewehrungsmatten o.dgl. mit einem als Abstandshalter dienenden Zapfen.
Es ist bereits bekannt, zur Bildung von Bewehrungsmatten, -körben u.dgl. die sich kreuzenden Bewehrungsstäbe oder -drähte mittels vorzugsweise aus Kunststoff bestehender Elemente oder Körper miteinander zu verbinden, wobei diese Elemente als ein die Stäbe oder Drähte kraftschlüssig umfassender Körper ausgebildet sind, die zusätzlich noch mit einem zumeist nach einer bestimmten Seite vorspringenden kegelförmigen Zapfen versehen sind, der die Aufgabe hat, die Bewehrung in einem bestimmten Abstand von einer
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FERNSCHREIBER: 018 4057
Schalung zu halten, damit diese in gewünschter Tiefe im Beton eingebettet ist und an dieser Stelle dann ihre statische Aufgabe zu erfüllen vermag.
Bei den bisher üblicherweise verwendeten Verbindungselementen mit Abstandszapfen ist die Möglichkeit nicht auszuschließen, daß, da keine feste Verbundhaftung des Betons an den Verbindungselementen aus Kunststoff besteht, beispielsweise infolge unterschiedlicher Volumenänderungen aufgrund von Temperature chwankungen oder aus anderen Gründen,zwischen dem das Verbindungselement umgebenden Beton und diesem selbst ein feiner Spalt gebildet wird der sich bis zu derjenigen Fläche eines Bauteils erstreckt, der durch die Schalung gebildet wird, auf bzw. an der das Verbindungs element mit seinem Abstandshalter an- bzw. aufliegt. Die Folge ist, daß Feuchtigkeit in den feinen Spalt eindringen kann und damit an die Stelle gelangt, an der die Bewehrungsstäbe bzw. -drahte aus dem sie verbindenden Kunststoffkörper austreten. Dort können dann Korrosionen an den Stäben bzw. Drähten hervorgerufen werden, die absolut unerwünscht sind, vor allem deshalb, da nicht abzusehen ist, wann einmal die Korrosionen soweit vorgeschritten sein können, daß die Bewehrungsstäbe nicht mehr in der Lage sind, ihre Aufgabe zu erfüllen.
Um die erwähnten möglichen Nachteile zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die mit einem Abstandshalterzapfen
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versehenen Verbindungselemente in der Weise auszubilden, daß der Abstandshalterzapfen zwischen seiner auf einer Schalung o.dgl. aufliegenden Stirnfläche am freien Ende und dem dieser benachbarten Stab mit wenigstens einem ihn vollständig umgebenden Kragen, Wulst o.dgl. bzw. mit einer Rille o.dgl. versehen ist,
Ein derart ausgebildeter Abstandshalterzapfen bildet dann eine Art Labyrinthdichtung, falls es zur Bildung eines Spalts zwischen ihm und dem ihn umgebenden Beton kommen sollte, wobei dann außerdem infolge der Konizität der in Betracht kommenden Flächen eine von innen in jedem Fall fest an der gegenüberliegenden Betonfläche anliegt und somit eine Sperre für sonst in den Spalt eindringende Feuchtigkeit bildet.
Zur Herstellung der erfindungsgemäß ausgebildeten Verbindungselemente wird weiterhin gemäß der Erfindung eine mehrteilige Form vorgeschlagen, bei der die untere, den Abstandshalterzapfen formende Formhälfte zweiteilig ausgebildet ist. Das untere Teil der unteren Formhälfte ist gegenüber dem oberen Teil axial verschiebbar und zwischen den beiden Teilen ist ein ringförmiger Körper aus elastisch verformbarem Werkstoff, wie z.B. Weich-, Schaum- o.dgl. -gummi bzw. -kunststoff o.dgl. angeordnet, der beim Schließen der Form und dadurch bedingtem Gegeneinanderbewegen d.er beiden Teile der unteren Formhälfte zusammengedrückt wird und sich dabei in denjenigen Raum vorwölbt, der zur Bildung des Verbindungselements mit der in die Form einzuspritzenden Kunst-
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stoffmasse ausgefüllt wird. Auf diese Weise erreicht man, daß in dem Zapfen des Elements eine Rille gebildet ist, die je nach der Formung des elastischen Werkstoffringes in der Form ein
bestimmtes Profil haben kann.
Es ist aber auch möglich, anstelle eines Ringes aus elastisch verformbarem Werkstoff einen Sing mit einem ringförmigen Hohlraum zu verwenden, der beispielsweise aus Gummi besteht und in gleicher Weise eine Rille in dem Abstandshalterzapfen bildet, wenn er axial zusammengepreßt ist.
Selbstverständlich ist es auch möglich, den für die erfindungsgemäße Ausbildung des Abstandshalterzapfens vorgesehenen Teil der Spritzgußform zweiteilig auszubilden und diese beiden Teile auseinander-bzw. zusammenklappbar zu gestalten, wobei das
Zusammenklappen selbsttätig gesteuert wird, wenn die Spritzgußform geschlossen wird, während beim Öffnen der Form umgekehrt die in Betracht kommenden Formteile auseinanderklappen, um den Abstandshalterzapfen freizugeben, was notwendig ist, da der
Abstandshalterzapfen hinterschnittene Flächen und Kanten aufweist .
In den Figuren 1 bis 3 der Zeichnung sind die Gegenstände der Erfindung anhand einiger besonders bevorzugter Ausführungsbeispiele dargestellt, welche nachstehend im einzelnen näher beschrieben sind.
Fig. 1 und 2 zeigen je eine Seitenansicht eines Elementes zum Verbinden zweier sich kreuzender Bewehrungsstäbe in zwei Ausführungsformen, an deren einem bzw. unteren Ende ein sich auf einer Unterlage abstützender kegelförmiger Abstandshalter angeordnet ist;
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch einen Teil der unteren Formhälfte zur Bildung des Verbindungselements, das seinerseits zweiteilig ausgebildet ist.
Wie aus den Figuren 1 bzw. 2 hervorgeht, sind die sich kreuzenden Bewehrungsstäbe 11 und 12, beispielsweise einer Bewehrungsmatte, mittels des aus Kunststoff bestehenden Elements 13 bzw. 13' kraftschlüssig miteinander verbunden. An dem einen, der Oberfläche einer Schalung S zugekehrten Ende des Elements 13 bzw. 13' befindet sich ein Abstandshalterzapfen 14 bzw. 14', der dafür sorgt, daß die Bewehrungsstäbe 11 bzw. 12 einen vorbestimmten Abstand von der Oberfläche der Schalung S haben.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 weist der sich gegen eine abgeflachte Spitze verjüngende Abstandshalterzapfen 14 eine Rille 15 auf, die durch die konischen Flächen 16 bzw. 17 gebildet wird. Dadurch entsteht ein den Abstandshalter umgebender Kragen bzw. Wulst 18, der gegenüber der Kegelfläche 16 des Abstandshalt er zapf ens 14 nach außen vorspringt und in dem das Element 13 umgebenden Beton eine Abdichtung eines möglicherweise sich bildenden Spalts zwischen dem Verbindungselement und dem dieses umgebenden Beton bewirkt.
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Es ist aber auch möglich, in der in Fig. 2 gezeigten Weise das Element I31 bzw. den Abstandshalterzapfen 14' mit einem Wulst 18' zu versehen, der zwei Kegelflächen I9 und 20 aufweist und der nach außen über die z.B. zylindrische Mantelfläche des Verbindungselementes 13' herausragt. Wenn zwischen dem das Verbindungselement 13' und dem dieses umgebenden Beton ein Spalt entstanden sein sollte, so wird jeweils eine der beiden Flächen 19 oder 20 bei Volumenänderungen infolge von Temperaturunterschieden o.dgl. die gewünschte Spaltabdichtung herbeiführen.
Die Herstellung des in Fig. 1 dargestellten Verbindungselements 13 kann mittels einer Form erfolgen, wie sie zum Beispiel teilweise in Fig. 3 dargestellt ist. Eine derartige Form weist eine untere Formhälfte 21 auf, die mit einem zylindrischen Hohlraum 22 versehen ist, in dem ein zylindrischer Teil 23 axial beweglich gelagert ist. Zwischen dem Teil 23 und der Stirnfläche 24 des Hohlraums 22 ist ein ringförmiger Formkörper 25 aus elastisch nachgiebigem Werkstoff angeordnet. Bei offener Form befinden sich die Formteile 21, 23 und 25 in der in der rechten Hälfte der Fig. 3 gezeichneten Lage zueinander. Beim Schließen der Form wird der Formteil 21 gegen den auf einer ortsfesten Unterlage U aufliegenden Formteil 23 bewegt, bis die Teile die auf der linken Seite der Fig. 3 dargestellte Lage eingenommen haben. Dabei wird der elastisch verformbare Ringkörper 25 zusammengedrückt; seine innere Fläche 26 wölbt sich dabei nach innen gegen den inneren Hohlraum der Form vor, der mit Kunststoff zur Bildung des Verbindungselements 13 ausgefüllt wird. Dabei wirdin dem
Ab st and shalt er zap fen 14 eine Rille 15 geformt bzxv. der ¥ulst 18 gebildet.
Selbstverständlich ist es auch möglich, in oder an dem Verbindungselement bzw. Abstandshalterzapfen mehrere Rillen bzw. ¥ülste anzuordnen, wobei dann die Oberfläche des Abstandshalterzapf ens vorzugsweise ein sägeförmiges Profil aufweist % dadurch werden dann die Dichtflächen entsprechend vermehrt.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Abstandshalterzapfen der Verbindungselemente ist vor allem deshalb von Bedeutung, wenn das Verbindungselement aus Kunststoff besteht, der bei Temperaturschwankungen eine dreimal so große Volumenänderung erfährt wie der Beton, weshalb dann insbesondere die Gefahr der Bildung feiner Spalte zwischen den Verbindungselementen und dem diese umgebenden Beton besonders groß ist.
Zur Erfindung gehört alles dasjenige, was in der Beschreibung enthalten und bzw. oder in der Zeichnung dargestellt ist, einschließlich dessen, was in Abweichung von den konkreten Ausführungsbeispielen für den Fachmann naheliegt.

Claims (7)

1. Element zum Verbinden zweier sich kreuzender Bewehrungsstäbe oder -drähte von Bewehrungsmatten o.dgl. mit einem als Abstandshalter dienenden Zapfen, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalterzapfen zwischen seiner auf einer Schalung ο.dgl. aufliegenden Stirnfläche am freien Ende und dem dieser benachbarten. Stab mit wenigstens einem ihn vollständig umgebenden Kragen, Wulst o.dgl. bzw. mit einer Rille o.dgl. versehen ist.
2. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Abstandshalterzapfen mehrere Rillen bzw. diesen umgebende Wulste angeordnet sind.
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//J
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3. Mehrteilige Form zur Herstellung von Verbindungseiementen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die untere, den Abstandshalterzapfen formende Formhälfte zweiteilig ausgebildet ist.
h. Form nach. Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil der unteren Formhälfte gegenüber dem oberen. Teil derselben axial verschiebbar und zwischen beiden ein ringförmiger Körper aus elastisch verformbarem Werkstoff angeordnet ist.
5· Form nach Anspruch K, dadurch gekennzeichnet, daß der elastisch verformbare Ring aus T'Ieich-, Schaum- o.dgl. -gummi bzw. -kunststoff besteht.
6. Form nach Anspruch 4 oder 5> dadurch gekennzeichnet, daß der elastisch verformbare Ring einen Hohlraum aufweist.
7. Form nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß der den Abstandshalter formende Teil seinerseits zweiteilig ausgebildet ist und die beiden Teile mittels eines Scharniers miteinander verbunden und auf- bzw. zuklappbar sind.
¥/mei
DE1964F0026883 1964-10-23 1964-10-23 Element zum verbinden zweier sich kreuzender bewehrungsstaebe oder -draehte. Expired DE1908363U (de)

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