DE1908343U - Zimmerofen fuer feste brennstoffe. - Google Patents

Zimmerofen fuer feste brennstoffe.

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DE1908343U
DE1908343U DEH49701U DEH0049701U DE1908343U DE 1908343 U DE1908343 U DE 1908343U DE H49701 U DEH49701 U DE H49701U DE H0049701 U DEH0049701 U DE H0049701U DE 1908343 U DE1908343 U DE 1908343U
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room stove
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DEH49701U
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Haas & Sohn Ernst W
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C5/00Stoves or ranges for liquid fuels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

RA.62G798-5.9.6/I
D;. Ot=C- L^ ;-*jnbeck
DipS.-lng. Siracke
48 Bleieield, Herforder Sirafje 17
W. Ernst Haas & Sohn, Neuhoffnungshütte bei Sinn/Dillkreis
Zimmerofen für feste,Brennstoffe
Die Neuerung betrifft einen, mit einem Leistungsregler oder einer Automatik ausgestatteten Zimmerofen für feste Brennstoffe , dessen Vorderfront als Strahlungsteil ausgebildet, der übrige wärmeabgebende Innenofen jedoch mit einem Konvektionsmantel umgeben ist. Die Nachteile einer reinen Strahlungsheizung sowie einer reinen Konvektionsheizung für die Raumbeheizung sind allgemein bekannt, so dass man schon seit längerer Zeit dazu übergegangen ist, besonders bei Raunl·- heizöfen für feste Brennstoffe, sowohl ein Strahlungsteil als auch einen oder mehrere Konvektionskanäle vorzusehen. Als Strahlungsteil werden dabei meist die dem Raum direkt zugekehrten Ofenflächen ausgebildet, während die Seitenwände und ganz besonders die Ofenrückwand mit einem Konvektionsmantel umgeben werden. Als besonders vorteilhaft gilt es, die im hinteren Konvektionskanal erzeugte Warmluft am oberen Teil der Vorderwand austreten zu lassen.
So sind Zimmeröfen für feste Brennstoffe bekannt, bei denen der wärmeabgebende Innenofen mit einer nach vorn geöffneten, sonst allseitig geschlossenen, nach hinten sich verjüngenden schalenförmigen Ummantelung versehen ist. Die Vorderfront
ist jedoch "bei diesen Öfen als Strahlungsteil ausgebildet und je nach Bauart mit einer gitterartigen Vortür verkleidet.
Es sind auch Zimmeröfen für feste Brennstoffe bekannt, bei denen das Ofenoberteil reflektorartig ausgebildet ist und in Verbindung zum hinteren Konvektionskanal steht, so dass hier eine optimale Konvektionswirkung erreicht wird.
Diese Ofenkonstruktionen haben sich allgemein bewährt, doch lässt ihr spezifischer Aufbau der Formgestaltung nur wenig Spielraum.
Die Neuerung hat sich nun die Aufgabe gestellt, neue Gestaltungsmöglichkeiten dadurch zu eröffnen, dass das Ofenoberteil und damit der Austrittsquerschnitt des Konvektionskanals in Abhängigkeit der Ofenheizleistung verändert werden kann.
Seit einigen Jahren werden fast alle modernen Öfen für feste Brennstoffe mit sog. Leistungsreglern oder mit einer sog. Automatik ausgestattet.
Leistungsregler sind dabei so konstruiert, dass durch sie die an einem Sollwertgeber eingestellte Ofenleistung durch Öffnen bzw. Schliessen der Lufteintrittsöffnung konstant gehalten wird während bei der Automatik die Steuerung der Heizleistung in Abhängigkeit der Raumtemperatur erfolgt.
Bei einer vorteilhaften Ausführung eines Leistungsreglers erfolgt die Steuerung der Heizleistung durch ein temperatur-
emfindliches Element, etwa einen Bimetallstreifen, dessen temperaturabhängige !Formänderung über eine Kurvenscheibe und einen um einen Drehpunkt frei schwenkbaren doppelärmigeη Steuei hebel mit grossem Übersetzungsverhältnis auf eine, den Lufteintrittsquerschnitt des Ofens verschliessende Regelscheibe übertragen wird.
Die Luftregelscheibe ist federbelastet und befindet sich am unteren Ende des längeren Steuerhebelarmes. Dieser Arm des Steuerhebels ist ebenfalls federbelastet. Hierdurch wird erreicht, dass die Regelscheibe im Normalzustand den Lufteintrittsquerschnitt des Ofens offen hält. Die Kurvenscheibe ist drehbar auf dem oberen kurzen Arm des Steuerhebels gelagert und stellt mit dem auf der gleichen Achse angeordneten Einstellknopf den Sollwertgeber des Reglers dar.
Der Bimetallstreifen ist mit seinem oberen Ende am Ofengehäuse befestigt, während das untere Frei frei beweglich und bei temperaturabhängiger Formänderung in kraftschlüssiger Verbindung mit der Kurvenscheibe des Sollewertgebers steht.
Die Kurvenscheibe ist so geformt, dass sie bei der Stellung 1-7 des Einstellknopfes einen unterschiedlichen Abstand vom Bimetallstreifen, und zwar auf Stellung 1 den kleinsten und auf Stellung 7 den grössten Abstand aufweist. Lediglich auf Stellung 0 stützt sich dieselbe auf dem Bimetallstreifen auf, bewegt den kurzen Arm des Steuerhebels nach vorn, so dass die
auf den langen Arm des Steuerhebels einwirkende Federkraft überwunden und die Lufteintrittsöffnung des Ofens von der Regelscheibe verschlossen wird. Diese Massnahme hat den Vorteil, dass während der Stillstandszeiten des Ofens eine Auskühlung des Baumes durch Entweichen von warmer Raumluft in den Kamin vermieden wird.
Bei der neuerungsgemässen Ausführung des Leistungsregler wird durch die Bewegung der Kurvenscheibe nicht nur ein unterschiedlicher Abstand zum Bimetallstreifen,sondern durch gleichzeitige Übertragung der Bewegung auf das Ofenoberteil einin Abhängigkeit der Sollwerteinstellung verändlicher Austrittsquerschnitt des Konvektionskanals erreicht.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig.1 den neuen Ofen in Seitenansicht, und zwar teilweise geschnitten,
Pig.2 einen Schnitt nach der Linie II - II in IPig.1.
Fig. 3 u. 4 die Exzenterscheibe in vergrößertem Maßstab in
Vorder- und Seitenansicht. In einem Raumheizofen für feste Brennstoffe 1 sind seitliche Konvektionskanäle 2 und ein hinterer Konvektionskanal 3 angeordnet. Der Konvektionskanal 3 beginnt an der Vorderfront des Sockels 4- unterhalb des Aschenraumes 5 und verläuft unterhalb des Aschenraumes entlang bis zur Rückwand. Hier mündet er in den senkrechten Kanalteil, welcher entlang der Ofenrückwand bis unterhalb der Ofenabdeckplatte 6 führt. Die Ofenabdeckplatte 6 steht in kraftschlüssiger Verbindung mit
einer Exzenterscheibe 7 und sitzt auf einer gemeinsamen Achse mit dem Einstellknopf 8..Auf der Exzenterscheibe 7 ist ausserdem ein ringförmiger Kammkranz 9 angeordnet, der als schiefe Ebene ausgebildet ist, d.h. dessen Abstand von der Seitenfläche der Exzenterscheibe bisnzur Kammspitze kontinuierlich von einem Mindestabstand bis zu einem Maximalabstand ansteigt. Der Abstand des Kammkranzes 9 steht in Relation zur Exzenterscheibe 7? so dass bei dem grössten Abstand des Exzenters von der Mittelachse gleichzeitig der grösste Abstand des Kammkranzes 9 "von einem Bimetall 1o besteht. Das Bimetall 1o ist an einem Ende frei beweglich und mit seinem anderen Ende an einem, die Verschlussscheibe eines an sich bekannten Leistungsreglers 11 tragenden Steuerhebel befestigt.
Durch Drehen des Einstellknopfes 8 aus der O-Stellung heraus wird zugleich die Exzenterscheibe 7 und der Kammkranz 9 bewegt. Da die Exzenterscheibe aber in kraftschlüssiger Verbindung zur Ofenabdeckplatte 6 steht, wird diese angehoben, wodurch ein bestimmter Querschnitt der Austrittsöffnung des Konvektionskanals 3 freigegeben wird. Gleichzeitig wird durch diese Einstellung ein bestimmter Abstand des Kammkranzes 9 vom Bimetall 1o eingestellt. Wird der Ofen nun behazt, so erwärmt sich das Bimetall 1o und krümmt sich in Eichtung Kammkranz 9· Bei einer bestimmten Heizleistung wird es sich auf dem Kammkranz 9 auflegen. Steigt nun die Heizleistung des Ofens weiter an, so wird durch einen an sich bekannten Steuermechanismus die Lufteintrittsöffnung des Ofens verschlossen,
bis die Heizleistung wieder abfällt.
Eine niedrige Einstellung des Einstellknopfes 8 bedeutet somit einen geringen Öffnungsquerschnitt des Konvektionskanals 3 und einen geringen Abstand des Kammkranzes 9 "vom Bimetall 1o und somit eine geringe Heizleistung des Ofens.
Mit zunehemender Einstellung am Einstellknopf werden sowohl Öffnungsquerscnnitt des Konvektionskanals 3 als auch die Heizleistung des Ofens erhöht.

Claims (4)

RA.626 796*-5,9.64 Schutzansprüche
1. Zimmerofen für feste Brennstoffe, gekennzeichnet durch eine von Hand aus Terstelitäre, die Ofenabdeckplatte (6) abstützende Exzenterscheibe (7), die einen seitlich vorragenden Kammkranz (9) aufweist, dem das freie Ende eines Bimetallstreifens zugeordnet ist, der anderendig an einem Steuerhebel eines an sich "bekannten Leistungsreglers (11) "befestigt ist.
2. Zimmerofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterscheibe (7) mit dem Kammkranz (9) auf einer Welle angeordnet ist, die über den Einstellknopf (8) "bewegbar ist.
3. Zimmerofen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kammkranz (9) als schiefe Ebene ausgebildet ist, deren Abstand von der Seitenfläche der Exzenterscheibe (7) bis zur Kammspitze kontinuierlich von einem Mindestabstand bis zu einem Maximalabstand ansteigt.
4. Zimmerofen nach den Ansprüchen 1 bis 3i dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterscheibe (7) so angeordnet ist, dass bei dem grössten Abstand des Exzenters von der Mittelachse gleichzeitig der grösste Abstand des Kammkranzes von dem Bimetallstreifen (1o) besteht.
DEH49701U 1964-09-05 1964-09-05 Zimmerofen fuer feste brennstoffe. Expired DE1908343U (de)

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